Das Klopapierblattometer

6. November 2013

Wie werden wir oft Staunen gemacht durch neueste Geräten und Erfindungen. Oft auch durch Meldungen über neue hochgenaue Mess- und Nachweisverfahren bzw. durch die diese Genauigkeit erst ermöglichenden Geräte.

Das Lobgehudel über neueste und genaueste Labor- Leistungen täuscht uns über die Tatsache hinweg, dass die hochgenauesten ‚Messgeräte‘ in uns selber sitzen!
Alle unsere Körper- und damit Wohlbefindens- Parameter werden ständig geregelt (siehe auch „Ein Erklärungsversuch“), das heißt auf das optimale Maß eingestellt.
Dazu muss der augenblickliche Messwert bekannt sein, was nichts anderes heißt, als dass unser Körper ständig über alle Größen, wie Temperatur, ph- Wert, Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Blutzucker, Harnsäurewerte, Muskeltonus, Hormonstatus, und, und und, bescheid weiß.
Wir bräuchten also keine Labors, keine Untersuchungen, keine Blutabnahmen, Harnuntersuchungen, etc. Wir bräuchten nur den Zugriff auf all diese vorhandenen Messwerte wiedererlangen.

Klopapierblattometer

Dazu dienen uns unsere Körpersignale. Wir spüren, wenn wir hungrig sind. Schon weniger, wenn wir satt, um nicht zu sagen ‚überfressen‘, sind 😉
Wir spüren, wenn uns heiß oder kalt ist. Wir sehen, wenn wir Hautunreinheiten, Pickel, Rötungen, Rauheiten, etc. haben. Wir merken, wenn wir unangenehm riechen usw.

Was leider oft fehlt ist die dazu nötige Aufmerksamkeit und das Ernstnehmen dieser Signale.
Kaum jemand glaubt, dass ALLES was der Körper so von sich gibt eine Ursache und einen Sinn hat und dass praktisch immer WIR die Verursacher sind. Dennoch ist es so!

So ist z.B. das Klopapierblattometer ein wunderbar genaues und zudem kostenloses Anzeige- Intrument unserer Verdauung bzw. unserer Ernährung.
Je artgerechter wir uns ernähren, desto weniger schmutzend ist unser Stuhl.
Je mehr wir mit dem Klopapier wischen müssen, desto schlechter ist unsere Ernährung und um so lauter sollten eigentlich unsere Alarmglocken im Kopf läuten.
Gesunde Menschen bräuchten gar kein Klopapier. – Maximal ein Blatt zur Kontrolle.

So leg Dir auch ein Rotzometer, das Deine Schleimproduktion anzeigt, ein Räusperhäufigkeitsphon, das Deine Verschleimung hörbar macht, einen Mundgeruchscanner, ein Klare-Augen-Scop und noch viele, viele weitere wertvolle ‚Geräte‘ zu, – indem Du achtsamer mit DEinen Körperäußerungen umgehst 😉

 

 


Unsichtbare Gewohnheiten

24. November 2011

Bei meinen ersten Rohernährungs- Coachings wunderte ich mich, wie wenig Erfolge die Menschen durch ihre Ernährungsumstellung erzielten.
Ich ließ sie zu Beginn eine Liste mit ihren Problemen oder fallweise auch mit ihrem Tagesablauf führen. Nach einigen Monaten hatten sie dasselbe nochmal zu tun, um die Erfolge und Veränderungen zu verdeutlichen.
Nach den ersten Enttäuschungen war ich bald dahintergekommen, warum die Differenz dieser beiden Listen so mickrig ausfiel.
Die Menschen merken gar nicht, was sie alles an Problemen mit sich rumschleppen, die alle zu selbstverständlichen Gewohnheiten geworden sind und die sie auch dann noch weitermachen, wenn das Problem längst verschwunden ist.
Aber auch den umgekehrten Fall gibt es: Dass den Klienten gar nicht bewusst war, was alles bereits ein Problem ist.
Es würde jetzt zu weit führen, alle mir bekannten Körperäußerungen, Ticks und Gewohnheiten hier anzuführen, die bereits auf ein Ungleichgewicht oder Problem hinweisen. Zudem möchte ich, dass jedermensch sich eher an der Natur und an seiner kritischen Beobachtungsgabe orientiert, als an meinem ‚Vorgebeteten‘.
Als Richtschnur kann man meines Erachtens gar nicht ‚streng‘ genug sein, um nicht doch noch etwas zu übersehen. Schau dir wirklich akribisch jede Deiner Körperreaktionen und Handlungen an! Bereits das Kratzen einer Hautstelle, ein Räuspern sind Zeichen eines Befindlichkeits- Ungleichgewichts und sollten nicht erforderlich sein. Pickel ausdrücken, Hautcreme auftragen, Klopapier, Taschentücher und Medikamente zu brauchen sowieso. Jeder Furz, Körpergeruch, Nasenschleim, Ohrenschmalz, etc. sind bereits genauso unnatürlich wie Glieder-, Bauch- oder Kopfschmerzen.

Ein gesunder Körper braucht außer gutem Essen, ausreichend Bewegung und Schlaf, frischer Luft, liebevollen Natur- und Sozialkontakten nichts!

Und schafft alles für’s Leben Notwendige und sogar noch jede Menge Glück und Spaß obendrein ohne jede Befindlichkeitsstörung.

SO sieht es aus! 😉

 


Promikoch- Eröffnungen

22. April 2011

Sagte doch kürzlich der Tim Mälzer tatsächlich in einer talkshow, er wäre Ess- Neuroleptiker, da er – er versteht es selber nicht! – immer nach dem Essen einschläft!

Das ist ja fast ein Witz!
Der kommt gar nicht erst auf den Gedanken, dass das an seinem Essen liegen könnte!!!!!
Jeder Rohköstler weiß, dass man nach dem Essen vitalisiert und energetisiert, aber nie schläfrig, ist! Schläfrigkeit gibt es nur nach belastenden Kochkost- Mahlzeiten!

Nur so als Drüberstreuer: In seinem Lokal fallen pro Tag 160€ Klopapier- Kosten an.
Hat der nun ein so großes Lokal, soviel Umsatz oder kriegen die Leute von dem Essen auch noch Durchfall?
In Rohkostkreisen – die kaum Klopapier brauchen – ist bekannt, dass rohköstliche Ausscheidungen kaum schmutzen bzw. der Klopapier- Verbrauch mit der unartgerechten Ernährung steigt/ korreliert.

HAST DU DAS GEHÖRT, TIM MELZER ?!!!!!

 


Null Körpergeruch

6. September 2010

Was würdest Du von einem Autofahrer oder Techniker halten, der beim Aufleuchten einer Warnlampe diese rausschraubt und damit das Problem für erledigt hält?
Genau! Das ist ein ….
Da sind wir uns einig! 😉
Doch wir alle verhalten uns genau so!
Wir haben mitten im Gesicht eine Nase um

    a) damit unsere genau richtige und passendste – das kann in jedem Augenblick etwas anderes sein – Nahrung auszuwählen.

    b) eine Körpergeruch- Rückmeldung zu haben.

Ersteres haben wir uns ja gehörig vermasselt, indem wir unsere Nahrung aromatisieren, würzen und damit verfälschen und uns tagtäglich betrügen und um eine wunderbare Auswahlchance bringen.
Zweiteres haben wir uns noch perfekter verunmöglicht! Wir riechen zwar noch wann und wie sehr wir stinken. Aber wir haben die allgemeingültige Regel ausgegeben und perfekt verinnerlicht, die da lautet: ‚Scheiße stinkt!. Und alle anderen Körperausscheidungen detto! Das ist eben so!’

Doch so, ist das NICHT!
Gesunde Wesen sind absolut Geruch-, zumindest aber, Gestank- frei!
Unser stinkender Transpirations- Geruch, unsere übelriechende Ausscheidungs- Gerüche sind Alarmglocken, die uns sagen wollen: ‚He, Du Verrückter! Riech mal wie Du stinkst! Du musst schleunigst etwas anderes einfüllen. Das ist nur eine erste Vorwarnung! Wenn Du so weitermachst, müssen wir härtere Maßnahmen ergreifen!’.
Und wir ‚machen weiter’ und es müssen ‚härtere Maßnahmen’ ergriffen werden.
Und die tun wir dann erst wieder ab, mit ‚Ach so ein bisschen Schnupfen vergeht auch wieder’ oder werfen ein paar Pillen gegen die Kopfschmerzen ein, die einfach so aufgetaucht sind …

Wie also sollten wir riechen?
Geruchlos bis duftend!
Ja! Kein Witz! Die Ausscheidung von 100%igen Rohkost- Kindern ist so appetitlich, dass man sie sich auf’s Brot streichen könnte.
– Wenn Rohköstler Brot äßen 😉
Bei richtiger Ernährung schwitzt man nahezu reines Wasser, pinkelt glasklar und hinterlässt das WC nicht nur geruchfrei, sondern der Kot schmutzt auch nicht und erspart somit jede Menge an Klopapier.