Beweg Dich kreativ

23. Oktober 2015

Ich meine damit nicht, Dich einfallsreich zu bewegen, … ja das auch vielleicht! 🙂
BewegungskreativitätDoch das Sensationelle ist eine Untersuchung die zeigt, dass wir MIT und DURCH Bewegung zu einer besseren Problemlösungskapazität kommen, kreativer werden.
Die Untersuchung lief so:

Wussten Sie, dass Bewegung einen
bedeutenden Einfluss auf Ihre Problem-
Lösungs-Fähigkeiten hat?

In zwei Gruppen sollten Menschen Probleme kreativ lösen. Eine der Gruppen wurde gebeten vor dem Prozess ihre Arme in
kurzen, präzisen Mustern zu bewegen.
Die zweite Gruppe sollte ebenfalls ihre Arme bewegen, allerdings in großen, fließenden und schwingenden Bewegungen.

Was war der Unterschied?
Die Gruppe mit den großen Bewegungen hatte um 24% bessere Resultate im darauf folgenden Test als die Gruppe mit den kurzen Bewegungen.

Jaja, ich weiß! Irgendwie eh klar. Denn wir liefen und kraxelten ja schließlich durch unsere ganze Evolutionsgeschichte, während der wir uns ja auch so rasant weiterentwickelten …

Dennoch denke ich, könnte diese Erinnerung so manchem ‚Schreibtischtäter‘ wieder auf natürlichere Sprünge helfen 😉

Auch von Babys ist bekannt, dass die – und man sieht ihnen das ja auch an – primär mit Bewegen lernen.
Deshalb gibts ja auch Schulversager und Lernschwächen nur in den Stillsitz- Schulen … 😉

 

 

 


Keine Zeit …

21. April 2015

… zu denken. Keine Zeit zu sich zu kommen. Keine Zeit für Seelebaumeln. Keine Zeit für Kreativität. Keine Zeit für uns.

Einer der perfiden Tricks der ‚Herrschenden‘ oder auch ’nur‘ Vorgesetzten ist, die Menschen in ihrem ‚Hamsterrad‘ zu halten. Sie von sich selber fernzuhalten. Sie von ihren Bedürfnissen, von ihrem Nachdenken fernzuhalten. – Egal ob im Job oder in der Freizeit, die ja ebenfalls meist schon völlig durchstrukturiert ist.
Wer bitte kann und darf ganz ohne Termine, ohne Verpflichtungen!? Wer kann noch über sich verfügen, kann sich wirklich selber und unabhängig entscheiden!?
Kannst Du Dir z.B. vorstellen, dass Menschen in Jobs wie diesem auch nur irgedetwas Vernünftiges denken können den ganzen Tag:

fließband

Doch dieses Prinzip beschränkt sich nicht nur auf ‚einfachere‘ Arbeiten. Nein, wir sind auf allen Ebenen durchorganisiert und damit völlig reduziert und bescheuklappt! Geh Berufe durch soviel Du willst!
Welche Verkäuferin kann beliebig lange ihren Gedanken nachhängen? Welcher Taxifahrer kann sein Ding durchziehen!? In welchem Büro, in welcher Werkstätte gibt es großzügig Zeiten einzig für die Angestellten!?

Selbst Kreative wie z.B. Journalisten sind heute soweit konfiguriert, dass sie sich kaum noch ein Selberdenken – ja, das gab es einmal!
S E L B E R D E N K E N !!! – leisten und nur mehr Agenturmeldungen sichten, ordnen und bearbeiten können. Morgen erzähle ich Dir, was ich mit Armin Wolf dem angeblich so kritischen Journalisten und ZIB2- Anchorman, der laut Wiki mit ‚inquisitorischer Fragetechnik Hohlheiten abklopft‘, erlebte.

Bis dahin sieh Dir kritisch und achtsam Deinen Tagesablauf an, wieviel der Zeit Du wirklich bei Dir bist      😉

 
Wichtiger Nachsatz:
Dieses ‚bei Dir sein‘ ist absolut wörtlich gemeint!
Es ist nicht egal ob Du beim Zeitunglesen oder Radiohören (mit Deiner Aufmerksamkeit) IN der Zeitung, IM Radio bist oder diese Informationen IN DICH REINKOMMEN lässt!

Wo Deine Aufmerksamkeit ist, da ist Deine Energie
                               ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !
                                            !


 

 

 


Mist!

27. Juni 2012

Jetzt hab ich meine Ernährung auf die gesunde Rohkost umgestellt und nun ist das Essen, was zuvor absolut kein Thema war plötzlich Hauptthema und tägliche Mühe.‘ hörte ich kürzlich von einer Freundin.

Ja, das ist leider und glücklicher Weise so.

‚Leider‘, weil unsere Wirtschaft uns ‚das Sündigen‘, uns unsere Schädigung bis Zerstörung, leichter macht als unsere genussvolle Gesunderhaltung.

‚Glücklicher Weise‘, weil es schön ist, bewusst zu leben, bewusst zu genießen, sein Leben bewusst zu lenken und zu gestalten.

Klar, ist es wunderbar, keinen Gedanken an so Selbstverständliches wie Essen verschwenden zu müssen. Klar genießen wir soetwas. Klar sehnen wir uns danach.
Das sind uralte Erinnerungen an unsere Paradieszeiten, in denen wir alles Vorhandene bedenkenlos essen konnten und jederzeit alles Erforderliche vorfanden.

Vielleicht gelingt es uns ja noch einmal, uns unsere Wirt- und Gesellschaft wieder soweit und dahingehend umzugestalten …
Bis dahin ist allerdings etwas Planen, Mitdenken, Selbsterziehen und etwas Kreativität und Flexibilität gefordert …

 


Wohlstand? Welcher Wohlstand?

12. September 2011

Wie sehr wir auf Materielles und Geld fixiert sind und wie wenig wir an unser Glück, an unsere gelungenen Leben, an unsere Lebendigkeit denken zeigt, dass wir unter Wohlstand nicht unser Wohl, sondern ausschließlich die monetäre Ausstattung verstehen.
Geh Deine Bedürfnisse durch!
Wann bist Du glücklich?
Wann bist Du in Harmonie?
Was macht Dich restlos zufrieden?
Was macht Dein Wohl, Deinen Wohl- Stand aus?

Was ist Dir wichtig?
Geld und Güter? Und was Du Dir darum kaufen kannst?
Oder Lieben, Freundschaften, Partnerschaft, Sex, Familie, Natur …?
Zeit für Dich selbst?
Sinnvolle Tätigkeiten? Hobbies?

Was leistest Du Dir um 10 Euro?
Wie lange arbeitest Du für 10 Euro?

Arbeitest Du primär für ‚Needs‘ (Lebensnotwendiges)?
Oder für ‚Wants‘ (außengeweckte Kunstbedürfnisse)?

Wie sieht es aus mit Deinem WIRKLICHEN Wohlstand!?
Deinem Zeit- Wohlstand?
Deinem Güter- Wohlstand?
Deinem Sinnes- Wohlstand?
Deinem Ernährungs- Wohlstand (im Sinne von gesund und naturrichtig/ artgerecht)?
Deinem Info- Wohlstand (im Sinne von umfassender und nicht vorgegebener Medien- Information)?
Deinem Liebes-/ Beziehungs-/ Sozial- Wohlstand?
Deinem Bewegungs-/ Natur- Wohlstand?
Deinem Tätigkeits-/ Befriedigungs- Wohlstand?
Deinem Kreativ-/ Denkensfreiheit- (im Sinne von Unabhängigkeit) Wohlstand?

Ich wünsche Dir viiiiiel RICHTIGEN Wohlstand!
Du erhältst ihn aber nirgends!
Nimm ihn Dir! 😉

 


Schulbeginn

6. September 2011

Gestern war in meiner Gegend Schulbeginn und als ich mit dem Rad zu meinem Seminar- Häuschen fuhr sah ich so viele Kinder mit Schultüten – die sich in Österreich erst in den letzten Jahren verbreitet haben – dass ich ins Grübeln kam:
Was soll man von einer Gesellschaft halten, die einen neuen Lebensabschnitt ihrer Kinder, also ihrer Zukunft mit dem schlimmsten ‚Dreckszeugs‘ begeht, das man sich nur vorstellen kann.
Wären die staatlichen Behörden tatsächlich am Wohl der Bevölkerung interessiert, wären die Menschen tatsächlich ‚aufgeklärt‘ und an einem rundum guten Leben interessiert, wären diese erbärmlichen, Leid und Tod verursachenden Zuckerbomben längst verboten.
Kinder an der Schwelle zum Leben mit selten schlimmen Drogen zu schädigen, ihnen zukünftiges Leid und ein verkürztes Leben zu bescheren ist wirklich eine selten kranke Perversion!

Man könnte aber auch noch weitergehen und sich fragen, wie – angeblich – liebende Eltern es übers Herz bringen, ihr lebendiges, aufgewecktes, kreatives, bewegungshungriges, einzigartiges Kind zu gleichmachender Mittelmäßigkeit zu ‚verurteilen‘.

Man muss sich bloß mit dem richtigen Blick – mehr davon demnächst – Kinder vor und nach der Schule ansehen! Es ist – entschuldigt bitte – aber Menschenzerstörung pur.
Und sieht man sich die ‚Ergebnisse‘ – auch ‚Erwachsene‘ genannt – an, wird es noch deutlicher!
Schulbildung zielt eigentlich ausschließlich auf Gleichschaltung und Gefügigmachung der Menschen ab.
Dass sich so schöpferische Wesen, als die wir angelegt sind, so bereitwillig in einförmigstes Konsumieren fügen und Arbeitsbedingungen akzeptiern, die auch nur minimalster Individualität Hohn sprechen ist m. E. skandalös.

Lass mich ein bischen träumen ….
Ich sehe eine Welt, in der man nicht aus dem Staunen rauskommt, die von Menschen bevölkert wird die ihr gesamtes individuelles, also ein praktisch unendliches, Potential ausschöpfen. Ich sehe eine Welt, in der Erwachsene noch unbeschwert wie die Kinder sind, eine Welt, in der gehüpft, sich versteckt, in der nachgelaufen, in der gespielt wird und in der Konventionen unbekannt sind.

Guck Dir mal Kinder, wirkliche Kinder, die heute leider schon fast nicht mehr zu finden sind, wirklich an!
Und dann stell Dich vor eine Firma zum Arbeitszeitbeginn, vor einen Bahnhof oder an den Straßenrand zur rush- hour!
Und dann sag mir, wohin bitte sind all diese wunderbaren, unkomlizierten, unkonventionellen, kreativen, lustigen, bewegungsintensiven, herzlichen, lachenden Wesen gekommen?

Ja! Richtig! Sie wurden und werden in diesen Schule und Kindergarten genannten Maschinerie zerstört!

Bloß: Dieser Wahnsinn fällt niemandem auf, da wir alle durch diese ‚Maschine‘ gequetscht wurden, weil alle so gleichgeschaltet wurden!
Wir müssen erst wieder lernen  r i c h t i g   h i n z u s e h e n   !!!
Davon dem nächst mehr!