Gifte aus dem Supermarkt (4)

18. Juni 2012

Kürzlich erhielt ich per mail eine Zusammenfassung der schlimmsten, in Supermärkten legal verkauften Gifte. Da sich der Inhalt mit meinen Erfahrungen und mit meinem Wissen weitestgehend deckt, ich es aber nicht besser und kompakter wiedergeben könnte, habe ich Euch dieses Rundmail die letzten Tage hier in den blog kopiert.
Es ging dabei um die Inhaltsstoffe Aspartam, Glutamat, Jod, Fluor und Bisphenol A.

Dieser Zusammenfassung ist folgende Bitte vorangestellt:

Die Verbreitung dieser Informationen kann Leben retten.
Wenn Sie den Text gelesen haben, bitte weitergeben,
kopieren, scannen und mailen. Reden, schreiben und posten
Sie soviel wie möglich darüber. Für Ihre Gesundheit und die
Ihrer Kinder, Verwandten und Freunde. Danke.

BISPHENOL A – Hormone im Plastik

Was ist Bisphenol A? Mit einer Jahresproduktion von über 4 Millionen Tonnen ist Bisphenol A eine der meist produzierten und eingesetzten Chemikalien der Welt und begegnet uns fast jeden Tag. Bisphenol A oder umgangssprachlich BPA wird hauptsächlich zur Herstellung von Kunststoffen eingesetzt. Täglich begegnet uns dieser Stoff und meistens wissen oder erkennen wir ihn nicht. Ob Essgefässe, wie Einwegverpackungen von Fertiggerichten, Babyflaschen oder Kunststoffflaschen für Softgetränke wie Coca Cola, fast überall findet sich der Stoff, wenn Nahrungsmittel in Kunststoff eingepackt sind. Problematisch wird der Stoff erst, wenn durch Wärme oder Aufheizen der Produkte im Verpackungsmaterial Bisphenol A freigesetzt wird und dadurch in unsere Nahrungsmittel gelangt. Somit wird das Aufwärmen von Babyflaschen in der Mikrowelle zur Gefahr für Kleinkinder und Babies. Neuen Erkenntnissen zufolge bewirken auch die Minerale und Salze in Mineralwasser, dass Bisphenol A aus den Kunststoffflaschen gelöst wird.

Da Bisphenol A in Laborstudien bei Mäusen und Vögeln die Sexual- und Gehirnentwicklung stört, häufen sich die Stimmen der Kritiker, die den gleichen Effekt auf den Menschen befürchten. BPA kann unter bestimmten Umständen eine östrogenartige Wirkung haben, und steht deshalb im Verdacht, bei Menschen erbgut- und gesundheitsschädlich u sein. Aktuelle Studien vermuten, dass die immer früher einsetzende Geschlechtsreife von jungen Mädchen auf Bisphenol A zurückzuführen ist. Auch bei Männern kann die Chemikalie zu Sexualstörungen führen. Einige Stimmen behaupten sogar, dass BPA für die Fettleibigkeit in den Industrienationen verantwortlich sei. Die FDA aus den USA hat bereits bedenken darüber geäussert, dass dieser Stoff in babyflaschen eingesetzt wird. Als erste Reaktion darauf haben einige der grössten Babyflaschenhersteller einen Verzicht bei der Produktion erklärt. In Frankreich zum Beispiel ist der Einsatz von Bisphenol in Babyflaschen verboten.

Auch in Thermopapier (Kassenbons) wird der Stoff eingesetzt und kann durch die Altpapierrückführung auch in Papierverpackungen für Nahrungsmittel gelangen. So empfiehlt das Umweltbundesamt wegen möglicher Gesundheitsrisiken Bisphenol A aus Lebensmitteldosen zu verbannen. Selbst geringe Konzentrationen können durch die östrogene Wirkung unter Anderem zu Prostatavergrösserungen, vermindeter Spermienqualität verfrühter Pubertät führen, da auch bereits geringe Spuren im Trinkwasser zu finden sind.

Die Diskussionen über die Einschränkung oder das gezielte Verbot im Nahrungsmittelbereich steht erst am Anfang und die Zukunft wird zeigen, wie die Behörden mit dem Stoff umgehen. Doch der Konsument kann bereits jetzt Vorsichtsmassnahmen treffen. Zum Beispiel sollte das Aufwärmen von Nahrungsmittel in Plastikverpackungen auf ein Mindestmass reduziert werden. Zudem sollte man eher auf Glasflaschen statt Kunststoffflaschen setzen, da die letzteren durch Sonneneinstrahlung und der daraus resultierenden Wärmeeinwirkung möglicherweise Bisphenol A an Flüssigkeiten abgeben könnten.

Ich möchte hinzufügen, dass diese Probleme, diese Warnungen für Menschen die bereits ein ‚paradise your life‘- Leben leben völlig belanglos bis lächerlich sind. Doch es lesen hier auch viele mit, die ‚auf dem Weg‘ sind. Sie können nicht mit genug Informationen ‚gefüttert‘ werden, die zeigen WIE ver-rückt diese Welt und Wirtschaft ist.

Dieser Augenöffner über Bisphenol A war der vorletzte Teil dieser Supermarkt- Gifte- Serie. Nach diesem Ausflug in die ‚Normal- Welt‘ gibt es morgen noch den Wahnsinn Fluor, danach geht es wieder mit ‚ganz normalen‘ paradise-your-life- Tipps weiter.

Hier noch einige links zur Bisphenol- Problematik:

http://www.TheRealStories.wordpress.com
http://www.terraherz.de
http://www.science-­meets-­society.com/interessantes/bisphenol-­a/
http://www.giftig.me
http://www.youtube.com/watch?v=cvt7G6WtJBI
http://www.youtube.com/watch?v=1Aion6qLEG0
http://www.youtube.com/watch?v=V7leAxoUCPI

 


Bisphenol A …

11. Dezember 2011

… oder kurz BPA genannt ist mittlerweile in unser aller Leben allgegenwertig, da es in Kunststoffen vorkommt und dort nicht verbleibt. Ganz im Gegenteil es verbreitet sich in die Umwelt durch Säuren wie Kohlen- oder Frucht- Säuren, durch Hitze, Schweiß und durch Abrieb. Das heißt, es ist ihr kaum zu entkommen, egal ob wir den entsprechenden Kunststoff als Kleidung tragen, aus ihm trinken, in berühren, mit ihm mixen, aufbewahren, servieren, abbürsten, und, und, und.
Was daran schlimm ist?
Dieser Stoff wird für viele Erkrankungen wie z.B. Unfruchtbarkeit, Prostata- und Brustkrebs und Adipositas verantwortlich gemacht.

Seit dem Film ‚Plastic Planet‘ versuchen immer mehr Menschen diesem Plastik- Wahnsinn zu entkommen, was, wie einige Dokumentationen, die solche Familien zeigen, klarmachen.
Aber auch der eigene Versuch bringt viel ins Bewusstsein, das schon der alltäglichen Selbstverständlichkeit anheim fiel.
Dieser Unbewusstheit dürfte es auch zu danken sein, dass selbst ‚Entwicklungs- rückständige‘ Länder wie Äthiopien von Plastik(säckchen)müll übersäht sind und dass sich z.B. im Pazifik nahe Hawaiis ein Plastikmüllwirbel von der Größe Mitteleuropas dreht.
Was ‚Jute statt Plastik‘ das in den 1970er- Jahren für manchen vielleicht noch schrullig geklungen hat, ist nun überlebensnotwendig geworden.
So überlebensnotwendig, dass man jedermensch nur dringend empfehlen kann, seinen eigenen Lebensbereich höchst genau und kritisch auf Kunststoffe ‚abzuklopfen‘.
Dabei sollte man natürlich schon mit Bedacht vorgehen und z.B. langlebige und in Gebrauch befindliche Kunststoff- Produkte ev. ‚auslaufen‘ lassen.
Es stellen sich allein schon beim Neukauf genug Probleme. Den Weizen oder die Äpfel kann man sich im Bioladen leicht in die mitgebrachte Tasche füllen lassen, Plastik- sind auch noch einigermaßen durch Glas- Flaschen ersetzbar. Doch bei Cremen, Shampoos, etc. wird es schon schwieriger.

Doch don’t panic! 😉
Die Gerechtigkeit ist glücklicherweise allgegenwärtig!
Meist ist in Plastik Verpacktes ohnehin nur unnötiger Krempel 🙂
Bei Obst- und Gemüseverpackungen ist sicherlich noch viel Zivilcourage und Meinungsbildung gefordert.
Zumindest der Verzicht auf das fast schon obligate Nylonsackerl im Supermarkt sollte wohl jedermensch gelingen …

Also, vielleicht magst Du ja auch in dieses – zumindest – Plastik- arme Boot steigen und in Richtung Gesundheit, Müllvermeidung und schönerer Umwelt segeln.
Ich verspreche Dir, auch Du wirst staunend einige ‚blinde Flecken‘ in Deinem Verhalten entdecken.

PS: Ein m.E. ganz böser Anschlag auf unsere Gesundheit läuft zur Zeit relativ unbemerkt ab: Neue Wasserleitungsrohre werden vermehrt bis teilweise schon lückenlos in Kunststoff verlegt!