Ich hab einen Konflikt!

6. März 2019

Ich rege mich in letzter Zeit über viel zu viele Dinge auf. Auch hier im blog.
‚Zuviel‘ im Sinne von: ‚Es ist wie es ist, sagt die Liebe‘- missachtend.
Auch ist mir die Gesetzmäßigkeit ‚Je hochentwickelter, desto gelassener‘ absolut klar.

Bloß, vielleicht könnt Ihr mir da auf die Sprünge helfen:
Wir können doch nicht all diesen zerstörerischen Wahnsinn dieser ver-rückten Zeit schweigend hinnehmen!
Irgendwer muss doch mit dem Finger draufzeigen, muss doch darauf aufmerksam machen, muss doch aufstehen … Oder?

Ok, aus spiritueller Sicht, ginge es sehr wohl auch ohne viel Aufregung. So nach dem Motto: ‚Die nächsten paar Reinkarnationen schaufeln diese Schwachköpfe schon weg‘ oder ‚Die werden alle in der Hölle schmoren, während wir Dulder auf Wolke 7 frohlocken werden‘

Doch da bin ich nicht! Ich steh sehr wohl und sehr gern auf festem Schöpfungs-/ Evolutions- und Naturboden. Und an dem sägen all diese rücksichtslosen Nimmersatte und Profiteure.

Lange Zeit habe ich ‚bloß‘ aufgeklärt und vorgelebt. Doch das bringt rein gar nichts! Die Leute denken und sagen: Warum läuft dieser Komiker wie eine Altkleidersammlung rum, leistet sich nichtmal ein Auto und frisst die Wiese ab, wo doch heute das Leben so schön sein kann.
Sie verstehen nichts! Sie sehen nicht hinaus über die ihnen aufgesetzten Konsum- Scheuklappen.
Und wenn man schon zu den wenigen gehört, die wach genug sind …
Darf man dann dennoch nicht beurteilen und aufmerksam machen bis poltern?

Ja klar, dann gibt es noch die, die sagen: Alles was Du anprangerst, sind doch bloß Deine eigenen Schatten, Deine verdrängten Probleme! Unser Außen spiegelt uns doch nur unser Inneres.
Ok, ich bin also schuld, dass wir mittels Funkwellen, Pestiziden, Flug- und Straßenverkehr geschädigt bis getötet werden!?
Ich glaub sehr wohl an, und lebe, das Spiegelgesetz … Aber bitte, spinne ich!? Es gibt doch – mein Innenleben hin, meine Verdrängungen her – all diese wahnwitzigen Paradies- zerstörenden Aktivitäten!

Ja, ernsthaft!
Wie sollte mensch sich mit sehendem Auge verhalten?
Klar, man könnte sein Ding durchziehen. Man hat ja schließlich nur das eine und das seine Leben!
Wer es nicht von selber rafft, lässt sich auch nicht von anderen ‚auf Spur‘ bringen …
Andererseits … Ich bin sehr dankbar allen Autoren, Lehrern, Filmen, Impulsgebern, die mich dahin brachten, wo ich heute bin …

Was also, sollte man mit einem Wissen, mit Erfahrungen tun, die nachweislich Leben und Gesundheiten verbessern?
Im Moment weiß ich es echt nicht!
Aber mein Zetern gefällt mir auch nicht …
Hilfeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee!

 

 

 


Überleg doch mal …

25. Februar 2019

… Hast Du mehr mit Lebendigem oder mehr mit Totem zu tun in Deinem Leben?
Mehr mit Menschen, Tieren, Pflanzen oder mehr mit Dingen, Theorien, Geräten?

Ist Dir klar, dass Totes tot ist und noch töter – im Sinne von verschwinden, verderben … – wird?

Ist Dir klar, dass alles Leben, Leben gebiert, Leben schafft, Leben sich fortsetzt?

Ist Dir klar, dass Du aus Leben stammst? Dass aus Totem nichts erwächst? Dass Totes das Ende (der Lebendigkeits- Kette) bedeutet?

Befasst Du Dich mit Lebendigem, investierst Du in Lebendiges? Oder in Totes?

In diesem Sinne:
Ein hochlebendiges

 

 

 


Schonungsloser Klartext

7. Februar 2019
Von Anbeginn der allerersten ‚Ursünde‘ an, wäre das Leben ein ständiges Entgiften, begleitet von Heilungskrisen und Ausscheidungs- Unannehmlichkeiten.
Diese aber, werden zu Krankheiten umdefiniert, bekämpft und damit das erforderliche Entgiften immer wieder und wieder unterbrochen.

Der Gipfel dieser Tragik: Auch Nahrungsaufnahme unterbricht die Entgiftung!

Entweder Du kommst giftfrei oder schon von Deinen Eltern oder der Umwelt belastet zur Welt.
In ersterem Fall wirst Du solange nichtartgerecht gefüttert bis Du im Entgiftungs- Entgiftungsunterbrechungs- Kreislauf angekommen bist.
Oder – in zweiterem Fall – steckst Du da von Anfang an drinnen!

 

 

 


Buddha aktuell

17. Dezember 2018

 

„Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keines möge ein Unheil treffen!
Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen.
Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb.
Erkenne dich selbst in jedem Sein, und quäle nicht und töte nicht.“

Buddha (560–480 v. Chr.)

 

 

 


Lebensenergie

18. Oktober 2018

Sieh Dich einmal um!
Im Cafehaus: Die Gäste lesen, sprechen, telefonieren, starren Löcher in die Luft, schauen ernst, sind relativ unbewegt.
Beim Anstellen vor der Supermarktkasse: Kein Wort, außer vielleicht Handy- Telefonieren, ernst, unbewegt.
Oder in den Firmen: Meist sehr förmlicher Umgang miteinander, nur die nötigsten Bewegungen, ernsthaft.

Klingt das nach Spaß und Lebensenergie, nach Lebensfreude?
Was wir tagtäglich allerorten sehen, leben und für normal halten ist nichts anderes als doppelter Lebensenergie- Mangel!

Das glaubst Du nicht?
Dann sieh Dir einen jungen Hund an. Oder ein Kleinkind. Oder, um es etwas abstrakter zu machen, die Sonne. Sie strahlt rund um die Uhr mit allem was sie hat. Sie strahlt auf alle, auf ‚Böse, wie ‚Gute‘. Sie sendet allen immer Ihr Bestes!

Na? Wär das keine Option auch für uns? Hm?
Stell Dir eine Welt vor, in der sich jedermensch über sein Leben, über jedes Mitwesen so freuen würde wie ein junger Hund.

Sieh Dir dieses Wunder ‚Leben‘ bloß einmal an! Aus einer Zelle enstanden! Als ‚Sieger‘ eines Spermiums von 500 Millionen! Sich vollkommen selbständig gebildet! Und, und, und …
Oder unsere Mitwesen! Jedes für sich ein Wunder, Unikat und unvorstellbar höchstkomplexes Wesen, das etwas epochales Entdecken oder uns einmal das Leben retten könnte. In das wir uns verlieben könnten. Oder das uns auch ’nur‘ einmal überrascht!
Ist das etwa kein Grund dieses Leben tagtäglich zu feiern!?
Wär‘ eine Welt, in der in der U- Bahn gesungen, umarmt, gelacht würde nicht schöner?
Würden wir uns nicht wohler fühlen überall herzlich willkommen geheißen zu werden?

Ja, ich weiß. Das klingt strange! Aber nur, weil wir so tief in diese unpersönliche Unbewegtheit und Zurückhaltung reinsozialisiert wurden.
Aber rein objektiv betrachtet täte uns eine herzlichere, liebvollere Welt zweifellos besser.

Dass es aber ist, wie es ist, was ich oben ‚doppelten Lebensenergie- Mangel‘ nannte, hat 2 Gründe:
zuwenig Lebensenergie
zuviele falsche gesellschaftliche Konventionen, Regeln und Unterdrückungen.

Den ersten Punkt kannst Du sofort nachprüfen und Dich in ein naturrichtiges Leben stürzen. Du wirst erleben um wieviel mehr Energie Du damit hast.
Doch dann stehst Du an!
Wohin mit dieser Lebendigkeit in dieser statischen Gesellschaft!?
Alle Regeln zielen auf Ruhigstellung und Beherrschtheit ab.
Ich will nicht sagen, dass Kontrolle und Beherrschtheit generell schlecht sind. Doch ein objektiver Kassasturz zeigt, dass wir zur Zeit eindeutig zuviel davon haben
Was aber niemanden stört, da die Menschen für ein natürlich lebendiges Leben mittlerweile ohnehin zu wenig Energie hätten.
Doch sieh Dir an wie tief uns strahlende Stars, charismatische Menschen, starke Persönlichkeiten berühren!
Und das könnte jedermensch!

Zum ‚auf der Zunge zergehen lassen‘: Beides wurde uns/ würde uns geschenkt! Sowohl enorme Energie aus allem wie es kostenlos (für uns) wächst. Als auch die Frei- und Unbekümmertheit.
Was macht die Krone der Schöpfung!?
Beides mit sehr viel Aufwand zerstören!
Das Essen zerkochen, -braten, -backen, -homogenisieren, -mischen, – würzen und wie diese ‚Kultur’techniken alle heißen.
Und die Unbeschwertheit und Freiheit wird den Kindern jahrelang und ebenfalls mühevollst ausgetrieben.

Mit naturrichtigem Lebensstil hat mensch zumindest die Möglichkeit seine Lebendigkeit auszuleben. Wie sehr man damit gegen Regeln verstoßen, strahlen oder sich befremdlichen Blicken preisgeben will, ist jedermenschs eigene Entscheidung.
Schneid‘ Dir einen Irokesen, schmink Dir eine schwarze Träne, geh nur mehr im Kaftan, begrüße jeden mit ‚kaladahat mein GeliebteR‘, übe das Namaste, segne jedeN, klemm Dir eine grüne Schaumstoffkugel auf die Nase oder sei auch ‚ganz nornal‘ aber herzlich.
Tu was immer Dir entspricht!
Damit wirst Du sehen wie schwierig ‚mein‘ ‚Ihr alle seid Götter, die alles vermögen‘ ist, wie es in der Bibel steht.

Stell Dir, als ersten Schritt, vielleicht nur verschiedene Situationen mit unterschiedlichen Lebendigkeits- Stadien vor… von den gängigen Erstarrtheiten, über ‚erscheinende‘ Präsenzen, ausholenderen Gesten, forcierten Körperkontakten, Verrücktheiten bis zu exibistischer Quirlig- und Herzlichkeit.
Ich hab einmal eine Frau erlebt, die als ‚gefürchtete Küsserin und Umarmerin‘ galt. Aber jede Gesellschaft war nach ihrem ‚Durchgang‘ besser drauf als zuvor …
Und nichts anderes sollte zählen, denke ich.
Oder beobachte auch nur einen Tag lang aus dieser neuen Perspektive unser Gesellschaftsleben. Du wirst sehen, diese Erstarrtheit ist oft richtig absurd und zum Lachen.

 
PS: Ebenso, wie ich es hier schon einmal für das Begriffs- Paar ‚Sensibilisierung durch paradiesische Ernährung‘ und ‚Weiterbildung der Herzensqualitäten‘, beschrieben habe, ist auch ein Gleichklang zwischen mehr Lebensenergie und derem täglichen Ausleben wichtig, da jede Aktivierung einer Seite, die andere fördert.

 

 

 


Schon vor …

11. Oktober 2018

… mehr als 2000 Jahren wusste der römische Philosoph Seneca:

Was klagen wir über die Natur?
Sie hat sich gütig erwiesen: das Leben ist lang, wenn man es recht zu brauchen weiß.
Aber den einen hält unersättliche Habsucht in ihren Banden gefangen,
den anderen eine mühevolle Geschäftigkeit, die an nutzlose Aufgaben verschwendet wird;
der eine geht ganz in den Freuden des Bacchus auf,
der andere dämmert in trägem Stumpfsinn dahin;
den einen plagt der Ehrgeiz, der immer von dem Urteil anderer abhängt,
den anderen treibt der gewinnsuchende, rastlose Handelsgeist durch alle Länder, durch alle Meere;
manche hält der Kriegsdienst in seinem Bann; sie denken an nichts anderes, als wie sie anderen Gefahren bereiten oder ihnen selbst drohende Gefahren abwehren können;
manche läßt der undankbare Herrendienst sich in freiwilliger Knechtschaft aufreiben;
viele kommen nicht los von dem Glücke anderer oder von der Klage über ihre eigene Lage;
die meisten jagt mangels jeden festen Zieles ihre unstäte, schwankende, auch sich selbst mißfällige Leichtfertigkeit zu immer neuen Entwürfen.
Manche wollen von einer sicher gerichteten Lebensbahn überhaupt nichts wissen, sondern lassen sich vom Schicksal in einem Zustand der Schwäche und Schlaffheit überraschen, so daß ich nicht zweifle an der Wahrheit des Wortes jenes erhabenen Dichters, das wie ein Orakelspruch klingt:

«Ein kleiner Teil des Lebens nur,
ist wahres Leben;
der ganze übrige Teil ist nicht Leben,
ist bloße Zeit.«

In der heutigen Zeit sind leider noch so einige sinnlose Lebenszeitfresser dazugekommen. Aber die kennen meine Leser ja schon zu Genüge …

 

 

 


Wie verbessert man Leben?

6. September 2018

Eigentlich recht einfach!

      1) Erkennen was schlecht ist!
2) Erdenken was erwünscht ist.
3) Auswahl, was leicht möglich ist/ nahe ist.