Krebs- Abstrich- Skandal in Linz

3. Mai 2010

„Eine Arzthelferin lässt ‚aus Mitleid’ 99 Befunde zu auffälligen Krebsabstrichen verschwinden – und keine Patientin erleidet dadurch einen Schaden. Dieser eigenartige Fall charakterisiert ein chaotisches System, das jene Frauen gefährdet, die es eigentlich schützen sollte…..
Mehr als 5000 Operationen an der Gebärmutter als Ergebnis einer falsch verstandenen Krebsvorsorge: Gynäkologen setzen lieber auf HPV- Impfung denn auf Reform“ (Profil Nr.16 vom 19. April 2010)

Die Arzthelferin Astrid S. wurde zu einer symbolischen Geldstrafe von 700€ verurteilt, ihre Patienten bedankten sich bei ihr, eine fragte: ‚Sollte man stattdessen lieber die ganze Krebsvorsorge bleiben lassen, wenn sie die betroffenen Frauen in Todesangst versetzt und dabei offenbar in erster Linie Fehlalarm und Fehlbehandlungen produziert?’
Bei einer sofort anberaumten neuerlichen Untersuchung ergab sich in 93 von 99 Fällen ein unauffälliger Pap- Abstrich!!!
„Ein konkreter Pap V hatte sich überhaupt in Luft aufgelöst. Der Gutachter tippte auf Spontanheilung.“

Na klar! Das heißt es immer, wenn ihnen sonst nichts mehr einfällt!
Sehr interessant auch, dass sich in diesem Fall alles nur um das ‚Verbrechen’ dieser Arzthelferin drehte.
Die vermutlich tausenden unnötig in Todesangst versetzten oder überhaupt unnötig verstümmelten Patientinnen dieses Herrn Gynäkologen sind offensichtlich weniger wert als ein paar unterschlagene Zettel, die offensichtlich nichtmal das Papier wert sind. Der Herr Doktor wird weiter’arbeiten’ wie bisher …

So sieht also unser Gesundheits(!)- System aus!
Für mich, dem selber fast 25 Jahre seines Lebens von diesen Weißkitteln gestohlen wurden, ist das nicht weiter überraschend. Ich mach nun schon lange seeeehr große Bögen um diese Brüder 😉
Alle noch Gutgläubigen mögen sich diesen Fall deutlich sichtbar neben den Badezimmerspiegel kleben!
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