Der Krankmacher ist entlarvt! …

21. August 2014

… könnte man schon längst titeln.
Doch fragen wir heute etwas konkreter:
Was versteckt sich hinter Psychischen Erkrankungen?

VerschieberitisEine kürzlich gehörte Sendung über Prokrastination zeigte ganz besonders deutlich, was wir uns tagtäglich ‚antun‘.
Bei Prokrastination geht es darum, dass Menschen zu Erledigendes vor sich herschieben. – Natürlich sind es immer, ihnen unangenehme Dinge (was sie aber teilweise schon verdrängt haben).
Das halten sie dann für ein Problem!

Angeblich gibt es jede Menge an Lebens’hilfe‘- Büchern, wie soetwas in den Griff zu bekommen ist. Damit legen sich aber die Leute bloß neue, zusätzliche Zügel an.
Es wurden in dieser besagten Sendung dann reihenweise Jammereien von Kreativen eingespielt, die sich zwar zum Hinsetzen vor den PC, vor die Staffelei, etc. zwingen können, aber – so ein Ärgernis aber auch! – es kommt keine Inspiration! …. 😉

Aber gehen wir lieber weg von der Prokrastination. Bleiben wir allgemein:
Schon bei meinem Studium konnte ich mich in all den Psychologie- Vorlesungen des Eindrucks nicht erwehren, dass es ohne Kultur, ohne Zivilisation gar keine Psychischen Probleme gäbe …
Heute weiß ich, dass es so ist! 😉
– Dieser Zivilisations- Zusammenhang gilt nicht nur für psychische Probleme!

Dass es diese Gesellschaft mit ihrem So- Sein ist, die uns unsere Zufriedenheit, uns unser Dauerglücklich- und -gesund- Sein verunmöglicht, hab ich hier ja schon oft genug nachgewiesen …

Man glaubt es kaum, aber NOCH klarer liegt der Fall bei psychischen ‚Problemen‘!
Denn, wer macht uns das psychische ‚Problem‘ (vorgeblich)?
Der Geist! Das Gehirn! Das Unterbewusstsein!
UNSER Unterbewusstsein, UNSER Geist!
Und warum schafft er diese bestimmte psychische Situation? Warum schafft er gerade dieses (vorgeblich ‚kranke‘) Verhalten?

Damit es ihm gut geht!!!

Der Geist ist ja bekanntlich frei. Er könnte sich alle nur denkbaren Welten erschaffen.
Welche sonst, als die für ihn günstigste, sollte er, der die Freiheit hat, der göttlich schöpferisch ALLES kann, schaffen, als die für ihn beste?!

Und das tut er auch!

Und was sagt die Gesellschaft dazu? Was sagt die Mitwelt dazu? Was sagen sie alle zu dieser ‚besten Lösung‘?
‚Diese Frau ist doch krank!‘
‚Diesen Armen müssen wir behandeln.‘
Oder noch schlimmer: Die Betroffene, der Betroffene selber sieht sich als Patient, leidet unter diesem seinem (selbstgewählten) So- Sein!

Nocheinmal langsam:
redball Wir können denken was immer wir wollen.
redball Wir können uns gestalten wie immer wir wollen.
redball Das tun wir in jeder Sekunde.
redball Hä? Und plötzlich ’schalten‘ wir um und halten UNSER Werk für belastend, für eine Erkrankung, für unerträglich?!

Und wer bringt diese bedauernswerten Menschen in diese Bredouille?!
Wir alle!
Die Gesellschaft!
Unsere Kultur und Zivilisation!

rufzeichen2 Was wir für Fortschritt und Überlegenheit halten, bringt uns so weit, uns selber, unsere göttlichen Schöpfungen für krank zu halten!
Diese kranke Kultur bringt uns ursprünglich Gesunde dazu, uns so weit zu verbiegen, dass wir unsere eigenen Schöpfungen, sodass wir unsere eigene Eigenheit ablehnen und für krank halten!!!

DARAUF wollte ich nur mal hingewiesen haben! 🙂

Aber es gibt ja bekanntlich einen ganz wunderbaren Ausweg:

paradise your life! 😉

 

 

 


Menschen eben … ;-)

17. April 2014

Was hat man uns nicht schon in der Kindheit alles an natürlicher Neugierde, an Bewegungsdrang, an Kreativität, Unbeschwertheit, und, und, und .. ‚ausgetrieben‘!
Was haben wir uns seither nicht schon selber alles an ‚Unsitten‘ abgewöhnt! Aufzubrausen, ehrlich zu sein, ‚Flagge‘ zu zeigen, offen zu sein, und, und, und …
Und nun stehen wir da, bar all unserer Antriebe, Interessen, unseres Ich- Seins!
Und nun ‚müssen‘ wir Qi Gong machen, Joggen und ins Fitness- Center gehen, Meditieren, Atmen lernen, Mann/ Frau- Sein wiedererlernen ….
Wir müssen, müssen, müssen!
Ja kar! So ganz ‚ohne‘ wie wir ‚dank‘ der gesellschaftlichen Leitbilder nun sind! … 😉
Das Ganze nennt man ‚Kultur‘, ‚Zivilisation‘ und ‚Gesellschaft‘!

Ebenso machen wir es auch im Außen, machen wir es mit all unseren Entdeckungen, Erfindungen, ‚Verbesserungen‘ und Errungenschaften. Erst verbessern wir vermeintlich alles, um dann die Schäden daraus mühsam zu reparieren.
Was haben wir nicht schon alles Tolles erfunden!?

redball Dass man Tiere töten und ihr Fleisch essen kann!
Bis wir Jahrtausende später erkennen mussten, dass uns das zu Mördern an Mitwesen und zu Krebskranken machte!

redball Dass wir lebenslang Muttermilch nukkelnde Babys bleiben können!
Bis wir erkennen mussten, dass artfremde Milch für uns völlig ungeeignet ist, den milchgebenden Tieren ihre Kinder nimmt und uns eine Reihe schlimmer Krankheiten beschert!

redball Dass wir die Landwirtschaft, den Getreideanbau rationalisieren können!
Bis wir uns in einer Welt voller Kranker, Verschleimter, Allergiker wiederfinden mussten!

redball Wir haben uns das Feuer ’nutzbar‘ gemacht, haben zu Kochen gelernt!
Bis wir jetzt draufkommen müssen, dass wir mit diesem absurd hohen Energie- und Arbeitsaufwand auch noch das Wertvollste der Nahrungsmittel vernichten!

redball Wir haben uns die Arbeiten vereinfacht, die Bauwirtschaft immer weiter perfektioniert und rationalisiert!
Solange, bis wir heute vor einer Welt stehen, deren Regenwälder von Rodungen bedroht sind, deren Grün bald restlos verbaut und zubetoniert sein wird!

redball Was haben wir nicht alles an Maschinen erfunden, die uns (Muskel-)Arbeit abnehmen!
Heute ist unser Problem das Übergewicht, der Muskelschwund und hunderte davon ausgehende Erkrankungen!

redball Wir haben die Bakterien, Viren, Erreger entdeckt!
Und bekämpfen heute völlig hysterisch, aber aussichtslos Kleinstwesen, die schon lange vor uns da waren, uns erst miterschufen und nach uns und all unseren Hygieneaktivitäten sicher immer noch da sein werden! 😉

redball Wir glaubten an unterschiedlichste Götter!
Um irgendwann einsehen zu müssen, dass diese uns weder gegen unsere Krankheiten noch unsere Kriege feien.
Wir durften erkennen, dass sie uns als ihr Ebenbild geschaffen haben, dass WIR die Götter sind und unsere Zukunft und unser Schicksal erschaffen!

redball Oder, um den Kreis zu schließen: Was haben wir nicht alles an uns selber geändert, vermeintlich verbessert!
Um danach völlig ‚ausgehöhlt‘ und ‚blank‘ aller Persönlichkeit dazustehen und sich in das ‚Tun müssen‘ stürzen zu müssen!

Aber so sind wir Menschen eben. Wir sind hier um Erfahrungen zu machen. – Manche schmerzhaft, manche aus Pflichterfüllung, manche aus Lebensfreude 😉
Wie doch gleich könnte man diesen letzten Punkt anders, besser formulieren?
Vielleicht mit
paradise your life?              😉

 

 

 


Computer, Mode, Auto & Co

10. März 2014

Konsum- KlimbimUnsere Technik ist wunderbar. Unsere Möglichkeiten heute bieten uns eine nie geahnte Fülle an Möglichkeiten. Es ist einfach wunderbar, in dieser Zeit zu leben!

Oder doch nicht?

Hast Du vielleicht früher Deine Kinder öfter gesehen, als Du sie, trotz allgegenwärtigem iPhon, heute erreichst?
Hattest Du früher vielleicht mehr Zeit als heute mit all den schnellen Verkehrsmitteln?
Hast Du vielleicht auch schon mal gedacht ‚Weniger könnte mehr sein‘?

All unsere Errungenschaften sind echtes Futter für’s Hirn, befriedigen unsere Neugier und bringen sowohl Spannung und als auch Bequemlichkeit in unser Leben.
– Vermeintlich! 😉

Doch sie lassen unser Inneres verarmen. Sie vermindern uns unsere Sozialkontakte, machen uns härter, kälter. Sie lassen unserem Mitgefühl, unserer Empathie keine Chance sich zu entwickeln.
Sie lassen unsere Sinne verkümmern.

Ja, tatsächlich! Mit PC- Spielen aufgewachsene Jugendliche haben tatsächlich messbar kürzere Reaktionszeiten.
Aber sie sind es auch gewohnt, auf Tastendruck, auf Mausklick alles sofort zu bekommen, was sie wollen.
Jeder im Handel arbeitende, weiß, dass diese typischen ‚Internetbesteller‘ sozial praktisch nicht mehr erreichbar sind. Sie kennen nichtmal mehr die wenigen einfachen Regeln und nötigen Handlungen um ein Geschäft zu betreten und Auskunft zu bekommen.

Außer dem Seh- Sinn verkümmern die restlichen Inputs in erschreckendem Maße.

Und eine ebenfalls damit einhergehende erschreckende Entwicklung: Je mehr wir innerlich verkümmern, desto wichtiger wird uns das Außen, an das viele sich schon fast panisch anklammern. Seien es Labels, Marken, Moden oder Trends.
Damit steigt auch eine allgemeine (Verlust-)Angst. Denn was einem Primaten, einer Ameise, einem Wolf oder Urmenschen niemand wegnehmen konnte, das in sich Ruhen, die ihn umgebende Natur, ist für Zivilisationsmenschen verschwunden. Was bleibt sind, die bloß falsche Sicherheit gebenden, Außen- Identifikationen.

Man könnte sagen: ‚Kulturen kommen und gehen, erfreuen und enttäuschen, die Natur aber bleibt‘.

Das Fatale an der Rastlosigkeit unseres Gehirns ist, dass wir diese Unsicherheit, diesen Kick ‚brauchen‘. Unser Gehirn ist sozusagen süchtig nach dem, was uns körperlich kaputt macht. Denn jeder Stress, jede Angst kostet uns Energie, schwächt uns und unser Immunsystem.

Ist es mittlerweile nicht so, dass nur gefördert, gepusht wird, auf ‚den Markt kommt‘, was neu, innovativ ist, das ‚etwas‘ ist? Aber nie etwas, das ’nichts‘ ist, das wir weglassen könnten und sollten!
Dabei ist mit allen Sinnen erlebbar, dass wir im Zuviel leben und uns nur eine Reduktion, die in Wahrheit eine Bereicherung wäre, gut täte.

Studien zeigen mittlerweile, dass Kinder aus Waldkindergärten, in denen es keine Spielsachen, keine ‚Stundenpläne‘ gibt, die sozusagen ’stinkfad‘ sind, die Persönlichkeitsentwicklung enorm fördern.
Und eine US- Studie belegt, dass das Ich- Bewusstsein und damit die Ich- Stärke die letzten 50 Jahre kontinuierlich abgenommen hat. Nach Obengesagtem ist wohl klar, dass damit auch die Abhängigkeiten von Äußerlichkeiten und Verlustängste ähnlich kontinuierlich zugenommen haben.

Was bliebe mir da sonst noch, als Euch zum x- ten Mal aufzufordern:

paradise your life ! 😉

 

 

 


Häufig gestellte Fragen (10)

8. Januar 2014

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Du sprichst immer wieder vom ‚Sein‘ und ’sich beschenken lassen‘. Warum muss ich dann soviel beachten, wissen und tun, um paradiesisch zu leben?

Du ‚verdankst‘ die Tatsache, dass ein Einfach-, Glücklich-, Ursprünglich- Leben mittlerweile zum Kompliziertesten gehört Deinen Vorfahren und Mitmenschen. Du ‚verdankst‘ die Tatsache, dass die wenigen ‚Normalen‘ als ver-rückt gelten und dass das Einfache und Normale mittlerweile zum Komplizierten gehört Deinen Vorfahren und Mitmenschen.
Unser Zivilisations- Denken und Verhalten und unsere Märkte sind völlig ver-rückt.
Soweit die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht ist, dass bloß die Vielfalt größer geworden ist.
Immer noch leben 99,99999 % aller Wesen (das sind alle Tiere und Pflanzen) zu 100% paradiesisch. Absurder Weise inmitten oder neben unserer Zivilisation. Neue und alte Paradiese sind sozusagen gut durchmischt 😉
So gesehen, findest auch Du Dein Paradies, wenn Du es nur wirklich willst.

 

 

 


Sex = Energie

18. Mai 2012

Was meinst Du was uns ‚antreibt‘, Kraft gibt, Elan veruracht, Ziele erreichen und Passionen ausleben lässt?

Ja! Die Sexualenergie!
Wir benennen sie bloß nach unserer Geschlechtlichkeit. Doch sie ist eine universell einsetzbare und angewandte Energie.
Es steht uns frei, diese Energie auf geschlechtliche Aktivitäten zu verwenden, damit ein Gedicht zu schreiben, irgendeine Bestzeit zu erreichen oder wie Adriano Celentano sehr witzig in einem Film vorzeigte, Holz zu hacken.

Wer das nicht glauben kann, sehe sich doch nur die höchst unterschiedlichen Sexualpraktiken und Objekte der Begierde an. Homo- und Hetero- Sexualität, Sado-, Maso- Praktiken, verschiedenste Fetischismen, Voyeuris- und Exibitionismen zeigen WIE austauschbar unsere Möglichkeiten sind, Lust aus unserer Sexual- oder Ur-Energie zu schöpfen.

Die Psychologie geht sogar so weit, hinter jedem Alltagsverhalten, hinter jeder Geste und Handlung die entsprechenden sexuellen Vorlieben ausmachen zu können.
Die Logik dahinter: Jede (Verhaltens-)Art muss ihre ureigene Ursache haben. Wenn der Antrieb hinter allem Tun die Ur- Energie ist, muss deren individuelle Lenkung zu unseren Eigenheiten führen …

Ein Maler oder Fotograf zum Beispiel kann nur durch das Ausleben seiner Voyeuristischen Sexualenergie- Umlenkung ausreichend emotionell und damit erfolgreich sein.
Detto ein Schauspieler, der ohne ein gerütteltes Maß an Exibitionismus nur müdes Agieren zustande brächte …

Ganz brutal gesagt: Unsere sogenannte Kultur fußt auf Sexualstörungen!

Jeder unglücklich Verliebte oder Pubertierende zeigt, dass nur damit die schönsten Liebesgedichte gelingen.
Wäre uns heute noch ein paradiesisch tabuloses Leben möglich, würden wir unsere Ur- Energie an unsere Partner ‚verschenken‘, es gäbe all unsere Errungenschaften, Kunstwerke, Entdeckungen, Erfindungen, etc. nicht.
Wir hätten sozusagen alles, ohne etwas tun zu müssen. Wir hätten alles, durch reines Sein.
– Wie die Tiere! 😉

Natürlich gibt es viele, denen leid wäre um unsere Kultur. Auch das ist eine legitime Position.
Doch mir wurde häufig fast schon schlecht, wenn ich mir in zweifellos oft imposanten Domen das viele Blut und den Schweiß, der da drinnensteckt, vorstellte.
Natürlich liest sich Goethes und Heines Geschmachte wunderbar. Wenn diese stattdessen aber ein entspanntes, liebevolles Miteinander mit ihren Liebesten hätten genießen können, anstatt Entbehrungs- Gedichte zu verfassen, wär‘ das sicherlich nicht weniger wunderbar gewesen … 😉

Brauchen wir noch die aus Verweigerungen und Tabuisierungen entsteheneden ‚Aufregungen‘, Abwechslungen, Antriebe und Werke oder sind wir schon reif uns dauerhaft in Harmonie zu ‚langweilen‘? 😉

Allein DAS sich immer zu vergegenwärtigen, kann fallweise höchst bereichernd und erhellend sein!

 


Entwicklungshilfe …

17. April 2012

… ist ein Begriff, über den wir nicht mehr allzuviel nachdenken. So selbstverständlich er uns ist, so sehr hat er es aber ‚in sich‘.

Nicht nur, dass Österreich, als eines der weltweit reichsten Länder es nicht schafft, seine ohnehin schon peinliche Rate von 0,7% des Bruttonationalproduktes als Entwicklungshilfe abzuführen! Wir liegen bei skandalösen 0,34%!

Erst kürzlich wurde mir attestiert, bei vielen Themen eine sehr ungewöhliche Herangehensweise an den Tag zu legen. Ich strebe das nicht an, sondern wundere mich selber oft, wie anders andere denken.
So auch bei unserem heutigen Thema.

Also es kommt jetzt sozusagen noch dicker, als diese 0,34% 😉

Für mich sind alle Entwicklungshilfen

ein peinlicher Reinwasch- Versuch für unsere unverschämten Ausbeutungen, denn die beste und gerechteste Entwicklungshilfe wäre, unsere Ausbeutungen augenblicklich einzustellen, die von uns dort verursachten Schäden zu reparieren und diese Menschen in Ruhe zu lassen.
Auf einer Seite die Menschen des Südens wirtschaftlich auszubeuten und auf der anderen Seite vorgeblich ‚großzügige‘ Entwicklungshilfe- Almosen zu spenden ist peinlich verlogen.

ein absolut unzulässiger Übergriff. Denn wer bitte sind wir, dass wir uns anmaßen, andere Menschen ‚entwickeln‘ zu können/ müssen!? Wohin entwickeln? In unsere erbärmlich missratene Weltzerstörungs- Sackgasse!?

eine peinliche Bevormundung. Denn wir tun so als, wüssten wir besser, wie man gut lebt! Dabei handelt es sich durchwegs um Kulturen die vor der Kolonialisation, langfristig stabile Strategien lebten, während wir in kürzester Zeit den Globus ‚abgewirtschaftet‘ haben.

ein gedankenloser Selbstschuss. Denn anstatt – aus reinem Egoismus schon – die Welt kulturenbunt zu erhalten und das Lern- Revervoir möglichst groß und vielfältig zu halten, schalten wir nach und nach, Land um Land, alles mit unserer Einfalts- und Zerstörungs- Unkultur gleich.

Selbst das Gute, das unsere Gutmenschen zu tun glauben, wenn sie in Dritte Welt- Läden einkaufen, kann ich nicht sehen. Wir füttern damit die Produzenten mit unserem Geld und unserer Konsum- Glitzerwelt an und zwingen sie in unser Hamsterrad- System. Oder anders gesagt: Nur weil gelangweilte Society- Ladys ihren Reichtum mit Gut- Taten behübschen wollen indem sie exotische Folklore- Produkte kaufen, müssen Frauen des Südens von ihren Kindern, Ziegen und Häusern weg und an Fließbänder!

Da wär’s doch besser die Frau Bankdirektor oder der Herr Doktor würden mal in ein Land der Dritten Welt trampen und dort Hand anlegen, die Augen, Ohren und das Empfinden offenhalten und von diesen Menschen lernen und mit nach Hause bringen, wie man qualitätsvoll lebt, anstatt westlich herumzuprotzen.
Also: Im Prinzip, paradise your life !
Amen! 😉

 


Seitensprünge sind ‚Ausrutscher’ …

30. März 2012

… meinen wir gemeinhin. Haben wir uns in unserer Gesellschaft doch auf die Einehe geeinigt und halten sie für gut und richtig.
Warum nur passieren dann dennoch praktisch immer wieder derartige ‚Ausrutscher’?

Sind es etwa gar keine Fehlleistungen oder Charakterschwächen, sondern ist das vielleicht die Durchsetzungskraft eines Teiles der Natur in uns und damit unsere wahre Natur?

Zweifellos hat die Exklusiv- Partnerschaft ihre Wurzeln in einem alten Naturaspekt, ist mit ihrem Treueversprechen aber auch ein Kind unserer Kultur.
Während in Seitensprüngen eher ein anderer Natur- Aspekt durchbricht.

Beide Seiten, beide Sichweisen sind fest in der Evolution verankert und haben ihre Daseinsberechtigung.
Die Exklusivpartnerschaft bietet zweifellos viel Sicherheit und damit einen Vorteil für den Nachwuchs.
Umgekehrt war die Verbreitung des ‚besten Samens’ Jahrmillionen lang erprobtes und bewährtes Auswahlerfolgs- Rezept der Evolution.
Auch diese Art des Paarungsverhaltens ist damit ein Teil unserer ‚wahren‘ Natur!

Damit rede ich nicht dem Ehebruch oder Partner- ‚Betrug’ das Wort, sondern möchte nur zeigen, dass Partnerwechsel absolut nichts Verwerfliches ist und mehr oder weniger in unseren Genen steckt.

Doch nicht nur das! Genau besehen ist dieser, von vielen heute als ‚niederer Trieb’ missachtete ‚Drang‘ der Männer, möglichst viele Weibchen zu ‚bespringen‘, der Ur- Keim der zu Recht so hochgeschätzten Liebe.
Was sich evolutionär, seit Säugetier- Zeiten als Mutterliebe manifestierte und zur allgemeinen Liebe weiterentwickelt wurde, entsprang in noch früheren Zeiten dem männlichen Fortpflanzungsdrang, sozusagen der Liebe zu den Weibchen.

Deshalb missachtet mir bitte unsere Triebe nicht!
Sie sind es, die uns überleben ließen, leben lassen und uns die Liebe lehrten …

Dass einige Menschen sich immer noch für die Krone der Schöpfung halten und auch in dieser Beziehung die Kultur, ‚den Anstand’ und die ‚Kontrolliertheit’ hochhalten ist zwar ein löbliches Sehnen nach Höherentwicklung. Das Vergessen und Geringschätzen unserer Wurzeln aber, ist ungerechtfertigt überheblich.
Die Natur hat eine einmalige Erfolgsgeschichte hervorgebracht. Während die Kultur sich eher mit Gekünstelt- und Verlogenheit abmüht …

Damit soll nichts gegen eine treue Form der Partnerschaft gesagt sein! Ich freue mich über jedes mitsammen alt gewordene Pärchen von ganzem Herzen. Aber niemand soll sich wegen – für manche – unerreichbarer, künstlicher Auflagen verrückt und unsicher bis unglücklich machen lassen! Wir können auch stehen zu unserem So- Sein, zu unserer Natur.

 


Glückliche Beraubte

22. März 2011

Nähme ich Dir all Deine, Dir ans Herz gewachsenen, gewohnten und geschätzten Dinge weg, die Dein Leben begleiten bis bestimmen, wärst Du nicht ärmer, sondern reich beschenkt und bereichert!
Nein, ich bin nicht übergeschnappt! 😉
Und, nein, ich nehme niemandem etwas weg! 😉
Wie ich dann auf solch einen Unsinn komme?
Weil wir Zivilisationsmenschen etwas geschafft haben, was physisch fast unmöglich ist: Wir sind auf so ziemlich allen Gebieten gleichzeitig, in völlig aussichtslose Sackgassen gerannt!
Wir haben unsere Ernährung so lange ‚verfeinert und verbessert’ bis sie so exorbitant hohe Zivilisations- Erkrankungsraten bescherte wie wir sie heute haben.
Dieser blog ist voll mit Beispielen dafür, dass praktisch für jeden West- Menschen es ein unvergleichlicher Segen wäre, auf seine tägliche Kochkost zu verzichten.
Die Rate an Krebs-, Arthrose-, Allergie-, Herz- Kreislauf-, Allergie, Akne- Osteoporose-, und praktisch allen anderen, Erkrankungen würde sofort ins Bodenlose stürzen. Niemand mehr hätte Gewichts-, Haut- oder Befindlichkeits- Probleme. Alle wären gut aufgelegt, schön und fit.
Doch: Wer verzichtet schon auf sein tägliches Schnitzel, den geliebten Hamburger oder Braten?

Oder unsere ‚technischen Hilfen’!
Ach, was lieben wir doch unser Auto oder den Geschirrspüler, den Lift, Fernseher, Mikrowellenherd, die Waschmaschine, den Akkuschrauber, ….
Doch was tun all diese Hilfsmittel?
Sie nehmen uns Arbeit ab und schwächen uns damit, halten uns von täglicher Bewegung, von ordentlichem Schwitzen, von einem Fitness- notwendigen Kalorienverbrauch ab.
Soll das ein Vorteil sein, wenn er uns Beweglichkeit, Fitness und einen Jahrzehnte früheren Tod kostet?

Oder unser modernes Sozialverhalten!
Ach wie gern gucken wir doch mit den trinkenden Kollegen Fussball, tratschen mit den Kaffee- Freundinnen über Nachbarn oder neueste Kleider oder sitzen vor der Klotze …
Doch bereichert uns das? Wo erfahren wir echte Liebe, Zuneigung, wo können wir uns aufgehoben, angenommen und geborgen fühlen? Wem können wir wirklich alles sagen? Wer versteht uns? Wer umarmt uns, sieht uns Oma- gütig an?
Wo bleibt in Zeiten, in denen der Wert von Therapie- Tieren erwiesen ist, der tägliche Kontakt mit Tieren?
Wer bemüht sich noch um wirklich tiefgründige Beziehungen oder darum, selbst gefestigter, in sich ruhender, zu werden. Wer zweifelt an der Richtigkeit unserer Werte? Wenn’s in 90% aller Beziehungen kracht oder nicht passt, ist der Partner Schuld und wird ausgetauscht!
So gesehen wäre es doch ein Segen für jeden modernen Menschen, wenn er sich bar jeder Zivilisation und Gesellschaftskonventionen ‚zurückgeworfen’ in einer einfach lebenden, zusammen arbeitenden und Spaß habenden, Körperkontakt- betonten, harmonischen Sippe aller Generationen, wiederfände.

Jetzt kommt aber das dickste Ei!
Unser Denken und (Nicht-)Sein!
Was sind und fühlen wir uns doch gebildet!? Was haben wir doch den Kopf voll!
Bloß Herz und Bauch(gefühl) sind leer!
Kaum jemand merkt es, dass kaum jemand noch seine Sinne nutzt. Wir leben fast ausschließlich in unseren Köpfen, leben in unseren fiktiven Welten. – Und glauben auch noch, dass das die Wirklichkeit wäre!
Praktisch alles wird bloß noch mit Wort- Etiketten beklebt anstatt sinnlich wahrgenommen zu werden.
Und all dieses Scheinleben wird von unserem übermächtigen Ego dominiert und gelenkt, dem es nur ‚gut geht’, wenn es Dramen und Sensationen hervorrufen kann, wenn es sich aufblasen und wichtigmachen kann. Und so sehen unsere Leben, Erzählungen, Produkte und Medien auch aus!
Wie anders, wie wunderbar harmonisch könnte unsere Welt, könnte unser Leben sein, würden wir ohne all diese Benennungen, Einflüsterungen, ohne unser Ego und Kopf- Wissen leben. Wir dächten z.B. nicht ‚Aha, heute ist es wolkig’, sondern würden unsere Sinnes- Tore weit öffnen und all die Wolkenformen, Licht- Strahlen und Spiele, all die Luftströmungen und Wind- und Naturgeräusche, die unzähligen Düfte zutiefst wahrnehmen …
Wir könnten völlig Etikettierungs- und Beurteilungs- frei, einfach SEIN!
In diesem Sinne: Lass Dich ‚berauben‘! Beraub Dich selber!
paradise your life ! 😉

 


Stell dir vor (1)

6. Mai 2010

Stell dir vor, – ja, stell Dir folgendes plastisch vor!
Stell Dir vor, die anbetungswürdigsten Wesen unserer Kultur, vielleicht Primaballerinen oder weise Denker, kämen durch irgendwelche widrigen Umstände in die Hände einer völlig fremden Kultur.
Aus Unverständnis ihrer Attraktion und Sprache werden ihre Werte von diesen Fremdlingen nicht erkannt.
Nun ihrer ehemals hochverehrten Attribute beraubt, werden sie achtlos in enge, toiletten- und lichtlose Verschläge gesperrt, wo sie mehr und mehr verkommen.
Letzte Reste an Mitleid mit ihnen verschwinden, nach ihrer restlosen Einschmutzung, Verwahrlosung und ihren verständlichen Aggressionen, spätestens aber durch Abstumpfung, im Laufe der nächsten Halter- Generationen, oder gar nach Notzeiten, in denen vielleicht der Wohlgeschmack ihres Fleisches entdeckt wurde.
Irgendwann werden sie nur mehr als dumme und dumpfe Nutztiere gesehen und ihre Züchter als angesehene und wertvolle Mitglieder, weil Belieferer, der Gesellschaft hoch geschätzt …. (wird fortgesetzt)