Keine Spur von Klimawende

16. Dezember 2019

Obwohl ich den Ausgang des Madrider Klimagifels für tragisch halte, obwohl er mich fassungslos macht, war er doch irgendwie vorauszusehen.
Denn heißt es nicht ‚Jede Gesellschaft hat die Regierung, die sie sich verdient‘?

Klar, die Leute haben sie sich ja auch so und nicht anders gewählt.
Und Durchschnittsmensch blickt ja auch nicht durch, ob es um politisches Schaumgeschlage oder Realität geht. Da werden Politiker gewählt, die Dinge versprechen die einfach nicht machbar sind!
Oder – auch nicht gar so selten – Politiker wenden sich nach der Wahl um schlichte 180°
Beides führt genau zu solchen Ergebnissen, wie jetzt wieder in Madrid.

Ich kenn‘ so viele Leute. Aber im Vertrauen: Es ist nicht eine, nicht einer dabei, von dem ich schon gehört oder beobachtet hätte, dass auch nur irgendetwas – ohnehin – Unnötiges, dem Klima zuliebe, weggelassen worden wäre. Oder dass jemand etwas getauscht, anstatt ershopt, eine Fahrgemeinschaft für sich oder die Kinder begründet hätte, einen Fern- gegen Heimat- (die er eh noch nicht kennt) Urlaub getauscht hätte.
Oder bloß weniger einkaufen, um weniger wegzuschmeißen, weniger zu fahren, obwohl das auch der Fitness, Brieftasche, den Kindern, der eigenen Gesundheit zugute käme.
Nein, nichts! Absolut nichts hat sich seit Beginn dieses Klimathemas geändert!

Doch jedeR kennt das Thema! Schließlich sind wir ja eine aufgeklärte Informationsgesellschaft!
– Bloß, niemand tut etwas!

Dabei … was schreib ich hier seit Jahren!? Was hab ich in meinen Veranstaltungen nicht alles erzählt!?:
Wir bräuchten auf nichts zu verzichten. Wir bräuchten einzig nach unserem wirklichen Genuss, nach unserer wirklichen Lebensqualität handeln und schon hätten wir kein Klimaproblem mehr!

    Denn alles was uns, unsere Kinder, unsere Umwelt und das Klima kaputtmacht sind die absoluten Unnötigkeiten, die wir uns ‚leisten‘, die wir aber mit Leib und Leben zu bezahlen haben.

Solange das nicht verstanden wird, solange jeder nur darauf achtet, nur ja nichts zu ‚verlieren‘ wird sich nichts ändern!

Und es wird sich auch weiterhin nichts ändern. Wir treiben hilflos in einem mächtigen Strom, dem Wasserfall zu.
Und weißt Du, was das Gefälle dieses Stromes ist?

    Die mangelnde Liebe!

Ja! Ich greife hier auf den morgigen Beitrag vor, der vom erschreckend mangelnden Interesse heutiger Eltern an kindgerechter Kinder- Begleitung handelt.
Ein immer geliebtes, sich immer geborgen fühlendes Kind kann unmöglich zu einem habgierigen, rücksichtslosen Menschen werden. In sich ruhende, ausgeglichene Menschen geben gerne, sind offen und flexibel.
Doch die gibt es kaum noch – zumindest in den ‚zuvielisierten‘ Gesellschaften.
Ja, in Urlauben, in fremden, am Besten ‚rückständigen‘ Ländern erlebt man das noch! Da staunen wir sogar, wie man mit so wenig, so gastfreundlich und hilfsbereit sein kann.
Doch selbst diese letzten wunderbar warmherzigen Menschen werden wir auch noch hinwegfegen!
In unserer Gier können wir nicht aufhören, dieses Wahnsinns- System weiter und weiter zu treiben. Alles wird irgendwann ‚zivilisiert‘ sein.
– Und ebenso krank, unzufrieden und rücksichtslos, wie wir heute!
Wir nennen das in unserer Verblendung sogar ‚Entwicklungs- Hilfe‚!

In diesem Sinne: Entscheide Dich!

 

 

 


Bald schon!

12. September 2019

  So wie die Steinzeit
nicht aus Mangel an Steinen,
sondern aufgrund besserer Ideen
zu Ende ging,
liegt auch unsere Fortschrittsgesellschaft
nicht aus Mangel an Fortschritt darnieder,
sondern wird mangels Lebensqualität
und mit Hilfe von ‚paradise your life‘
in eine Paradies- Gesellschaft übergehen.
 

 

 

 


paradise our Wirtschaft

29. Juli 2019

Was sind die heutigen Prämissen der Wirtschaft?

Ja! Man fasst es kaum! Immer noch Gewinn- Maximierung und Wachstum!

Vor Jahrzehnten schon war uns im wirtschaftstechnisch gesehen, laienhaften Kollegenkreis klar, dass eine Verdopplung von allem, alle paar Jahre, sich nicht ausgehen kann.
Vor Jahrzehnten schon tourten Vortragende durch die Länder, die vorrechneten, dass das bestehende Zins- System nur crashen kann (1 Cent zu Christi Geburt angelegt, wären heute einige Erdkugeln aus purem Gold usw.).
Vor Jahrzehnten schon, schrieb selbst ich (kleines Licht), dass unser Unwohlstand unmöglich weltweit anwendbar sein kann.
Vor Jahrzehnten schon war klar, dass mit unseren hohen Rationalisierungs- und Automatisierungsraten unmöglich alle Arbeit haben können.

Und heute?
Wir stolpern weiter und weiter, als hätten wir nie etwas davon gehört!
Wir maximieren die Gewinne und setzen auf Wachstum.

Ok! Bitte, Ihr Ver-rückten und Unbelehrbaren, macht ruhig weiter!
Macht weiter bis zum nächsten Crash oder gar Krieg, um dann wieder bei Null zu beginnen!

Aber nicht mit mir! Nicht mit all den Mitdenkern, mit all den payolis!
Wir haben uns aus dieser bloß blökenden Mitlauf- Herde längst ausgeklingt! Wir sind mündig und eigenverantwortliche Selbstbewusste.
Wir maximieren unser Bewusstsein und wachsen in der Lebensqualität!
Jetzt pulst das Leben wieder!
Jetzt funktionieren die Sinne wieder!
Jetzt dauert der Tag, wie einst in Kindheitstagen, wieder unendlich lange …
Jetzt sprudeln wir wieder vor Ideen!
Jetzt werden wir wieder beschenkt vom Leben, anstatt für alles raffen zu müssen.
Ja, so wirkt

 

 

 


Das Muss

27. Juni 2019

Wir alle haben es.
Uns allen wurde es eingepflanzt!
Das MUSS !

‚Jetzt muss ich noch schnell …‘
‚Oooch, einkaufen muss ich ja auch noch‘
‚Ich muss nur noch …‘

Ja wir alle müssen ständig! – Glauben zu müssen!
Doch die gute Nachricht:

Gar nix müssen wir!

Gönn Dir als ersten Schritt, zu beobachten, was Du alles glaubst zu müssen!
Als zweiten Schritt sieh Dir diese Entdeckungen genau und kritisch an!

Einen Teil des entdeckten ‚Müssens, darfst Du weitermachen.
Den anderen Teil, darfst Du, zugunsten von mehr Lebensqualität, bleiben lassen

Aber! Bitte nicht (nur) auf Kosten Anderer reduzieren!

 

 

 


Letzte News

24. Oktober 2017

Nur zwei der letzten aufgeschnappten News müssten eigentlich reichen um aufzuwachen:

Insektensterben: 75% (!) weniger Insekten in Deutschland
Wer bei dieser Meldung ‚Na endlich!‘ und bei Insekten nur an lästige Plagegeister denkt, kennt nicht die Zusammenhänge und Wirkketten der Natur. Ein beträchtlicher Anteil unserer Nahrung ist von der Insektenbestäubung abhängig. 80 Prozent der Wildpflanzen, 60 Prozent der Vögel sind von Insektenbestäubung abhängig.

9 Millionen Menschen sterben pro Jahr an den Folgen der Umweltverschmutzung
92 Prozent dieser Todesfälle entfallen auf Entwicklungs- und Schwellenländer. In unseren Breiten sind der Straßenverkehr zu 20, die Energieerzeugung zu 15 und die Landwirtschaft zu 40 Prozent an der Umweltverschmutzung beteiligt.

Doch ganz einfach gesagt, verursacht eigentlich nur unsere Dummheit, die uns selber am Schlimmsten trifft, diese Situation. Dummheit, weil wir uns doppelt schaden, ohne davon einen Vorteil zu haben!
Unsere zwei gedankenlosen Hamsterräder sind es!
Wir sitzen in Firmen in denen ausschließlich rein kapitalistische Profitmaximierungs- Regeln gelten, die allen ‚da draußen‘ schaden, die Umwelt verdrecken, das Produktangebot mehren und ‚3. Welt‘- Partner ausbeuten und vergiften.
Abends gehen wir ‚da raus‘, konsumieren diesen Mist, füllen Mistkübel und Müllhalden.

Nicht nur, dass wir unsere wertvolle Lebensqualität gleich an zwei Hamsterräder verschenken! Nein, wir ‚ernten‘ auch noch die oben genannten Umweltauswirkungen dafür!

Und niemand kann sich mehr vorstellen wie wirkliches, naturrichtiges, paradiesisches Leben voller Liebe, Müßiggang, Abwechslung und Harmonie aussehen könnte!

 

 

 


Werde Jobkiller!

9. Oktober 2017

Was selten absurd, schädigend und unserer Natur widersprechend ist, hat fast jeder von uns!
Einen Job!
Die keinen haben nennt man ‚a r b e i t s l o s‘!!!
Kaum jemandem ist klar, dass dieser flächendeckende Wahnsinn, dass diese Jobs

unnatürlich sind
die Menschen klein halten,
abhängig,
unselbständig machen,
verdummen,
Lebenszeit stehlen und
in dieser heutigen Form eine relativ neue Nichtlebensform sind.

Hat Dich je jemand gefragt was Du wirklich tun willst, was Du gerne tust, was Deine Passion, Deine Leidenschaft ist?

Sogenannte Hobbys dürfte es in einem wirklich lebendigen Leben eigentlich gar nicht geben. Unsere Hobbys sollten unser ‚Job‘ sein.
Doch selbst Joblose wurden zu Abhängigen gemacht, die auch wieder nicht ihren Neigungen nachgehen können, sondern von Arbeitsämtern häufig sinnlos im Kreis und zu immer neuen Unsinns- Veranstaltungen geschickt werden.
Dieses ganze Lebenszerstörungssystem ist natürlich nicht zufällig entstanden. Unsere Entmündigung begann bei vielen schon im Elternhaus, da arbeitende Eltern nicht die Zeit haben auf ihre Kleinen wirklich einzugehen. Und Schulen sind ohnehin Vorfeldorganisationen par excellence für die Wirtschaft. Was sie früher für die Militärs an ‚Kanonenfutter‘ produzierten, werden heute willfährige Arbeitsameisen für die Wirtschaft herangezogen.

Willst Du wirklich lebendig leben, kill Deinen Job!
Geh in Dich, beobachte Dich genau, forsche nach, welche Situationen, Ereignisse, Erlebnisse Dir wirkliche Freude machen, gemacht haben. DAS tu!
Geld, um zu überleben oder auch reich zu werden, ist mit ALLEM zu machen! Warum dann nicht mit dem, was Dir liegt?
Und selbst wenn Du schon tust, was Dir Spaß macht, tappe nicht in die Geld- und Gier- Falle! Denn selbst solche Leute werden durch das System höchst gefährdet immer noch mehr anzustreben, andere auszubeuten, erst wieder im gleichförmigen und nicht lebendigen Hamsterrad zu sein.

Unverzichtbar zu diesem Thema gehört natürlich auch der Konsum: Ein sehr einfaches, Lebensqualität steigerndes, heilsames Mittel ist, den Konsum einzuschränken. Du wirst bald sehen, dass es nicht wirklich eine Einschränkung sondern ein enormer Gewinn ist, weniger zu konsumieren.
Also kill Job UND Konsum!
Und damit:
paradise your life!

 

 

 


Pflegeberufe

4. Oktober 2017

Eben wird in den Österreichischen Medien wieder das Thema Pflege kräftig um- und aufgerührt. Es müsste mehr Kontrollen geben, allgemeingültige Standards müssen eingeführt werden, diese Berufe müssen attrraktiver gestaltet werden, usw. …
Doch jegliches Misstrauen, jede Kontrolle, zieht enorme Folgeketten an dokumentarischen und administrativen Aufwänden nach sich. So wird Pflege immer teurer und bezogen auf die direkten Leistungen immer ineffizienter …
Ein weiteres Problem scheint zu sein, dass Pflegebedürftige auf Profiteure wie hilflose Lämmer auf Wölfe wirken müssen. Da kann’s schon einmal vorkommen, dass die Wölfe aus Begeisterung über ihre Hilflosigkeit mehr Lämmer tot beißen als sie fressen können …
Das heißt, Pflege verspricht um so mehr Geld, je weiter das Feld aufgedehnt werden kann.

Natürlich lässt einE PflegerIn die/ der eine lange Ausbildung durchlaufen musste, es nun endlich drauf hat alle Kontrollen und Vorschriften zu umrunden und nun einen einigermaßen dotierten Versorgungsjob hat seine ‚Schützlinge‘ nicht mehr so gern aus den ‚Klauen‘.
Auch Firmen, die Hilfsmittel für Pflegebedürftige herstellen überschwemmen den Markt natürlich gern und unter der Wachstumsprämisse mit immer neuen, immer besseren Angeboten.
Und letztendlich leben auch die Pflegebedürftigen gerne in dem Bild ‚Ich hab lange genug gearbeitet, hab lange genug eingezahlt. Jetzt will ich verwöhnt werden und es mir gut gehen lassen‘.

   Doch sie alle machen gewaltige Denkfehler!

Die Pfeglinge verschenken durch ihr vermeintliches Genießen der Pflege, Jahre bis Jahrzehnte eines ebenfalls möglichen fitten und lebendigen Lebens.
Die Firmen sehen einerseits nur den Profit und die Profitsteigerungen, nicht aber ihre eigene Lebensqualität. Andererseits nur die Profitmaximierung in der Pflegeausweitung, nicht aber in der Rehabilitation.
Und für die PflegerInnen wäre eine Attraktivierung Ihres Berufes möglich, indem sie die frustrierende Dauerpflege durch erfolgreiche Revitalisierungs- Aktivitäten ersetzten.

   Wir brauchen also ein völlig neues Pflege- und Lebensbild:

Menschen sehen sich nach einem Arbeitsleben als aktive, lebendige Mitglieder der Gesellschaft die ihre Sozialkompetenz und neue Erfahrungen genießen.
Gibt es gesundheitliche Rückschläge, stehen UnterstützerInnen zur Verfügung, mit deren Hilfe diese raschestens und ursächlich überwunden werden können.
Diese Helfer sind darin geschult und beziehen ein hohes Maß an Befriedigung aus ihrem erfolgreichen Tun und haben auch noch Zeit für ein eigenes hochqualitatives Leben.