Pflegeberufe

4. Oktober 2017

Eben wird in den Österreichischen Medien wieder das Thema Pflege kräftig um- und aufgerührt. Es müsste mehr Kontrollen geben, allgemeingültige Standards müssen eingeführt werden, diese Berufe müssen attrraktiver gestaltet werden, usw. …
Doch jegliches Misstrauen, jede Kontrolle, zieht enorme Folgeketten an dokumentarischen und administrativen Aufwänden nach sich. So wird Pflege immer teurer und bezogen auf die direkten Leistungen immer ineffizienter …
Ein weiteres Problem scheint zu sein, dass Pflegebedürftige auf Profiteure wie hilflose Lämmer auf Wölfe wirken müssen. Da kann’s schon einmal vorkommen, dass die Wölfe aus Begeisterung über ihre Hilflosigkeit mehr Lämmer tot beißen als sie fressen können …
Das heißt, Pflege verspricht um so mehr Geld, je weiter das Feld aufgedehnt werden kann.

Natürlich lässt einE PflegerIn die/ der eine lange Ausbildung durchlaufen musste, es nun endlich drauf hat alle Kontrollen und Vorschriften zu umrunden und nun einen einigermaßen dotierten Versorgungsjob hat seine ‚Schützlinge‘ nicht mehr so gern aus den ‚Klauen‘.
Auch Firmen, die Hilfsmittel für Pflegebedürftige herstellen überschwemmen den Markt natürlich gern und unter der Wachstumsprämisse mit immer neuen, immer besseren Angeboten.
Und letztendlich leben auch die Pflegebedürftigen gerne in dem Bild ‚Ich hab lange genug gearbeitet, hab lange genug eingezahlt. Jetzt will ich verwöhnt werden und es mir gut gehen lassen‘.

   Doch sie alle machen gewaltige Denkfehler!

Die Pfeglinge verschenken durch ihr vermeintliches Genießen der Pflege, Jahre bis Jahrzehnte eines ebenfalls möglichen fitten und lebendigen Lebens.
Die Firmen sehen einerseits nur den Profit und die Profitsteigerungen, nicht aber ihre eigene Lebensqualität. Andererseits nur die Profitmaximierung in der Pflegeausweitung, nicht aber in der Rehabilitation.
Und für die PflegerInnen wäre eine Attraktivierung Ihres Berufes möglich, indem sie die frustrierende Dauerpflege durch erfolgreiche Revitalisierungs- Aktivitäten ersetzten.

   Wir brauchen also ein völlig neues Pflege- und Lebensbild:

Menschen sehen sich nach einem Arbeitsleben als aktive, lebendige Mitglieder der Gesellschaft die ihre Sozialkompetenz und neue Erfahrungen genießen.
Gibt es gesundheitliche Rückschläge, stehen UnterstützerInnen zur Verfügung, mit deren Hilfe diese raschestens und ursächlich überwunden werden können.
Diese Helfer sind darin geschult und beziehen ein hohes Maß an Befriedigung aus ihrem erfolgreichen Tun und haben auch noch Zeit für ein eigenes hochqualitatives Leben.

Natürlich soll und kann niemand zu einem lustigen Leben gezwungen werden
Doch jedermensch sollte die Wahl haben!
Und langfristig, bin ich überzeugt, würde man vom derzeitigen Pflegen wegkommen, denn ein gutes Leben, im Sinn von gesund und lebendig, ist ohne Frage alternativlos.
– Schlimmstenfalls müssten wir auch noch Animateure ‚in die Schlacht‘ werfen …

 

 

 


Was ist der Trick?

14. Mai 2015

zerstückelung‚Wie bitte‘ frage ich mich oft, ‚kann man so viele, auch höchst kluge Menschen, so sehr unter Kontrolle, in Geiselhaft und in ihren Hamsterrädern halten?‘

Es gibt viele Antworten darauf.
Die kürzeste ist: Die Menschen werden verdummt, verwirrt und abgelenkt durch eine Zerstückelung der Wahrheit, in eine Fülle von nebulosen Details.
Oder umgekehrt, sozusagen ‚von oben‘ gedacht: ‚Lass sie ja nicht zum Denken kommen bzw. das Große und Einfache, das Ganze erkennen!‘

Um nur ein Beispiel dazu zu bringen: Zigtausende(!) unterschiedliche Krankheits- Diagnosen sind definiert und möglich. Doch nicht eine dieser Erkrankungen gäbe es bei der Einhaltung nur einer Regel: Lebe naturgemäß!

Oder beim vorigen Beitrag (‚Stell Dir eine Welt vor …‘) hab ich begonnen unsere vielen ‚Falschprogrammierungen‘ aufzuzählen. Alle sie wären aber hinfällig, bei nur einem ‚einzigen‘ naturrichtigen Denken.
Oder bildlich gesagt, das alles sind bloß Brösel der obigen ‚Wahrheits- Kugel‘ die für jedermensch höchst einfach verstehbar ist, während die vielen Bröselchen uns aber unser Hirn überschwemmen und überfordern.

 

 

 


Wie oft guckst Du auf Deine Uhr?

18. August 2012

Hoffentlich nicht oft!
Hoffentlich lebst auch Du schon weitgehend ‚zeitlos‘!

Akzeptiere nur mehr EINE Uhr!
DEINE innere Uhr!

Mach Dich frei von zeitlichen Gewohnheiten und Zwängen, wie zum Beispiel dem Mittag- Essen.
Lass Dich nicht mehr von einem Wecker aus dem Schlaf reißen.
Lass Dein Zu-Bett-Gehen nicht von TV- Programmen o.Ä. bestimmen.

Arbeite nur in Deiner besten Aktivzeit.
Schlafe nur in Deiner individuellen Ruhezeit.
Iss nur bei wirklichem Hunger.

Bedenke: Wer Deine Zeit kontrolliert, kontrolliert Dich!
Gib niemandem Kontrolle über Dich!

Du hast DEINE Zeiten!
Die sind wichtig!
Lass sie Dir wichtig sein!

Lass NUR den Sonnenkreis, nur die natürlichen Tag-/ Nacht- Zeiten gelten.
Lass Dich nicht in Arbeits- Schicht- Zeiten pressen.
Lass Dich nicht auf fixe Arbeitszeiten festlegen.
– Aber verlang auch nicht von anderen solche!

Was ist schon Zeit?!
Übe Langmut.
Nütze die Verspätungen anderer.
Du ‚musst‘ Dich darüber nicht ärgern! Du kannst Wartezeiten auch nutzen!
Es sind Zeitgeschenke für Dich! 😉

Pünktlichkeit ist Gewalt an jedermensch, die Profiteuren dient, für die Zeit Geld ist.

Für Dich sollte Zeit Leben, sollte Zeit Genuss sein!

Pünktlichkeit ist wunderbar, ist eine Form der Wertschätzung anderer.
Aber nur in DEINEM und jedermenschs Rahmen!
Sonst wird sie zur GEWALT!