Täglich Neues erleben!

7. September 2017

Ist Dir eigentlich klar wie sehr wir uns selber begrenzen und vereinförmigen, indem wir auf bereits gemachte Erfahrungen zurückgreifen?
In die immer selbe Firma fahren,
um immer dieselbe Zeit aufstehen,
das immer gleiche frühstücken …!?

Wir könnten auch täglich neue Wege einschlagen!
Uns tagtäglich, ja sekündlich überraschen lassen! …

Viele Tiere leben so!
– Und wiederholen nur einzelne bewährte ‚werkzeugliche‘ Abläufe.
Wir leben fast nur Wiederholungen bzw. nennen unsere Wiederholungen ‚Leben‘ und ‚lebendig‘.

Was ist es, was uns so fixiert am Bekannten kleben lässt?
Ich sag es Dir:

Angst!

 

 

 

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Zeit- Diebstahl …

17. November 2014

zeitdiebstahl… ist weder ein gängiger Begriff noch ein strafbarer Tatbestand.
Geld- oder Gut- Diebstahl dagegen sind uns geläufig und können auch rechtlich verfolgt werden.

Diese beiden Tatsachen zeigen, wie Kopf unsere Gesellschaft steht!
Denn was bitte, ist schon Geld!?
Und was Lebenszeit!?

Letzteres ist ein unwiederbringliches Geschenk!
Alle Geldwerte dagegen sind vergänglich, unwichtig und banal.
Sieh Dir an, die Müllhalden, Sperrmülldepots und vollgerammelten Dachböden und Abstellkammern! Voll mit vergessenem, verstaubtem, unwichtigem einstmals soooo Wertvollem!
Leben, Lebendigkeit, Lebenszeit dagegen sind Genuss, Freude, Geschenk und Lebensqualität.

Aber Zeit ist doch Geld, könntest Du einwerfen.
Mit Verlaub, ‚Zeit ist Geld‘ ist einer der dümmsten und grottenfalschesten Sprüche!
Natürlich aus Amerika, dem Land das uns auch den (Haifisch-)Kapitalismus bescherte!
– Übrigens, die letzten Finanzkrisen zeigten, wie instabil die Schnellen (Banken, Börsen) sind und sich letztendlich von den Langsamen (Gesellschaften, Demokratien) retten lassen müssen.

Zu keiner Zeit wäre ein Bewusstsein für Zeitdiebstahl wichtiger und notwendiger gewesen als heute. Wie viele nutzlose Werbezusendungen, hohle TV- Sendungen, wieviele falsche Werbeversprechungen, so unendlich viele mails und web- Seiten mit falschen oder irreführenden Versprechungen …

All das frisst unsere Lebenszeit, die uns für weitaus wichtigeres geschenkt wurde:
redball Um lebendig zu sein,
redball uns des Lebens und andere zu erfreuen und
redball Liebe in die Welt zu setzen!

Oder kurz und bündig, um all die Zivilisationsschäden wieder rückzubauen mit einem begeisterten
paradise your life‚! 😉

 

 

 


Wunder Ernährung

21. August 2012

Ernährung ist eine der geheimnisvollsten und wunderbarsten Vorgänge, die wir in unserem Alltag erleben können. Trotz intensivster Forschung konnten ihre Geheimnisse von der Wissenschaft noch immer nicht restlos aufgeklärt werden. Möglicherweise wird dies auch nie restlos geschehen. Verwandelt sich dabei doch Körperfremdes (unsere Nahrung) in uns zu etwas ‚Eigenem‘. Wir werden – wie schon ein Sprichwort sagt – zu dem was wir essen. Unser Zellen, unser Blut, Fleisch, kurz unser gesamter Organismus, wird aufgebaut und durch unser Essen erfrischt, erneuert und entgiftet.

Zumindest sollte es im Idealfall so sein!
Doch kann durch Essen auch die komplette Zerstörung unseres Körpers und damit letztlich unseres Geistes, unseres Seins stattfinden. Wenn wir den falschen Treibstoff zu uns nehmen, und das vielleicht sogar noch ständig, dürfen wir uns nicht wundern, wenn bei unserem Körpervehikel immer öfter Störungen von unseren Instrumenten (sprich Organen) angezeigt werden und im schlimmsten Falle diese sogar völlig kollabieren.

Gehst Du mit offenen Augen durch eine Großstadt, werden Dir viele Gesichter begegnen, in denen Du die Spuren dieser Zerstörung erkennen kannst. Die Gesichtszüge, Mimik, Körperhaltung dieser Unglücklichen sprechen eine mehr als deutliche Sprache. Diese Menschen sind energielos und schlaff, verhärmt und abwesend. Ihre Gesichter zeigen sich verbittert, enttäuscht und voller Schicksals- Kerben und Narben. Ihre Gesichthaut ist oft rötlich entzündet, der Blick ist dem Boden zugeneigt. Grießgrämigkeit und Verbitterung ist der Ausdruck der ganzen Haltung.

Würde man sie fragen, warum sie so verbittert sind, würden sie es bestreiten oder hätten jede Menge an Erklärungen bereit. Dieses Ereignis, jener Schicksalsschlag oder dieser Mensch hat ihnen Schaden zugefügt, hat sie geärgert, hat sie so unglücklich werden lassen. Dies mag subjektiv richtig sein. Was sie in ihrer Situation jedoch nicht sehen, ist, dass sie selbst es sind die diese Ereignisse mit heraufbeschworen haben und tagtäglich durch ihr Fehlverhalten heraufbeschwören.
Unter anderem dadurch, dass sie sich der ’negativen Seite der Nahrungs- Magie‘ zugewandt haben, dass sie eine Ess- Unkultur entwickelt haben. Eine Ernährung, die sie systematisch stumpf, gleichgültig, hartherzig, aggressiv, ängstlich gemacht hat, unterstützt unterschwellig ihre Denk und Lebensgewohnheiten dahingehend, daß sie sich ausgeliefert, freud-, kraft- und machtlos fühlen.

Damit Dir nicht dasselbe passiert, gibt’s die Natur, mich und diesen blog 😉


Geständnis

13. August 2012

Was ich durch all die Tipps hier und Theorien und Beispiele schon viel zu lange nicht mehr gesagt habe, das aber das Wichtigste ist und ich sehr wohl tagtäglich empfinde und nun wieder einmal auch Euch sagen MUSS, ist:
















Es ist so herrlich, paradiesisch zu leben!
Es ist tagtäglich bis sekündlich ein seltenes Geschenk, diesen Planeten bewundern zu dürfen, die Sonne aufgehen zu sehen, die vielen Wesen zu erleben.
Es ist immer wieder wunderbar, seinen Körper zu spüren!
Es ist selten wunderbar, die Kraft und die herrlichen Geschmäcker rohköstlicher Nahrung kosten und genießen zu dürfen.
Es ist traumhaft einfach und bereichernd, so einfach denken und so einfach sein zu können.
Es ist ein wunderbar seltenes Geschenk lieben zu können und Liebe und Nähe spüren zu dürfen.
Es ist herrlich, so lebendig, – so wirklich lebendig, zu leben!
Es ist soooo schön glücklich zu sein!
So schön, in sich und in dieser Welt zu sein.
So schön, einfach zu sein …

 


Kochen verboten

5. August 2011

Viele unserer Koch- und Erhitzungspraktiken würden, wenn sie nicht altes ‚Kultur’gut wären, wegen ihrer gesundheitlichen Bedenklichkeit, heute keine Neuzulassung mehr bekommen.
Das Erhitzen über 42°C macht aus biologisch lebendigen Lebensmitteln tote, und damit nicht nur relativ wertlose, Nahrungsmittel, sondern belastende und schädigende Substanzen.
Da die moderne Ernährungsweise bereits für viele unserer Zivilisationserkrankungen verantwortlich gemacht wird, wechseln immer mehr Menschen zu einer rohköstlichen Ernährungsart. Dabei werden Früchte, Gemüse, Nüsse, Samen, Wildkräuter und Trockenfrüchte gegessen.
Die rohköstliche Zubereitungs- Bandbreite ist ähnlich breit und vielfältig wie die der Koch- Gastronomie.
Der Bogen spannt sich von frugaler Einfachheit alles möglichst so zu essen wie es für uns wächst bis zur rohköstlichen Spitzenkulinarik, die höchst originell ist und teilweise auch aus der Kochkost Bekanntes verblüffend ähnlich nachgestaltet.
Die Art und weise des unerhitzenden Zubereitens nenne ich nochen, von n(icht k)ochen.
In diesem blog finden sich immer wieder Noch- Rezepte.
Mit dem entsprechenden know-how und einigen Küchenhilfen ist nochen weitaus einfacher und weniger arbeitsaufwändig wie die gängige Koch- und Küchenarbeit. – Gesünder ist es sowieso!
Demnächst findest Du hier die rohköstlichen Küchenhelfer und Geräte.


‚BIO’ ist nicht gleich ‚gut’!

5. April 2011

Biologisch einzukaufen ist natürlich ganz wunderbar. Leistest Du damit zumindest einen Beitrag zu einer weniger vergifteten, gesünderen und lebenswerteren Welt.
ABER ‚biologisch’ heißt ‚lebendig’ und das sind BIO- Produkte nicht immer.
Nur die Lebendigkeit Deiner Nahrung aber, schenkt Dir Lebendigkeit, Energie und Gesundheit.
BIO- Vollkornbrot, BIO- Teigwaren, BIO- Milch, BIO- Fleisch sind genauso tot wie die Inhalte der verschiedensten und immer zahlreicher werdenden BIO- etikettierten Dosen, Packungen, Beuteln, Gläsern und Tuben.
Besonders schmerzen mich die Säuglings- und Baby- Produkte, die ebenfalls schon mit BIO- Aufdrucken punkten.
Lass Dir nicht Sand in die Augen streuen von solchen Etikettierungen! Nimm ‚BIO’ als das was es ist: Ein Produkt aus ökologischer Landwirtschaft, das unseren ureigensten Körper- Ansprüchen aber nicht genügt, sobald es denaturiert/ verarbeitet ist.
Um maximal fit, desund und lebendig zu sein brauchst Du Lebendiges. Also unverarbeitesets Obst, Gemüse, Nüsse und Samen. Wenn diese auch noch aus biologischem Landbau stammen: Noch besser!
Bei den so essentiell wichtigen Wildkräutern erübrigt sich diese Frage. Sie sind BIO – ohne Aufpreis! – UND top- lebendig! 😉

 


Tod oder lebendig

21. Oktober 2010

Nur EINE Frage, die sehr erhellend sein kann.
Schau Dir mal genau an was Du tagtäglich tust, isst, wie Du denkst, wie Du Sozialkontakte pflegst und überprüfe es auf Lebendigkeit.
So absurd es auch klingen mag, der überwiegende Teil der heute Lebenden ist näher beim Tod, beim Un- Lebendigen als voll im Leben.

Zum Beispiel tagtäglich zur selben Zeit aufzustehen, dieselbe Strecke zu fahren und dann mehr oder weniger dieselbe Arbeit zu verrichten ist nicht lebendig. Das ist Routine, Gewohnheit, vielleicht (vermeintliche) Notwendigkeit. Aber sicher nicht lebendig!
Zum Frühstück ein Brötchen mit Butter und Marmelade zu essen ist genauso wenig lebendig. Einerseits, weil es ebenfalls Routine ist, andererseits weil es sich um völlig totes, weil denaturiertes, erhitztes Essen handelt.
Auch das Denken, das uns zu diesem Verhalten führte ist nicht lebendig! Lebendiges Denken ist kreativ, sucht Herausforderungen, will Abwechslung, will lebendig, vielleicht spontan, vielleicht sogar ver- rückt sein.
Detto unsere Sozialkontakte. Es ist schön alte Kontakte zu pflegen, aber es ist krankmachend tagtäglich an hunderten Fremden vorbeizulaufen, keine Beziehung zu ihnen zu haben, sie zu ignorieren, keinen von ihnen anzusehen, zu berühren.

Leben, im Sinne von lebendig, ist bunt, herzlich, natürlich, ‚artgerecht’ und glücklich.
Natürlich kann das alles auch Routinen oder eine der oben angeführten Verhalten beinhalten, aber nur als Ausnahme bzw. nicht ausschließlich.

Vielleicht ist es ein bisschen viel, gleich alle Deine Handlungen auf Lebendigkeit abzuklopfen. Es ist schon sehr erhellend wenn Du Dir bloß mal einen dieser Ernährungs-, Bewegungs-, Denk- oder Sozial- Bereiche vorknöpfst.
Für den stellst Du Dir dann vor, wie Tiere, vielleicht, weil sie uns am ähnlichsten sind, Primaten diesen Bereich leben und dann checkst Du jeden Bissen, jede Bewegung, jeden Gedanken oder jeden Sozialkontakt darauf ab, wie ‚artgerecht’ er ist.
Du wirst staunen wie wenig Lebendigkeit wir für normal halten bzw. wieviel lebendiger, im Sinne von abwechslungsreicher, bunter wir noch werden könnten! 😉