Himmlisch

18. Februar 2021

Lang, lang ist es her, dass ‚DIE ROHKOST- THERAPIE‘ des wunderbaren Guy-Claude Burger ein Bestseller und für mich ein echter Türöffner in eine völlig neue Welt und ein Vorhang- Wegzieher einer völlig verwirrten, kranken Welt war.
Heute tummeln sich nur mehr junge und hippe Rohkost- Protagonisten auf diesem Markt. Auch wenn sie bloß erst ein paar Jahre an Erfahrung mitbringen, machen sie viel Wind und Geld und sind oft kurz danach schon wieder verschwunden …

G.C.Burger, der noch ‚wirkliches‘ Wissen, wirkliche Erfahrung, mitbrachte ist längst vergessen. Ich weiß nicht, ob er immer noch wegen seiner pädophilen Neigungen und vermutlich auch Taten einsitzt oder sich in Freiheit lieber bedeckt hält ….

EINE Vokabel von ihm ist mir jedoch heute noch teuer und selten wert voll:

HIMMLISCH

Ja, es kling in dieser Welt der unzähligen, aber leider nur vorgeblichen, Sensationen fast lächerlich.
Doch es gibt für Achtsame tatsächliche ein

HIMMLISCH

Und genau diese Himmlische, ist das, was uns wirklich nährt!

Ich kann und will Dir hier keine genauen Anleitungen geben, dieses Wunder zu erleben.
Es wird noch viel wunderbarer sein, wenn Du es selber erlebst!
Doch wir alle haben noch immer diese Ur- Instinkte in uns, die uns sicher durch die Jahrmillionen unserer Evolution brachten.
Wir brauchen ihnen bloß

genug Zeit und

die richtigen – das heißt, naturbelassene und naturrichtigen – Lebensmittel zu geben.

Und schon flutscht es  wie von alleine!

Ich hab es kürzlich erst selber wieder erlebt WIE wirklich ‚umwerfend‘ und mit nichts an vorgeblichen Kulinar- Sensationen zu vergleichen, ganz einfache Lebensmittel uns beglücken können.
Ich hatte in meinen Wildkräuter- Smoothies immer (eigene) Walnüsse um langsamer zu essen und genussvoller zu knurpsen. Durch die winterliche Smoothie- ‚Ebbe‘ hatte ich offensichtlich auch einen nicht bemerkten Walnuss- Mangel.

Als ich kürzlich, fast aus Langeweile eine Walnuss knackte und pur verspeiste, erlebte ich genau dieses ‚Himmlisch‘!

Sorry! Ich kann es hier nicht beschreiben. Man muss das erlebt haben!
Das ist soetwas von geil, sensationell, wunderbar, befriedigend, erfüllend …

Liebe Leute, befasst Euch einfach einmal oder auch mehr mit diesem, Instincto- Thema, wie G.C. Burger es nannte. Ihr werdet erleben, dass wir uns überwiegend mit ‚Müll‘ bzw. mit nur relativ schwachen Geschmackseindrücken zufriedengeben, die es absolut nicht wert sind, dafür Zeit und Geld zu verschwenden.
Ganz in diesem Sinne:


 
 

PS: Es ist unglaublich! Es war mir fast nicht möglich ein Foto von G.C. Burger zu finden. Es wird mittlerweile alles so sehr zensuriert … Es ist wirklich unglaublich …

Die Bilder die ich über Google gefunden hab, wurden mir beim Versuch sie auf den blog zu implemetieren von wordpress als ’nicht möglich, da gefährlich‘ verweigert.

Liebe Leute, obwohl ich es bei diesem Beitrag gar nicht vorhatte:

Wehret der Anfänge!

Bitte seid wachsam!

Mit diesem Internet, mit diesen Internet- Anbietern gibt es keine Beständigkeit, keine Sicherheit mehr!

Täglich bis stündlich werden Inhalte verändert!

Was Du einmal gesehehen hast, ist morgen schon, wenn es den ‚Mächtigen‘, der Meinungsmacher Meinung widerspricht, verschwunden und nie mehr auffindbar!

Leute, ich weiß nicht wie ich Euch diesen Wahnsinn verklickern soll.

Doch für mich ist es erst ‚gestern‘ gewesen, als G.C. Burger ein echer ‚Hero‘ für Weiterentwicklungs- Willige war. Und jetzt findet man nur noch ‚Unsympathisch‘- Fotos von ihm. – Es ist einfach irre!

Bitte setzt auf Eure EIGENEN Erfahrungen!

Lest, wenn vorhanden, ‚alte‘ Bücher‘, wählt youtube- Videos sehr bewusst und kritisch aus und vergesst bitte nicht Euren HAUSVERSTAND!

In diesem Sinne


 
 
 


Die Unschuld des Essens

9. Juli 2018

Wir alle essen, müssen essen, essen für unser Leben gern.

Wir schlemmen, genießen, stürzen uns von einer Kulinar- Sensation ins nächste neue Brigitte- Rezept. Wir probieren die Küchen aller Länder, die Ideen aller Spitzenköche. Wir lassen uns erst von der Mama füttern, später von der Oma, noch später vom Mäcky ‚verwöhnen‘. Wir durchstreifen Märkte, Supermärkte, Spezialitäten- Läden auf der Suche nach immer neuen Gaumen- Kicks oder huldigen der gewohnt guten Hausmannskost; von bösen Zungen Mama- Happahappa genannt..

Doch wir haben auch so unsere Probleme, mit unserer Art zu essen. Irgendwann passt die Hose nimmer, hängt da etwas, wird dort etwas schlapp, schwabbelt es mehr als noch voriges Jahr …
Und immer wissen wir tief drinnen: Ich müsste …

Ach! Und erst diese ewigen Warner, Gesundheitsapostel und Ernährungswissenschafter! Ginge es nach ihnen dürften wir ohne E- Nummernschlüssel gar nimmer einkaufen gehen! Viele unserer Erkrankungen wären sogar angeblich angegessen, meinen die ganz Extremen. Doch auch der Doktor blickt fallweise den Kopf wiegend an uns runter. Die Stammtischrunde johlt auf, wenn wir aus dem Urlaub etwas Körperfett mitbringen. Der Freundinnenrunde fallen zum etwas mehr an Hüftgold immer ganz originelle Bemerkungen ein.

Und dann noch diese Vegetarier oder gar Veganer! Also was die an schlechtem Gewissen verbreiten sollte ja eigentlich unter Strafe gestellt werden! Neben solch einem Gandhi kann man ja nichtmal mehr sein Schnitzel genießen!

Dabei essen wir doch ohnehin praktisch nur Nutztiere! Wozu Nutztiere wenn wir sie nicht nutzen!?

Alles in allem aber gehts uns gut mit unserer Ernährungssituation! Ok, es ist erwiesen, dass uns unser Gekoche und Gebrate einige Lebensjahre kostet und uns mehr Krankheiten einbringt als einem Affen in seinem Dschungel. Aber was soll’s!? Wir sind eben nun einmal zivilisiert!

EINEN Punkt aber vergessen wir alle! Zu weit zurück in unserer Vergangenheit und Evolution liegt bereits das ‚unschuldige Essen‘.
Wir haben, das kann man drehen und argumentieren wie man will, die Unschuld unseres Essens längst verloren.

99,999% aller Wesen dieses Planeten brauchen nichts und niemanden, brauchen keinerlei Aufwändungen um sich zu ernähren. Sie alle lassen sich beschenken von der Natur, die freigiebig sich ‚verströmt‘. Kein Apfelbaum, kein Wildkraut braucht Pestizide, gutes Zureden, Arbeitseinsätze … sie wachsen einfach, fruchten, säen sich selber aus, düngen sich und andere von dem was übrigbleibt, völlig ohne Zutun irgendjemandes. Und die Wesen des ehemaligen Paradieses streifen heute noch durch unsere Restnaturen und genießen, was angeboten wird.

Wie sieht das bei uns Menschen aus!?

Wir essen nichteinmal mehr die Dinge die bereits genussfertig für uns wachsen, unverarbeitet! Hinter jedem unserer Bissen steht Tierleid, stehen Minderentlohnte, stehen Gifte, Verarbeitungsenergien, Transportwege, Flugstunden, steht das Leid Ausgebeuteter.

Alles, alles muss von der ‚Krone der Schöpfung‘ verarbeitet, denaturiert, entwertet, gewürzt, homogenisiert, pasteurisiert, aromatisiert, gefriergetrocknet, gedörrt, gekocht, gebraten, gegrillt, gepresst, püriert, gemahlen, und, und, und … werden. Man hat den Eindruck, egal was, es muss einfach verändert werden.

Ok, auch das wäre noch ok, wenn man davon ausgeht, dass Zivilisation einfach ‚Sich-von-der-Schöpfung-abzuheben‘ bedeutet. Doch, und jetzt kommt echt DER Hammer!

Warum sitzt unsere Nase ausgerechnet überm Mund, befindet sich unser Geschmacksinn ausgerechnet direkt am Nahrungseingang?

Weil es die Natur ausgesprochen gut mit uns meinte!

Tier streift einfach umher, guckt sich um, chillt sozusagen durch die Landschaft. Kaum dringt ein verlockender Duft in seine Nase, sucht es die Duftquelle auf und beißt dort mal kurz hinein. Duftet es nicht nur gut, sondern schmeckt auch noch ist das unter Garantie genau das, was sein Körper im Moment braucht!

Ja! Unser Geruchs- und Geschmacksinn ändern sich mit den Körperbedürfnissen! Was wir am dringendsten brauchen, duftet und schmeckt am betörendsten.

Detto funktioniert dieses System, wenn für den Körper bereits genug ‚eingefüllt‘ wurde: Das eben noch Lukullische schmeckt nicht mehr, das Tier wendet sich ab und setzt sein walking chilling fort.

Wie präzise diese Instinkte arbeiten kann man an freilebenden Tieren, wenn es sich nicht eben um ‚Vielfresser‘ handelt, gut beobachten. Kein Hase z.B. frisst ein Kräutl für das er sich eben entschieden hat restlos auf!

Und wie sieht das bei uns Zivilisationsmenschen aus?

Unsere Sinne würden immer noch genauso funktionieren, werden aber durch Würzen, Verarbeiten und Aromatisieren nach Strich und Faden betrogen. Wir essen zwar auch noch immer nach Gusto. Doch körper bekommt durch diese Küchenkniffe praktisch nie mehr was er bräuchte.

Ein letztes verzweifeltes Aufbäumen der Natur kann man noch bei Schwangeren beobachten. Zum einen kotzen sie häufig um vom neuen Leben all den vorhandenen Müll fernzuhalten. Zum Anderen sind die ‚verrückten‘ Gustos Schwangerer bekannt. Das sind verzweifelte Versuche des Körpers doch noch ‚das Richtige‘ zu kriegen. Doch da hat er sich geschnitten! Wir sind schließlich zivilisiert und nichts mehr enthält das wonach es riecht oder schmeckt!

Man könnte also all den leidverursachenden und sich selbst ruinierenden Essern nicht ‚Alles Gute‘ oder ein ‚Wohl bekomm’s‘, sondern eine neue ‚Unschuld des Essens‘ wünschen …

 

 

 


Martini- Gansl

11. November 2017

Und wieder einmal ist heute ein Bedenktag, an dem mit verharmlosenden Begriffen, Katholen- Legenden, geschönten Bildern, Berufung auf Traditionen, Qualität, Bio, Kulinarik, etc. verschleiert wird, dass ‚Zivilisation’smensch just for Gaumenkitzel Millionen wunderbarer Wesen erst quält und dann ermordet …
Vielleicht mag ja jemand zu seinem heutigen Ganslessen ‚Das Gänsekind Martina‘ des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz, der mit der Beobachtung und Erforschung dieser wunderbar liebenswerten Wesen sein Leben verbrachte, als Beilage mitnehmen …

 

 

 


Objektiv betrachtet (2)

25. Januar 2012

Es gibt die verschiedensten Ernährungsarten und Küchen. Von der Chinesisch über die Vietnamesische, Französische, Italienische bis zur Japanischen und viele, viele Küchen mehr werden mittlerweile international angeboten. Von gesund bis Fettsucht- erzeugend, von fast food bis rohvegan, von Fisch über Fleisch bis zu Gemüse, von scharf bis mild, von nouvelle cuisine über Hausmannskost bis zu Mittelalter- Rezepten wird so ziemlich alles machbare verputzt.

Sie alle gehorchen unterschiedlichen Prinzipien und Regeln und schmecken und wirken unterschiedlich.
Sie lassen sich nach verschiedensten Kriterien einteilen, zusammenfassen oder benennen.

Objektiv betrachtet aber, im Sinne von Ganzheitlich- und Artgerechtigkeit, gibt es nur eine Einteilung, nur eine Unterscheidung:

Dient diese Art der Ernährung dem Körper in seiner Gesamtheit oder nicht?
Entspricht diese Art der Ernährung unserem Verdauungsorganen, unserem Körper, unseren Bedürfnissen oder nicht?
Fußt diese Art der Ernährung auf evolutionär altem Verhalten oder bietet sie dem Körper völlig Neues und damit nur schwer zu Verarbeitendes?

Alles ist ok, wenn die, die es essen daran Freude haben.
Jede Art der Ernährung ist besser als keine.
Doch das Optimum für die Gesundheit, für die Zufriedenheit, stellen ausschließlich die Erstgenannten dar.

Natürlich kann man so ziemlich alles essen, vieles davon sogar vorerst problemlos vertragen. Man wird auch Freude daran haben. Doch unserem Verdauungs- und Immunsystemem, unseren ureigendsten Bedürfnissen entspricht das nicht. Wir beschreiten damit neue Wege, erweitern das menschliche Spektrum an seinen Rändern, was natürlich ok und spannend sein kann. Doch – siehe oben – für einen Löwen oder Seehund ist Gazellen- oder Fische jagen artgerechter und kommt seinen Ur- Intentionen näher als Feuerreifenspringen oder Bälle- Ballancieren.

Für das sichere Finden unserer artgerechten Ernährungsformen in diesem fast unüberschaubaren Angebots- Dickicht ist der Blick auf unsere nächsten Verwandten als auch auf unsere Physionomie sehr lehrreich.
Affen essen alles roh, so wie es wächst, nehmen sich Zeit, fasten immer wieder mal, essen primär Früchte und viel Blattgrün. Sie kochen, braten, backen, mischen und würzen nicht.
Weder unser Körperbau noch die Natur zeigen, dass wir mit Kochtöpfen oder für Hamburger geboren wurden.

Objektiv gesehen ist die ‚ver-rückte‘ Kulinarwelt die wir heute vorfinden vielfältiger und bunter als die ‚fade‘ Evolution uns in Form von artgerechtem und naturrichtigem Essen nahelegen würde. Doch harmonisierender, ausgleichender und ganzheitlicher, gesünder sowieso, sind artgerechte Ernährungsformen, wie vegane Rohernährung, Instinkto, Sonnenkost, Ur- Ernährung, Früchtegenuss, herrliches Wildgrün, knackiges Gemüse, Nuss- und Sämerei- Genuss …

 


Curryketchup und Bungee- Springen

7. Juli 2011

Psychologen bestätigen, dass es innige Zusammenhänge zwischen unseren kulinarischen und sozialen Reizbedürfnissen gibt.
Einfach gesagt: Warum sollte jemand, der sich massenweise Knoblauchsauce über sein Essen gießt, sich nicht auch als Politiker brutal über alle Details hinwegsetzen?
Warum sollte jemand, der erst ab drei Pfefferschoten aufwärts einen Gaumenkitzel verspürt, nicht auch als Vermögensverwalter dem Kitzel der Spekulation erliegen?
Warum sollte einer, der selbst nach zehn Tequilas mit Zitrone und Salz noch nicht genug hat, nicht auch als Manager in seinen Machtansprüchen unersättlich sein?

Beziehungsweise darf auch der Umkehrschluss in Erwägung gezogen werden, ob wir vielleicht erst durch unsere sinnesbrutalen Ernährungsgewohnheiten und unsere tagtäglichen Würzbetruge verrohen. Ob wir vielleicht nicht durch das Drüberfahren über unsere (feinen) Sinne allgemein den Blick für Details verlieren.
Wieder Achtsamkeit zu üben dürfte ohne Weiteres beim Essen beginnen … 😉
– wie schon mal bei ‚Hermann’ angedacht.