Raus!

25. Januar 2018

Weltweit ist es so, dass die Menschen vom Land in die Städte ziehen.
Was ist so attraktiv an Städten?
–> Das Geld!
Doch wie sagte der Österreichische Nobelpreisträger Konrad Lorenz so treffend?
‚Irgendwann wird selbst der Dümmste erkennen, dass man goldene Nockerl nicht fressen kann‘.

Tja, dennoch sitzt die Programmierung nur mit Geld jemand zu sein, bzw. nur mit Geld ein gutes Leben führen zu können, noch immer zu fest in den Köpfen.
Dann ist in der Stadt auch noch das Unterhaltungsangebot größer. – Glauben die Menschen!
Klar will man den Leuten das Geld das sie hier verdient haben auch hier gleich wieder abknöpfen
Deshalb wird möglichst ‚heftig‘ unterhalten. So heftig, dass die Reizschwelle der Unterhaltenen recht schnell steigt und der Bedarf nach immer Schrillerem, Grellerem steigt. So werden Bedarfe geschaffen, die Menschen mit ’normalen‘ Bedürfnissen etwas staunend und verwundert zurücklassen …
Aber ok. Jeder wie er will.

Was ist nun aber dennoch das Beste und Wichtigste, das man Stadtbewohnern raten kann?
Der kürzeste und schnellste Weg ins Grüne!
Ja!
Jeder Stadtbewohner sollte für jede Himmelsrichtung die Reihe an Öffis die ihn rausbringt auswendig wissen.

Grün, primär Wald ist heilend, ausgleichend, entspannend, gesund, ein Vergnügen! – Auch, oder gerade für Vielarbeiter und Vielvergnüger!
Waldluft und natürliches Licht füllen so richtig die Speicher wieder auf und schalten soviel ab, dass man es gespürt haben muss, wieviel man als Stadtmensch ‚um die Ohren hat‘, ohne es zu merken.
Dazu ist es natürlich notwendig wirklich abzuschalten! Also Handy, Kopfhörer, tablet & Co daheim lassen! Und Augen, Ohren auf. Tief durchatmen! Aaaaaaaahhhhhhhhhhhhhh …

 

 

 


Menschen- Havarien

21. September 2017

Versucht jemand ein repariertes Havarie- Auto als unfallfrei zu verkaufen macht er sich strafbar.
Operierte , medikamentierte oder sonstwie behandelte Menschen aber gelten völlig straffrei als gesund!

Kein Mensch mehr denkt sich etwas dabei die Summe an Reparaturmedizinern und Krankenhäusern als Gesundheits- System zu bezeichnen.

Dabei ist die Gesundheit unsere geburtsrechtliche ‚Jungfräulichkeit‘ die 99,99% aller Wesen ein Leben lang behalten. Der Zivilisationsmensch hingegen verspielt aus Unwissenheit dieses wunderbare Geschenk, erkrankt baldigst, muss symptomunterdrückt und repariert werden und glaubt dann auch noch gesund zu sein!
Doch schon österreichs Nobelpreisträger Konrad Lorenz sagte: ‚Der Glaube reinen Unsinns ist ein Privileg des Menschen‘     😉

 

 

 


Über’s Fressen goldener Nockerl

14. März 2011

Obwohl sich der Österreichische Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Konrad Lorenz primär ‚nur’ mit dem Verhalten von Graugänsen befasste, beugte ihm das soweit die Knie, dass er zu einem der ersten Öko- Vordenker und Naturschützer wurde.
Sein Spruch ‚Irgendwann werden die Menschen erkennen müssen, dass man goldene Nockerl nicht fressen kann’ ist legendär und Lorenz schon längst tot. Aber die Menschen machen weiter als gäbe es weder immer neuere Erkenntnisse, die obigen Spruch untermauern, noch als wäre die Welt (neben dem Graugans- Verhalten) nicht mehr als übervoll mit unzähligen, beobachtbaren Naturwundern, die uns eher in die Demut befördern könnten, als weiterhin das schon mehr tote als lebendige ‚Wir sind die Krone der Schöpfung’s- Pferd zu Ende zu reiten.
Nach dem hier kürzlich veröffentlichtem Text über Kopf- AIDS bin ich fast versucht, unser ‚Krone der Schöpfung’- und ‚Wir müssen stets tun’- Verhalten ebenfalls auf einen Virus zurückzuführen. Vielleicht nennen wir ihn ‚Virus 2’. 😉
Nicht nur der weltpolitische oder derzeit aktuelle, japanische AKW- Wahnsinn, auch unzählige regionale Ver-rücktheiten lassen mich an unserem, angeblich so klaren Verstand zweifeln.
Als ich vor mehr als 30 Jahren aus Wien in meine Geburtsstadt Tulln übersiedelte erfreuten wir uns noch ihrer Ländlichkeit. Doch nicht lange! Bereits als die Kinder halbwüchsig waren, wurde bei unseren Ausflügen in die Umgebung ‚Die geben nicht eher Ruh’, bevor nicht der letzte grüne Fleck auch noch zubetoniert ist’ zum geflügelten Wort.
Heute hat diese Entwicklung ein so großstädtisches Maß angenommen, dass ich wirklich fassungslos bin und in Kürze weg, und nocheinmal übersiedeln und mein Seminarhaus anderswo eröffnen ‚muss’.

Die Frau, von der wir unser heutiges Haus gekauft haben, hat uns Jahre später besucht und wir machten einen Spaziergang zu den Plätzen ihrer Kindheit, die Tullner Donau- Auen.
Wir mussten den Rundgang abbrechen, weil diese Ex- Tullnerin so sehr von Weinkrämpfen um ihr ‚verlorenes Paradies’ geschüttelt wurde.
Heute geht es mir fast ebenso …
Und kaum jemandem ergeht es anders.
Alle wurden wir aus unseren Paradiesen verstoßen, sowohl unseren persönlichen, als auch unseren Entwicklungs-/ Evolutions- geschichtlichen.
Jetzt frage ich Euch: Kann solch ein Wahnsinn anders erklärt werden, als durch ein irrationales, bösartiges Virus? 😉
Sind unsere Krebsgeschwüre die sich unersättlich ausbreiten und nach und nach alles gesunde Gewebe durchdringen nicht vielleicht das Abbild unseres wahnwitzigen Zerstörungs- Verhaltens im Außen?
Und niemand ist dafür wirklich verantwortlich zu machen! Jeder hat einen Vorgesetzten, ein Gesetz, einen Auftrag oder sonstige ‚Legitimationen’.
Ich durfte dem neuen Bürgermeister einen Antrittsbesuch machen. Er hat zwar von meinen gesundheitspolitischen Vorschlägen genau Null verstanden, das sympathischer Weise auch zugegeben, aber auch er wird trotz seiner Nettigkeit, getrieben von falschen Idealen und gezogen von Fremdinteressen weiterarbeiten an der Urbanisierung einer einstmals wunderbaren Donaulandschaft …
Dabei gibt es nicht eine Studie, nicht eine Untersuchung und keinerlei Indizien dafür, dass Verbautes gesünder oder beglückender sein könnte als Natur!
Jeder giert nach Natur, Städter flüchten regelmäßig ins Grüne, praktisch jeder Urlaub führt in möglichst Naturnahes, jedermensch spürt, wie ihm in einem Garten, im Wald, am Strand das Herz aufgeht und dennoch halten alle still, machen alle mit, wenn Meter um Meter versiegelt und ruiniert wird.
Heißt dieser Virus 2 vielleicht Wirtschaft, was ja nichts anderes, als die unverfänglichere Vokabel für ‚uferlose Geldgier’ ist?
Oder um es positiv zu formulieren: Die heutigen Menschen sind leider nicht mehr in der Lage, sich vorzustellen ohne Geld, ohne Fixanstellung, ohne Gewinnmaximierung, ohne Konsum, ohne Klimbim, ohne unnötigem Konsum und läppischen Bequemlichkeiten zu leben.
Wir haben nur eine Chance! Wir können nur wieder neu erlernen, was Lebensqualität wirklich ist …
Nur das wiederzuerlenen kann uns retten, kann uns unsere ‚alte Gesundheit‘ und Lebensqualität zurückgeben.
Zivilisation, Urbanität und Kultur machen uns krank, bringen uns aus unserer Mitte und kosten uns bloß Unmengen an Energie. Das kann jedermensch der sich noch spüren kann selbst nachempfinden oder mittlerweile auch schon genügend wissenschaftliche Arbeiten darüber nachlesen …