Resilienz

2. Oktober 2012

Dieser Begriff meint allgemein sozusagen die System- Stabilität oder ‚Stehaufmännchen- Qualität‘.
Mit payoli- Worten: Man schafft wieder einmal für ein Verhalten das in der Natur immer schon selbstverständlich und allgegenwärtig war einen akademischen Begriff, beforscht das Thema ausgiebigst, – um viel Geld natürlich, beschriftet noch mehr Papier damit, bläst also eine natürliche Mücke zu einem akademischen Elefanten auf.

Und warum das Ganze?
Weil diese Eigenschaft, weil Resilienz in unserer heutigen Zivilisation tatsächlich schon Mangelware geworden ist.

Der Begriff ‚Salutogenese‘ ist den Lesern dieses blogs vermutlich längst ein Begriff. Resilienz ist ihr ähnlich und sozusagen das Immunsystem der Psyche.
Was in der Salutogenese das Kohärenzgefühl, das unerschütterliche Vertrauen in die Zukunft ist, ist bei der Resilienz der Glaube an die eigene Stabilität, das immer wieder von vorne beginnen, das ‚Ich komm da raus‘.

Jeder Hamster, jede Feldmaus, jeder Affe, ja sogar jede Ameise hat diese beiden Intentionen angelegt.

Ok, wenn die Menschen heute schon zu verunsichert, zu instabil, zu entwurzelt sind, ist es natürlich gut, sich diesen Begriffen wieder neu, diesmal kognitiv, anzunähern.

Aber! In vielen Fällen wird Resilienz erst erforderlich, muss Resilienz erst wieder mühsam gelernt werden, weil schon vorausgegangene Lebensaufgaben nicht artgerecht erledigt wurden!
Als Beispiel: Jemand erkrankt auf Grund seiner Lebensweise schwer. Der physischen Krankheit folgen psychische Probleme, Verzweiflungen, Depressionen, etc.
Hier wäre dann natürlich eine resiliente Stabilität gefordert, die oftmals fehlt.
Doch das ist bereits ‚eine Folge- Stufe‘, die gar nicht erst hätte erreicht werden müssen..

Wir schaffen uns sozusagen Probleme, denen Probleme folgen, um dahinterzukommen, dass wir gegen diese keine Strategien (mehr) haben.

Ein Naturbeispiel dazu:
Ameisen sind lebenslang dauergesund und können ebensolange ihren Tätigkeiten nachgehen. Sie bauen, züchten, pflanzen, pflegen …
Von sich aus, fällt also keine Ameise aus.
Sollte aber einmal ein böser Bube einen Ameisenhaufen zerstören, fällt keines dieser Tiere in Depressionen, braucht einen Therapeuten, bricht in Tränen aus, ist verzweifelt …
Sie beginnen umgehend mit der Reparatur.
Das ist Resilienz!

Wir dagegen verursachen uns Probleme, fallen damit ins ‚tiefe Loch‘ und brauchen einen Therapeuten. Dieser aber hebt uns bloß aus dem ‚Loch‘! Der ursprüngliche, auslösende Wahnsinn aber geht unverbrüchlich weiter …
Das nennt sich Zivilisation! 😉

 


Alle Liebe den Kindern

14. März 2012

Schon Herbert Grönemeyer sang ‚Kinder an die Macht‘. Doch was macht jemand mit Macht, ohne Liebe!?
Deshalb lautet meine Forderung, – eine Forderung nicht für mich!
Diese Forderung ist weder eine Marotte, noch mein Steckenpferd. Diese Forderung dient keiner Gewinnmaximierung, keiner Geschäftsentwicklung. Diese Forderung darf weder missachtet noch abgeschwächt werden!
Diese Forderung ist keine Bitte, diese Forderung lässt keinen Spielraum offen.
Diese Forderung ist unsere Zukunft!
Diese Forderung lautet:

Alle Liebe den Kindern!

Wer war nie Kind?
Wer wird unsere Zukunft lenken und bestimmen?
In welchem Alter können schlimmste Fehler passieren?

Warum wohl haben Ärzte und Pharmas so sehr ‚die Hosen voll‘ vor Schwangeren?

Je jünger, je kleiner ein Wesen, desto größer sein Entwicklungspotenzial.
Wenn Dir einst als 4- Zeller eine Zelle zerstört/ geschädigt worden wäre, hättest Du nun ein Viertel Deines Körpers und Seins zerstört/ geschädigt. Wird Dir heute eine Deiner Billionen von Zellen zerstört/ geschädigt, wirst Du vermutlich kaum etwas davon merken.

Ähnlich mit der geistigen Entwicklung. Wir bauen unser ganzes Denken und Welt- Erfassen ‚Stein um Stein‘ auf. Ist der erste Grundstein morsch, wird das ganze Gebäude irgendwann einmal einstürzen oder erst gar keine ganze Mauer tragen können.

Diese ersten Grundsteine sind weder Worte noch komplizierte Sinn- Inhalte, sondern sondern einfachste Gefühle, Eindrücke, Berührungen!
Lange vor der wörtlichen und begrifflichen Kommunikation werden Gefühle über Berührungen vermittelt. Noch beim Erwachsenen sind zahlreiche positive Körperfunktions- Veränderungen bei Berührungen und Umarmungen nachgewiesen.
Unsere ca. 2 Quadratmeter Hautoberfläche sind sicherlich nicht zufällig mit ungefähr 250 Millionen Nerven- Rezeptoren ausgestattet!
Berührungen vermitteln Kleinkindern in vorsprachlichen Zeiten das Urvertrauen und die Geborgenheit, die das lebenslange Kohärenzgefühl entstehen lässt, das vor so ziemlich allen Angiffen wappnet, wie man aus der Salutogenese weiß.

Man kann sich die Entwicklung eines Menschen, sowohl körperlich, wie geistig und seelisch wie einen Kegel, wie ein Stanitzel vorstellen. Wir entwickeln uns aus einem Punkt heraus zu beliebiger Größe.
Und je ‚punktiger‘, je kleiner, desto empfindlicher, desto massiver die späteren Auswirkungen.
Oder umgekehrt: Je liebevoller, je zuversichtlicher, je positiver die Start- Situation, desto erfolgreicher und stabiler das spätere Wesen.

Das heißt mit anderen Worten nichts anderes als:
ALLE Liebe den Kindern!
Wir können nie genug, geschweige denn zu viel lieben!

Unsere Kinder, die nächste Generation wird unsere Visitenkarte sein!
Niemand wird dann sagen können: ‚Ich hab das nicht gewusst!‘
Jetzt weißt Du es! 😉
Später dann, werden alles es wissen!
So, wie wir heute wissen, was Hitler für eine erbärmliche Figur war und wie wir unsere Eltern fragten wie sie so einem Kaspar auf den Leim gehen konnten. So werden uns unsere Kinder und Enkel fragen, wie wir mit Problemen des Zuviels kämpfen konnten, während Millionen verhungerten!

Denke groß (darüber demnächst mehr!) und liebe groß! Liebe und denke größer, als Du es Dir derzeit vorstellen kannst!

Wir können nie zu groß denken/ zu viel lieben!

Unser Problem ist die (Selbst-)Beschränkung!

Denke groß und lebe großzügig, im Sinne von liebevoll und zuversichtlich!
Und gib den Kinder alle Liebe der ‚Welt‘!

Erinnere Dich: Wir können nie und nimmer zuviel, immer nur zuwenig, lieben!

 


Nochmal AIDS …

13. Januar 2012

… bzw. Schulmedizin- Wahnsinn.
Wer noch mehr, zum kürzlich hier veröffentlichten ‚Das AIDS- Problem …‘ wissen möchte, viel Zeit und starke Nerven und gern Atemlosigkeit hat, der kann sich über diese beiden Videos informieren.
Mir ist dabei fast die Luft weggeblieben …
Deshalb möchte ich auch gleich dazu sagen: Ich bemühe mich sehr, hier im blog eine gewisse Gedanken- Hygiene durchzuhalten. Das heißt, ich bemühe mich, primär auf Positives und Hilfreiches zu fokussieren, da ich weiß wie schwächend Sorgen, Ängste, Ärger, Wut, Mitleid, etc. sein können, und auch unnötig sind.
Fallweise ist es aber unumgänglich, auch die negativen Aspekte dieser Zivilisation aufzuzeigen, da zuviele noch, sich in völlig normalen Umständen wähnen.
Wer sich seiner Robustheit nicht ganz sicher ist, der erspare sich bitte diese Videos.
Wer sie sich ansieht, schütze sich durch positive Gedanken und schicke diese auch Barbara Seebald, ihren Kindern und allen ähnlich Betroffenen.
Danach aber kehrt bitte umgehend wieder zu Eurem – hoffentlich schon – unerschütterlichen Kohärenzgefühl zurück. Denn

wir brauchen uns nicht zu sorgen.
Alles ist zu unserem Besten!
Wir sind hier um Erfahrungen zu machen.
Und WIR entscheiden WELCHE!

 

 

 


Schönheit (7)

11. Januar 2012

Als Leser dieser Schönheits- Serie weißt Du nun alles was Du bräuchtest für eine wunderbare, lebenslange Gesundheit und einer damit verbundenen Schönheit.
Du weißt nun, dass Schönheit nie und nimmer von außen, nie von Kosmetik und Chirurgie, sondern ausschließlich von innen – sowohl physisch als auch psychisch – kommen kann.
Du weißt, dass Deine Zellen unsterblich sind, soferne sie bestens ver- und entsorgt werden.
Du weißt, wie durchlässig und aufnahmebereit Deine Haut ist und dass Du nur an sie lassen solltest, was Du auch essen würdest.
Du weißt, dass Du dringendst Liebe, Harmonie, Luft, Sonne, Natur, Bewegung, Zuversicht, Wiesengrün, Früchte, Gemüse und Nüsse brauchst.

Nun verrate ich Dir abschließend noch einige Tricks, die zwar nicht zu obigem Programm gehören und passen. Aber sie könnten vielen, die noch sehr dem Zivilisationsverhalten anhaften, dienlich sein.

Regelmäßige Darmreinigung
Man kann mit Heilerde, mit Kaffee (nach Gerson), mit basischen oder schlicht und einfach mit reinem Wasser den Darm reinigen.
Natürlich ist diese Reinigung und Entschlackung um so intensiver, je weniger ‚Mist‘ man in dieser Zeit nachfüllt. Also optimal wäre Fasten + Darmreinigung.
Eine ebesonders effiziente Form ist dabei die Basenwaage nach Dr. Walker.

Entsäuerung (u.a. mit Basenbädern)
Praktisch jeder Zivilisationsmensch ist übersäuert. Fast alle unsere Erkrankungen sind auf Übersäuerung zurückzuführen.
Eine Entsäuerung ist nur sinnvoll bei basischer (am besten rohköstlicher) Ernährung und erfolgt durch Einnahme von Basenpulvern (z.B. Speisenatron in Wasser gelöst) und Basenbädern (nicht unter 1 Stunde und mit intensiver Massage).

Grüngräsersäfte
sind ein selten wertvolles Lebens-, Schönheits- und Jugend- Elexier. Ihre Wirkung beruht auf der Ähnlichkeit des Pflanzengrüns mit unserem Blutfarbstoff. Man kann sowohl Wildkräuter als auch Spinat, Salat oder Getreidegräser entsaften, vermusen/ mixen oder essen (und gut kauen).

Bewusstes Atmen, frische Luft, ev. Ionisator
Es gibt so viele effiziente Atemübungen, dass ich hier nicht weiter daruaf eingehen will. Wichtig aber ist, dass wir der Atemluft möglichst viel Sauerstoff entziehen. Also möglichst tief atmen und ev. den Ein- wie auch den Ausatem- Punkt ‚hinausschieben‘.

Affirmationen (‚richtiges‘ Denken)
Auch dazu gibt es zahllose Angebote!
Wichtig ist nur DASS man es regelmäßig tut und dass man sich möglichst oft jung, dynamisch und gesund sieht und sich ständig in einem zuversichtlichen sogenannten Kohärenzgefühl geborgen und gut aufgehoben fühlt.

Bewegungsübungen (Wanderungen, Yoga, Chi Gong, etc.)
Jede Bewegung ist besser als keine!
Optimal und auch aufwändungsloser und billiger sind meist Bewegungen in freier Natur!
In Kombination mit Liebe (z.B. Bäume- Umarmen, Blumen- Bewundern, etc.) ist das die optimale Regenerations- Bewegung.

(regelmäßiges) Fasten
Fasten ist ein natürlicher und damit gewohnter und erforderlicher Teil unseres Lebens!

Milchverzicht + Laktaseenzym- Substitution
Laktaseenzyme sind in Apotheken erhältlich. Eine max. 3- wöchige Anwendung reicht und wird Dich verblüffen, was so alles im Darm an Milch- Müll abgelagert war. Ein Milch- und Milchprodukte- Verzicht ist natürlich dabei obligat, danach sehr günstig!

ausreichend Schlaf
Der Spruch vom Schlaf vor Mitternacht ist so unrichtig nicht! Wir sollten evolutionskonform möglichst mit einbrechender Dunkelheit zu Bett gehen und mit der Morgendämmerung aufstehen.
In der Nacht sollten wir – für eine ausreichende Melatonin- Produktion – Fremdlicht möglichst abgeschirmt halten.

Handy- Strahlung und Elektro- Smog haben in unserem Schlaf-/ Ruhe- Bereich absolut nichts zu suchen! Handy ausschalten und den Strom ev. mit einem Netzfreischalter abschalten.

10 Tipps reichen für heute! 😉
Demnächst mehr!

 


Zettel- Helfer

26. Oktober 2011

Ein wichtiges ‚Standbein‘ des ‚paradise your life‘- Gebäudes ist das – wie es in der Salutogenese genannt wird – Kohärenzgefühl. Man könnte auch Zukunfts- und Selbstvertrauen dazu sagen.
Genauer gesagt sollte dieser Begriff zu einem Gefühl, zu einer ständig präsenten Gefühlslage werden.
Dieses Gefühl ‚Mir kann nichts passieren‘ ist nicht nur ein ganz wichtiger Helfer durchs Leben sondern auch nachweislich gesundheitsförderlich und lebensverlängernd.
Ohne blasphemisch zu sein, könnte man auch sagen ‚Wir sind Götter‘.
WIR erschaffen uns tagtäglich unsere Welt und uns selber neu!
Das ist eine ganz wunderbare und befriedigende Perspektive.
Allerdings reicht es dazu nicht ‚einfach so‘ durchs Leben zu stolpern.
Sondern man sollte sich Ziele überlegen, stecken und eine gewisse Konsequenz zu deren Erreichung an den Tag legen. Mit diesen wiederholten Übungen gestalten wir uns neu indem sie bald zur Routine werden und nach einiger Zeit unbewusst ablaufen.
– So passiert Selbstgestaltung!

Ein ganz wunderbares Hilfsmittel dazu sind Zettelchen, die man mit gewissen Erinnerungen versieht und entweder an möglichst vielen, leicht ins Auge fallenden oder an Stellen anbringt, die mit der Aufgabe korrelieren.
Also, wenn ich z.B. lernen will mich nicht irgendwie sondern bewusst am Telefon zu melden, reicht ein post-it am Apparat mit einem großen Rufzeichen darauf. Läutet das Telefon seh ich den Zettel, werde erinnert, richte mich auf, schalte das ‚innere Lächeln‘ ein, kontrolliere meine Stimme und erschaffe vielleicht noch ein ‚inneres Bild‘ bevor ich zum Hörer greife.

Ich muss oft grinsen, wenn ich fallweise in Büchern alte ‚payoli- Erschaffer- Zettel‘ finde die ich auch als Lesezeichen verwendete. Darauf sind Aufgaben vermerkt, an die ich längst nicht mehr denke, aber sehr wohl ganz automatisch einhalte.

Diese ‚Hausaufgaben‘ tun absolut nicht weh, bringt aber im Laufe der Jahre doch einiges in Bewegung.

Auch gegen immer wiederkehrende ‚Löcher‘, Stimmungstiefs‘, in die man ev. fällt oder gegen ’schlechte Tage‘ ist das ein bewährte Methode. Denn man ist ja irgendwann aus solch einem Tief wieder rausgekommen. Dann kann man sich mit klarem Kopf die Situation und die meist immer gleichen Selbst- oder Fremd- Beschuldigungs-/ Bemittleidens- oder andere ‚Weltschmerz‘- Formeln ansehen und logisch, faktisch, mit Gegenformeln oder anderswie klären und entkräften. Auch diese Ergebnisse kann man sich auf Not- Zettel schreiben.
Damit verschwinden bald Probleme, Gefühlslagen, ‚Hormonstaue‘, Befindlichkeitsstörungen die andere ein Leben lang belasten und die gerne mit ‚So bin ich eben‘ scheinlegitimiert werden.
in diesem Sinne ‚Gut Zettel‘! 😉

 
PS: Als ‚kleinen Anfang‘ kleb Dir gleich mal ein Zettelchen mit ‚Singe!‘ zu Deinem Arbeitsplatz in der Küche und eines mit ‚Tanze!‘ zu Deiner Zahnbürste … 😉

 


Wer ist auf der Gewinnerseite?

13. Oktober 2011

Ein paar Fakten:

In dieser Gesellschaft gibt es jede Menge an Irrtümern und Defiziten. Sichtbar am Nicht- Glücklichsein der Mensche, an steigenden Erkrankugsraten trotz angeblicher Medizin- Fortschritte.

Es gibt auch jede Menge von Angeboten, Pülverchen, Ratgeberbüchern, Lebensberatern, Ärzten, Psychologen, etc.

Dass die alle mitsammen nur wenig bewirken zeigt sich daran, dass

    a) die Angebote ständig geändert/verbessert werden, was ja bei erfolgreichen Angeboten nicht erforderlich wäre und
    b) vieles davon gibt es seit langen Zeiten, konnten aber den Negativtrend dennoch nicht stoppen

Es gibt die ’seit Ewigkeiten‘ höchst erfolgreiche Natur als Vorbild/ Lehrer und es gibt ‚paradise your life‘, das diese Weisheiten für unsere modernen Leben ‚übersetzt‘

Doch es gibt – da muss man den Tatsachen ins Auge sehen – auch Menschen, die damit nicht ausreichend erfolgreich sind.
Wer also scheitert, wer kann sich wunderbarer Erfolge erfreuen?

Auf der Scheitern- Seite fallen mir in erster Linie immer wieder die ‚Selbstbelüger‘, die ‚Es-nicht-so-genau-Nehmer‘ auf. Sie tönen von Rohkost und ihren sportlichen Aktivitäten herum, dünsten sich aber ganz selbstverständlich so manches (weil sie es ja anders nicht ‚vertragen‘), sehen ihre Laster und Süchte die sie beibehalten nicht und fahren mit dem Auto zum Hundeausführen.
Für sie u.a. habe ich den ‚Hinsehen- Text‘ geschrieben.

Doch noch ein Effekt fällt mir sehr häufig auf, dem ich selber nicht zugetraut hätte so massiv über Erfolg und Nichterfolg zu bestimmen:

Als Beispiel: Wir Menschen arbeiten und denken praktisch ausschließlich zielgerichtet. Das heißt, wir haben ein Ziel, eine Vision, eine Vorstellung, einen Wunsch und überlegen uns dann Pläne, wie dieses zu erreichen ist.
Wir wollen reich werden und nehmen einen bestimmten Job an, wir wollen gesund werden und gehen zum Arzt, wir wollen glücklich sein und kaufen uns etwas, wir wollen Strom und stauen einen Fluss auf, wir wollen schnell vorwärtskommen und bauen Flugzeuge, usw.
Die Natur, unsere Tier- Geschwister gehen primär un- zielgerichet und un- ‚berechnend‘ ans Werk.
Sie nehmen sich nicht vor, irgendwohin zu kommen und sind dennoch in ständiger Wanderbewegung (mehr als 50% aller Tiere). Sie wollen nicht gesund sein, sind es aber. Sie wollen Partner, Nahrung, Kinder, Gesellschaft, etc., planen und suchen diese aber nicht, sondern haben/ bekommen/ finden sie einfach.

Der Unzielgerichtete scheint – sieht man sich ‚beide Welten‘ an – der erfolgreichere Weg zu sein.
Und auch ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Menschen, die sich mit meiner Arbeit befassen, ’nur‘ UM etwas zu erreichen schlechtere Karten haben, als die, die für diese Sache ‚glühen‘, die überzeugt und begeistert davon sind und es gerne machen.
Diese Beobachtung deckt sich auch mit der Aussage eines der besten Krebsärzte Österreichs, der mir einmal erzählte, dass er mittlerweile schon beim ersten Kennenlernen sehr treffsicher den Erfolg des Patienten prognostizieren kann. Wer – überspitzt gesagt – bei der Tür reinstürzt und sofort loslegen will/ begierg auf seine Ausführungen ist, hat schon so gut wie gewonnen.
Die noch Zweifel haben, seine Meinung eben auch hören wollen, diese Option nicht auslassen wollen, … ihnen allen fehlt das Feuer, die Begeisterung, die Zuversicht.
Letztere wurde in der Salutgenese sogar wissenschaftlich als wichtigster Glücks- und Überlebens- Motor erkannt.

Ich werde mich weiterhin bemühen, Euch für ‚paradise your life‘ zu ‚entflammen‘.
Seid neugierig und glaubt an die Natur! 🙂

 


Die letzte Phase unseres Lebens

12. August 2011

Ab der Geburt ist klar, dass wir diesen Planeten auch wieder verlassen werden müssen.
An der Natur können wir beobachten, dass Kommen und Gehen einen, sich teilweise sogar bedingenden, Kreislauf bilden.
Aus der Verhaltensforschung und Tierbeobachtung wissen wir, dass erst unser Denken aus unserem Ende ein Problem macht. Allein in meiner Lebensspanne schon, konnte ich beobachten, dass die Zuvielisation aus der letzten Phase des Lebens ein vereinsamtes Dauerpatienten- Dasein machte. In meiner Familie ist überliefert, dass bis vor einigen Generationen die Alten noch bis zuletzt arbeiteten und sich des Lebens erfreuten, teilweise sich sogar bewusst und friedlich zum Sterben hinlegten.
Das Kohärenzgefühl, das in der Salutogenese als unabdingbare Zutat für ein gesundes und zufriedenes Leben gilt, weicht durch mediale und medizinische ‚Aufklärung‘ in unseren letzten Jahren einer für einige einträgliche, für Alte aber unerträgliche Dauerangst.
Statistiken zeigen, dass in den letzten Lebensjahren der weit überwiegende Behandlungs- und Medikations- Kostenanteil anfällt, Alte also ein gutes Geschäft sind.
Dazu tragen diese aber natürlich – zwar unwissend (gehalten) – auch selber bei …
Niemand weiß, wie man artgerecht lebt und damit lebenslang dauergesund bleibt. Niemand ahnt auch nur, dass wir ca. ein Drittel bis ein Viertel unserer möglichen Lebensspanne ‚verschenken‘, indem wir Dinge tun und essen, die uns über Jahrzehnte systematisch ruinieren.
Wir haben sozusagen die wunderbare Schöpfungsgenialität vergessen, machen uns Sorgen, verhalten uns nicht mehr naturrichtig und schöpfungskonform und meinen, alles selber gestalten zu müssen. Dem ist nicht so!
Die Natur ist der Lehrmeister, der uns wieder sagen kann wie wir gesund und friedvoll unser Leben leben und auch ausklingen lassen können. Dieser blog artikuliert diese Weisheiten und ist mein Geschenk an diese Welt.
In diesem Sinne
paradise your life
und
paradise your end

 


Freiwillig oder ‚auf Druck’?

19. Dezember 2010

Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass manche Menschen erst leiden müssen, bevor sie etwas annehmen können/ bevor sie etwas lernen/ bevor sie etwas erkennen?
Viele verwechseln das Leben mit der Schule. Dort kommt man mit etwas Geschick und Glück auch durch, ohne alles gelernt zu haben. Das Leben, die Naturgesetze sind diesbezüglich unerbittlich. Was Du zu lernen hast, musst Du lernen. Wenn nicht freiwillig, dann eben schmerzhaft und unter Druck.
Ich habe schon Menschen erlebt, die ihrem Krebs oder ihren Unfällen dankbar waren, da sich damit neue Türen und Perspektiven für sie öffneten.
Hätten sie ihre Aufgaben eher annehmen können, früher gesehen/ akzeptiert, wäre ihnen viel Leid erspart geblieben.
Bist Du ein Typ, der jederzeit alles annehmen kann?
Bist Du ein Typ, der offen gegenüber Veränderungen ist?
Hast Du schon schmerzliche Erfahrungen machen müssen? Hatten diese vielleicht nicht auch ihre Ursache in Deiner Verweigerung?
Oder kannst Du alles problemlos annehmen? Freust Du Dich immer wieder neue Erfahrungen machen zu dürfen, Dich von anderen Menschen, von fremden Situationen bereichern zu lassen?

Sieht man sich die zwei Prototypen, des ‚Alles-Neue-Annehmenden’ und des ‚Alles-ängstlichen/ unwillig-Ablehnenden‘ an, wird deutlich, dass Ersterer es generell besser erwischt.

Auch Du kannst ein solch Erfolgreicher/ Leidensfreier sein! Denn mit dem Bild im Hinterkopf ‚Es ist wie es ist und es ist gut so. – Auch wenn ich zu Beginn nicht immer weiß wozu’ lebt es sich ganz wunderbar und entspannt …
Es ist sozusagen das Geheimnis der Natur bzw. des naturrichtigen – wie es in der Salutogenese heißt – Kohärenz- Gefühls (google nach ‚Antonovsky‘ oder lies über die Evolutions- basierte Salutogenese), damit Du Dich rundum wohl fühlst ….

Bedenke immer: Jedes Thema, um nicht zu sagen ‚Problem‘, das Du Dir freiwillig, aus Neugierde oder aus Selbstlosigkeit selber vornimmst muss Dir nicht erst vom ‚Schicksal‘ (hart und zu ungünstigsten Zeiten) vorgesetzt werden!!!
In diesem Sinne:
paradise your life

 


Einsame Zweisamkeit

1. August 2010

So üblich und selbstverständlich unsere Exklusiv- bzw. Paar- Beziehungen sind, so sehr wir Hoch-zeiten feiern und uns mit den Jungvermählten freuen, so üblicher und häufiger Single- Lebensmodelle werden, so sehr leidet unsere Seele darunter.
Zu lange schon leben wir Kleinfamilienmodelle um auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob diese Enge und Mindergesellschaft tatsächlich unseren inersten Bedürfnissen entspricht.
Auf der feststofflichen, körperlichen Ebene zeigt uns unser Körper, der weder lügt noch sich von neuen Ideen oder Werbe- Einflüsterungen so leicht beeinflussen lässt, wie unser Gehirn, wo es langgeht. Er reagiert auf nicht artgerechtes fast food, auf Braten und Cremeschnitten mit Adipositas, Darmkrebs und Karies und fühlt sich mit Rohernährung pudelwohl und bleibt lebenslang dauergesund.
Etwas anders verhält es sich mit unserer ‚Software‘. Was unsere Psyche betrifft, dauert es länger bis sie körperlich bzw. in Erkrankungen manifest wird.
Man ist eben vorerst etwas weniger zufrieden. Doch auch daran gewöhnt man sich oder merkt es nichtmal, dass man nur mit ‚halber Kraft‘ fährt, da man so sozialisiert wurde und alle anderen ja auch so leben.
Doch warum gehen so viele Partnerschaften schief je bewusster wir werden, warum gibt es so viel Gewalt in Familien, warum suchen die Menschen jetzt wieder vermehrt Nähe über Partnerbörsen?
Ein Blick zu den Primaten zeigt uns wie unsere Vorfahren Jahrmillionen gelebt haben: In Gruppen.
In überschaubaren Gruppen von vertrauten Individien aller Altersgruppen.
Danach haben wir auch heute noch ein Ur- Bedürfnis, auch wenn wir es uns nicht mehr vorstellen können und unsere Unabhängigkeit hochhalten.


Eine Gruppe sendet z.B. an ein neugeborenes Mitglied von Anfang an andere Signale und schafft andere Werte und Gefühlslagen, als eine Mutter, die bloß zu Wickel und Fütter- Zeiten, oder ein Vater, der überhaupt nur 1x täglich für eine Stunde, auftaucht und eine Kindergärtnerin, die plötzlich da, eine Mutter die plötzlich verschwunden, ist oder Lehrer die völlig inkontinuierlich wechseln. Auch Arbeitskollegen und Chefs sind nur ein Aufblitzen im gesamten Lebensfluss und keine gewachsene vertraut, harmonische Erscheinung.
Natürlich will ein jungverliebtes Paar Distanz von seiner Gruppe, doch sie sind sozusagen aus ihr hervorgegangen und fügen sich nach der ‚heißen Phase‘ auch wieder in sie ein.
Ein Menschenpaar aber, reißt sich aus seiner Stamm- Familie und Umgebung heraus und zieht sich in seine eigene Exklusivität zurück, in der beide überzeugt davon sind, dass der jeweils andere nun 100% ihrer Bedürfnisse abdecken wird, was natürlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. In einer Gruppe ist das kein Problem, da gibt es für alle Eventualitäten, Probleme und alles gemeinsame Freuen, Partner.
Für Menschenkinder ist es eine noch größere Katastrophe. Es gibt kaum noch Kontinuitäten, sie werden einmal dahin, dann wieder dorthin verschoben. Was bei Primaten ‚aus den Augenwinkeln‘ und nebenbei von Anderen und Älteren gelernt wird, muss jetzt durch Erziehung oder in reglementierter Form in Kindergärten, Schulen und Kursen gelernt werden.
Was unseren frühen Vorfahren unverbrüchliche Sicherheit und Vertrauen gab, was in der Salutogenese als Kohärenzgefühl als so wichtig für unsere Gesundheit und Zufriedenheit erkannt wurde, fehlt uns Zivilisationsmenschen meist völlig. Wir haben unzählige Ängste, fürchten uns vor Katastrophen und Schicksalsschlägen und wähnen die Zukunft und Mitmenschen als gefährlich und unsicher.
In einer vertrauten und von Anfang an bekannten Gruppe erlebt man sekündlich Geborgenheit. Hier wächst ganz selbstverständlich ein Urvertrauen in die Zukunft und in die Mitmenschen.
Diese Vertrautheit in der Gruppe fördert auch die körperliche Nähe und Zuwendung, nach der wir Heutigen so sehr ausgehungert sind. Wenn man sich unsere Kennenlern-, Begrüßungs- und Näherkomm- Rituale ansieht, ist es zwar verständlich, dass der Umgang Fremder irgendwie geregelt werden muss, aber ist es eigentlich nur zum Weinen lachhaft, wie sich Wesen, die im Prinzip alle Eins sind sich künstlich distanzieren.
Sich diese Herzlosigkeit und Seelenkälte erstmal bewusst zu machen und zu beobachten ist bereits ein erster Schritt zu mehr Nähe, Vertrautheit und Liebe des Nächsten und seines Umfeldes.
Im Paradies fühlen wir uns nicht mehr getrennt, sondern als Einheit, in der jedes Glied wichtig und von allen anderen liebevoll angenommen ist. Zu diesem Zustand, zu dieser Einstellung sollten wir langsam wieder hinkommen. In diesem Sinne:
paradise your life !

 


Diagnose- Mord

24. Februar 2010

Aus der Placebo- Forschung ist bekannt, dass werden wird, was wir glauben, das werden wird.
Und das, abhängig von der jeweiligen Erkrankungsart in bis zu 90% der Fälle!
Es ist nahe liegend aber weitgehend unbedacht, dass dieser Effekt auch umgekehrt wirken wird. Dass nicht nur ‚leere’ Pillen gesunden lassen, wenn wir davon überzeugt sind, sondern wir auch erkranken, wenn wir dran glauben, dass wir erkranken werden. Oder noch schlimmer, schon erkrankt sind.
Das heißt aber nichts anderes, als dass uns all die Medizin- head lines über Pandemien, neue Erkrankungen, Krebsstatistiken, etc. krank machen. Alle Aufrufe zu sogenannten Vorsorge- Untersuchungen, die nicht ohne ‚Ich könnte schon erkrankt sein’ gedacht und registriert werden können, unsere spätere Erkrankung mitverursachen. Und dass der Schock einer etwas direkten Diagnosestellung den Keim der Erkrankung legt, die die Diagnose im Nachhinein noch bestätigt!
Also, liebe Leute, macht einen großen Bogen um diese Brüder, nehmt sie nicht ernst und paradise your life!
Denn das ist die einzig ’naturrichtige‘ Lebenseinstellung. Maximal gesund zu leben. – Aber auch wieder nicht aus Angst zu erkranken, sondern weil das echt geil ist, was es wirklich ist! Und damit keinen einzigen Gedanken mehr an irgendwelche Krankheiten verschwenden zu müssen.
Nicht zufällig hat Antonovsky in seiner genialen Salutogenese das sogenannte Kohärenzgefühl, das wir ‚Gottvertrauen‘, ‚Zuversicht‘ nennen würden, als wichtigsten Gesund-bleib und Gesund- werd- Faktor erkannt.
Und genau das wollen uns unsere liiiieben Onkel Doktors untergraben!
Aber nicht mit uns ausgeschlafenen payoli’s! 😉
In diesem Sinne:

paradise your life !