Zivilisation

23. Mai 2016

ZivilisationPfeil Wir verdienen uns Geld, indem wir daran mitarbeiten möglichst billigen und unnützen Krempel möglichst teuer zu verkaufen, um damit diesen Mist zu kaufen.

Pfeil Wir bezahlen Politiker die möglichst viele Gesetze schaffen an die wir uns, nicht aber sie sich (Immunität), halten müssen.

Pfeil Mit unserem Geld verursachen wir uns Krankheiten, die es zuvor nie gab und bezahlen deren Behandlungen damit.

Pfeil Wir bezahlen Flüge dorthin, wohin wir kostenfrei und erlebnisreicher auch gehen oder radeln könnten, weil wir glauben die Flugpreise erarbeiten zu müssen.

Pfeil Wir bejammern Probleme die wir selber geschaffen haben und bejubeln Fortschritte gegen Probleme die es ohne unser Tun gar nicht erst gäbe.

Das alles nennen wir Zivilisation.

 

 

 


Schuldig!

4. April 2016

SchuldEs gibt eine Welt, wir leben in dieser Welt, in der es Krankheit, Leid, Mord, Kriege, Unterdrückung, Hunger, Ausbeutung, Umweltverschmutzung, Belastungen, Stress, Streit …. gibt.
Es ist belegt und beweisbar, dass aber auch eine Welt möglich wäre, in der alle zufrieden und glücklich sind.
Warum leben wir noch immer in der ‚Bös- Welt‘?

Weil
a) niemand merkt WIE krank unser Leben ist, WIE schlecht es ihm eigentlich geht. Denn mensch gewöhnt sich an alles.
b) wir alle an dieser ‚Bös- Welt‘ mitarbeiten!

Ja! Kaum jemand weiß bzw. merkt es, aber alle arbeiten wir dzt. am Weiterbestehen dieser ‚Bös- Welt‘ mit und machen uns damit gegenüber den nächsten Generationen, gegenüber der Natur, gegenüber unseren Mitwesen, gegenüber unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden schuldig!

redball Wer sein Geld einer Bank anvertraut macht sich schuldig. Denn Banken verleihen Geld (auch) an ‚böse‘ Unternehmen.

redball Wer Fleisch isst macht sich schuldig. Denn er lässt unschuldige Tiere ermorden, deren Schlachter emotional verrohen und belastet durch ihre später hohen Behandlungskosten die Allgemeinheit.

redball Wer sein Kind in die Schule schickt macht sich schuldig. Kinder werden dort zu willigen Wirtschafts- ‚Skalven‘ und nicht zu unabhängigen und glücklichen Menschen herangezogen.

redball Wer unselbständig arbeitet macht sich schuldig. Denn die Wirtschaft ist primär profitorientiert und ruiniert diese Welt.

redball Wer ungeprüfte ‚Systeminformationen‘ weitergibt/ verbreitet macht sich schuldig. Denn die Medieneigner forcieren das ‚Versklaven’/ ‚Missbrauchen’/ ‚Ausbeuten‘ der Menschen.

redball Wer vorgibt Menschen zu heilen macht sich schuldig. Denn Menschen können nur geheilt werden, können nur gesunden und gesund sein mit einer naturrichtigen Lebensweise.

redball Wer medizinisch forscht, macht sich schuldig. Denn Krankheiten wollen etwas zeigen, sind notwendig, um auf Fehlverhalten hinzuweisen.

redball Wer wählen geht macht sich schuldig. Denn alle wählbaren Parteien sind für Armeen und das Profitsystem.

redball und, und, und …

Nütze doch Deine Zeit, Deine Traum- und Fantasie- Zeiten, um eine wunderschöne Welt zu gestalten. Spiel in Gedanken durch, fühl Dich im Detail ein, wie mensch denken, sprechen, handeln müsste, um niemandem zu schaden. Wie müsste mensch sich verhalten um Liebe in die Welt zu bringen. Was müsste mensch tun, um Zufriedenheit zu erlangen und zu verbreiten?
Lass uns Arbeitsgruppen bilden um Alltagssituationen bis in letzte Konsequenzen durchzuspielen. Um auszuprobieren, zu erfühlen wie sich unterschiedliche Verhalten für eine ganze Kette von Beteiligten anfühlen …
Erst wenn wir eine reiche Palette alternativer Verhaltensweisen samt ihrer mächtigen (morphogenetischen) Felder gebildet haben können sich Mitmenschen in den täglichen Abstimmungen dafür entscheiden.

 

 

 


Kleine Wortspiele, tötliche Wirkung

25. Januar 2016

Der, für ein glückliches, gelungenes Leben essenzieller Wahrspruch Schopenhauers lautet:
Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Genau an diesem Ast der uns lebenslang tragen sollte, sägen wir mit hohem Eifer.
Nein, jetzt kommt keine Raucher-, Alkoholiker-, Völlerei- Predigt!
Wir setzten zwar tatsächlich mit vielen, vielen dieser falsch verstandenen ‚Genüssen‘ und noch einer ganzen Reihe an völlig unnötigen Risiken unsere Gesundheit aufs Spiel. Aber es ist sogar noch schlimmer:
Wir ruinieren sogar den Begriff ‚Gesundheit‘ systematisch. Wir zerstören ein Bild in unseren Köpfen das Grundbedingung für ein gutes Leben ist.
In unseren Medien, in unserem Sprachgebrauch erfährt der Fakt, dass Sprache Wirklichkeit schafft, traurige Bestätigung.

KrankenhausWarum?
Die Begriffe ‚Gesundheit‘ und ‚Krankheit‘ werden beliebig vermischt und vertauscht!
Es wird von einem Gesundheitssystem gesprochen obwohl es ihn ihm ausschließlich um Kranke geht. Die Gesundheitsbranche beinhaltet Ärzte genauso wie Gesundheitstrainer und Pharmavertreter. Ja es wird von der Medizin sogar behauptet Gesundheit wieder herzustellen, was völliger Unsinn ist.
Kein Arzt, kein Medikament, kein Krankenhaus stellt Gesundheit her!

Gesundheit ist unser Geburtsrecht! Lebenslange Gesundheit ist für alle freilebenden Tiere und war auch für uns die längste Zeit unserer Entwicklungsgeschichte selbstverständlicher Normalzustand. Gesundheit ist das, was gar keines Begriffes bedürfte, da sie immer da sein sollte, immer da war, unsere Lebensgrundlage sein sollte.
Doch das war einmal. Diesen Zustand haben wir uns gründlich zerstört …
Erst der Mensch durch sein Fehlverhalten hat all seine Erkranungen geschaffen! Und damit einen völlig harmonischen Bereich, das Leben, in eine Dualität zerspalten. In Kranksein und Gesundsein.
Wir nehmen den derzeitigen 50/ 50- Zustand als gegeben hin, obwohl wir ein Anrecht auf 100% Gesundheit hätten bzw. haben könnten.

Das wäre auch noch einigermaßen ok. Aber nun werden diese Begriffe auch noch vermischt und vertauscht. Und das ist, wie man aus der Placebo- und Nocebo- Forschung weiß, fatal und krankmachend.
Das ursprüngliche Bild, dass man ohne eigenes Zutun, mit aller nur vorstellbaren Sicherheit und Selbstverständlichkeit lebenslang gesund ist, wird nun durch so ein vages Halbe- Halbe- Bild ersetzt. Um Gesundheit muss man sich nun plötzlich bemühen. Zweifel tauchen auf, ob man sie wohl auch erreicht. Es gibt nun plötzlich Gesunden- und Vorsorge- Untersuchungen.
Und hinter jedem dieser an und für sich positiven Gesundheitsbegriffe steht der Zweifel, steht die Angst vielleicht doch zu erkranken.

Und was sagen der Placebo- und Nocebo- Effekt? Er besagt, dass werden wird, was wir denken, das werden wird.
Und genau da stehen wir!
Je bemühter wir um unsere Gesundheit sind, desto präsenter wird in allen Köpfen die Erkrankung! – Und damit wird sie auch in unseren Leben manifest.
Denn wir wissen: Unser ‚blindlings‘ alles ausführender ‚Unterbewusstseins- Sklave‘ denkt dann: ‚Ah! Bemühen um Gesundheit! Also sind wir noch krank!‘. Und schon zwickts irgendwo …

Deshalb kann nur der erste und wichtigste Schritt sein, die Dinge so zu benennen wie sie sind!
Es gibt kein Gesundheitssystem, denn Gesunde im oben beschriebenen Sinne von wirklich gesund, brauchen nichts! Auch kein Gesundheitssystem. Sie brauchen sich ‚bloß‘ ihrer, ihnen zustehenden ‚artgerechten‘ Lebensweise und sich ihres Lebens zu erfreuen.
DAS wäre wirkliche Vorsorge!
Jährlich zum Check zu rennen ist nicht Vor- Sorge sondern Nach- Untersuchung und mit ihr kommt die verunsichernde und krankmachende Angst. Soetwas ist Teil des heutigen ‚Gesundheits’systems!

Wie bitte sollte das gehen!? Unser Gesundheitssystem besteht ausschließlich aus Menschen die sich mit Erkrankungen befassen, ausschließlich über Krankheiten gelernt haben, sowohl im Medizinstudium, als auch im Pflegebereich.
Dieser ganze fälschlich Gesundheitssystem benannte Bereich ist durch und durch Pathogenese, beschreibt und kümmert sich um die Entstehung, Entwicklung und Beseitigung von Krankheit!
Kein Arzt hat je gelernt, wie man gesund lebt. Sie haben selber erbärmlich geringe Lebenserwartungen. Kein Arzt therapiert durch Ursachen- Beseitigung, kein Arzt empfielt artgerechte Lebensweise.

Das ist der Bereich der Salutogenese und der Gesundheitstrainer. Sie wissen wie gutes Leben zu leben ist. Sie behandeln nicht, sondern zeigen vor, animieren, klären auf. Das wäre das wirkliche Gesundheitssystem!
Und DAS würde auch keine Millionen und Abermillionen kosten. DAS würde sogar das Krankheitssystem langsam schrumpfen und austrocknen.
Ein schlimmer Schelm, der denkt, dass dagegen die vielen Mediziner etwas haben könnten. Und sich deshalb noch immer dieser – wie sie ja genau wissen müssten – krankmachenden Terminologie befleißigen … 😉

Aber für alle weniger profitorientierten Laien, Journalisten, einfach Menschen: Bitte sagt was Sache ist!

Krank ist krank!
Gesund ist gesund!

Es gibt ein Krankheitssystem, das sind Ärzte, Krankenhäuser, Kliniken, Therapeuten, Pfleger, Medikamente, Medizin, Vorsorge- Checks, Diagnosen …
Es gibt ein Gesundheitssystem, das ist unser Geburtsrecht und ein Teil dieser Lebensfülle, – und bedarf bloß eines, im artgerechten Sinne, guten Lebens. Wir werden daran wiedererinnert von Salutogenetikern und Gesundheitstrainern.

So einfach ist das! 😉

Dass die medizinische Terminologie ja noch weitaus ’schlimmer‘ und irreführender ist, vielleicht ein anderes mal. Allein schon der in den Medien gerne verwendete Terminus des ‚gegen den Krebs kämpfen‘ oder den ‚Kampf gegen den Krebs verloren haben‘ ist skandalös und peinlich falsch. Denn Krebs ist eine Reaktion eines Zivilisationskörpers auf die völlige Missachtung seiner Ur- Bedürfnisse!

Darüber sollten weder Krankenhaus- Umbenennungen in Kliniken, noch Begriffe wie ‚Gesundenuntersuchungen‘, ‚Gesundheits- Daten‘, Gesundheitsakte‘, ‚Gesundheitsministerium‘, Gesundheits- Landesrat‘, und, und, und … hinwegtäuschen.
Zu Ärzten, Therapeuten und in Krankenhäuser gehen ausschließlich Kranke! – Und Hypochonder und Ängstliche, was aber auch bereits krank ist.
Denn (wirklich) Gesunde verschwenden nichteinmal einen Gedanken an Krankheiten, wie die Salutogenese- Forschung herausfand:
Einer der wichtigsten Gesunderhaltungsfaktoren ist die Zuversicht (gesund zu bleiben). Und das tut man auch ganz automatisch bei entsprechender Lebensweise.
Das ist ein Grundgeschenk der Natur und Evolution an uns!

 

 

 


Was ich mache …

25. Juni 2015

… ist zwar vordergründig das ‚Paradiesieren’ vieler Leben. Fachlich/ wissenschaftlich nennt sich das aber ‚Evolutions- basierte Salutogenese’ (ES).

Evolutions- basiert, weil ich weg will, weil wir alle weg müssen von diesem unsäglich entmündigendem Expertentum. Jeder kann alles was er für ein gelungenes Leben braucht!
Und jeder Versuch macht klüger und tüchtiger und jeder Erfolg selbstsicherer. Expertentum aber verdummt und verunsichert.

Salutogenese, weil ich weg will, weil wir alle weg müssen von den schlimmen Auswirkungen des Nocebo- Effektes.
Alles Expertentum, besonders Medien, Ärzte und Pharmas fokussieren ausschließlich auf das Schlechte, auf die Krankheiten.
Perfide daran: Ob sie es wissen oder nicht: Damit erst schaffen sie die vielen Probleme, die sie vorgeben zu heilen.
Nocebo heißt nämlich nichts anderes als, dass wir das werden und bekommen was wir glauben, dass wir werden und bekommen. Das ist ein Naturgesetz und zeigt unsere Schöpferkraft. That’s it!

Zudem kann man vom Negativen ja auch nichts lernen!

Die Pathologie der Ärzte kümmert sich ausschließlich um Erkrankungen, um Todesursachen.

Die Salutogenese hingegen sieht hin, lernt von Gesunden, von besonders Widerstandsfähigen, Tüchtigen.

Die Evolutions- basierte Salutogenese lernt noch zusätzlich von der Natur!
Das ist ein positiver, konstruktiver Ansatz! Es ist das System der Natur! Denn kein Verstorbener gibt etwas Lebenserhaltendes weiter! Und wenn, dann nur wie es NICHT geht.
Von Überlebenden, vom Leben aber, kann man sehr wohl, viel lernen!

Doch ich wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus.
Die Salutogenese nach A. Antonovsky, also die Wissenschaft vom Gut- und Überleben, erachtet als den wichtigsten Gesundheitsfaktor das Kohärenzgefühl (Sense of Coherence) und meint damit eine unerschütterliche Zuversicht.

Nun sieh aber bitte mal hin, was wir tun!
Unsere Kinder werden von klein an ‚er-zogen’, was ihnen bereits Unvollkommenheit impliziert!
Sie wachsen mit tausenden ‚Nein’s’, ‚Finger weg’s!’ und ‚Heißs’ auf. In ihren Leben gibt es keine Unbekümmertheit mehr, keine Freiheit und damit kein Erleben und Aufbauen von Selbstbewusstsein, von Selbstvertrauen mehr.
Ich fürchte, es ist heute schon sehr schwer zu verstehen, aber versetz Dich in die Lage eines Jungtieres. Das darf alles, – mit wenigen Ausnahmen.
Unsere Kinder dürfen praktisch gar nichts mehr, – mit wenigen Ausnahmen!!!
Tiere sind in kürzester Zeit lebensfit.
Menschen selbst nach Studien, Lebenshilfe- Büchern und Seminaren krank, unselbständig und lebensunfähig.

Damit zerstören wir genau das, was heute als wissenschaftlich gesicherter Garant für Gesundheit gilt. Das, was Jahrmillionen uns unsere lebenslange Dauergesundheit bescherte!

Das ist aber noch nicht alles!
Unsere heutige, also die von UNS so gestaltete, Zeit!
Sieh sie Dir an!
Wo bitte gibt es da noch Sicherheit, Zuversicht!?
Jederzeit kannst Du gekündigt werden, egal ob die Wohnung oder der Job. Früher lebten wir über Generationen im selben Haus von derselben Arbeit. Oder noch ‚extremer‘, noch früher, ähnlich den heute noch freilebenden Tieren in ihrer Gewissheit immer Unterschlupf, immer Nahrung, immer Partner zu finden!

Das heißt, wir sind nicht nur von Kindheit an ruiniert, sondern zerstören uns später auch noch alle drei, in der Salutogenese als essentiell erkannten Sicherheiten, die zeitliche, die räumliche und die logische!
Wir können uns zu keiner Zeit, an keinem Ort mehr sicher und geborgen fühlen und müssen jederzeit mit völlig unlogischen oder undurchschaubaren ‚Schicksalsschlägen’ (wie Finanzkriesen, AKW- Pannen, etc. z.B.) rechnen.

Wir sind eine ‚Risikogesellschaft’ mit kaum noch zu finanzierendem Gesundheitssystem, die immer kränker wird!
Na, so ein Zufall aber auch …       😉
Oder als Frage: Bitte, gehts noch verrückter, noch selbstzerstörerischer!? …

 

 

 


Mal ein nettes Märchen

20. Oktober 2014

Ich möcht‘ vorausschicken, dass ich leider nimmer weiß, wer mir das zugesandt hat, von wem es ist. Sollte ich also irgendwelche Urheberrechte durch die Veröffentlichung verletzen, bitte mich sofort zu kontaktieren! Aber es ist so süß, dass ich es unbedingt meinen Lesern gönnen möchte:

Märchen von einem, der auszog gesund zu werden

MärchenEs war einmal … So beginnen Märchen. Und dies ist ein Märchen. Denn Märchen gehen für die Helden immer gut aus. Das Leben schreibt andere Geschichten.

Es war einmal ein glückliches Paar. Zumindest war es meist glücklich, denn sogar im Märchen gibt es hin und wieder Fälle, in denen das verliebte Paar höchst unzufrieden mit- oder gar sehr ärgerlich aufeinander ist. Das macht aber nichts, denn so ein Paar lässt sich für gewöhnlich nicht durch ein paar kleine Widrigkeiten trennen (und im Märchen schon gar nicht!) – sie machen sie sogar stärker.

Eines Tages erkrankte der Mann. Er ging zum Arzt. Dieser führte verschiedene Untersuchungen durch und setzte schließlich eine gewichtige Miene auf; er schaute ein wenig mitfühlend und auch sehr wissend, denn er war ein studierter Mensch und kannte sich in seinem Metier sehr gut aus. Er wusste alles über diese Krankheit, was das Studium an einer angesehenen Universität ihm nur hatte beibringen können. Mit Fug und Recht konnte er von sich behaupten, er sei Experte auf dem Gebiet der menschlichen Gesundheit.

Mit seiner gewichtigen Miene setzte er nun zu einer Erklärung für seinen Patienten an: „Tja. Nun muss ich Ihnen leider die traurige Mitteilung machen, dass die Krankheit, die Sie befallen hat, unheilbar ist. Sie haben mir ja auch gesagt, dass schon andere Familienmitglieder vor Ihnen daran litten. Es ist ganz eindeutig so, dass Sie nur ein weiterer Fall in dieser Reihe sind. Sie werden lernen müssen, mit der Krankheit zu leben, denn sie wird Sie den Rest Ihres Lebens begleiten.“

Der Mann machte ein erschrockenes Gesicht. Aber eigentlich hatte er so etwas schon befürchtet. Trotzdem war es ein Schock, diese Nachricht direkt ins Gesicht gesagt zu bekommen!

Der Arzt lächelte milde; er wusste aus Erfahrung, dass die unwissenden Patienten anfangs immer geschockt reagierten. Sie wussten ja nicht, was er wusste; dass nämlich die Krankheit sehr gut in den Griff zu bekommen war. Es bedurfte lediglich der Einnahme einer bestimmten Medizin. Auch das würde fortan für den Mann ein Teil des Lebens sein – aber es war doch nur ein kleines Übel, das in Kauf zu nehmen sich lohnte. Denn immerhin konnte man dadurch beinahe so wie vor der Krankheit weiterleben!

Er klärte seinen Patienten also auf und dem Mann fiel ein Stein vom Herzen. Nur ein kleiner natürlich, denn er wusste auch etwas – zum Beispiel von vielen anderen Menschen mit derselben Krankheit, bei denen es nicht mehr reichte, die Medizin als Tablette einzunehmen. Irgendwann käme der Tag, an dem er würde beginnen müssen, sich Spritzen zu geben.

Er sprach den Arzt darauf an. Da dieser ein sehr ehrlicher Mensch war, der sein Gegenüber nicht im Unklaren lassen wollte, gab er zu, dass er nicht dafür garantieren könne, dass es nicht so käme und auch noch, dass er nicht sagen könne, wieviel Zeit bis dahin vergehen würde.

Der Mann fügte sich also in sein Schicksal. Was blieb ihm auch anderes übrig?

Seufzend erhob sich von dem bequemen Stuhl, in dem er das Gespräch mit dem Arzt geführt hatte. Er schüttelte dem Mediziner die Hand und bedankte sich. Für einen kurzen, einen sehr kurzen Moment, schoss ihm die Frage durch den Kopf, wofür er sich eigentlich bedankte. Doch der Gedanke war sofort wieder verloren, denn im selben Augenblick sagte der Arzt: „Meine Helferin wird Ihnen noch ein Rezept ausschreiben. Halten Sie sich peinlich genau an die Einnahmeempfehlung! Dann wird es Ihnen gut gehen und Sie können unbeschwert weiterleben.“ Er lächelte zur Verabschiedung und nahm sich vom Tisch seiner Helferin die nächste Krankenakte, um zu sehen, wem er als nächstes helfen konnte.

Sehr traurig ging der Mann nach Hause, wo die Frau, die den Mann – wir erinnern uns an den Beginn des Märchens – ja sehr liebte (denn das musste sie, sonst wäre sie nicht glücklich mit ihm gewesen), sehr bang wartete.

Sie getraute sich nicht nachzufragen, aber das war auch nicht nötig, denn das Gesicht ihres Mannes sprach Bände. Das Herz wurde ihr schwer vor Kummer, denn auch sie wusste etwas über die Krankheit, die ihr Mann schon vermutet hatte, bevor er zum Arzt gegangen war. Die Krankheit würde nicht die einzige bleiben. Viele schlimme Folgen würde sie noch haben, und die Medizinforschung würde dafür sorgen, dass er ein langes Leben, erfüllt mit Krankheit und Medikamenten, haben würde.

Die Frau wurde noch trauriger als der Mann, denn die Frau wusste noch mehr. Doch ihr war klar, dass ihr Mann ihr niemals zuhören würde, wenn sie versuchte, dieses Wissen mit ihm zu teilen. Ganz zu schweigen davon, ob er überhaupt die Möglichkeit in Betracht ziehen würde, dass die Frau mit ihrem Wissen recht haben könnte, und gar nicht zu reden davon, ob er dieser Möglichkeit eine Chance geben würde!

Die Frau war tieftraurig und wusste sich nicht zu helfen, denn sie wollte keinen Streit mit ihrem Mann. Doch ihre Meinungen in dieser Sache waren ganz und gar gegensätzlich, und es würde es auf einen Streit hinauslaufen.

Dann, nachdem die Frau eine lange Zeit innerlich sehr gelitten hatte, kam ihr ein Einfall.

Sie sprach zu ihrem Mann: „Wenn dir ein Mensch begegnete, der dir glaubhaft versicherte, dass es einen Weg gäbe, die Krankheit zu heilen, der dir sagte, dass es ganz einfach sei, dass du nur ein Pulver kaufen müsstest, das du drei Monate lang dreimal täglich in Wasser auflösen und trinken müsstest, dass du nichts weiter zu tun hättest, dass die Wirkung des Mittels in vielen wissenschaftlichen Studien bewiesen worden wäre und dass die Krankenkasse alle Kosten übernähme – würdest du dem Pulver eine Chance geben …?“

Der Mann dachte nur kurz darüber nach. Diese Möglichkeit hörte sich mehr als verlockend an. Wer würde da nicht sofort zugreifen? Wenn medizinische Forscher solch ein Mittel entdeckt und erforscht hätten, wenn sie Studien zu seiner Wirksamkeit gemacht hätten, wenn es sogar die Krankenkasse überzeugt hätte und sie die Kosten übernähme – warum sollte man es dann nicht probieren?
Er nickte und antwortete: „Ja, natürlich, warum nicht? Ich wäre froh, wieder ohne die Krankheit leben zu können! Ist ein neues Mittel entwickelt worden?“
Die Frau bekam ein trauriges Gesicht. „Nein“, gestand sie. „Es ist kein neues Mittel entwickelt worden.“
„Warum sagst du dann so etwas und machst mir Hoffnung?“, forderte der Mann zu erfahren.

„Ich habe noch eine Frage an dich“, entgegnete die Frau statt einer Antwort. „Wenn dir ein Mensch begegnete, der dir glaubhaft versicherte, dass es einen Weg gäbe, die Krankheit zu heilen, der dir sagte, dass es ganz einfach sei, dass du nur anfangen müsstest, dich anders zu ernähren, dass dir viele neue Wege des Genusses offen stünden, und dass du eine ganz neue Welt des Geschmacks kennenlernen würdest, der dir dazu sagen würde, dass du auf bestimmte Dinge, die dir lieb geworden sind, an die du dich gewöhnt hast und die du nicht gerne aufgeben würdest, zwar verzichten müsstest, dass du aber nach einer gewissen Zeit wieder völlig beschwerdefrei sein würdest, die Krankheit nicht länger dein Leben bestimmen würde und sie es nie wieder tun würde, vorausgesetzt, du bliebest bei dieser Ernährung, wenn er dir dazu auch noch riete, ein wenig mehr Sport zu treiben und er dir von den vielen Menschen berichtete, denen dieser Weg bereits geholfen hat, viele, viele Krankheiten, nicht nur die, die dich plagt, zu besiegen – würdest du diesem Menschen … Gehör schenken?“

Sie blickte ihn mit Tränen in den Augen an und konnte an seinem Gesicht ablesen, wie es in ihm arbeitete. Er dachte sehr lange nach und sprach kein Wort. Dann wandte er sich ab und ging davon.

Die Frau blieb allein zurück und war nun noch unglücklicher. Sie hatte geahnt, dass auch dieser Weg der falsche sein würde, ihren Mann, für den sie sich nichts sehnlicher wünschte, als dass die Krankheit von ihm ablassen würde, dazu zu bringen, von dieser Möglichkeit, an die sie fest glaubte, zu überzeugen. Zuvor hatte sie ihm bereits ein kleines, fast unscheinbares Büchlein geschenkt, in welchem lauter simple Dinge standen, die doch eigentlich jedem Menschen klar sein sollten. Doch gab es in der Zeit, da das Paar lebte, nicht mehr viele Menschen, denen diese Dinge klar waren, weil sie ihnen aberzogen worden waren. Die allermeisten Menschen dachten über solche Dinge nicht mehr nach. Sie ließen das Nachdenken über ihren Körper und ihre Ernährung von anderen erledigen, damit sie den Kopf frei und mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens hatten, für die Vergnügen, denen sie nachgingen.

Die Frau ging in ihr Zimmer, setzte sich an den Tisch, nahm sich ein Blatt Papier und eine Schreibfeder. Mit ordentlichen, schön geschwungenen Buchstaben fing sie an eine Geschichte zu schreiben. Ihr nehmt nun – völlig zurecht – an, dass das Märchen hier zu Ende sei und wollt Euch beschweren. Denn Märchen gehen ja immer gut aus, nicht wahr?

Nun, das wäre kein Märchen, wenn es schlecht ausginge oder auch nur unbefriedigend für einen der beiden doch irgendwie ein bisschen netten Helden. Und schließlich lieben sie sich ja auch so sehr und der Liebe sollte doch nichts im Weg stehen, wenn schon die Helden selber vielleicht in der Geschichte eher blass bleiben. Gut, ich will Euch das Happy End nicht vorenthalten:

Einige Stunden später tat der Frau vom vielen Schreiben die Hand weh. Sie wollte in den Garten gehen, um sich im Liegestuhl zu entspannen, wollte die friedliche, duftende und summende Natur um sie herum das Ihre tun lassen, um die Traurigkeit dieses Tages von ihr zu nehmen. Als sie die Tür öffnete und nach draußen trat, erblickte sie dort in dem Liegestuhl neben dem ihren – ihren Mann. Er hielt ein kleines Büchlein in der Hand, und sie bemerkte, dass er es fast durchgelesen hatte. Ein kleines Lächeln huschte über ihr Gesicht. Ihr Mann blickte auf und wurde ihrer gewahr. Auch er lächelte ein wenig, wenngleich in diesem Lächeln außer Zuversicht auch ein wenig Skepsis lag.
„Denkst du, es kann schaden es auszuprobieren?“, fragte er leise. Die Frau schüttelte vehement den Kopf. „Dann zeig mir, wie es geht. Und hilf mir. Bitte.“

 

 

 


Wenn Medizin so effizient wäre …

3. März 2014

Warum gibt es noch immer Kranke? Ja, warum werden es sogar immer mehr?
Warum gibt es immer noch Krankenhäuser? Ja, wieso wird das Gesundheitssystem sogar immer teurer, die medizinischen Geräte immer komplizierter?
Warum gibt es immer noch jede Menge an Medikamenten? Ja, wieso werden es sogar immer mehr?
Wenn die Medizin doch solch angeblich enorme Fortschritte macht!

maurerfehler2Ist es nicht so, dass die Arbeit von Handwerkern, die ordentlich arbeiten, von Maurern, die ordentlich mauern, von Tischlern die ordentlich tischlern, dann für Jahre, wenn nicht sogar ein Leben lang erledigt ist, das Haus und der Tisch stehen und einfach sind und funktionieren?

Die Schlagzeilen der Zeitungen sind seit hundert Jahren voller Jubelmeldungen über medizinische Fortschritte.
Nicht nur, dass praktisch alle davon NICHT eingetreten sind oder nicht hielten was sie versprachen: Es gibt auch immer noch viel zu viele Kranke!

Also bitte, wieso füttern wir noch immer einen Maurer durch, der so schlecht arbeitet, dass er alle paar Jahre wiederbestellt werden muss um seine alten Schlampereien nachzubessern!?
Warum wenden wir uns immer noch regelmäßig an unseren Tischler, obwohl der Tisch nie richtig stabil gestanden ist und ihm immer wieder Teile abbrechen?

Tun wir gar nicht! DIE schmeißen wir hochkant raus. Doch die Ärzte die genauso, wenn nicht noch schlimmer herumschlampen, halten wir für die ‚Götter in weiß’, ‚den gute Onkel Doktor’ oder den ‚hochangesehene Herrn Primar’!

Ich weiß warum derartige Handwerker als untüchtig, schlampende Ärzte aber als höchst tüchtig gelten und sich umso besseren Geschäfts erfreuen, je fehlerhafter, um nicht zu sagen fahrlässiger, sie arbeiten!
Sie wurden nicht zufällig durch ein höchst schwieriges Studium selektiert! Sie haben dadurch zweifellos die schlauesten Köpfe in ihren Reihen, die natürlich mit dem einfacheren Rest der Bevölkerung ‚Schlitten fahren’. Solche Leute kommen auch leicht auf so ‚gute’ Ideen, der Bevölkerung aufzuschwatzen, dass jede Krankheit nicht nur diagnostiziert werden muss und kann, sondern, dass auch jede dieser Krankheiten ein, von anderen Krankheiten unabhängiges Einzelereignis ist.

Durch diese Verschleierung der Tatsache, dass jeder Mensch ein ganzheitliches System ist, das entweder krank oder gesund ist, ermöglichen sie sich alle Möglichkeiten, ihre stümperhafte Arbeit endlos fortsetzen zu können.
So vermeinen sich die Patienten, denen ihre Symptome bloß unterdrückt wurden, als gesund um bei der vermeintlich nächsten Erkrankung gleich wieder zu diesem ‚tüchtigen’ Doc zu laufen.
Dabei ist ein gesunder Mensch immer, das heißt lebenslang, gesund und wäre ein Kranker nur solange krank bis ihn jemand WIRKLICH heilt! Das heißt, ihm hilft seine Lebensführungsfehler zu erkennen und abzuändern.
Aber was red‘ ich!?
Hier in ‚paradise your life‘ geht es ja seit Jahren um nichts anderes und die Leser hier wissen das längst. Die ‚Neuen‘ brauchen bloß ein bisschen zurückzublättern 😉

 

 

 


Alterserscheinungen

8. November 2013

‚Alter‘ wird nur zu gern, ja sogar völlig selbstverständlich als Erklärung für so ziemlich alles Versagen oder Schwächeln von Körperfunktionen verwendet. Dabei ist Alter doch keine Krankheit!

TattergreisDoch die Zivilisation hat es zu einer Erkrankung gemacht!
Man sollte besser von Altersverstopfungen, von Altersvergiftungen, von Altersdeponien, etc. sprechen.
Denn wir sind es, die den Körper mit nichtartgerechter Ernährung verstopfen und vergiften, die ihm Stoffe zuführen, die er irgendwo deponieren muss.
Wir sind es, die durch zu wenig und zu falsche Bewegung Muskeln schwächen, Nähr- und Schadstoff- Flüsse behindern bis verunmöglichen, unsere Aktivitäten lähmen. Wir sind es, die durch unsere Bequemlichkeiten ‚versulzen‘ und ‚versauern‘.
Wir sind es, die lieber vereinsamen, als zu lieben. Wir sind es, die erst geistig und in der Folge körperlich erstarren und versteinern.
Wir sind es, die die unbeschwerte Kindheit nach und nach abgeben wie lästigen Ballast!
Wir sind es, die Zug um Zug den selbstverursachten Alterserscheinungen zustreben!

Wir könnten auch topfit und gesund, beweglich und offen, vielleicht sogar liebevoll und kindisch altern!
Wir können als erste Generation von
   alten, aber großen Liebenden,
   als alte, aber leidenschaftliche Weltretter,
   als alte, aber bemühte Menschenhelfer,
   als alte, aber fleißige Arbeiter,
   als alte, aber erfahrene Gärtner,
   als alte, aber charismatische Redner,
   als alte, aber entspannte Glücksvermittler,
   als alte, aber erfahrene Ratgeben,
   als alte aber erfolgreiche Vermittler und Mentoren
   und, und, und …
in die Geschichte eingehen.

Horch und sieh mal genau hin, wie oft diese Zivilisations- verursachten Probleme mit dem Alter gleichgesetzt werden! Da wird im Alter das Sehvermögen schlechter, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf Krebs, versteifen die Gelenke, wird die Haut unreiner, lässt das Gedächtnis nach …
Lass Dich davon nicht ‚programmieren‘! Nichts davon ist wahr!
All diese Probleme sind Zivilisationserscheinungen und waren vor Generationen – natürlich auch bei den Alten – noch völlig unbekannt!

Wir wissen aus der Placebo- und Nocebo- Forschung, dass werden wird, was wir glauben, das werden wird. Das gilt auch fürs Altern.
Indem wir von klein an und tagtäglich gebrechliche und kranke Alte sehen, programmieren wir uns auf diese Art des Alterns.
– Wenn wir uns nicht dagegen wappnen!

redball Sei Dir des Obengesagten klar!

redball Sieh künftig den Begriff des Alterns anders und in diesem Sinne!

redball ‚Veraltere‘ Dich nicht durch eine nichtartgerechte Lebensweise! Dann wird das Dylan- Lied ‚Forever young‘ Wirklichkeit 🙂

Oder noch kürzer gesagt:

paradise your life ! 😉

 

 

 


Eine neue Medizin- Sicht

30. Oktober 2013

Schulmedizin
Eine neue Medizin- Sicht wäre längst überfällig!

Denn:
redballWer sagt, dass die Körper, wenn sie erkranken, sich immer irren müssen. Immer den Viren und Erregern unterliegen müssen?
redballWer sagt, dass Krankheiten immer Schicksalsschläge sein müssen?
redballWer sagt, dass Krankheiten immer negativ sein müssen?
redballWer sagt, dass Krankheitssymptome immer unterdrückt werden, dass Unregelmäßigkeiten immer behandelt, weggeschnitten, bestrahlt, etc. werden müssen?

Das alles sagt die sogenannte Schul-, Offizial-, Universitäts-, Pharma- Medizin.

Andere wieder – auch nicht Dümmere! – sagen: Alles was passiert, hat seinen Sinn bzw. will uns etaws sagen. Von unseren Krankheiten könnten wir lernen.

Doch in unserer Überheblichkeit muss eher alles, was uns nicht passt, gleich ein Irrtum sein.
Das beste Beispiel sind Tumore, Hautausschläge, Allergien und Autoimmunerkrankungen. Sie tauchen auf, wo und wann wir sie nicht brauchen können. Also müssen sie weg, müssen sie unterdrückt werden.
Über ihre Ursachen machen wir uns keinen Kopf. Das kann nur ein Irrtum des Körpers oder Schicksals sein!

Und wenn das ’nur‘ Reaktionen auf unser Fehlverhalten sind?
Wenn damit der Körper versucht, die von uns eingefüllten oder in die Umwelt abgesetzten Schadstoffe auszuscheiden oder in Deponien auszulagern oder durch heftiges allergisches Tränen, Nießen, Rotzen … auszuscheiden?

Allergien z.B. werden gern als unsinnige Überreaktionen des Körpers gesehen und dargestellt.
Wenn dadurch nun aber Schadstoffe, vielleicht in die sich rasch regenerierenden Schleimhäute oder in die Haut ausgelagert, ausgeschieden werden?
Wenn Viren, Pollen, Erreger & Co bloß die Ausscheidungs- Helfer oder Initiatoren sind?

Hmmm, hm …. Fragen über Fragen ….
Oder doch geniale Lösungen? 😉

Ich würde nichts davon strikt behaupten wollen. Doch ich probiere gerne aus.
Und diese Proben haben sich immer wieder zugunsten der zweiteren Variante ausgesprochen.

Vielleicht magst auch Du es mal ausprobieren, bevor Du Deine Problem- Spatzen mit Medizin- Kanonen beschießen lassen willst.
Wenn’s nicht klappt, kann man immer noch zum Doc pilgern …

 


Erster Österreichischer Naturheilverein

13. September 2013

toplogo118 Jahre (!) gibt es bereits diesen einst wunderbaren Verein, dem ich sehr viel verdanke. Es gab Zeiten, in denen er fast ‚mein Wohnzimmer‘ war, zu denen ich keinen Vortrag versäumte. Mindestens 2 gab es damals pro Woche.
Später dann durfte ich selber dort einige Vorträge halten.

So weit, so wunderbar!
Nun ist seit einigen Jahren dieser Verein zwar noch existent, aber für viele alte Fans ‚tot‘.
Fast hätte ich gesagt, durch eine feindliche Übernahme, ‚krallte‘ ihn sich eine Apoteke, die Apotheke zur Kaiserkrone. Seither ist vieles anders.
Vielleicht werden durch das sichtbar geänderte Vortragsangebot nun andere Schichten angesprochen. Vielleicht ist selbständiges Naturheilen tatsächlich bereits obsolet. Vielleicht ist es wirtschaftlich ganz wunderbar, dass nun aus dem Naturheilen primär Profit geschlagen wird. Vielleicht, vielleicht, vielleicht …
Doch mit Naturheilen hat kaum ein Angebot noch zu tun; schon gar nicht mit selbständigem Naturheilen!

Meine letzte Erfahrung mit dem EÖN bestand darin, dass ich von einer alten Mitarbeiterin angerufen und um einen Vortrag im nächsten Jahr gebeten wurde. Ich setzte mich hin, machte ein Konzept, schrieb einen Ankündigungs- Artikel für die Naturheil- Zeitung und suchte Fotos dafür raus. Der Termin wurde abgestimmt und fixiert. Alles paletti!
2 Monate vor dem Termin, der verzweifelte Anruf dieser Mitarbeiterin, der Vortrag und Termin wäre vom Obmann (und ‚Ober- Apotheker‘) gestrichen worden.

Damit ich nicht ganz sinnlos ‚gesessen‘ bin, hier der Artikel für die blog- Leser:

Deine Krankheit heilt Dich

So unverständlich bis ver-rückt diese Behauptung klingt, so verlässlich kann uns eine Krankheit den richtigen Lebensweg weisen und die Natur uns heilen.
– Wenn wir sie lassen!
Leider aber, haben wir alle ein völlig falsches Bild in unseren Köpfen. Wir halten Krankheiten für Lebens- immanent. Wir denken, sie würden von außen verursacht oder seien unabwendbar. Wir sehen in Erkrankungen ungerechte Schicksalsschläge und halten sie für Bakterien-, Erreger-, Viren- verursacht …
Dieses Bild entspringt unserer überheblichen ‚Wir sind die Krone der Schöpfung’s- Sicht. Wir meinen, keine Fehler zu machen, im Außen aber, immer alles regeln, alles behandeln, alles in Ordnung bringen zu müssen. Dabei IST bzw. WÄRE alles in Ordnung!
Denn weder einem allwissenden und allmächtigen Gott noch einer Evolution unterlaufen Fehler bzw. diese deckt längst die Erde zu …

Fakt ist, dass wir mit einem unvorstellbar wunderbaren und perfekten Körper beschenkt wurden, der so hochkomplex ist, dass selbst die so hochgeschätzte Wissenschaft bis heute nicht einmal den kleinsten Baustein unseres Körpers, die Zelle, restlos erklären, geschweige denn reparieren oder gar herstellen kann. Schon Schopenhauer formulierte treffend: ‚Der dümmste Typ kann einen Käfer zertreten. Doch nicht alle Wissenschafter der Welt können ihn wieder lebendig machen’.

Was wir heute im Krankheitsfall primär machen, ist, die Symptome unserer Probleme zu unterdrücken, wegzuschneiden oder todzubestrahlen.
Und was erreichen wir dadurch?
Die sogenannte Symptomverschiebung!
Das heißt, Jahre nach einer ‚Behandlung’ treten andere Probleme auf, die mit der Vorerkrankung nicht in Verbindung gebracht werden, aber dieselbe Ursache haben.
„Stell Dir vor, jetzt hab ich doch glatt Gallensteine auch noch“ oder „Immer erwischt’s mich! Jetzt eitert ein Zahn.“ sagen wir dann erstaunt und denken an eine schicksalhafte Fügung.
Der Körper aber musste bloß eine andere Lösung suchen, um unsere Lebensführungsfehler zu kompensieren, unseren ‚Müll’ auszuscheiden oder zu deponieren, nachdem wir ihm seine erste Maßnahme verunmöglicht hatten.
Natürlich werden dann in solch einem Fall die Steine, vielleicht gleich mitsamt der Gallenblase, oder der Zahn entfernt, aber nicht weiter über die Ursachen nachgedacht. Es wird gedankenlos weitergemacht bis zur nächsten Erkrankung, die dann wiederum nicht als Hinweis gesehen werden wird, usw.

Was wir bei technischen Geräten, bei unserem Verhalten, bei Zusammenhängen für selbstverständlich halten, nämlich, dass alles eine Ursache hat, wird beim Thema Erkrankung auf das Schicksal, auf den Zufall oder auf böse, böse Viren geschoben.
Doch auch Erkrankungen haben Ursachen, die ursächlich behoben werden wollen.
Oder ganz einfach gesagt: Unser Körper wehrt sich gegen seine missbräuchliche Verwendung und Behandlung durch uns und zeigt damit auch an, DASS wir etwas falsch machen.
Sieht man genauer hin, sagt er sogar WAS wir falsch machen.
Dazu aber müssten wir erst einmal von unserem hohen ‚Fehlerlos- Ross’ herunter und uns ansehen was dieser Körper eigentlich braucht, wie er behandelt und verwendet werden will.

Unser Geist ist kreativ, schnell und anpassungsfähig. Unser Körper aber ändert sich nur sehr langsam, passt sich erst über hunderte Generationen hinweg an veränderte Bedingungen an.
Muten wir ihm zuviel Nicht- Artgerechtes zu, schwächen wir unser Immunsystem und werden für Erreger angreifbar.
Muten wir ihm noch mehr ‚Artfremdes’ zu reagiert er mit Reparaturmaßnahmen, die wir fälschlich für Erkrankungen halten …
Erst wenn wir’s noch ‚bunter’ treiben und wir sofortige oder zeitnahe Wirkungen sehen, sprechen wir von Giften und meiden diese oder sterben daran.

Was für jedes Auto, für jeden Haarföhn selbstverständlich ist, nämlich sie so zu verwenden und zu betreiben, wie der Konstrukteur das vorgesehen hat, vernachlässigen wir beim Körper völlig.
Wir ‚befüllen’ ihn mit Dingen die es bei seiner ‚Konstruktion’ noch nicht gab. Wir nehmen Haltungen ein, machen Bewegungen, für die er nicht konstruiert wurde. Wir muten seinen Sinnen Reize zu, die es bei deren Ausformung einfach nicht gab.
Oder ganz direkt gesagt:
Wir vergewaltigen uns tagtäglich ohne es zu merken!
Und wenn diese ‚gequälte Kreatur’ endlich aufheult, wird sie umgehend mit Pharma- Präparaten niedergemacht oder ihr ein Teil entfernt.
Gutmütig und lebenswillig wie dieser Körper ist, sucht er selbst dann noch nach anderen Wegen, um zu retten was noch zu retten ist oder heilt auch noch die entstandenen Behandlungs(!)- Wunden …

Positiv zusammengefasst:
• Lebenslange Dauergesundheit ist unser Geburtsrecht und wäre für praktisch jedermensch möglich.
• Dazu müsste der Körper ‚artgerecht betrieben und versorgt’ werden.
• Seine Reparaturbemühungen müssten achtsam wahrgenommen werden, und
• die verursachenden Lebensführungsfehler ursächlich korrigiert werden

Dann könnten wir Erkrankungen als das sehen was sie sind: Hilfeschreie und Geschenke unseres Körpers, die uns die richtige Lebensweise lehren wollen.
Diese Hinweise könnten uns zeigen, was uns ganz tief im Innersten fehlt, was uns unbewusst schmerzt. Diese Hinweise könnten uns zu einem besseren und zufriedeneren, sozusagen zu einem Paradies- Leben hinführen …

Wer schlau ist, sieht in seinen Feinden keine Probleme, sondern nützliche Helfer, die uns zeigen, was wir an unserem Verhalten noch ändern sollten (um gut anzukommen). Ebenso könnten wir auch unsere Erkrankungen dankbar annehmen und mit ihrer Hilfe uns zu einem wunderbaren Paradies- Leben hinentwickeln.

Die sogenannte Schulmedizin kann mittlerweile 40 000(!) verschiedene Krankheiten diagnostizieren. Und für jede dieser Erkrankungen existieren mehrere Therapie- Varianten. Ein undurchschaubar komplizierter Behandlungs- Dschungel also …
Im Vortrag, den ich am 10 September im Naturheilverein halten darf, werde ich Ihnen mit einer leicht verständlichen Grafik zeigen WIE einfach dagegen die Natur funktioniert und wie einfach sie Gesundheit herstellen und erhalten können.
Ich freu mich auf Ihr Kommen!

Was statt diesem, meinem Vortrag angesetzt wurde?
‚NAET – eine neue Technik um Allergien zu bekämpfen‘!
Ich kenne NAET nicht, aber es braucht einen Therapeuten, kostet Geld und entmündigt den Patienten. – Und beschränkt sich auf EIN Problem, auf Allergien.
War doch ein Gewinn dieser Referenten- Wechsel! 😉
– Für den Naturheilverein! 😉
– Aber vermutlich nicht für die Besucher …

 


Ein Erklärungsversuch

22. August 2013

Immer wieder hab ich als Techniker den immensen Unterschied zwischen Technik und Biologie bzw. unserem Körper erlebt und erfahren und auch hier im blog versucht darzustellen.
Leider offensichtlich ungenügend. Denn meine Ausdrücke ‚ein Wunder der Natur‘, ‚zum Niederknien‘, etc. wurden nicht wirklich immer so gesehen und verstanden.
Zu groß ist die Versuchung vieler Einflüsterer und Werbebotschaften, wir bräuchten bloß mechanistisch an wenigen Schräubchen zu drehen, sprich Wirkstoffe einwerfen, Gymnastikübungen machen, Kochrezepte ausprobieren und alles würde flutschen wie gewollt.

All das ist schwerst und unsinnigst simplifizierender Unsinn.
Ich bleibe dabei: Wir sind unvorstellbar höchstkomplexe Wunderwerke!

Ein kleiner Versuch noch, das darzustellen:
Und absurder Weise ein Versuch mit Hilfe der simplen Technik!

Steuerung- RegelungEs gibt in der Technik die Begriffe ‚Steuerung‘ und ‚Regelung‘. Ersteres ist sehr einfach, zweiteres schon etwas komplizierter.
Die Heizung einzuschalten ist ein Steuervorgang. Du willst sie EIN, drehst an einem Schalter und sie ist EIN. Das ist Steuerung.
Wenn Dir dann zu warm ist, gehst Du wieder zum Schalter und drehst ihn auf AUS. Das ist wieder eine Steuerung.

Einfacher (für uns) ist es mit einer Regelung.
Du schaltest im Herbst einmal Deine geregelte Heizung ein und sie regelt den ganzen Winter über die Heizung auf die von Dir eingestellte Temperatur. Sie nimmt Dir sozusagen Dein EIN und AUS ab. Dir kann es egal sein wie oft sie EIN und AUS schaltet, sie tut es so oft es notwendig ist, um Deine Temperatur zu erreichen.

So weit, so einfach!
In unseren Körpern wird ALLES geregelt und NICHTS gesteuert!
Selbst die Dinge, die Du willst, also z.B. jetzt den Arm heben wird nicht gesteuert sondern geregelt.
Noch dazu werden ständig unzählige Dinge geregelt, die uns gar nicht bewusst sind, die unter unserer Wahrnehmungs- Oberfläche ablaufen.
Und nocheinmal verkompliziert sich die Situation, indem eine Unzahl an Regelkreisen in uns ineinander und untereinander verschachtelt und verkoppelt sind. Es genügt oft ein kurzer Gedanke von uns, ein Lufthauch, ein Anblick, etc. um eine nahezu unendliche Reihe an Regelvorgängen anzustoßen.

Warum ich das alles sage? Warum mir das so wichtig ist, darzustellen?

Weil unsere helfenden, medizinischen, eingreifenden, etc. Interventionen immer nur Steuerungen sind!
Und Steuerungen sind in einer Vielfaltwelt von zahllos verschachtelten Regelkreisen einfach nur eine Lachnummer. – Und so sind auch die vielen, vielen Misserfolge der Mediziner, Entwicklungshelfer, etc. zu erklären.
Der Krebs kommt wieder. Die Impfungen machen Impfschäden. Die Geldspritze in der Sahelzone verpufft wirkungslos. Das moderne, in die Wüste geklotzte Spitals- oder Schulgebäude verkommt im Handumdrehen. Die Grippe dauert mit Medizin eine Woche, ohne, 8 Tage. Antidepressiva machen müde. Unterdrückte Krankheiten weichen in andere aus. Mit dem ‚Wundermittel‘ L-DOPA behandelte Parkinson- Patienten entwickeln andere Probleme (siehe die hochinteressanten Fallbeispiele die der rührige Oliver Sacks über Encephalitis letargica- Patienten zusammengetragen hat). und, und, und …

Es ist sogar so, dass viele Krankheiten psychische/ frühkindliche Ursachen haben und der Körper auch erfolgreiche Medizin- Interventionen insoferne ausregelt, dass die Ersterfolge wieder verschwinden. – Weil der Körper unter diesen Bedingungen nicht gesund werden ‚will‘ bzw. kann, weil andere Dinge, z.B. tiefer gelegene Dinge/ Regelkreise erst geklärt/ in Ordnung gebracht werden müssen.
Doch auch physische Erkrankungen trotzen gerne den Medikamenten und Behandlungen, da sie natürlich wirkrichtig sind und oft der Schadstoff- Ausscheidung oder Deponierung und damit der Körperrettung dienen.

Es ließen sich zu diesem Thema noch zahllose Beispiele anführen.
Es reicht aber bereits, wenn wir uns vergegenwärtigen, dass dieses höchstkomplexe Wunder Mensch bzw. Körper, das wir so schnell ohnehin nicht durchschauen werden, immer weiß, was es tut und immer zu unserem Besten tut!

Zuversicht ist sozusagen das Zauberwort!
– Und Lernwilligkeit!

In diesem Sinne wünsch ich Dir alles Glück der Welt, indem Du diese einfachen Einsichten erkennen und verinnerlichen kannst …

Oder kürzer gesagt:
Na?
Was kommt jetzt?
Hm? 😉

Jaaaaaaaaaaaaa! Natürlich:

paradise your life !