Der ‚ewige‘ Hunger

24. Juni 2012

Wer Hunger hat, muss essen bis er satt ist. Früher gibt sein Körper keine Ruh‘.
So einfach, so Fakt.

Das hat sich im Laufe der Evolution so rausgebildet. Das war lebensrettend und -erhaltend. Wer nicht ausreichend aß, wer seinen Körper nicht ausreichend ernährte war geschwächt und hatte geringere Überlebens- und Fortpflanzungs- Chancen.

Bloß: Wir haben nur EINEN Hunger!
Niemand kann unterscheiden zwischen einem Kohlehydrat- und Eiweiß- Hunger, zwischen einem Vitamin- und Spurenelemente- oder zwischen einem Selen- oder Kupfer- Hunger.
Solange dem Körper etwas fehlt ruft er: ‚Hunger!‘

Das klappte in der freien Natur recht gut. Denn in naturnaher Nahrung ist so ziemlich alles enthalten was wir brauchen. Spätestens beim nächsten Baum, bei der nächsten Nuss oder Wurzel war unser leeres Depot wieder aufgefüllt.

Womit unser Körper nicht rechnen konnte ist, dass wir uns derzeit so penetrant mangelernähren!
Da hilft es auch nicht nach dem McDo noch ins Schnitzelhaus und danach noch zum Würstelstand, als Abschluss vielleicht in eine Konditorei zu gehen. Überall herrscht Mangel an Vitaminen, Spurenelementen, Enzymen, etc.
Überall gibt es primär Fett und Zucker, – also Kalorien.

Deshalb verwechseln wir mittlerweile auch Hunger mit ‚Vollgestopft- Sein‘.

Wirklicher Hunger verschwindet sobald der Körper den Mangel als ausgeglichen erkennt. Dazu muss der Magen nicht unbedingt gefüllt sein.

Unsere heutigen Hunger sind praktisch immer nur leere Mägen. Doch – siehe oben – selbst deren Auffüllen hilft nichts. Mit (gekochter oder anders entwerteter) Zivilisationskost sind und bleiben wir mangelernährt! Und stolpern von einer Kalorien- Orgie zur nächsten …

So einfach funktionieren wir. Und doch so schwierig kann es in dieser verrückten Gesellschaft sein, seinen Körper zufriedenzustellen.

Tragischer Weise bleibt dieser Wahnsinn nicht auf das Essen beschränkt. Ganz nach Hermes Trismegistos‘ ‚Wie oben, so unten, wie innen, so außen‘ kann man denselben Effekt überall in unserer Gesellschaft beobachten.
Egal warum Kinder weinen, sie bekommen das Zuckerwasserfläschchen oder den Nuk.
Egal was wir machen, wir enden im Stress.
Egal was wir brauchen, es wird geshoppt.
Egal was weh tut, der Arzt unterdrückt die Symptome.
Egal was uns fehlt, wir brauchen erstmal (mehr) Geld …

Könnte es vielleicht sein, dass unseren Leben – analog zur Mangelernährung – ‚bloß‘ die natürlichen Abwechslungen und die Vielfalt fehlen? 😉

 


Gedanken- Parasiten

21. Juni 2012

Parasiten in Körper und Darm sind mittlerweile gut bekannt und werden als das gesehen was sie sind, nämlich Schmarozer unserer Schmarozer- Lebensweise.

Ein gesunder bzw, artgerecht ernährter und lebendiger Körper hat keine Parasiten!- Und ist kein Parasit!

Im Kopf aber, tragen wir alle Parasiten mit uns herum!
Bloß, keiner merkt es!
Alle halten sie für ihre eigenen Gedanken!

– Was für ein Irrtum!

Wir alle sind Produkte unserer Mitwelt, unserer Sozialisierung, unseres Elternhauses, der politischen Ausrichtung, unserer Lehrer, unserer Programmierungen, unserer Überzeugungen, – ja, sogar unserer Gefühle!
Selbst diese sind nicht ‚unsere Persönlichkeit‘ sondern wurden uns aufgedrückt!

Ich kann jedermensch nur raten, sich wirklich fleißig und akribisch all seine Gedanken vorzuknöpfen und abzuklopfen auf ‚Verdächtigkeiten‘, Ungereimtheiten, Ehr- Anforderungen, vermeintlichen Sünden- Eingeständnissen, Verdrängungen, Hemmungen, ‚Artigkeiten‘ …

JEDEM sollte ALLES möglich sein!
NICHTS sollte Dich begrenzen!
Außer Deine Mitwelt (nach dem Kant’schen Imperativ)!
Und diese sieh Dir seeeehr genau an und korrigiere sie, wenn erforderlich!

 


Wie erbärmlich klein …

26. April 2012

… haben wir Götter uns doch machen lassen!
Wir glauben einen ‚Arbeit- Geber'(!) zu brauchen!
Wir glauben Ärzte zu brauchen, die uns sagen, ob und wie krank wir sind!
Wir glauben Schulen zu brauchen, die erst, uns zu Erwachsenen, zu Wissenden, zu Gebildeten, zu Lebenstüchtigen machen!
Wir glauben unsere Kinder oder manche Menschen müssten erst ‚etwas werden‘!
Wir glauben, wir bräuchten Gurus, Vorträge, Seminare, Bücher um noch etwas zu lernen!
Wir glauben, wir müssten noch üben, trainieren, meditieren um uns weiterzuentwickeln!
Wir glauben, wir bräuchten Ernährungsberater, Fitness- und Bewegungstrainer!

Doch wir sind und haben bereits alles!
Wir brauchen uns bloß daran zu erinnern!

Wunderbare Erinnerungshilfen und ‚Lehrer‘ sind unser Körper und die Natur.
Wir müssten sie bloß wahrnehmen!
Wir sollten keines unserer Körpersignale missachten, nichts in der Natur als belanglos ansehen bzw. ‚übersehen‘ oder nicht ‚ernst nehmen‘.
Keinen Pickel einfach ausdrücken, keinen Furz missachten. Kein Löffeldrehen eines Hasen, keinen Windhauch, keinen noch so kleinen Grashalm ‚übersehen‘.

Alles sollte uns an unsere Göttlichkeit erinnern …

 


Unsichtbare Gewohnheiten

24. November 2011

Bei meinen ersten Rohernährungs- Coachings wunderte ich mich, wie wenig Erfolge die Menschen durch ihre Ernährungsumstellung erzielten.
Ich ließ sie zu Beginn eine Liste mit ihren Problemen oder fallweise auch mit ihrem Tagesablauf führen. Nach einigen Monaten hatten sie dasselbe nochmal zu tun, um die Erfolge und Veränderungen zu verdeutlichen.
Nach den ersten Enttäuschungen war ich bald dahintergekommen, warum die Differenz dieser beiden Listen so mickrig ausfiel.
Die Menschen merken gar nicht, was sie alles an Problemen mit sich rumschleppen, die alle zu selbstverständlichen Gewohnheiten geworden sind und die sie auch dann noch weitermachen, wenn das Problem längst verschwunden ist.
Aber auch den umgekehrten Fall gibt es: Dass den Klienten gar nicht bewusst war, was alles bereits ein Problem ist.
Es würde jetzt zu weit führen, alle mir bekannten Körperäußerungen, Ticks und Gewohnheiten hier anzuführen, die bereits auf ein Ungleichgewicht oder Problem hinweisen. Zudem möchte ich, dass jedermensch sich eher an der Natur und an seiner kritischen Beobachtungsgabe orientiert, als an meinem ‚Vorgebeteten‘.
Als Richtschnur kann man meines Erachtens gar nicht ‚streng‘ genug sein, um nicht doch noch etwas zu übersehen. Schau dir wirklich akribisch jede Deiner Körperreaktionen und Handlungen an! Bereits das Kratzen einer Hautstelle, ein Räuspern sind Zeichen eines Befindlichkeits- Ungleichgewichts und sollten nicht erforderlich sein. Pickel ausdrücken, Hautcreme auftragen, Klopapier, Taschentücher und Medikamente zu brauchen sowieso. Jeder Furz, Körpergeruch, Nasenschleim, Ohrenschmalz, etc. sind bereits genauso unnatürlich wie Glieder-, Bauch- oder Kopfschmerzen.

Ein gesunder Körper braucht außer gutem Essen, ausreichend Bewegung und Schlaf, frischer Luft, liebevollen Natur- und Sozialkontakten nichts!

Und schafft alles für’s Leben Notwendige und sogar noch jede Menge Glück und Spaß obendrein ohne jede Befindlichkeitsstörung.

SO sieht es aus! 😉

 


Schönheit (2)

23. November 2011

Kürzlich habe ich behauptet, es wäre möglich den Alterungsprozess rückgängig zu machen.
‚Das ist natürlich Unsinn!‘ – wirst Du meinen.

Ich sage Dir, das ist das Logischste und Selbstverständlichste der Welt.

Denn das Leben, unser Körper, die Natur funktionieren so einfach, dass wir verkopften Zivilisationsmenschen uns das gar nicht mehr vorstellen können.
Zugegeben, wir sind ein selten hochkomplexes Wesen. Doch dennoch sind die Grundprinzipien höchst einfach.

Um das zu verstehen, muss man sich ersteinmal verabschieden von der üblichen, aber grottenfalschen mechanistischen Weltsicht.
Uns stehen mittlerweile Maschinen näher als die Biologie. Und aus der Technik, aus unseren Erfahrungen mit Autos, Haarföhns, mit TV- Apparaten, Computern, Kinderwägen, Mixern, etc. wissen wir, dass alles Menschengemachte/ Technische/ Maschinenmäßige irgendwann verschleißt, irgendwann Probleme macht, sich abnützt, kaputtgeht.
Das legen wir nur allzu gerne auf unseren Körper, auf unser Leben um.
Wir halten es für normal bis unausweichlich, dass wir altern, uns dabei verschlechtern, dass unsere Fähigkeiten schwinden, unsere Gesundheit und Vitalität abnimmt.
Nichts davon stimmt bzw. ist zwingend und unausweichlich!

Wir sind biologische, das heißt lebendige und sich STÄNDIG REGENERIERENDE Wesen.

Nocheinmal:

Alles hat eine Ursache!

Auch der Alterungsprozess!
Auch – um wieder unserem Thema näher zu kommen – die Schönheit!
Kein Pickel entsteht zufällig! Kein Gramm Fett, keine Falte, keine fette Haut, kein dünnes, graues Haar, kein gekrümmter Rücken, keine Krankheit, keine fahle Haut, und, und, und entsteht zufällig!
Wenn Du Dir das nicht vorstellen kannst, unterschätzt Du das Wunder Deines Körpers ganz gewaltig!

Wir hatten uns schon einmal die Vernetzung unseres Körpers angesehen.
Jedes organische Problem, das – siehe oben – WIR verursacht haben, hat seine Entsprechung an zahllosen Bereichen, überall am Körper, in unserer Haltung, in unserer Mimik, in unserem Gesicht, in unserer Hautfarbe, in unserer Haar- Farbe und Fülle, etc.

Das heißt nichts anderes, als dass auch all unsere Alterserscheinungen, Reaktionen unseres Körpers auf unsere Lebensweise sind.
Je mehr wir gegen seine Ur- Bedürfnisse verstoßen haben, desto mehr muss er versuchen Schad- und Problemstoffe auszuscheiden oder zu deponieren.
Das passiert in übermäßigem Schwitzen, geruchsintensiven Körperausscheidungen, Schleimbildungen, in Gelenksablagerungen, in Fettschichten, Hautunreinheiten, Organbelastungen, Energiemangel, in Entzündungsherden, etc.
Oder umgekehrt, unsere Mangel- Ernährung, -Bewegung, -Liebe und -Denkmuster schlagen sich in Mangelerscheinungen, Pigmentstörungen, Gliedersteifheit, Hartherzigkeit, Gefühlskälte, etc. nieder.

Unser Körper ist ein so wunderbares Wesen, dass es mich fast zu Tränen rührt, WIE verkannt er von diesen angeblich so hochgebildeten Menschen wird.
Kaum jemand will und kann erkennen, dass alles einen Sinn, dass alles eine Ursache hat.
Selbst Menschen, die schon beobachtet und erkannt haben, dass zum Beispiel gewisse Ernährungs- ‚Sünden‘ bestimmte Reaktionen (Kopfschmerzen, Pickel, Regelbeschwerden, Hautunreinheiten, ….) hervorrufen, meinen dass der Ort, an dem der Pickel auftaucht eher zufällig ist.
Doch genau das ist das Produkt unserer Überheblichkeit! Nichts, absolut nichts ist zufällig!
Wenn Du in einen Verkehrs- Stau gerätst, ist es völlig klar, dass dieser nicht zufällig, und nicht zufällig DA, entstanden ist. Es gibt immer eine Ursache die ihn hervorruft und genau DA hervorruft.
Genauso ist es im Körper! Wenn Du eine Hautunreinheit, einen Pickel, eine Rötung, Schwellung an einer bestimmten Stelle, zum Beispiel, im Gesicht hast, dann korrespondiert diese Stelle mit einer Problemzone im Körper oder sogar mit einem Problemorgan.

Es ist also absoluter Wahnsinn, solch einen Pickel für einen Irrtum des Körpers oder für eine Lästigkeit zu halten, ihn einfach auszudrücken und mit make-up zu überdecken. SO entsteht nicht Schönheit! SO entsteht eine verlogene Außenfassade, die unbewusst von jedermensch erkannt wird.
– Zwar nicht immer in ihrer detailierten/ wahren Form, aber immer im Gefühl, das in solch einem Fall keinen charismatischen, vitalen Eindruck aufkommen läßt.

Demnächt: Warum bereits kleinste Kleinigkeiten ein Alarmsignal sein, sollten und, wollen.

 


Setz Dich mal hin …

6. April 2011

… und nimm Dir ein paar Minuten Zeit für Dich.

Zuerst stell Dir plastisch vor, dass ein gesunder Körper absolut Null Probleme macht.
Danach gehe Deinen Körper und die letzten Wochen im Geist durch und notiere Dir alle Deine Wehwehchen oder auch nur Unannehmlichkeiten.
Notiere sowohl die Kleinigkeiten, wie Hautunreinheiten, Körpergeruch, fallweises Jucken, etc., als auch die akuten Erkrankungen, wie Schnupfen, Husten, Fieber, Kreuzschmerzen, etc. und vergiss auch nicht Deine ‚alten Begleiter’.
Interessanterweise sind nämlich viele Erkrankungen für die Leute so selbstverständlich und Teil ihres Lebens, dass ihnen gar nicht mehr auffällt, dass sie noch Taschentücher brauchen, sich Räuspern müssen, immer wieder mal Kopfschmerzen oder kalte Hände, oder eine Unzahl ähnlicher ‚Selbstverständlichkeiten’, haben.
Ein absolut gesunder Mensch ist auch psychisch gesund, d.h. er hat weder Depressionen, noch negative Gedanken. Er ist stets ansteckend gut gelaunt, empathisch und sieht statt Problemen nur Herausforderungen.
Diese Liste ist ein erster Schritt zu Deinem wunderbar dauergesunden Leben.
Probleme unter den (Denk- oder Wahrnehmungs-)Teppich zu kehren ist keine Lösung! Unser Körper gibt uns durch seine Problemstoff- Ausscheidungs- oder Deponier- Aktivitäten nicht ‚just for fun’ Signale. Sondern sie wollen erkannt werden und Verhaltensänderungen auslösen.
Dir muss bewusst werden, wie unzufrieden Dein Körper ist. Denn Untersuchungen an Krebspatienten zeigen, dass diese meist sehr viele Vorzeichen missachtet haben.
Außerdem kann solch eine Liste gut zeigen, wie schnell, was, durch welche Verhaltensänderungen verschwindet.
In diesem Sinne: Mit einer gewissenhaft erstellten ‚Wehwehchen- Liste’ beginnt Dein ‚paradise your life’ 😉

Um zu verdeutlichen an welche Qualen wir uns schon so sehr gewöhnt haben, dass sie uns gar nicht mehr in den Sinn kommen, gibt’s morgen eine Geschichte.

 


Das pyl- Zeitalter

12. März 2011

Seit 2000 Jahren versuchen uns die Kirchen zu sagen, was Liebe ist, wie wir zu leben haben, versuchen uns mit der Hölle zu drohen, um uns zu bessern.
Seit Jahrhunderten drohen uns Gesetze Strafen an, um uns zu bessern.
Und? Hat sich etwas gebessert?
Nein, natürlich nicht!
Mit dieser ‚Aug-um-Aug’- Einstellung kann auch nichts verändert werden!
Jemand der aus Armut stiehlt kann niemals mit (neuerlichem) Entzug gebessert werden!
Jemand der herzlos tötet kann durch (Gefängnis-)Herzlosigkeit unmöglich gebessert werden!
Jemand, der aus Liebesunfähigkeit in einer Partnerschaft scheitert wird durch eine Trennungs- ‚Bestrafung’ nicht liebevoller werden …
Jemand, der in der Schule nichts gelernt hat, wird durch ständiges ‚Dummkopf’, Blödmann’, etc. nicht motiviert werden, zu lernen.

Ich will mit diesen Beispielen nichts anderes sagen, als, dass unsere Gesellschaft immer noch nach dem ‚Aug-um-Aug’- Prinzip funktioniert und nach 2000 Jahren ‚Halte die andere Backe auch hin’ und ‚Liebe Deine Feinde’ endlich andere Werte Platz greifen sollten.
Als Unterstützung und Motivation kann ich nur jedermensch nahe legen, zu beobachten!
Dann wirst Du sehen, dass alles seinen Preis hat, dass alles bezahlt werden muss.
Alles, was Du anderen antust, alles, was Du Deinem Körper antust – egal ob gut oder schlecht! – fällt auf Dich zurück!
Dadurch lernen wir! – Wenn wir hinsehen! Genau hinsehen!

Sieht man lange genau hin, wird klar, dass all unsere Probleme ‚hausgemacht’ sind, dass wir auch ganz wunderbar und paradiesisch leben könnten.
Was uns dazu fehlt, ist ein gewisses Bewusstsein und der Wille etwas zu ändern.

So rückt ein ‚paradise your life’- Bewusstsein in unsere Nähe, lässt unser Glück greifbar werden …

Ein Paradiesleben ist möglich! – Ist für jedermensch möglich!
Das Paradies ist allgegenwärtig! – Wir brauchen es bloß anzunehmen!

 


Gruß- Yoga

31. Oktober 2010

Es gibt viele Arten von Yoga. Die, m. W. letzte bzw. neueste Art ist das Lach- Yoga.
Nun kann auch ich mit einer Yoga- Art aufwarten, die sich in der Zusammenarbeit mit einer Klientin ergeben hat:
Das Gruß- Yoga.

Das Gruß- Yoga hat viele, viele Vorteile!
Es kostet Dich weder teure Yogastunden, noch teure Freizeit. Es verfolgt das Ziel, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen, Deine Achtsamkeit zu schärfen, Dich beliebter zu machen, Freude und Glück in die Welt zu bringen, der Liebe eine Chance zu geben, und, und, und.
Das Gruß- Yoga ist ganz einfach ins Normalleben integrierbar, ja bedarf sogar der anderen Menschen, die Dir im Alltag begegnen.
Wie also kann man dieses Wunder- Yoga üben, wie funktioniert es, was ist dafür und dabei zu tun?
Einfach möglichst alle Menschen zu grüßen! 🙂
Nein, nein! Nicht lachen!
Das ist gar nicht so einfach!
Denn es gilt, ja, ALLE Menschen, außer vielleicht in wirklich großen Menschenansammlungen – da brauchen wir uns natürlich nicht zum Affen zu machen – zu grüßen.
Wo immer nur möglich, versuche den Blickkontakt zu einem Menschen zu erlangen, was schon gar nicht – besonders in Städten – immer so einfach ist.
Dann gilt es besonders achtsam zu sein und Dich genau zu beobachten und diese Person zu grüßen.
Beobachte Dich dabei WIE Du grüßt! Wirst Du übersehen, bist also ‚zu’ unauffällig? Bist Du ‚zu’ Leise? Bist Du ‚zu’ laut, ‚zu’ auffällig?
Grüßt Du mit einer erhebenden oder nach unten nickenden Kopfbewegung? Lachst Du oder verkrampfst Du Dich? Wie leicht fällt es Dir, freundlich/ herzlich zu sein?
Diese Liste ließe sich unendlich fortführen …
Du kannst wie in jedem Yoga, wie, genau genommen, in jeder Handlung, in jedem Wort Dein ganzes Seins- Universum gespiegelt bekommen.
Lass Dich darauf ein!
Mach den Menschen eine Freude!
Mach Dir eine Freude!
Lerne vom Spiegel Deiner Mitwelt!
Lerne von Deiner Achtsamkeit!
Werde ein Gruß- und Grüß- Yogi! 😉

 


Liebe (4)

31. August 2010

Wie schon besprochen, gestalten WIR durch unsere Gedanken und Erwartungen unser Leben.
Zwei der schlimmsten Fehlprogrammierungen sind

  • die Kopf- Schule und
  • das Mangeldenken
  • Ersteres meint, die Programmierung, der wir vom ersten Tag an unterworfen sind: Wir sind dumm, wissen nichts und müssen erst erzogen werden, müssen erst alles mühsam lernen.
    Das ist natürlich völliger Unsinn! Jedes Tier, jede ‚dumme’ Maus, jeder Tiger und Regenwurm lernt ganz ohne Kindergarten, Schule und Schulpsychologen, gänzlich ohne Worte, Erklärungen, Belehrungen und Auswendiglernen ein lebenstüchtiges Wesen zu sein.
    Was kleine Primaten durch die Vielfalt der ständig präsenten Gruppe so nebenher und ‚aus den Augenwinkeln’ lernen, müssen unsere Kinder mühsam in streng reglementierten Institutionen lernen. Noch dazu lernen wir ausschließlich mit dem Kopf.
    Herz und Hand, Körper, Gesundheit und Glück bleiben unausgebildet und verkümmert.

    Was Tiereltern durch bloßes Tun oder Reagieren vermitteln, wird von Menscheneltern verwirrter Weise, aus Elternratgebern erlernt und ‚erzieherisch’, aber völlig unwirksam, nicht- vermittelt. Denn wir sind seit Millionen von Jahren darauf konditioniert, vom gelebten Beispiel, und nicht von Belehrungen, zu lernen. Die wunderbare Frühchen- Ärztin Marina Marcovich formuliere einmal sehr treffend: ‚ Wenn Du den Menschen Liebe Predigst, dann lernen sie das Predigen. Aber nicht die Liebe.‘

    Ähnlich tragisch wirkt sich unser Mangeldenken aus. Wer überzeugt davon ist, dass nur der essen soll, der arbeitet und nur dann genug da ist, wenn gearbeitet und gerafft wird, muss auch so leben. Er wird die Fülle nicht erkennen.
    Solche Leute horchen sich auch in der Kirche Tatsachen wie ‚Seht die Vögel des Himmels an, sie säen nicht, sie ernten nicht und leben dennoch in der Fülle’ an ohne deren Wahrheitsgehalt ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Selbst wissenschaftlich wasserdichte Fakten, wie ‚Die Sonne strahlt in einer Stunde soviel Energie ab, wie die ganze Menschheit in einem Jahr verbraucht’ findet kaum einen Gewohnheitsverhalten- ändernden Niederschlag.

    Beide Fehlprogrammierungen lassen sich auf einen absoluten Liebesmangel zurückführen bzw. sind Kinder der Angst.
    Einer Angst, nicht genug zu bekommen, einer Angst die bloß die Abwesenheit von Liebe und Zuversicht ausdrückt.

    Wir leben in der Fülle!
    Wir wurden in eine Schöpfung gestellt, in der für alle gesorgt ist. Wir lebten Jahrmillionen ohne technische Hilfen, ohne Medizin, ohne Erziehungs- Ratgeber bestens. Wir brachten lebenstüchtige Kinder hervor, waren versorgt und glücklich. Heute sorgen Medien rund um die Uhr dafür, uns Angst zu machen.
    Wir hatten nie zuvor mehr und waren nie zuvor ängstlicher, unglücklicher und liebloser.
    Tu Dir etwas Gutes! Lass die Liebe in all Dein Tun und Denken einfließen. Liebe alles und jedes. Sieh alles mit unverbrüchlicher Zuversicht.
    DAS ist unsere wahre Profession! Glücklich, liebevoll und zuversichtlich zu sein.
    Damit wiedererschaffst Du Dir unser altes Paradies.
    Ich wünsche Dir viel Glück damit und bin überzeugt davon, dass Du es schaffst. Denn wir haben es bereits. Bloß erinnern sich manche nicht mehr daran 😉

    PS: Wenn Du der Meinung bist, mit diesen Informationen könnte auch anderen geholfen werden, schick ihnen ein email, ruf sie an, schreib ihnen und berichte davon oder schick ihnen den link zu diesem blog …
    Danke!