Ich liebe meinen Körper

22. Juni 2015

Nicht nur weil er mir unzählige sinnliche Erlebnisse ermöglicht hat; wunderschöne Bilder, Klänge, Düfte, Zusammentreffen, Gespräche, Lieben, Abenteuer, zarte Berührungen, harte Konfrontationen, herrlichste Essen, Getränke, Tänze, Wanderungen, Küsse, Fantasien, Gedanken, …
Nicht nur, weil er mich bestens und wie von selber durch meine Kindheit und Jugend, durch meine Jahrzehnte von Irrungen, Versuchen, Blödheiten, falschen Überzeugungen, Jobs und Verstrickungen getragen hat.
Nicht nur weil erst er mir dieses wunderbare Leben in seiner ganzen Fülle erleben lässt.
Nicht nur weil er mich die schreckliche Ernährung durch meine Mutter, all meine eigenen Kulinar- Irrungen, all die Impfungen, unnötigen und gefährlichen Zahnplomben, Wurzel’behandlungen‘ und Operationen, die vielen, vielen Erkrankungen mehr oder weniger schadlos überstehen ließ.
Nicht nur wegen der wunderschönen Stunden mit Mädchen, in der Natur, in Konzerten, in Meditationen …
Nicht nur wegen der sogar lebenswerten Schmerzen, Gefühle, Enttäuschungen, ‚Zerstörtheiten‘ und Traurigkeiten.

Nein! Jetzt auch noch wegen seiner, oft schon erlebten, immer wieder verblüffenden, diesmal besonders erstaunlichen, wunderbaren Selbstheilungskräfte!

Ich hatte schon vor sehr langer Zeit mit einer ‚Euterbeule’ am Zahnfleisch ‚herumexperimentiert‘, die immer nach etwas Fasten oder Rohkost verschwand und sich mit ‚Normalernährung‘ wieder füllte.
Kürzlich durfte ich ein weiteres Kapitel Natur dazulernen.
Mein Zahnarzt wies mich darauf hin, dass ein bestimmter Zahn ihm nicht ‚gefalle‘ und zu beobachten sei. Ich hab das ehrlich gesagt vergessen.
Aus irgendwelchen externen oder Schwäche- Gründen schlampte ich die letzten Wochen ernährungsmäßig ziemlich unnatürlich herum. Da ich aber die Grenzen meines Körpers/ Immunsystems recht gut kenne, dachte ich bloß ‚Irgendwann jetzt, wird wieder ordentlich gegessen!‘.

Da passierte mir
1) ein schlimmer Fahrrad- Unfall. Zwar ohne Knochenbrüche , aber mit Wunden und Blutergüssen.
Dennoch wollte ich
2) mir etwas beweisen und machte mich auf eine Weitwanderung. Die Schmerzen waren irgendwann so schlimm, dass ich abbrechen musste und völlig ausgelaugt das letzte Stück mit dem Bus heimfuhr.
Am nächsten Tag spüre ich schon
3) nach nur wenigen Bissen (von Nichtartgerechtem) schlimmste Magenschmerzen. ‚Aha, ich hab den Bogen überspannt! Schon ab morgen wird wieder ordentlich gegessen!‘, dachte ich. Doch ich hatte Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen und Krümmen ohne Ende. Echt schlimm!
Mein Körper sagte also sehr deutlich, dass er fasten wolle.
Ich vertrolle mich ins Bett und werde
4) mitten in der Nacht von höllischen Zahnschmerzen geweckt. Ich spüre nach: Der ‚verdächtige‘ Zahn steht unter Eiter! Schmerzen! Schmerzen, Schmerzen mit hilflosem Herumgehen und lautem Jammern …

Hätte ich in diesem Zustand einen Arzt und Zahnarzt konsultiert, wäre ich mit Schmerzmitteln zugedröhnt worden, wäre ev. in eine längere Krankengeschichte geschlittert und hätte den – vom ZA natürlich zu extrahierenden – Zahn verloren gehabt.
Das Wichtigste aber: Ich hätte die nun folgende Beobachtung einer selten effizienten und wunderbaren Heilung nicht beobachten können.
Es ist wunderbar zu sehen wie sich der Körper mit ’nur‘ Fasten, später dann wenigem Rohem selber heilt, wie exakt und kontinuierlich er dabei arbeitet.
Klar hatte ich noch Schmerzen, unterstützte die Heilung mit Massagen, viel Ruhe und Bewegung.
Dennoch ist das für mich der eindeutig bessere Weg:
ball_red Ich bin begeistert wie einfach und effizient der Körper arbeitet,
ball_red bin noch mehr gestärkt daraus hervorgegangen,
ball_red bin nun noch zuversichtlicher
ball_red traue meinem Körper jetzt noch mehr zu.
ball_red Habe mir viele Arzt- Termine und Gifte erspart und
ball_red habe enorm viel dazugelernt.

Einer der mir wichtigsten Erkenntnisse und Erfahrungen mit naturrichtigem Leben ist nämlich das, was ich unter ‚Der allergische Mistkübel‘ schon mal versucht hatte, einfach verständlich zu erklären: Wir besitzen ein Gesundheits-/ Vitalitäts- Konto, auf das eingezahlt, von dem abgebucht wird, auch Immunsystem genannt.
Neu für mich kam jetzt dazu, dass auch Unfälle (1) und körperliche Belastungen (2) schwächen und damit, neben anderen Abbuchungen (3), früher ins Konto- Minus führen. Ohne sie wäre das Konto zwar belastet aber im Plus, die anderen Probleme (3,4) weiterhin ‚unter der Oberfläche‘, geblieben.
Mensch ist also gut beraten, sein Leben in größeren und ganzheitlicheren Bögen zu sehen und zu beobachten. Damit kann man sich ev. einiges an Schmerzen erklären und an Eingriffen ersparen, die uns ‚bloß‘ durch kurzfristig zu viele oder zu massive Abbuchungen in Schieflage brachten. Dabei ist es egal ob es sich um Abbuchungen in Form von psychischen Problemen, Stress, falschem Denken, Viren, Unfällen, ‚Ernährungs- Sünden‘, Auspowern oder Umweltbelastungen handelt.

 

 

 

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Ein Bündel Erfahrungen

24. November 2014

Wir alle bestehen aus unendlich vielen Erfahrungen:

rankeredball Unser Körper zum Beispiel, unsere Körper- Proportionen, sind das Ergebnis von in Urzeiten gemachten Erfahrungen unserer Vorfahren.
redball Unsere Gene sind ‚aufgeschriebene‘ Erfahrungen.
redball Unsere Hirn- und Nervensystem- Struktur sind Erfahrungen.
redball Und unsere bisher gemachten, persönlichen Erfahrungen sind Erfahrungen.

In jeder Sekunde verhalten wir uns nach der Summe all dieser Erfahrungen.
Im Fluß, in Harmonie aber sind wir nur, wenn sich die einzelnen Erfahrungen nicht widersprechen!
Stimmen verschiedene Erahrungen nicht überein, verwirrt uns das, muß zur Entscheidungsfindung immer ein Teil der Erfahrungen und damit ein Teil von uns unterdrückt werden.
DAS kostet Energie!

redball Meiden/ unterdrücken wir Sozial- und Körperkontakte für die unser Nervensystem schon in Urzeiten angelegt wurde, so wie wir das heute tun, kostet das Energie!
redball Unterdrücken wir z.B. einen Bewegungsdrang den unsere Physionomie erwarten würde, indem wir den ganzen Tag sitzen, so kostet das Energie!
redball Denken wir, weil es logisch, oportun, zeitgemäß oder cool ist, anders als unser erster ‚Ganglien‘- Impuls meint, kostet das Energie!
redball Essen wir Dinge, die für unsere Nase, für unseren Geschmacks- Instinkt, für unser Verdaunungs- und Immunsystem nicht altbekannt oder unzusammenpassend sind, kostet das Energie!

Was keine Energie kostet, sondern sogar bringt?
paradise your life ! 😉

 


Körpergedächtnis

13. November 2014

Eine alte Frage lautet: Leiden in Gefangenschaft aufgewachsene Tiere?
Viele meinen ’nein‘, denn sie kennen ja Freiheiten und Weiten nicht die ihnen vorenthalten werden.

KörpergedächtnisDas ist Unsinn bzw. ein gutes Beispiel dafür, wie sehr wir unser Gehirn und ‚Wachbewusstsein‘ überschätzen.

Überall im Körper werden Erfahrungen und Gewohnheiten abgespeichert!
Die Zellen, Muskeln, der Skelettbau der Wüstenspringmaus ‚wissen‘ sehr wohl, dass der enge Käfig nicht der ihre ist, ohne je in der Wüste und Weite gewesen zu sein.

redball Auch unser Zellen ‚wissen‘, dass der Hamburger nicht unsere artgerechte Nahrung ist.
redball Auch unsere Muskeln ‚wissen‘, dass weder der Bürojob noch das Fitness- Center- workout das unsere ist. Auch unser Skelett ‚weiß‘ wie gute Bewegung sich anfühlt.
redball Unser Herz und so ziemlich alle Körperzellen wissen, dass Händeschütteln, Telefonhöflichkeiten und ‚Sich- Zuwinken‘ keine wirklichen Sozialkontakte sind.
redball Und unser Bauch wird immer frustrierter über all unsere logischen Kopfentscheidungen und -Erklärungen … 😉

Also, vergessen wir schleunigst unser verkopftes Leben!
Geben wir dem Körper ‚was des Körpers ist‘!
Denn nur mit und durch ihn leben wir!

redball Alle Gesundheit endet mit einer falschen Denkweise, endet mit mangelndem Körperbewusstsein!

redball Aller Geist endet mit dem Körpertod!
Aller Geist ist schwerst beeinträchtigt durch körperliche Probleme. – Auch wenn kaum jemand das derzeit noch so sehen kann! …

redball Alle Liebe, alles Gefühl sind unvollkommen in einem – selbst unsichtbar – beeinträchtigten Körper!

Selbst die unzähligen, aus Liebeskummer oder sonstigen Problemen und Mängeln entstandenen ‚großen Werke‘ sind in Wirklichkeit krank und nicht wirklich dazu angetan, anderen Glück zu schenken!
All die anderen Unglücklichen fühlen sich damit bloß gut, weil sie sich in diesem Elend wiedererkennen!

redball All die Fitness- gestählten Körper sind nicht gesund und fit, sondern nur einseitig ‚aufgeblasen‘!

Nur naturrichtig fitte und gesunde Körper
redball denken auch richtig und nachhaltig
redball lieben und empfinden bedingungs- und selbstlos
redball sind lebenslang dauergesund und
redball umfassend beweglich und gesamttrainiert

In diesem Sinne:
paradise your body first 😉

 

 

 


Stell Dir vor (6)

16. Juni 2014

Stell Dir vor, Du wärst – oder vielleicht bist Du ja tatsächlich – ein Unternehmer, ein Selbständiger mit einigen Angestellten. Du gehst durch den Betrieb und siehst wie es summt und floriert. Du hörst förmlich die Euro- Münzen auf Dein Konto tropfen. Du bist erfüllt von Freude und Dankbarkeit, dass alle ihr Bestes geben, dass auf diese Mitarbeiter Verlass ist.
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du musst auch etwas für sie tun. Du musst für gute Bezahlung, gute Sozialleistungen, für gutes Betriebsklima, etc. sorgen.

Stell Dir vor – bzw. stell Dir das bitte nicht vor – Du liegst krank zu Hause im Bett und hast die Gewissheit, dass Dir sofort im nächsten Krankenhaus geholfen würde, käme es zu einer Verschlechterung Deines Zustandes. Dort machen Ärzte, Pfleger und dutzend andere ‚Helferleins‘ rund um die Uhr Dienst. Für DEINEN ev. Notfall!
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du bezahlst sie dafür, bezahlst Deinen Anteil am Gesundheitssystem.

Stell Dir vor, Du liegst morgens im Bett und brauchst Dich nicht um die von Dir benötigte Infrastruktur zu kümmern. Es wird die Straße schneefrei sein, es wird Wasser aus dem Hahn sprudeln, es wird Strom in Deinen Geräten und Steckdosen sein, und, und, und.
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du bezahlst dafür mit Deinen Steuern, Du leistest Deinen Beitrag.

BienchenStell Dir vor Du sitzt als Obstbauer in Deiner Plantage. Früh im Frühling beginnen die Bäume zu sprießen. Dann die Blüte und das Gesumm der emsigen Bienen und Hummeln. Später dann das fruchten Deiner Bäume. Du kannst förmlich zusehen wie Dein Einkommen entsteht.
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du musst NICHTS dafür tun! Die Natur sorgt dafür, dass die Bäume austreiben, die Bienen bestäuben kostenlos, kein Baum verlangt etwas von Dir. Sie alle schenken, schenken, schenken!

Und jetzt!
Stell Dir vor Du hast viel, viel Zeit. Du sitzt und denkst über Gott und die Welt nach. Dann kommst Du vielleicht irgendwann einmal auf den Gedanken, dass alles in Dir abläuft wie eine Fabrik, wie ein Betrieb, wie eine Kommune, wie eine Obstplantage mit Abermillionen von emsigen und verlässlichen Mitarbeitern. Du brauchst Dich um nichts zu kümmern!

Ist das nicht wunderbar!?

Waaaas!?
Was sagst Du da?
Die funktionieren nicht immer?
Du bist fallweise krank, deprimiert, übelgelaunt, hast Magendrücken, Kopfweh, Durchfall …

DANN sorgst Du bloß DU nicht gut für ‚Deine Mitarbeiter‘!

ABER Du brauchst Dir nicht allzuviel Mühe machen, sie zu versorgen! Nicht so wie der Unternehmer, der Steuerzahler, der Krankenversicherte!
Du brauchst nur die Natur tun zu lassen!
Du brauchst Deinem Körper bloß tun zu lassen wozu er Lust hat!
Du brauchst ihm nur zu geben, ihm nehmen zu lassen was in der Natur für ihn wächst!

SO einfach ist das Leben!

Ist das nicht wunderbar!? 😉

Das einzige Problem ist bloß, DIE Versuchungen und Gifte fernzuhalten, die WIR Menschen geschaffen haben.

Wir haben also bloß unsere eigene Suppe auszulöffeln … bzw. Halt! Neiiiin! Bitte nicht auslöffeln! Sondermüll- entsorgen! 😉

 

 

 


Rein und raus sind eins

2. Juli 2013

Es gibt Dinge in manchen unserer Körper die nicht hineingehören, da sie Probleme machen. Und es gibt Dinge die uns fehlen, dadurch uns krank machen und deshalb reingehören.
Es gibt also Dinge die rausgehören.
Und Dinge die reingehören.

So! Wie lange also sind die Listen der Dinge die raus müssen?
Wie lange sind die Listen der Dinge, die rein müssen?

Seeeehr lange!
Beide!
Und seeehr kompliziert das Ganze!

Bloß, diese beiden Listen resultieren aus unserem Fehlverhalten!
Und es könnte ganz einfach sein.

Wir bräuchten uns bloß artgerecht zu ernähren, wir bräuchten bloß das zu uns zu nehmen, was unser Körper braucht, woran unser Körper angepasst ist, wir bräuchten uns bloß so zu verhalten, wie es gut für uns ist.

Ja! So einfach ist das!
Man braucht bloß auf die Flasche den richtigen Stoppel zu stecken um sie dicht zu kriegen.
Man braucht bloß die passende Kleidung zu wählen, um nicht unangenehm aufzufallen.
Man braucht bloß die richtigen Worte zu finden, um sympathisch rüberzukommen.
Man braucht bloß Gas zu geben um vorwärts zu kommen.
Man braucht sich bloß zu waschen, um wieder sauber zu sein.

Ja, das alles klingt logisch, gell!

Bloß, dass wir felllose Affen in Menschenkleidern sind, die immer noch am besten funktionieren und sich wohlfühlen, wenn sie das bekommen, das sie schon Jahrmillionen gewohnt sind. DAS wollen wir nicht wahrhaben. Da steht der Dünkel vor, dass wir etwas Besseres, dass wir die Krone der Schöpfung, sind!
In und mit diesem Hochmut werden wir untergehen, an Zivilisationskrankheiten ersticken, in den Unkosten des Gesundheitssystems versinken, von unserem Müll erdrückt werden, an Herzenserstarrung erfriesren …

sein– Außer! Außer den paar Ver-rückten die den Affen- Mann und die Affen- Mädchen raushängen lassen und sich aneinander und an den wunderbaren Geschenken der Natur erfreuen können …

Für sie gibt es keine endlosen‘ Rein- Raus- Listen‘, kein ‚Rein und Raus‘.
Für sie gibt es nur ein (so) SEIN.
Das kannst Du auch – nichts, auch nicht die Sprache, ist zufälligig – im sexuellen Sinn so sehen (Gruß vom Wilhelm Reich) … 😉

 


Wunder Ernährung

21. August 2012

Ernährung ist eine der geheimnisvollsten und wunderbarsten Vorgänge, die wir in unserem Alltag erleben können. Trotz intensivster Forschung konnten ihre Geheimnisse von der Wissenschaft noch immer nicht restlos aufgeklärt werden. Möglicherweise wird dies auch nie restlos geschehen. Verwandelt sich dabei doch Körperfremdes (unsere Nahrung) in uns zu etwas ‚Eigenem‘. Wir werden – wie schon ein Sprichwort sagt – zu dem was wir essen. Unser Zellen, unser Blut, Fleisch, kurz unser gesamter Organismus, wird aufgebaut und durch unser Essen erfrischt, erneuert und entgiftet.

Zumindest sollte es im Idealfall so sein!
Doch kann durch Essen auch die komplette Zerstörung unseres Körpers und damit letztlich unseres Geistes, unseres Seins stattfinden. Wenn wir den falschen Treibstoff zu uns nehmen, und das vielleicht sogar noch ständig, dürfen wir uns nicht wundern, wenn bei unserem Körpervehikel immer öfter Störungen von unseren Instrumenten (sprich Organen) angezeigt werden und im schlimmsten Falle diese sogar völlig kollabieren.

Gehst Du mit offenen Augen durch eine Großstadt, werden Dir viele Gesichter begegnen, in denen Du die Spuren dieser Zerstörung erkennen kannst. Die Gesichtszüge, Mimik, Körperhaltung dieser Unglücklichen sprechen eine mehr als deutliche Sprache. Diese Menschen sind energielos und schlaff, verhärmt und abwesend. Ihre Gesichter zeigen sich verbittert, enttäuscht und voller Schicksals- Kerben und Narben. Ihre Gesichthaut ist oft rötlich entzündet, der Blick ist dem Boden zugeneigt. Grießgrämigkeit und Verbitterung ist der Ausdruck der ganzen Haltung.

Würde man sie fragen, warum sie so verbittert sind, würden sie es bestreiten oder hätten jede Menge an Erklärungen bereit. Dieses Ereignis, jener Schicksalsschlag oder dieser Mensch hat ihnen Schaden zugefügt, hat sie geärgert, hat sie so unglücklich werden lassen. Dies mag subjektiv richtig sein. Was sie in ihrer Situation jedoch nicht sehen, ist, dass sie selbst es sind die diese Ereignisse mit heraufbeschworen haben und tagtäglich durch ihr Fehlverhalten heraufbeschwören.
Unter anderem dadurch, dass sie sich der ’negativen Seite der Nahrungs- Magie‘ zugewandt haben, dass sie eine Ess- Unkultur entwickelt haben. Eine Ernährung, die sie systematisch stumpf, gleichgültig, hartherzig, aggressiv, ängstlich gemacht hat, unterstützt unterschwellig ihre Denk und Lebensgewohnheiten dahingehend, daß sie sich ausgeliefert, freud-, kraft- und machtlos fühlen.

Damit Dir nicht dasselbe passiert, gibt’s die Natur, mich und diesen blog 😉


Der ‚ewige‘ Hunger

24. Juni 2012

Wer Hunger hat, muss essen bis er satt ist. Früher gibt sein Körper keine Ruh‘.
So einfach, so Fakt.

Das hat sich im Laufe der Evolution so rausgebildet. Das war lebensrettend und -erhaltend. Wer nicht ausreichend aß, wer seinen Körper nicht ausreichend ernährte war geschwächt und hatte geringere Überlebens- und Fortpflanzungs- Chancen.

Bloß: Wir haben nur EINEN Hunger!
Niemand kann unterscheiden zwischen einem Kohlehydrat- und Eiweiß- Hunger, zwischen einem Vitamin- und Spurenelemente- oder zwischen einem Selen- oder Kupfer- Hunger.
Solange dem Körper etwas fehlt ruft er: ‚Hunger!‘

Das klappte in der freien Natur recht gut. Denn in naturnaher Nahrung ist so ziemlich alles enthalten was wir brauchen. Spätestens beim nächsten Baum, bei der nächsten Nuss oder Wurzel war unser leeres Depot wieder aufgefüllt.

Womit unser Körper nicht rechnen konnte ist, dass wir uns derzeit so penetrant mangelernähren!
Da hilft es auch nicht nach dem McDo noch ins Schnitzelhaus und danach noch zum Würstelstand, als Abschluss vielleicht in eine Konditorei zu gehen. Überall herrscht Mangel an Vitaminen, Spurenelementen, Enzymen, etc.
Überall gibt es primär Fett und Zucker, – also Kalorien.

Deshalb verwechseln wir mittlerweile auch Hunger mit ‚Vollgestopft- Sein‘.

Wirklicher Hunger verschwindet sobald der Körper den Mangel als ausgeglichen erkennt. Dazu muss der Magen nicht unbedingt gefüllt sein.

Unsere heutigen Hunger sind praktisch immer nur leere Mägen. Doch – siehe oben – selbst deren Auffüllen hilft nichts. Mit (gekochter oder anders entwerteter) Zivilisationskost sind und bleiben wir mangelernährt! Und stolpern von einer Kalorien- Orgie zur nächsten …

So einfach funktionieren wir. Und doch so schwierig kann es in dieser verrückten Gesellschaft sein, seinen Körper zufriedenzustellen.

Tragischer Weise bleibt dieser Wahnsinn nicht auf das Essen beschränkt. Ganz nach Hermes Trismegistos‘ ‚Wie oben, so unten, wie innen, so außen‘ kann man denselben Effekt überall in unserer Gesellschaft beobachten.
Egal warum Kinder weinen, sie bekommen das Zuckerwasserfläschchen oder den Nuk.
Egal was wir machen, wir enden im Stress.
Egal was wir brauchen, es wird geshoppt.
Egal was weh tut, der Arzt unterdrückt die Symptome.
Egal was uns fehlt, wir brauchen erstmal (mehr) Geld …

Könnte es vielleicht sein, dass unseren Leben – analog zur Mangelernährung – ‚bloß‘ die natürlichen Abwechslungen und die Vielfalt fehlen? 😉