4 von 5 Kindern …

6. September 2012

… können keinen Purzelbaum mehr! – Oder auch nur rückwärts laufen …
Das meldeten kürzlich Österreichische Medien.

DAS bitte, muss man sich einmal bildlich vorstellen! Da ‚muss‘ man sich mal reinfühlen!

Was diesen Kindern an Lust entgeht! Wie ‚behindert‘ diese Kleinen, wie behindert damit unser aller Zukunft ist!

Viel noch, wäre zu diesem Thema zu schreiben:

Wie sehr wir ‚verhirnt‘ und erstarrt sind.
Wie sehr wir einfaches Bewegen zu Sport, zu Stress, zu Druck, zu Leistung, zu Wettkampf gemacht haben.
Wie sehr allein schon durch Benoten und Beurteilen vielen Kindern Bewegung verleidet wird.
Wieviele Erkrankungen und verfrühte Tode auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind.
Wieviel Lust und Spaß wir uns durch mangelnde Bewegung versagen

Doch ich schließe hier, denn mir ist es lieber jede Leserin, jeder Leser stellt sich diesen Wahnsinn selber vor, fühlt sich da rein und kommt aus eigener Kraft und Überzeugung gestärkt da heraus, um etwas dagegen zu tun. – Als Euch hier zuzuschwallen nur um ‚unterhaltsamen Text‘ zu liefern …

In diesem Sinne:
paradise your life auch im Sinne von move and fun your life!

 


Bewegung ist Leben

5. März 2012

Die Statistiken der letzten 10 Jahre zeigen, dass die Kalorienzufuhr durch Ernährung sank, das Körpergewicht aber, und die Anzahl der Adipösen stieg.
Das heißt, wir bewegten uns zuwenig!

Und warum bewegen wir uns zuwenig?
Weil wir zu faul wurden!

Und warum wurden wir faul?
Weil wir keine Lust auf Bewegung haben!

Und warum haben wir keine Lust auf Bewegung?
Weil wir
a) zu übergewichtig sind und
b) zu hirnfaul/ depressiv/ unjugendlich sind.

Und warum sind wir das, warum denken wir so?
Weil wir keine Bewegungsvorbilder mehr haben!

Weil sich Bewegung völlig gespalten hat in einerseits (Hochleistungs-) Sport und andererseits ‚Couch potato- Sport‘.
Bewegung ist nicht mehr Teil des Lebens. Bewegung ist in den Sport ‚ausgelagert‘ worden. Dazu nimmt man sich frei, zieht sich um, dazu geht man ins Fitness- Center oder in den Sportverein.
Man sieht kaum noch jemanden auf der Straße laufen, herumtollen, herumalbern, die Stufen hochlaufen, Holz hacken, Sensenmähen …
Alles verläuft ‚gesittet‘, alle bewegen sich streng kontrolliert und verwenden selbst für läppischste Arbeiten Maschinen.
Alles passiert nur mehr in unserem Kopf!
Kaum noch etwas wird wirklich erlebt, im Sinne von Leben!
Denn wirkliches, lebendiges Leben ist nicht, es sich im Kopf vorzustellen oder im TV anzugucken. Wirkliches Leben will er-lebt im Sinne von Bewegung, also er- bewegt, erobert, erschritten, erlaufen, erschwitzt, erkeucht, erliebt, erforscht, ertanzt, errauft … werden.

Also, liebe Leute, nehmt Euch die ‚paradise your life‘- Weisheiten zur Brust! Werdet wieder wie die Kinder! Lasst Euch wieder mit-reißen, reißt mit! Lasst Euch bewegen, bewegt Euch und andere – im wahrsten Sinn des Wortes. Entdeckt wieder die Lust, erschöpft zu sein, herumzutollen. Verzichtet auf’s Auto, auf den Lift, auf die Kettensäge …

 


Objektiv betrachtet

24. Januar 2012

Es gibt verschiedenste Bewegungs- und Sportarten, wie Fußball, Schifahren, Skateboarden, Schwimmen, Wandern, Bergsteigen, Laufen, Qi Gong, Aerobic, Gewichtheben, Hürdenlaufen, Tanzen, Marathonlaufen, Gymnastik, und, und, und.
Sie alle gehorchen unterschiedlichen Prinzipien und Regeln und stimmulieren und trainieren unterschiedliche Körperpartien und Muskeln. Sie lassen sich nach verschiedensten Kriterien einteilen, zusammenfassen oder benennen.

Objektiv betrachtet aber, im Sinne von Ganzheitlich- und Artgerechtigkeit, gibt es nur eine Einteilung, nur eine Unterscheidung:

Dient diese Art der Bewegung dem Körper in seiner Gesamtheit oder nicht?
Entspricht diese Art der Bewegung unserer Physionomie, unserem Körper, unseren Bedürfnissen oder nicht?
Fußt diese Art der Bewegung auf evolutionär altem Verhalten oder drängt es uns zu neuen Herausforderungen?

Alles ist ok, wenn der, der es tut daran Freude hat.
Jede Art der Bewegung ist besser als keine.
Doch das Optimum für die Gesundheit, für die Zufriedenheit, sind ausschließlich die erstgenannten Beispiele.

Natürlich kann man anstreben Weltmeister im Gewichtheben oder Skispringen zu werden. Man wird u.U. auch Freude daran haben. Doch unserem Körperbau, unseren ureigendsten Bedürfnissen entspricht das nicht. Wir beschreiten damit neue Wege, erweitern das menschliche Spektrum an seinen Rändern, was natürlich ok und spannend sein kann. Doch – siehe oben – für einen Löwen oder Seehund ist Gazellen- oder Fische jagen artgerechter und kommt seinen Ur- Intentionen näher als Feuerreifenspringen oder Bälle- Ballancieren.

Für das Finden unserer artgerechten Bewegungsformen in diesem fast unüberschaubaren Angebots- Dickicht ist der Blick auf unsere nächsten Verwandten als auch auf unsere Physionomie sehr lehrreich.
Affen toben, raufen und klettern gerne herum, laufen, kugeln sich am Boden und schwingen sich in Bäumen. Sie tragen ihre Babies und ruhen ausgiebig.
Auch unser Körperbau zeigt, dass wir weder überstarke Hände oder Arme haben um Seewolf’sches Kartoffelzerdrücken oder Matthias Steiner’sches Gewichtheben unbedingt forcieren zu müssen.

So gesehen ist die ‚ver-rückte‘ Sportwelt die wir heute vorfinden vielfältiger und bunter als die ‚fade‘ Evolution uns nahelegen würde. Doch harmonisierender, ausgleichender und ganzheitlicher, gesünder sowieso, sind artgerechte Bewegungsformen, wie tanzen, raufen, herumtollen, klettern, wandern …