Jedes Wort ist ein Umweg

7. Mai 2018

umleitungNur ca. 20% unserer Kommunikation machen die Worte, macht die Sprache, aus.
Was wir als Babys zuerst lernen, was so wichtig ist, dass darauf erst alles weitere aufgebaut werden kann sind Gefühle, Bilder, Empfindungen.
Daraus kann man absolut nicht unrichtig ableiten, dass alles, was wir mit Worten ausdrücken eher entbehrlich ist für ein gutes Leben und Zusammenleben.
Jedes Wort ist entweder entbehrlicher Plunder wie irgendwelche technische Angaben oder die Übersetzung eines Gefühlsausdruckes. Dieses Wort muss beim Adressaten wieder in ein Gefühl rückübersetzt werden, was auch schief gehen kann, da wir nicht alle nach denselben ‚Vokabelheften‘ lernen.
So wie wir heute eine Informationsgesellschaft sind so müssen wir gefühlsamputiert sein und sind es ja auch.

Die Wissenschaft kann z.B. bis heute keine eindeutige Antwort darauf geben ob Gewalt- Videos und Spiele die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen erhöhen oder nicht. Informationsgesellschafts- Familien die sich auf die rationale Wissenschaft warten können eventuell ihre Kinder irgendwann im Knast besuchen, obwohl sie alles ‚richtig‘ gemacht haben. Für Hausverstands- und Gefühls- Familien ist der Fall eindeutig: Menschen neigen eher zu bekannten, schon gesehenen Handlungen, zu Wiederholungen als zu selbstkreierten, nie erlebten. Bei solchen Menschen kommt so ‚Dreckszeugs‘ nicht nur nicht in die Tüte, sondern auch nicht ins Haus. Vermutlich werden sie allerdings als etwas rückständig gelten

Detto mit Sport, Konsum, Urlauben, Anschaffungen, Berufswahl, Gesundheit, Ernährung, Partnerschaft, Fortbewegung …. praktisch mit allen Themen. Mensch kann sich (Zeitgeist-)richtig verhalten und alles falsch machen wie die derzeitige Situation mit Müllbergen, Finanzkollapsen, steigenden Erkrankungsraten, vermehrtem Analphabetismus, und, und, und.
Oder Mensch kann sich ‚etwas seltsam‘ aber naturrichtig benehmen und alles für sein Glück, seine Gesundheit und für die Mitwelt richtig machen.

DAS ist genau der Unterschied zwischen Wort und Gefühl, zwischen verbal und nonverbal, zwischen der Welt die wir gestaltet haben und dem Paradies in dem wir Jahrmillionen glücklich waren.
Wir sollten seeehr genau prüfen, was wir sagen. Ob das ‚dem Ganzen‘ zum Wohle gereicht oder weiter in die Sackgasse führt. Wir sollten gut überlegen, ob wir jemandem in die Augen sehen, ihn in den Arm nehmen oder ihm lächelnd zuzwinkern oder ihn wortreich zuschwallen sollten.
In jedem Fall aber:
paradise your life !    zwink

 

 

 


Das erklärt so einiges ;-)

3. September 2016

 
erhellend

 

 

 


6-dimensionales Leben

13. August 2015

SinneEin Radiobeitrag, in dem ein ‚Entnetzer‘ und Professor meinte, dass mit den ’neuen Medien‘ heute mehr kommuniziert würde als früher, verdeutlichte mir, wie sehr ‚entsinnt‘ heutige Generationen bereits sind.
Kommunikation läuft oder muss ich schon sagen ‚lief‘ zu ca. 80% über nonverbale Kanäle, wie Mimik, Gestik, Tonfall, Körpersprache, etc., ist also weitaus mehr und komplexer als nur Worte.

Trotz einer einmal hier schon publizierten Sinnes- Serie, heute vielleicht eher zusammenfassend:
Wir haben 5 Sinne. Einige wenige sogar noch 6.
Jedes Erleben wird von uns also 6- dimensional erfasst! Das heißt überaus komplex, und in seiner Fülle bewusst meist gar nicht wahrnehmbar.
Unser Unterbewusstsein aber arbeitet mit allen diesen 5 oder 6 Sinnen!

Leute die vorm Fernseher sitzen ‚erleben‘ das 2- dimmensional; sehen und hören. Wobei noch dazukommt, dass die meist synchronisierten Filme unsere Sinne völlig verwirren, dass kaum etwas gestisch, mimisch, körpersprachlich, etc. echt, sondern gespielt ist.
Telefonierende erleben ihre Kommunikation nur 1- dimmensional, nur hörend. Wobei die Digitalisierung selbst das enorm verschlechterte und sekuntäre Stimminhalte, wie Untertöne und Betonungen häufig unterdrückt.
Internetsurfer ‚erleben‘ 1- 2-dimmensional. – In einem höchst fragwürdigen ‚Auswahlfenster‘.

Wer meint, mit den neuen Medien würde mehr kommuniziert, verwechselt Kommunikation, dieses hochkomplexe Wunder an Austausch mit dem egomanischen Abrufen oder Hochladen von großen, aber weniger als 1- dimmensionalen Datenmengen!
Nimmt man als Aktivposten, dem zwar die passive Fühlens- Dimension entgegensteht, die aber in dieser Form des Bewegens, Atmens, Glücklich-, Neugierig-, Gutgelaunt-, etc. Seins längst nicht mehr wahrgenommen wird hinzu, kommt man auf das wunderbar vieldimensionale Wesen als das wir von Anbeginn an angelegt waren …
DAS bitte einmal zu beachten!

Die Ergebnisse sind bereits mehr als deutlich sichtbar. Kaum jemand spricht noch in Öffis, in Lokalen, auf der Straße mit anderen. Nicht zufällig werden diese ständig lesende und tippenden mittlerweile ‚head-down-generation‘ genannt. Alle starren und tippen und wischen sie auf ihren iPhones rum. Immer weniger sind abends auf den Straßen zu sehen, fast alle sitzen vor den Fernsehern. Kinder und heutige Jugendliche grüßen, bitten, danken nicht mehr, wissen sich kaum noch in Geschäften, in Lokalen, bei Kontakten zu benehmen …

Dennoch meinen ‚gaaaanz Fortschrittliche‘ selbst Tafelklasslern schon die PC- Welt eröffnen zu müssen!
Erste Klassen ohne Schreibschrift, dafür dauer- online sind angedacht bzw. werden promoted!

Liebe Leute, werdet Euch bitte dieses Irrsinns gewahr!
Damit wird mehr an Werten weggeschmissen als wir dazubekommen!
Damit entwurzeln wir uns hoffnungslos von unserem wunderbaren, nicht nur artgerechtem, sondern sogar Paradiesleben, in dem alles ‚von alleine‘ läuft.

Liebe Leute, nicht netzify,
nicht telephony,
nicht televisiony,
sondern paradise your life     😉

 

 

 


Es funktioniert!

12. Juni 2014

Wir Menschen sind echt süße Wichtel! 😉
Erst versuchten wir, uns die Schimpansen von unserer ‚Krone der Schöpfung’ fernzuhalten, indem wir behaupteten, dass nur wir Werkzeuge gebrauchen. Später dann als man beobachtet hatte, dass auch die Affen Werkzeug benutzen verlegten wir uns auf die Sprache, als vermeintlich einziges Wesen mit Sprache.

TierkommunikationIch frag Dich jetzt aber: Wie bitte funktioniert die ganze Welt? Wie bitte funktioniert Fanatstillionen- faches Leben!?
Wie formte sich all das, was wir in dieser Welt genießen und bestaunen dürfen?
Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Tier und Tier, zwischen Pflanzen, zwischen Tier und Pflanze?
Wie kann ein Tier wissen, was giftig ist? Wie können Pflanzen sich organisieren? Wie konnte all diese Vielfalt an Leben sich völlig sprachlos organisieren? Obwohl wir Menschen schon für einfaches Autofahren z.B. Wälzer von – sprachlichen – Gesetzestexten brauchen!

Und was sagst Du dazu, dass wir selber bzw. unsere Vorfahren sprachlos durch die Jahrmillionen kamen?! 😉

Ich kann Dir nicht erklären wie es funktioniert. Manche reden von Frequenzen, von Schwingungen, Resonanzen, andere von göttlichen Führungen, wieder andere von Intuition und Instinkten. Ich weiß es nicht!
ABER, es MUSS funktioniert haben! Denn sonst hätten wir uns an Tollkirschen zu Tode gefressen, wären Kreuzotter- zerbissen, oder mangels BRAVO- intensivem Fortpflanzungswissen, ausgestorben.

Wir verdanken also unser Leben einem Gefühl, einer Frequenz, einem Zufall oder einer Fähigkeit, die wir heute nimmer kennen.

– Oder doch!?

Müssen wir über Hunger, Fortpflanzung, übers Atmen und Blutzirkulieren nachdenken?
Nein?
Warum glaubst Du dann, über Deine Essenszusammenstellung, über Dein tägliches Übungsprogramm, über Deine Zukunft, über die Erziehung Deiner Kinder, über den Umgang mit Deiner Partnerin, etc. nachdenken, nachlesen zu müssen!?

Lass Dich nicht verwirren!        😉
All das müssen wir eh nicht!

Unser ‚altes’ Gefühl, unsere ‚Uralt’- Intuition funktioniert noch immer so perfekt wie sie während unserer gesamten, höchst erfolgreichen Entwicklungsgeschichte funktionierte.
ALLE unsere ‚alten’ Fähigkeiten, wie Atmen, Herzschlag, Spontanreaktionen, wortlose Kommunikation, etc. funktionieren noch!

Unser Problem ist bloß, dass wir neben unserem lauten ‚Gedanken- Blasorchester’ die zarte ‚Intuitions- Violine’ nimmer hören!

Schalt ab Dein Denken! Schalt ab Deine Dualität! Verzichte auf Worte! Machs Dir gemütlich im Beobachten, Reagieren, machs Dir gemütlich im Sein! 😉

 

 

 


Ein Stich ins Herz

4. November 2013

Oder besser gesagt viele ‚Stiche ins Herz‘ erleben wir tagtäglich.
Und verrückter Weise von Menschen, die uns gar nichts Böses wollen!
Wie das?

Dass unser aller Kommunikation primär über Worte läuft, ist so selbstverständlich, dass wir uns nur wenige Gedanken darüber machen.
Unser Vokabular umfasst tausende bis zigtausende Worte.
Was davon aber, und wie, in unserem Inneren ankommt wissen oder bedenken nur wenige.

Stell Dir vor, wie wohl all diese vielen Worten entstanden sein mögen:
Je gebildeter wir wurden, je spezialisierter wir arbeiteten und kommunizierten, desto mehr Worte brauchten wir und entstanden.
Je historisch früher man den Sprachschatz erhoben hätte, desto weniger Begriffe hätte er umfasst.
Dieser ‚Wörter- Entwicklungsbaum‘ hat sicherlich irgendwann einmal mit einzelnen, damals wichtigen, Worten oder Lauten begonnen. Um sich in der Folge immer weiter zu verbreitern.
Genau genommen entspringt dieser Baum zwei ‚Kernen‘ bzw. Befindlichkeiten: ‚Es geht mir gut/ Ich fühle mich angenommen‘ und ‚Ich fühle mich schlecht/ nicht angenommen‘.

Nach der ‚paradise your life‘- Auffassung, die sich hier interessanterweise mit der modernen Hirnforschung deckt, wirkt das Gesagte weitaus einfacher und ursprünglicher auf uns, als wir gemeinhin denken.
Man könnte auch sagen, das Ur- Tier, die Urzelle steckt immer noch in jedem hochzivilisierten Menschen und reagiert dementsprechend (einfach).

Es ist also vollkommen egal, wie blumenreich oder ausführlich der Liebesschwur oder die Kündigung übermittelt wird. Unserem Befinden geht es ausschließlich darum, ob wir uns angenommen oder abgelehnt fühlen.
Wir nehmen also primär den ‚Ur- Wert‘ der jeweiligen Aussage – oder sogar der einzelnen Worte – wahr.

SynapsenDu kannst Dir das so vorstellen, dass jedes Kind, diese Sprachentwicklung der Menschheit im Kleinen nocheinmal durchläuft. Aus ersten Lauten, werden einzelne Worte, die wiederum um immer komplexere Begriffe erweitert werden.
Dabei sind die zuvor angelernten ‚Ur- Einteilungen‘ aber immer noch aktiv und ‚hängen‘ sozusagen an jedem neuen Begriff, an jedem neuen Wort dran.
Mit praktisch jedem Gedanken schwingt die Hirnzelle, die Synapsenverbindung für ‚Ich fühle mich angenommen‘ oder ‚Ich fühle mich abgelehnt‘ mit.

So wie beispielsweise für ein Kind ein Hund nach und nach erlebt, erschlossen und in neuen ‚Abschleck-‚, ‚Weich-‚, ‚Fell-‚, ‚rote Zunge-‚, Wau Wau-‚, etc. Gehirnzellen abgespeichert wird, so ’schwingen‘ bei jedem Erwachsenen immer noch beim Wort ‚Hund‘, beim Sehen eines Hundes, beim Hören eines Hundes, etc. all diese Eigenschafts- Nervenzellen mit.

Genauso wird bei jedem Wort eine der ursprünglichsten ‚Befindlichkeits- Zellen‘, also ‚Ich fühle mich angenommen‘ oder ‚Ich fühle mich abgelehnt‘, für eine zwar nur extrem kurze Zeit, aber dennoch anschwingen und das dazugehörige Gefühl aktiviert werden.

DAS sollte uns, die wir tagtäglich kommunizieren, bewusst sein!
Wir alle heben durch unsere Worte Menschen hoch oder stoßen sie emotional runter.
Jedes unserer Worte wirkt nachhaltig, macht etwas mit den Menschen.

Genauso unsere Gestik, Mimik, Körpersprache, Art der Tonformung …
Dies alles zusammengenommen, macht sogar mehr als der Wortanteil, nämlich ca. 80% unserer gesamten Kommunikation, aus.

Das heißt, jede Mimik, jede Geste, jede Bewegung macht etwas mit dem Gegenüber, nimmt ihn an oder lehnt ihn ab!

Ist man an einer angenehmen, wertschätzenden, menschlichen, herzlichen Kommunikation interessiert, kann man sich jedes Wort genau ansehen, wie es konnotiert ist und sich die negativ wirkenden abtrainieren bzw. durch positiv wirkende Begriffe ersetzen.
– Eine Mega- Aufgabe!
Auch könnte man sich vor den Spiegel oder Video- Monitor stellen und alle seine Gesten und Bewegungen auf ihre Ur- Wirkung hin untersuchen und sich die unangenehm wirkenden abtrainieren.
– Die nächste Mega- Aufgabe!

Aber was bliebe uns sonst anderes übrig!?
Weiterhin Menschen verletzen, obwohl wir das gar nicht wollen?
Nein! Den payoli- Baum der Erkenntnis nochmal durcharbeiten!
Damit lässt sich auch dieses Problem leicht lösen … 🙂

 


Wem erzähl ich was

19. August 2013

zutextenKarikaturenhaft werden Frauen immer als die Plaudertaschen und Männer als die Schweiger dargestellt. Sprüche wie ‚Ein Mann, ein Wort. Eine Frau ein Wörterbuch‘ und ‚Weisheiten‘ wie ‚Frauen reden um zu reden, Männer reden um Probleme zu lösen‘ sind allgegenwärtig.

Tatsächlich fühlen sich Männer denen etwas erzählt wird eher gedrängt Lösungen anzubieten, während Frauen es im Problemfall reicht, von der Freundin angehört zu werden.

Sieht man sich dieses Verhalten näher an, wird der Hintergrund, wird die Ursache bald klar. Trotz aller Emanzipation sind immer noch die Männer die weitaus Selbstbewussteren, die sich etwas zutrauen, die sich Lösungen zutrauen, während Frauen immer noch die Passiveren, Abwartenderen sind.

Doch was sollten diese Überlegungen den payolis bieten?
Warte! Es kommt noch!

a) Warum erzähle ich jemandem von meinen Sorgen?
Ich tu das nur, wenn ich mich (unbewusst) zu schwach fühle diese Probleme (allein) zu lösen oder anzunehmen. Ich suche (unbewusst) Hilfe, Verständnis, Anerkennung.
Oder umgekehrt gesagt, sobald ich jemanden ‚anjammere‘, oute ich mich als ‚Schwachmat‘.

b) Was tu ich mit jemandem, dem ich meine Sorgen erzähle?
Wenn er mich ernst nimmt und empathisch ist, wird er mit mir mitfühlen. Oder anders gesagt, solchen Menschen hänge ich meine Probleme um, ziehe sie (mit) runter.
Im besten Fall komm ich an einen Helfenden, der mir tatsächlich hilft und das Problem nicht als Belastung, sondern als Herausforderung sieht.
Nimmt mich dieser Mensch nicht ernst und lässt mich plappern, berührt es ihn nicht, zieht es ihn nicht runter. Aber es sind auch keine Lösungen zu erwarten und es wird sich auch nicht um eie sehr tiefe Verbundenheit handeln.

Wir sollten uns also sehr gut überlegen, was wir wem sagen. Wen wir belasten, von wem wir Lösungen erwarten, wen wir erfreuen, usw.

Schlimm sind m.E. die Konfigurationen, notorischer Jammerer mit geduldigem Zuhörer. Der Nörgler fühlt sich wohler, nachdem er wieder einmal Dampf ablassen konnte. Der Zuhörer hat etwas zusätzlich in seinen, meist ohnehin schon gut gefüllten Sorgen- Rucksack gesteckt bekommen. Man könnte auch sagen einer missbraucht den andren als Mistkübel bzw. ist ein Energieräuber …

Vielleicht kannst Du Dir in Zukunft Deiner Göttlichkeit bewusster sein und Dich primär mit Schöpferischem befassen, sowohl in Deinem Denken, als auch Reden und Tun …
Damit schaffst Du für Dich und andere Glück und das Paradies! 🙂


Aufklappbare Köpfe …

3. Juni 2013

… gibt es ja bekanntlich nicht. Deshalb ist uns auch der Blick ins Gehirn unserer Gegenüber verwehrt – möchte man meinen.
Doch dem ist nicht so.
Zwischen 80 und 90% all unserer Kommunikation ist nicht Wort- gebunden; also gestisch, mimisch, körpersprachlich, Tonfall- bestimmt, stimmmelodiös …
Ein Teil dieser nonverbalen Kommunikation läuft auch unbewusst und immer.
Soweit die Senderseite.

payoli- HirnSo, wie unser Bewusstsein bewusste Äußerungen wie Sprache aufnimmt, so nimmt unser Unterbewusstsein die unbewussten Signale wahr.

Auf beides reagieren wir, beides nehmen wir wahr.
Es bleibt uns also auch nichts verborgen.

Besonders Kinder und Tiere nehmen auf diese Art die ‚wahren‘ Charaktere, Stimmungen und Meinungen der Menschen auf.

DAS den vermeintlich guten Schwindlern und Erziehungsberechtigten ins Stammbuch geschrieben 😉

 


Kennst Du den Effekt …

7. Juli 2012

… dass jemand nicht beim fachlich neutralen Thema bleiben kann, sich nicht bei einem sachlichen Thema festmachen lässt, sondern immer wieder ausweicht, verallgemeinert, Ausflüchte sucht, etc.?
Dass Du etwas Dingliches wie zum Beispiel ‚Könntest Du die Schere bitte wieder an ihren Platz zurücklegen?‘ ansprichst und Reaktionen bekommst wie: ‚Ja Du, Du musst mich immer kritisieren!‘ oder ‚Du hast mir den Hammer auch noch immer nicht zurückgegeben‘.

Woher kommen solche wenig konstruktiven und Konflikt- erzeugenden Verhalten?

Solche Menschen haben
a) ein geringes Selbstwertgefühl und
b) identifizieren sich mit den sie umgebenden Dingen oder mit ihrem Tun.

Ein also eher unreifes, kindliches Verhalten. Denn ein selbstbewusster Mensch kann zu seinem Tun stehen, seine Motivation begründen oder sich problemlos entschuldigen. Zudem ist ein ‚entwickelter‘ Mensch weitgehend frei von Bindungen zu Dingen, starren Regeln und Gesetzen.

Sehr beliebt auch bei manchen Menschen die Rückgriffe auf längst Vergangenes, das sie aber noch nicht verarbeitet haben.
Da werden dann zur vermeintlich notwenigen Aufrechnung Sätze herausgekramt die man angeblich einmal gesagt haben soll. Da werden angeblich pöse Taten memoriert, von denen niemand außer dem Betroffenen mehr etwas weiß. Nur um nicht zur eben angesprochen Sache stehen zu ‚müssen‘.

Man sollte sich dieses Effektes ‚in beiden Richtungen‘ immer bewusst sein.
Kommt einem jemand mit solch einem Verhalten ist es gut die Mechanismen und Ursachen zu kennen um entsprechend einlenken und reagieren zu können.
Ertappt man sich selber bei solch einem Ausweichen oder Ausflüchten kann man sich die Ursachen genauer ansehen und auflösen.

Niemand ist willentlich böse! Außer er hat ein Problem.
Dann sollte man ihm aber helfen und ihn nicht ‚bekämpfen‘.
Jede Kritik hat eine Ursache, entweder beim Kritisierer oder beim Kritisierten. Diese gilt es herauszufinden.
Darum geht es!
Nicht um’s ‚gewinnen‘!

In diesem Sinne: Ein konfliktfreies Kommunizieren!

 


Sprache ist aggressiv

11. Mai 2012

Nein, ich bin jetzt nicht gänzlich übergeschnappt! 😉

Sprache ist eine wunderbare Weiterentwicklung unserer vorzivilisatorischen, ursprünglich einfachen Laut- Äußerungen.
Mit Worten läßt sich kurz und punktgenau erklären und beschreiben. Mit Sprache können wir uns wunderbar austauschen und damit besser kennenlernen und voneinander lernen.
Mit Worten texte auch ich Euch hier tagtäglich zu …

Doch man muss m.E. auch die Kehrseite des Sprechens beachten:
Ohren haben keine Schließmuskeln und Deckel und damit wird Sprache sehr ‚eindringend‘.
Auch kann Sprache sehr zielgerichtet sein und anderer Bedürfnisse leicht missachten.

Wer kennt nicht den ‚lieben‘ Nachbarn, der nicht und nicht aufhört uns anzujammern? Die wissbegierigen Kleinen die ihre Fragen wie Pfeile abschießen? Die alles langatmig und umständlich Erklärende oder Erzählende? Fanatiker die uns zutexten …

Nur durch Sprache sind Armeen und Betriebsstrukturen möglich! Nur durch Sprache werden Betrügereien und Lügen so einfach.

Und wie kommunizieren Tiere? Wie kommunizierten wir in vorsprachlichen Zeiten?

Achtsam! Sehr achtsam!
Ohne Sprache wird mehr beobachtet, muss mehr beobachtet werden. Damit geht man mehr auf den Anderen ein, interessiert sich mehr für ihn, erfasst ihn umfassender.
Es spielen Gesten, Mimik, Körpersprache, Handlungen, Bewegungen, Blicke, Tonfall, etc. eine gewichtigere Rolle.

Sprache dagegen ‚fährt‘ auch schon mal über jemanden drüber, wartet nicht ab, platzt eher irgendwo rein.
Lärmverschmutzung macht Stress! – Egal ob sie von Geräuschen oder von Sprache herrührt.

Bemüh‘ Dich wieder vermehrt um Stille, um einen achtsameren Umgang mit Deinen Mitwesen.
Halte Dir den grundlegenden Unterschied von sprachlicher Menschen- und überwiegend stiller Tier- Kommunikation plastisch vor Augen!
Tierkinder z.B. weinen nicht! Deren Bedürfnisse werden schon vorab erkannt und befriedigt, während wir mittlerweile sogar schon so blöd sind, dass wir an die Existenz von ‚Schrei- Babys‘ glauben.

 


Alle Liebe den Kindern

14. März 2012

Schon Herbert Grönemeyer sang ‚Kinder an die Macht‘. Doch was macht jemand mit Macht, ohne Liebe!?
Deshalb lautet meine Forderung, – eine Forderung nicht für mich!
Diese Forderung ist weder eine Marotte, noch mein Steckenpferd. Diese Forderung dient keiner Gewinnmaximierung, keiner Geschäftsentwicklung. Diese Forderung darf weder missachtet noch abgeschwächt werden!
Diese Forderung ist keine Bitte, diese Forderung lässt keinen Spielraum offen.
Diese Forderung ist unsere Zukunft!
Diese Forderung lautet:

Alle Liebe den Kindern!

Wer war nie Kind?
Wer wird unsere Zukunft lenken und bestimmen?
In welchem Alter können schlimmste Fehler passieren?

Warum wohl haben Ärzte und Pharmas so sehr ‚die Hosen voll‘ vor Schwangeren?

Je jünger, je kleiner ein Wesen, desto größer sein Entwicklungspotenzial.
Wenn Dir einst als 4- Zeller eine Zelle zerstört/ geschädigt worden wäre, hättest Du nun ein Viertel Deines Körpers und Seins zerstört/ geschädigt. Wird Dir heute eine Deiner Billionen von Zellen zerstört/ geschädigt, wirst Du vermutlich kaum etwas davon merken.

Ähnlich mit der geistigen Entwicklung. Wir bauen unser ganzes Denken und Welt- Erfassen ‚Stein um Stein‘ auf. Ist der erste Grundstein morsch, wird das ganze Gebäude irgendwann einmal einstürzen oder erst gar keine ganze Mauer tragen können.

Diese ersten Grundsteine sind weder Worte noch komplizierte Sinn- Inhalte, sondern sondern einfachste Gefühle, Eindrücke, Berührungen!
Lange vor der wörtlichen und begrifflichen Kommunikation werden Gefühle über Berührungen vermittelt. Noch beim Erwachsenen sind zahlreiche positive Körperfunktions- Veränderungen bei Berührungen und Umarmungen nachgewiesen.
Unsere ca. 2 Quadratmeter Hautoberfläche sind sicherlich nicht zufällig mit ungefähr 250 Millionen Nerven- Rezeptoren ausgestattet!
Berührungen vermitteln Kleinkindern in vorsprachlichen Zeiten das Urvertrauen und die Geborgenheit, die das lebenslange Kohärenzgefühl entstehen lässt, das vor so ziemlich allen Angiffen wappnet, wie man aus der Salutogenese weiß.

Man kann sich die Entwicklung eines Menschen, sowohl körperlich, wie geistig und seelisch wie einen Kegel, wie ein Stanitzel vorstellen. Wir entwickeln uns aus einem Punkt heraus zu beliebiger Größe.
Und je ‚punktiger‘, je kleiner, desto empfindlicher, desto massiver die späteren Auswirkungen.
Oder umgekehrt: Je liebevoller, je zuversichtlicher, je positiver die Start- Situation, desto erfolgreicher und stabiler das spätere Wesen.

Das heißt mit anderen Worten nichts anderes als:
ALLE Liebe den Kindern!
Wir können nie genug, geschweige denn zu viel lieben!

Unsere Kinder, die nächste Generation wird unsere Visitenkarte sein!
Niemand wird dann sagen können: ‚Ich hab das nicht gewusst!‘
Jetzt weißt Du es! 😉
Später dann, werden alles es wissen!
So, wie wir heute wissen, was Hitler für eine erbärmliche Figur war und wie wir unsere Eltern fragten wie sie so einem Kaspar auf den Leim gehen konnten. So werden uns unsere Kinder und Enkel fragen, wie wir mit Problemen des Zuviels kämpfen konnten, während Millionen verhungerten!

Denke groß (darüber demnächst mehr!) und liebe groß! Liebe und denke größer, als Du es Dir derzeit vorstellen kannst!

Wir können nie zu groß denken/ zu viel lieben!

Unser Problem ist die (Selbst-)Beschränkung!

Denke groß und lebe großzügig, im Sinne von liebevoll und zuversichtlich!
Und gib den Kinder alle Liebe der ‚Welt‘!

Erinnere Dich: Wir können nie und nimmer zuviel, immer nur zuwenig, lieben!