payoli erklärt die Liebe …

18. September 2014

payoli spricht Liebe… das Leben, das Werden, die Menschen und die Welt 🙂
payoli erklärt den Wahnsinn, der fast schon alltäglich abgeht!

Ähnlich wie die Ernährung, die uns allen in frühen vorzivilisatorischen, paradiesischen Zeiten geschenkt wurde und die wir uns heute hart erarbeiten müssen, hat seither auch die Liebe und Partnerschaft eine nicht unbedingt günstige Entwicklung genommen.
So einfach und anstrengungslos sich früner zwei Wesen, ein männliches, ein weibliches begegneten, sich wahrnahmen, sich zueinander hingezogen fühlten und zusammenkamen und irgendwann Nachwuchs bekamen, so kompliziert wird heute mit einer Fülle von Erwartungen und Wünschen gezielt gesucht und ‚gecastet‘.
Was uns früher geschenkt wurde, womit wir überrascht und beglückt wurden, ist heute mühsames Suchen mit immer wieder Enttäuscht- Werden.
Wie wir in diese Situation gestolpert sind, die genauen Zusammenhänge und Erklärungen mit eventuellen Auswegen wollen wir uns heute ansehen.

Bleiben wir bei unserem ersten, paradiesischen ‚Ur- Paar‘. Sie bekamen Nachwuchs.
Dieses Kind der Anziehung und Liebe spürt von der ersten Sekunde an die Liebe und Freude seiner Eltern sozusagen ‚vorsinnlich‘. Im Bauch seiner Mutter kann es diese Harmonie dann bald auch sinnlich wahrnehmen. Alle diese Eindrücke werden bereits gespeichert.
Ab der Geburt wird der ‚Datenspeicher‘ des Kleinen – noch lange vor jedem Wort- und Sprachverständnis! – mit zahllosen liebevollen, harmonischen und herzlichen Gesten, Stimm- Eindrücken, Bewegungen, Mimiken gefüllt.
Diese Eindrücke bleiben bis ans Lebensende dieses Wesens die Basis, die Grundlage seines Denkspeichers. Auf diesem Synapsen- Verbindungsmuster baut alles Denken, Handeln und Empfinden auf!
Jedes spätere Erleben, jedes einzelne Wort kann nur mit dem bereits Vorhandenen verknüpft werden.
Das ‚Urverhalten‘ der Eltern wird sozusagen zur Ur- Matrix des neuen Lebens.

Nocheinmal! JEDES neue Wort, jeder neue Begriff, jedes neue Erleben wird mit dieser allerersten Matrix verknüpft und das GANZE Leben lang bei jedem Gedanken, bei jeder Verwendung eines Wortes, bei jedem Hören eines Wortes, bei jedem Erleben, mitschwingen!

So wie die allererste Menschenzelle, die befruchtete Eizelle, empfindlicher und für die Weiterentwicklung entscheidender ist als eine Zellansammlung mit z.B. 100 Zellen, so wie eine derartige Zygote weitaus empfindlicher ist, als ein 3 Monats- Embryo, so wie ein 3 Monats- Embryo empfindlicher ist als ein Neugeborenes, so entscheidend wichtig sind auch die ersten angelegten Gehirnmuster.
Wird jede neue Synapsen- Verbindung in Harmonie und Wohlbefinden hergestellt, wird diese neue Verbindung mit den Synapsen dieses angenehmen Empfindens gekoppelt. In der Folge wird jedesmal, wenn derselbe Sinneseindruck wieder entsteht, in Erinnerung kommt oder durch andere Inputs hervorgerufen wird, auch dieses damit gekoppelte angenehme Empfinden angestoßen.

böser TeddyDas muss man sich einmal vorstellen!
Sieht ein unglückliches, schreiendes Baby erstmals z.B. einen Teddybären, wird – stark vereinfacht gesagt – den Synapsen für flauschig, rund, Augen, Schnauze auch diesem sein Schmerz, zum Grundmuster ‚Teddybär‘ zusammengefügt. In späterer Folge wird natürlich solch ein Begriffs- Muster um immer neue Details erweitert; irgendwann um das Wort, um die Buchstaben T E D D Y B Ä R usw. Doch ein Leben lang wird bei jedem Teddybär, bei jedem Bären- ähnlichem Wesen, bei jeder Bären- Zeichnung, jedem Comic, bei jedem Bärenfoto zwar nur sehr kurz, aber genau dieser alte Schmerz anschwingen und wahrgenommen werden.

Jede Mutter, jeder Vater weiß, dass die Liebe zum Kind kein willentliches, sondern naturgegebenes, vielleicht hormonell induziertes, Gefühl ist. Eltern ‚müssen‘ einfach ihr Kind lieben, wie nichts sonst auf der Welt. Das strahlen sie auch aus und das wird auch vom Kind wahrgenommen und wird zur Basis all seines Tuns und Denkens.
WENN die Eltern selber eine solche liebevolle Matrix ‚eingebaut‘ bekamen!

Wuchsen sie aber in einem lieblosen Umfeld auf, geben sie das unbewusst weiter! Sie können später dann sehr wohl liebe, selber angelernte Worte sagen, können sich sehr um das Kind bemühen, können sich bewusst liebevoll verhalten. Doch diese vorbegriffliche Urliebe wird dem neuen Leben ein Leben lang fehlen, da der vorwortliche Ausdruck fehlte.
Dazu muss man wissen, dass es eine sprachliche und eine nonverbale Kommunikation gibt. Erstere macht nur ca. 20% des gesamten Austausches aus. Die weit überwiegenden 80% unserer Kommunikation bestehen aus Mimik, Gesten, Körpersprache, Tonfall, etc.
Oder obiges Beispiel umgekehrt gesagt, Eltern mit purer Affenliebe zu ihrem Kind schenken diesem eine so unerschütterliche Basis, dass in solchen Leben eigentlich nichts wirklich schief gehen kann.

Dieses Bild, diese Erklärung zeigt, wie wir nach und nach diese heutige Welt mit ihren Kriegen, Ausbeutungen und anderen Egoismen und Neurosen bis Bestialitäten, selber geschaffen haben und diesen Weg nur genauso langsam wieder ‚zurückrudern‘ können.

‚Wieso Kriege, wegen ein paar liebevoller Blicke zuwenig?‘ könntest Du fragen.
Das ist einfach erklärt.
Wir alle haben Ur- Erinnerungen, um nicht zu sagen Ur- Sehnsüchte, nach unserem ‚alten‘, früheren Paradiesleben in Harmonie, in uns.
Dieses wurde eben durch diese beschriebene unbewusste und absichtslose Weitergabe von Generation zu Generation erhalten. Wir alle wurden einst durch diese (heute sagen wir fast bösartig ‚Hormon- gesteuerte‘) bedingungslose Liebe, durch dieses immer Angenommensein zu Menschen, die das auch für andere austrahlten.
Diese Ausstrahlung, diese Angenommensein und bedingungslos Geliebtwerden erwarten wir uns unbewusst auch heute noch.
Oftmals bekommen wir das auch – gesagt! ‚Ich liebe Dich!‘ ist sicher einer der häufigst gesagten Sätze.
Doch die Körpersprache sagt Gegenteiliges! – Weil das liebevolle Nonverbal- Vokaular nie gelernt werden konnte!
Diesen Zwiespalt, diese Ablehnung spüren wir alle und immer häufiger.
Die Frauen sagen ‚Der will doch nur das Eine‘. Die Männer sehen aber nur die Geschlechtlichkeit der Frau. Ihre liebevolle, frauliche Herzenswärme ist nicht ausgebildet, nicht sichtbar. Auf sie kann er nicht ansprechen.
Die Männer sagen ‚Die hat es nur auf mein Geld abgesehen‘. Die Frauen sehen aber nur die vordergründige Macht, den Wohlstand. Das bedingungslos schenkende, fürsorgliche Herz ist nicht ausgebildet. Auf dieses kann sie nicht ansprechen.
Beide haben ellenlange Wunsch- und Erwartungslisten im Hinterkopf, sprechen von Liebe und strahlen aber dieses berechnende Kalkül aus.
Niemand fühlt sich mehr gut. Jeder wittert Betrug, ist verunsichert, interpretiert rein … Eine Negativspirale hat sich zu drehen begonnen!
Detto in der ‚Geschäftswelt‘. Früher sind – um es hier anders und als Parabel darzustellen – zur Kirschenzeit alle zum Kirschenbaum und in der Apfelzeit alle zum Apfelbaum gekommen. Denn die Kirschenbaum- Besitzer hätten die Kirschen ohnehin nicht alle alleine in dieser kurzen Zeit aufessen können. Detto mit den Äpfeln …
Dennoch, heute verkauft der eine die Kirschen und der andere die Äpfel, beide beides möglichst teuer. Und jeder äugt misstrauisch, ob er beim Preis nicht über den Tisch gezogen wird.
Früher war es Geschenk, heute ist es Arbeit und Grund zu misstrauen.

Doch Auswege sind möglich und werden klar, wenn man sich vorstellen kann wie das Gehirn funktioniert.
Also gelöscht können einmal angelegte Synapsen- Verbindungen und Muster nicht mehr werden. Aber diese Begriffs- Muster werden im Laufe des Lebens natürlich immer komplexer und umfangreicher und können auch willentlich erweitert werden.
Dazu ist erforderlich sich in einem möglichst liebevollen und harmonischen Zustand zu begeben, um sich dann und darin die einzelnen Bilder vorzustellen. Damit werden ‚dem Teddybären‘ die Liebes- und Hormonie- Synapsen dazugeschaltet.
Damit ist die alte Schmerzsynapse zwar nicht vom Teddybären- Synapsengebilde getrennt worden. Doch es schwingt bei jedem Teddybären dann nicht nur der Schmerz, sondern auch die Liebe mit.
Deshalb wäre es wichtig möglichst immer sich in einem liebenden, liebevollen Zustand zu befinden um möglichst viele Eindrücke, mit möglichst vielen ‚Liebe- Etiketten‘ zu ‚bepflastern‘ 😉
mutterprioritätDas aber ist nun Arbeit, – was irgendwann einmal ganz von alleine funktionierte! Aber dann kam die Kultur, das Wort, der Fortschritt! Dieses Stück müssen wir eben arbeitssam wieder zurückgehen …

Diesen Text ‚musste‘ ich schreiben, da die Zahl der Jungmütter die ihre Babys intellektuell, aber emotionslos zutexten oder während ihrer Handy- Bearbeitung ’nebenher betreuen‘, meiner Beobachtung nach, dramatisch zunimmt …
Von den vielen, vielen Krippen- und Schlüsselkindern erst gar nicht zu reden! Wobei den PädagogInnen dort, ihr Engagenent und ihre Kompetenz nicht abgesprochen werden soll. Aber diese ‚hormonelle Elternliebe‘ die sich eben in den frühen und vorwortlichen Körperäußerungen zeigt, schaffen sie natürlich nicht.

 

 

 


Ein Stich ins Herz

4. November 2013

Oder besser gesagt viele ‚Stiche ins Herz‘ erleben wir tagtäglich.
Und verrückter Weise von Menschen, die uns gar nichts Böses wollen!
Wie das?

Dass unser aller Kommunikation primär über Worte läuft, ist so selbstverständlich, dass wir uns nur wenige Gedanken darüber machen.
Unser Vokabular umfasst tausende bis zigtausende Worte.
Was davon aber, und wie, in unserem Inneren ankommt wissen oder bedenken nur wenige.

Stell Dir vor, wie wohl all diese vielen Worten entstanden sein mögen:
Je gebildeter wir wurden, je spezialisierter wir arbeiteten und kommunizierten, desto mehr Worte brauchten wir und entstanden.
Je historisch früher man den Sprachschatz erhoben hätte, desto weniger Begriffe hätte er umfasst.
Dieser ‚Wörter- Entwicklungsbaum‘ hat sicherlich irgendwann einmal mit einzelnen, damals wichtigen, Worten oder Lauten begonnen. Um sich in der Folge immer weiter zu verbreitern.
Genau genommen entspringt dieser Baum zwei ‚Kernen‘ bzw. Befindlichkeiten: ‚Es geht mir gut/ Ich fühle mich angenommen‘ und ‚Ich fühle mich schlecht/ nicht angenommen‘.

Nach der ‚paradise your life‘- Auffassung, die sich hier interessanterweise mit der modernen Hirnforschung deckt, wirkt das Gesagte weitaus einfacher und ursprünglicher auf uns, als wir gemeinhin denken.
Man könnte auch sagen, das Ur- Tier, die Urzelle steckt immer noch in jedem hochzivilisierten Menschen und reagiert dementsprechend (einfach).

Es ist also vollkommen egal, wie blumenreich oder ausführlich der Liebesschwur oder die Kündigung übermittelt wird. Unserem Befinden geht es ausschließlich darum, ob wir uns angenommen oder abgelehnt fühlen.
Wir nehmen also primär den ‚Ur- Wert‘ der jeweiligen Aussage – oder sogar der einzelnen Worte – wahr.

SynapsenDu kannst Dir das so vorstellen, dass jedes Kind, diese Sprachentwicklung der Menschheit im Kleinen nocheinmal durchläuft. Aus ersten Lauten, werden einzelne Worte, die wiederum um immer komplexere Begriffe erweitert werden.
Dabei sind die zuvor angelernten ‚Ur- Einteilungen‘ aber immer noch aktiv und ‚hängen‘ sozusagen an jedem neuen Begriff, an jedem neuen Wort dran.
Mit praktisch jedem Gedanken schwingt die Hirnzelle, die Synapsenverbindung für ‚Ich fühle mich angenommen‘ oder ‚Ich fühle mich abgelehnt‘ mit.

So wie beispielsweise für ein Kind ein Hund nach und nach erlebt, erschlossen und in neuen ‚Abschleck-‚, ‚Weich-‚, ‚Fell-‚, ‚rote Zunge-‚, Wau Wau-‚, etc. Gehirnzellen abgespeichert wird, so ’schwingen‘ bei jedem Erwachsenen immer noch beim Wort ‚Hund‘, beim Sehen eines Hundes, beim Hören eines Hundes, etc. all diese Eigenschafts- Nervenzellen mit.

Genauso wird bei jedem Wort eine der ursprünglichsten ‚Befindlichkeits- Zellen‘, also ‚Ich fühle mich angenommen‘ oder ‚Ich fühle mich abgelehnt‘, für eine zwar nur extrem kurze Zeit, aber dennoch anschwingen und das dazugehörige Gefühl aktiviert werden.

DAS sollte uns, die wir tagtäglich kommunizieren, bewusst sein!
Wir alle heben durch unsere Worte Menschen hoch oder stoßen sie emotional runter.
Jedes unserer Worte wirkt nachhaltig, macht etwas mit den Menschen.

Genauso unsere Gestik, Mimik, Körpersprache, Art der Tonformung …
Dies alles zusammengenommen, macht sogar mehr als der Wortanteil, nämlich ca. 80% unserer gesamten Kommunikation, aus.

Das heißt, jede Mimik, jede Geste, jede Bewegung macht etwas mit dem Gegenüber, nimmt ihn an oder lehnt ihn ab!

Ist man an einer angenehmen, wertschätzenden, menschlichen, herzlichen Kommunikation interessiert, kann man sich jedes Wort genau ansehen, wie es konnotiert ist und sich die negativ wirkenden abtrainieren bzw. durch positiv wirkende Begriffe ersetzen.
– Eine Mega- Aufgabe!
Auch könnte man sich vor den Spiegel oder Video- Monitor stellen und alle seine Gesten und Bewegungen auf ihre Ur- Wirkung hin untersuchen und sich die unangenehm wirkenden abtrainieren.
– Die nächste Mega- Aufgabe!

Aber was bliebe uns sonst anderes übrig!?
Weiterhin Menschen verletzen, obwohl wir das gar nicht wollen?
Nein! Den payoli- Baum der Erkenntnis nochmal durcharbeiten!
Damit lässt sich auch dieses Problem leicht lösen … 🙂

 


Sprache ist aggressiv

11. Mai 2012

Nein, ich bin jetzt nicht gänzlich übergeschnappt! 😉

Sprache ist eine wunderbare Weiterentwicklung unserer vorzivilisatorischen, ursprünglich einfachen Laut- Äußerungen.
Mit Worten läßt sich kurz und punktgenau erklären und beschreiben. Mit Sprache können wir uns wunderbar austauschen und damit besser kennenlernen und voneinander lernen.
Mit Worten texte auch ich Euch hier tagtäglich zu …

Doch man muss m.E. auch die Kehrseite des Sprechens beachten:
Ohren haben keine Schließmuskeln und Deckel und damit wird Sprache sehr ‚eindringend‘.
Auch kann Sprache sehr zielgerichtet sein und anderer Bedürfnisse leicht missachten.

Wer kennt nicht den ‚lieben‘ Nachbarn, der nicht und nicht aufhört uns anzujammern? Die wissbegierigen Kleinen die ihre Fragen wie Pfeile abschießen? Die alles langatmig und umständlich Erklärende oder Erzählende? Fanatiker die uns zutexten …

Nur durch Sprache sind Armeen und Betriebsstrukturen möglich! Nur durch Sprache werden Betrügereien und Lügen so einfach.

Und wie kommunizieren Tiere? Wie kommunizierten wir in vorsprachlichen Zeiten?

Achtsam! Sehr achtsam!
Ohne Sprache wird mehr beobachtet, muss mehr beobachtet werden. Damit geht man mehr auf den Anderen ein, interessiert sich mehr für ihn, erfasst ihn umfassender.
Es spielen Gesten, Mimik, Körpersprache, Handlungen, Bewegungen, Blicke, Tonfall, etc. eine gewichtigere Rolle.

Sprache dagegen ‚fährt‘ auch schon mal über jemanden drüber, wartet nicht ab, platzt eher irgendwo rein.
Lärmverschmutzung macht Stress! – Egal ob sie von Geräuschen oder von Sprache herrührt.

Bemüh‘ Dich wieder vermehrt um Stille, um einen achtsameren Umgang mit Deinen Mitwesen.
Halte Dir den grundlegenden Unterschied von sprachlicher Menschen- und überwiegend stiller Tier- Kommunikation plastisch vor Augen!
Tierkinder z.B. weinen nicht! Deren Bedürfnisse werden schon vorab erkannt und befriedigt, während wir mittlerweile sogar schon so blöd sind, dass wir an die Existenz von ‚Schrei- Babys‘ glauben.

 


‚Ohne Worte‘- Therapie

2. März 2012

Worte sind böse! 😉
Nein, ich liste hier jetzt nicht alle 4-letter-words auf, ich weise bloß (wieder mal) darauf hin, dass unserer aller Probleme mit dem Verlassen der Harmonie begannen.
Erst durch das Benennen teilten und polarisierten wir unsere Ein-heit (Harmonie) und traten in die Welt der Zwei-heit (Dualität).
Nichts war nun mehr wie es war, sondern konnte nun gut oder schlecht, groß oder klein, hell oder dunkel, fremd oder vertraut, sympathisch oder unsympathisch, etc. sein.
Das hat natürlich auch seine Vorteile. Man kann z.B. besser etwas beschreiben.

Doch man fällt damit aus dem ‚Hier und Jetzt‘ und verliert sich in Beurteilungen, Vergangenheiten und Zukünften. Wir beginnen – sagen wir es, wie es ist – mit dem Hirnwixen!
Wir spinnen herum, fragen uns wieso dies und jenes gestern nicht anders lief. Wir spinnen herum und fragen uns, was wir eventuell morgen tun könnten.
ABER wir erleben damit nicht mehr den einzigen Zeitpunkt an dem man TATSÄCHLICH und WIRKLICH leben, entscheiden, fühlen und tun kann: JETZT!

Dieses Theorie- ‚Gewäsch‘ will Dir aber nicht Deine Zeit stehlen, sondern birgt auch verblüffende Lebenshilfen.
Es kann z.B. Beziehungen retten!
Mehr und andere Probleme wären damit zwar ebenfalls lösbar, sind es in dieser Gesellschaft aber leider (noch) nicht, zumindest nicht ohne in der Klapse zu landen … 😉

In der Intimität einer Partnerschaft aber, könntest Du es versuchen.
Also: Beobachte mal Deine Probleme mit Deinen Lieben genau bzw. memoriere die letzten Streits.
War letztlich nicht immer die Polarität die Ursache?
Streiten wir nicht immer mit Worten? – Oft sogar nur UM Worte?
Die Lösung: Stoppt ab einer gewissen ‚Streit- Heftigkeit‘ einfach jede Rede und verhaltet Euch wie Tiere. Begegnet Euch nur mehr mimisch, gestisch, körpersprachlich.
DAS ist die Sprache des wirklich Wichtigen! In ihr lassen sich all diese peanuts um die gestritten wird erst gar nicht ausdrücken. In ihr lassen sich nur Gefühle, Zustände, Zu- und Abneigungen zeigen. Sie ist unsere Ur- Sprache, unsere Harmonie- Sprache.
Und wichtig! Seht Euch zwischendurch immer wieder ausgiebig in die Augen! – Und spürt immer wieder nach, wie es Euch damit geht …

Jede Wette, der Streit löst sich in nichts auf! 🙂
Wenn Du etwas, das Dir wichtig war so nicht ‚rüberbringen‘ kannst, war es nicht wichtig! 😉

Teil‘ uns ruhig Deine Bedenken, Erfolge und Erfahrungen damit mit!

grrrrrrr [knurr], hmmmmmmmmhhhhh [abschleck] 😉

 


Deine Gewohnheiten werden Dich erhellen

18. Dezember 2011

In ‚Unsichtbare Gewohnheiten‘ haben wir uns kürzlich mit Gewohnheiten befasst, die primär unserem Körper schaden und umgekehrt, Signale des Körpers an uns waren.
Also zum Beispiel zu süßes Essen, das wir für normal halten, da wir damit sozialisiert wurden, das aber dennoch unserem Körper schadet.
Oder ein Beispiel für den umgekehrten Fall: Dass wir beispielsweise immer ein Taschentuch mit uns führen und Nasenschleim und Schnäuzen für völlig normal halten, da wir es nicht anders kennen und andere sich ähnlich verhalten und dabei übersehen, dass das bereits Warnzeichen eines überlasteten Körpers sind.

Ich hoffe, dass schon viele sich in dieser Disziplin der Selbstbeobachtung üben und bereits Erfolge erzielt haben.
Heute gehen wir einen Schritt weiter.

Auch unser Geist, unsere Gedanken und damit unser Sein drückt sich beständig über unseren Körper aus.
Hier könnte die Selbstbeobachtung aber etwas schwieriger werden. Denn zu selbstverständlich und ‚automatisch‘ sind hier unsere Reaktionen.
Ja nichtmal von relativ auffälligen, sogenannten Tics wissen oft die Betroffenen selber. Geräuschvolles Lufteinziehen, sich am Kopf kratzen, leidende Mimik ‚aufsetzen‘ wären drei Beispiele für eine Einstellung die wir haben und die sich über den Körper äußert.

Genau DAS, diese Äußerung, ist unsere große Chance, uns näherzukommen, uns besser kennenzulernen, unseren vielleicht einst sinnvollen, heute aber schon überflüssigen oder sogar störenden Gewohnheiten auf die Schliche zu kommen.

Als
ersten Schritt sollten wir derartige immer wieder verwendeten Reaktionen, Tics, Bewegungen, Gesten, ‚Gesichter‘, etc. entdecken. Entweder sind wir in der Lage seeeehr achtsam uns beobachten zu können oder wir bitten Außenstehende einmal sehr ehrlich zu sein.
Sehr erhellend können auch Fotos und Videos sein, die von uns aufgenommen wurden. Nicht fotogen zu sein ist bloß ein benennendes Darüber- Hinwegschwindeln und eine zu einfache Ausrede.

Als
zweiten Schritt müssen wir dahinterkommen, welches Denk- oder Reaktionsmuster hinter dieser Reaktion steht. Mir selber ist z.B. kürzlich aufgefallen, dass ich bei Missgeschicken ganz kurz ein ärgerliches Gesicht ‚ziehe‘, was völlig sinnlos und negativ ist.
Ich ersetze nun den Ärger in solchen Situationen durch ein wohlwollendes, fast schon mild belustigtes Betrachten der Situation.
Das ‚Programm‘ Missgeschicke als meine Fehler anzunehmen und an mir zu arbeiten habe ich mir schon vor längerer Zeit ‚eingebaut‘; das läuft schon ‚automatisch im Hintergrund‘. Die milde bis belustigte Betrachtung wird sich mit der Zeit und durch oftmaliges Wiederholen ebenso zu einem immer gegenwärtigen ‚Hintergrund-Programm‘ entwickeln.
Wichtig ist erstmal das Erkennen einer Gewohnheit. Der Rest läuft fast von alleine, wird aber durch einen

dritten Schritt sehr gefördert und beschleunigt. Wie in obigem Beispiel gezeigt, ist weder Ärger noch das Verdrängen einer entdeckten Gewohnheit angebracht. Sie will liebevoll angenommen und eventuell mit einem ‚neuen Bild‘ – das natürlich nach einiger Zeit auch nicht mehr entsprechen und nachgebessert werden könnte – ersetzt, überdeckt oder nebengestellt werden.

Ich wünsch Dir viel Freude und Erfolg bei Deiner Entdeckungsreise zu Dir …

 


Körperspannung

9. August 2011

Setz Dich mal an einen belebten Platz und beobachte die Menschen, sieh genau hin, wie ihre Körperhaltung ist bzw. auf welche Art sie gehen.
Da kommt man aus dem Staunen nicht heraus, wie vielfältig da Schicksale angelegt werden bzw. wie Schicksale die Menschen gebeugt oder aufgerichtet haben.
Mit diesem Wissen, dass ‚Schicksal‘ unseren Körper, unsere Haltung, unsere Mimik formt und umgekehrt unser Schicksal von unserer Einstellung, von unserer Haltung, unserer Mimik, unserer Art zu Gehen abhängig sind, lässt uns bereits ’so einiges‘ an unseren Zukunftschancen- Schräubchen einstellen.
Du kannst Dir die Wirk- Kette

Gedanken, Gefühle
Mimik, Haltung
Bewegungsart, Temperament
Gesundheit
Schicksal

wie das Knöpfen einer Weste vorstellen. Hast Du versetzt begonnen, ist alles versetzt. Übersiehst Du mittendrin einen Knopf oder ein Knopfloch ist die ganze Leiste ’schief‘.
Alles hängt mit allem zusammen!
Niemand, der negativ denkt wird langfristig gesund und glücklich sein, wird eine offene Körpersprache, ein strahlendes Gesicht haben.

Dazu kommt noch, dass unsere Körperäußerungen auch auf andere wirken. Jeder negative Gedanke, drückt sich in Körper und Gesicht aus, verstrahlt Negativenergie und zieht sozusagen die – zumindest unachtsamen – Mitmenschen energetisch runter.
Das wiederum nehmen dann viele wieder als Rechtfertigung für ihre miese Stimmung, die sie aber selber irgendwann mit ausgesandt haben.
Wir bilden sozusagen eine Vielzahl von geschlossenen Kreisläufen und wähnen uns darin unentrinnbar ‚gefangen‘.
Doch so ist es nicht!
Es ist sehr einfach disem Kreislauf zu entrinnen!
Denn wir sind schöpferische Wesen!
WIR gestalten unsere (Mit-)Welt (mit)!
WIR können jederzeit diese Kreise unterbrechen!
Wir können jederzeit über die ‚Dummheiten’/ Negativitäten anderer hinwegsehen.
Wir können jedermensch verzeihen.
Wir können alles nachsichtig und verständnisvoll sehen.
Wir können segnend und liebevoll durchs Leben gehen.
Wir können immer wieder unsere Körperhaltung unsere Mimik überprüfen und ’nachjustieren‘.

Ja richtig! Auch die Körper- Äußerungen optimieren! Denn es ‚funktioniert‘ auch andersrum!
Mach den Versuch! Wenn Dir bei Deiner Menschen- Beobachtung jemanden siehst der ganz besonders auffällig ist, mach seinen Gang, mach seine Haltung, ahme seine Mimik, Gestik, Kopfhaltung, etc. nach und beobachte die Auswirkung auf Dein Befinden!
Du wirst sehen, dass wir von beiden Seiten an eine Verbesserung unseres Befindens herangehen können:
Mit positiven Gedanken – die sich dann im Körper- Außen spiegeln – genauso, wie mit einer bestimmten Körperhaltung, Muskelspannung und Mimik – die zu anderen Gedanken und Gefühlen führt.

Viele Krankheiten und gesundheitliche Probleme lassen sich auf solche ‚ungünstigen Körperjustierungen‘ zurückführen. Niederer Blutdruck und Kopfschmerzen z.B. sind nur zwei häufige von zahllosen solcher Beispiele.

Auch hier können wieder Tierbeobachtungen von eminentem Nutzen sein; – natürlich nicht von Haustieren! An ihnen sehen wir, was in unserer Zivilisationsgesellschaft schon fast zur Ausnahme zählt: Die richtige Körperspannung!
Entspanntheit gepaart mit einer gewissen Körperspannung, ohne (dauer)verspannt zu sein.
In vielen Fällen müssen Verspannungen therapeutisch aufgelöst werden, da sie von schlimmen Erlebnissen stammen und ein Leben lang Energie kosten und uns in unserer freien Entfaltung einschränken.
Aber auch eine zu große Entspannt- bzw. Schlaffheit ist natürlich kontraproduktiv.

Doch – und da kommen wir wieder mal zur rohköstlich naturrichtigen Ernährung – braucht man für die richtige Körperspannung immer genug Energie- Reserven, die wir aus ebendieser schöpfen.

Also! Kopf hoch und dynamisch zuversichtlich ausgeschritten!
– Nach einem naturrichtigen Mahl! 😉