How to make paradise

1. November 2013

how to make paradiseDie wohl häufigsten Fragen an mich betreffen das paradiesische Leben.
Kaum jemand kann sich vorstellen wie soetwas in der Praxis aussehen könnte. Fast niemand glaubt, dass es ohne Geld, ohne Job, ohne Technik, ohne Fortschritt, ohne … funktionieren könnte.
Kaum jemand sieht noch die allgegenwärtige Fülle.
Praktisch alle sehen nur den – vermeintlichen – Verzicht. Obwohl jedes Weglassen eines der wenigen gewohnten; aber in Wirklichkeit armseligen; Gesellschafts- Reichtümer ein echter Segen ist.

Immer wieder erwarten sich die Leser dieses blogs konkrete Beispiele.
Nur, die kann ich nicht geben, denn jedermensch ist anders ‚gestrickt‘. Jeder hat andere Vorlieben, kann anderes problemlos weglassen, kann sich anderes vorstellen.
Für einen ist das Containern ein Spaß und sichert die tägliche Frisch- Obst- und Gemüse- Versorgung, für andere ist das eklig und ein absolutes Nogo. Einer baut sich ruckzuck ein nahezu kostenloses Strohballen- Lehm- Haus, andere wüssten nicht wo anfangen. Viele haben den Blick für Wildkräuter, andere wieder finden selbst auf fettesten Wiesen nichts. Manche können locker auf Kosmetika verzichten, für andere wieder ist das undenkbar …

Ich denke mir, die wichtigsten ‚Zutaten‘ für ein Paradiesleben sind

greenball Offenheit,
greenball ein (entsprechendes) Bewusstsein und
greenball unsere Körpersignale.

Auch gibt es keine Paradiesleben für ALLE! Es können ja auch nicht alle Millionäre sein! 😉
Für ein Paradiesleben muss man sehr wohl gewisse Voraussetzungen und Bereitschaften mitbringen.
Ein Paradiesleben ist auch nicht an jedem Ort möglich. Überspitzt gesagt: Ich kann mich nicht mit verschränkten Armen in einen innerstädtischen ‚Betonsilo‘ setzen und dort das geldlose Paradies erwarten …

Viele sitzen der Falle auf, dass sie sich in ein zwar gesellschaftlich konformes aber mit ‚Natur- Augen‘ gesehen, absolutes Sackgassen-Leben manövriert haben und meinen, da drinnen Paradies leben zu können.
Nein! Das geht natürlich nicht!
Da hättest Du schon früher spüren müssen, dass eine Stadtwohnung, ein Stressjob, Schulden … was immer, Dich überfordert, Dich runterzieht, mit Deinen Ur- Bedürfnissen nicht übereinstimmt, Dir ein Paradiesleben verunmöglicht.
Paradiesleben beginnt ‚von Grund auf‘! Ein Paradiesleben ist nicht als Hobby oder so nebenher möglich.

Warum müssen Arbeitende teure Flieger und Urlaube buchen? Weil sie nur begrenzt Zeit haben!
Warum müssen Arbeitende Fertiggerichte in die Mikrowelle schieben? Weil sie sehr wenig Zeit haben!
Ja, es ist sogar so, dass derart Eingespannte nichtmal Zeit haben, mal den Kopf frei zu bekommen um über ihr Leben nachzudenken!
Deshalb ist auch die Sicht dieser Menschen für ein Paradiesleben, für die allgegenwärtige Fülle, für alternative Möglichkeiten, sehr oft getrübt!

Doch die Palette der Paradiesmöglichkeiten ist sehr groß.
Jeder kann nur SEINE Version wählen. Sich aus meinen oder anderer Vorschläge, das Seine, das ihm Mögliche herauspicken, sich seine eigene ‚Verdünnung‘ zubereiten.

Zum Beispiel muss die absolute Geldlosigkeit nicht unbedingt sein! Doch sie ist – wie viele gelebte Beispiele zeigen – problemlos möglich.
Erspartes, Geerbtes, einst Erarbeitetes, etc. kann natürlich einiges erlechtern.
Doch auch ohne Geld ist vieles möglch. Sieh Dir z.B. die riesigen Brach- Flächen an die es gibt. Im persönlichen Gespräch überlässt einem schon mal ein Bauer oder Gutsbesitzer ein paar Quadratmeter.
Auch in Städten wird immer häufig guerilla gardening geübt oder werden städtische Brachflächen gärtnerisch genutzt.
Auch ein paar Bäume sind schon mal ‚erschnorrbar‘ und eine Blockhütte daraus ist in ein paar Wochen auch von Laien errichtbar.
Natürlich kann man ohne Genehmigung keine ‚Riesenhütten‘ errichten oder allen Komfort erwarten.

Eine andere Möglichkeit sind die vielen, vielen Häuser alter oder pflegebedürftiger Menschen. Diese freuen sich über Betreung und Versorgung und Du hast eine Wohnmöglichkeit.

Ich denke, man muss einfach von den fixen, Konsumwelt- ‚verdorbenen‘ Vorstellungen weg!

Oder die Elternhäuser! Jeder lebte als Kind in einem Haus bei seinen Eltern. Sich mit diesen nicht zu vertragen und auszuziehen wird in einer Arbeitsgesellschaft scheinbar einfach gemacht, hat aber seinen – meines Erachtens, hohen – Preis. Da pflege ich lieber meine Eltern bzw. das gute Verhältnis zu Ihnen und erspar mir 10, 20 Jahre Plackerei für ein Eigenheim …

Doch das alles muss nicht sein. Jeder hat die Wahl!
Sozusagen Konsum oder Paradies, Geld oder Leben! 😉

Oder die Bekleidung! Die Kleider- Sammelcontainer, second hand- Läden, Flohmärkte quellen über!
Bio- Bauern verschenken teilweise bereits ihre Schafwolle, weil der Preis so niedrig ist! Und Spinnen und Stricken sind für jedermensch lern- und machbar und so ein Pullover ist in ein paar Tagen fertig, ein wunderbares Unikat und wärmt und macht jahrelang Freude.

Oder die Ernährung! Jährlich bleiben Tonnen an Früchten, Samen und Nüsse acht- und verwendungslos unter ihren Bäumen liegen. Man braucht sie nur aufzusammeln, anstatt Leute dafür zu bezahlen, dass sie das für einen tun. Und wachsen tut all dieses ‚Zeugs‘ mitsamt diesen zahllosen, wunderbaren Wildkräutern ohnehin gratis …

Auch Besitz muss nicht unbedingt sein. Ich lag schon an den schönsten Stränden und Plätzen, auf den schönsten Hängen und Lichtungen, durchradelte die schönsten Gegenden, ohne sie zu besitzen.

Das gilt auch umgekehrt. Man darf auch von fremden Grundstücken naschen!
Unser Rechts- und Besitzsystem ist ein Unrechtssystem, das aus ‚Recht des Stärkeren‘- Zeiten stammt. Unsere Vorfahren ‚durften‘ dieses Land teilweise mit ihrem Leben bezahlen und wir sollen es nicht nutzen dürfen!?
Dass man einem alten Mutterl die sich alle ihre Zwetschken aufklaubt um daraus Marmelade zu kochen diese nicht wegnimmt ist wohl moralisch klar. Aber in Parks und auf ungenutzten Flächen zu ernten ist für mich moralisch einwandfrei. Nicht zufällig ist ‚Mundraub‘ auch juristisch straffrei.
Oder allein schon die vielen, vielen Baumüberhänge auf Straßen und Gehsteige die ganz legal genutzt werden dürfen …
Es holen sich auch die Stare und andere Tiere die Kirschen und Weintrauben aus Bauerngärten und sie kommen nicht ins Gefängnis! 😉
Aber die sind eben FREI!
Und wir sind das auch, wenn wir das wollen!!! 🙂

Jedes ‚dumme‘ Tier kann ohne Besitz, Geld, Job und Stress bestens leben. Und uns ‚Krone der Schöpfung‘ soll das nicht möglich sein!? … 😉

 


Veraltete Sparsamkeit

21. Oktober 2013

bescheidenDie Nachkriegsgeneration war teilweise sehr sparsam, musste überaus sparsam sein. Heute müssen wir das nicht mehr!

Stimmt das?
Müssen wir wirklich nicht mehr sparsam sein!?
Wäre diese ‚alte Sparsamkeit‘ nicht auch eine Möglichkeit

greenball den CO2- Ausstoß zu vermindern,
greenball die Umwelt weniger zu verschmutzen,
greenball die Lärmbelastung zu reduzieren,
greenball weniger Geld zu brauchen und damit aus dem Arbeits- Hamsterrad zu kommen,
greenball mehr Freude an unseren Ressourcen und unserer Kreativität zu haben?

Müssen wir unbedingt immer auf den Weg nach vorne, auf neue Technologien, setzen?
Haben diese uns nicht schon oft genug enttäuscht? Haben sie nicht oft genug das Versprochene nicht gehalten? Oder erst nach Jahren ihre Nebenwirkungen und Nachteile erkennen lassen?

Was hatten denn die Alten so alles zu bieten?
redball eigener Garten
redball selber Kochen
redball Stoff- statt Papiertaschentücher
redball Putztücher aus alten Klamotten anstatt Küchenrollen
redball Klopapier aus Verpackungssackerln und Zeitungen
redball dauerhaftes Geschirr und Behältnisse, anstatt schnell verschleißendem Plastikzeugs
redball do it yourself
redball reger regionaler Tausch
redball Verbrennen und damit Nutzen von Abfall- Holz und Papier in Öfen, Badeöfen und Herden
redball Stricken, Nähen, Häkeln
redball tischlern, restaurieren, reparieren
redball händisch Geschirrspülen
redball unbenötigte Geräte und Beleuchtungen ausmachen
redball alles schonend behandeln
redball Wechseln zwischen Arbeitskleidung bzw. Kleidung für zu Hause und ‚für Schön‘
redball Restwärme von Herden für Abwaschwasser o.Ä. nutzen
redball kaum etwas wegwerfen, wiederverwerten, wiederverwenden
redball niedrigere Raumtemperaturen, eine Schicht Kleidung mehr
redball kaum Putzmittel(- Vielfalt)
redball verbrauchsgerecht einkaufen
redball … (diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen)

Ok! Eiges davon wird für so manchen heute nicht mehr passen oder die Welt retten. Doch einige Punkte sind ohne jeglichen Lebensqualitätsverlust umsetzbar; ja, erhöhen die Lebensqualität sogar!

So können wir nicht nur von den Affen, den Tieren, den Kindern, von Öko- Praktikern, sondern auch von der Nachkriegsgeneration ‚Altbewährtes‘ lernen. Wir brauchen es bloß zu TUN! 😉

 

 


Der Notausgang

25. September 2012

Oft schon war hier die Rede von der Geldproblematik.

Nun soll aber auch einmal ein gangbarer Weg aufgezeigt werden.

Ich stell es als Stufenmodell vom bestehenden bis zu einem visionären Geldsystem dar. Da kann sich jedermensch je nach Fähigkeit und Vision einklinken:

das bestehende hochkomplizierte Geldsystem kracht ohnehin demnächst zusammen …

ein Geldsystem mit Zinsen ist eine Schröpfaktion der Massen sondergleichen und pfui

ein Geldsystem ohne Zinsen verschleiert immer noch zuviel und ist – zwar weniger, aber dennoch – schlecht für uns

ein Tauschsystem ist zielgerichtet und entspricht praktisch dem zinsenlosen Geldsystem

das persönliche Tauschen birgt das Problem der ‚double coincidence of wants‘ (gegenseitige Übereinstimmung der Bedürfnisse)

bedingungsloses Geben aber verwandelt Beziehungen und baut persönliche und starke Beziehungen auf

Vergiss überhaupt diese unselige Glücks- und Lebensqualitäts- Bewertung auf Grund von Dollars!
Lass diesen Unsinn der UNO und den Amerikanern. Haken wir diese Schande, dass sie uns damit über den Tisch gezogen und ausschließlich selber davon profitiert haben, einfach ab. Lass uns dieses Kapitel gelernt haben.

WAhr ist: Man kann sehr wohl glücklich und zufrieden sein, ohne Geld. Genauso wie viele reiche Menschen todunglücklich sind …
Wer immer mehr haben will (was ja charakteristisch für Reiche ist), wird immer arm sein.
So gesehen ist wirkliche Armut eigentlich die Armut im Geiste.
Der Grundsatz ‚Mehr und mehr‘ ist ja auch tatsächlich mehr als schlicht …

Wir leben die Fülle und den Reichtum unseres Inneren, des Lebens und der Natur!

 


Viiiiel zu heiß!

27. Juli 2012

Wem es dieser Tage in seiner Stadt zu heiß ist, möge vielleicht einmal bedenken, dass wir selber es sind die nicht nur das Klima in Richtung wärmer verändern. Wir meinten auch, alle Wälder, die einst Europa überzogen roden und nach und nach Betonwüsten schaffen zu müssen.
Wer an dieser derzeitigen Hitze leidet, gehe doch mal in den nächstgelegenen Wald!
Ein herrliches Klima! Feucht, kühl, ruhig, windstill! Mit immer wieder Lichtungen an denen man dosiert Sonne tanken kann.


So könnte unsere Welt aussehen! Überwiegend bewaldet, Waldgärten, einzelne Siedlungs- Behausungs- Lichtungen.
Wir aber werden vermutlich nicht ruhen bevor der letzte Fleck Natur zubetoniert ist.
Obwohl wir die ständig sich ausbtreitenden Wüsten vor Augen haben, deren Beginn großteils ebenfalls der Mensch setze.

 


Schreckliches

26. Juni 2012

Ich hab gestern etwas so Furchtbares gesehen …
Einen Menschen, der so eingeschränkt, so behindert, so beeinträchtigt war. Ein Mensch der – entschuldigt schon, aber – so schrecklich für mich ausgesehen hat, dass ich völlig ‚fertig‘ war …
Ich mag Details hier gar nicht beschreiben …

Obwohl dieser Mensch auch sein Leben leben muss, damit zurecht kommen muss, darin vielleicht seine Lernaufgabe sieht, sein Leben vielleicht sogar liebt …

Liebe Leute schätzt Euer Leben, liebt Eure Gesundheit! Und tut alles was in Euer Kraft steht, Euch gesund zu erhalten!
So Schlimmes muss nicht sein!
Denkt langfristig!

Das Leben ist zu schön, um es für läppische und vermeintliche Kurzgenüsse zu gefährden oder wegzuwerfen!

 


Patch Adams

1. Mai 2012

Wieder mal lief im TV der Film über den Begründer der Clowndoktors und der Roten Nasen, Dr. Hunter Doherty Adams, mit Robin Williams in der Hauptrolle.
Der Film ist nett gemacht, schwindelt aber natürlich darüber hinweg, dass mit diesem Patienten- Beblödel ein völlig falscher Weg begangen wird.
Adams gibt sich zwar sehr alternativmedizinisch, macht aber nur ein Winzschrittchen weg von der Schulmedizin bzw. bleibt völlig seinem ‚alten Arztsein‘ verhaftet.
Im besten Fall liegt Dr. Adams und seinen Nachahmern tatsächlich das Wohl ihrer Patienten am Herzen. Doch gut gemeint ist bekanntlich noch lange nicht gut!
Zu beseelt sind m.E. Ärzte von ihrer Mission Menschen zu be-handeln.
Doch Menschen haben ein Recht auf lebenslange Gesundheit. Nicht auf Behandlung oder ein Dasein als Dauerpatienten.
Über diese leider immer noch praktisch unbekannten Fakten, dass das möglich ist, dass Krankheiten nicht Schicksals- gegeben, dass Ärzte nicht einzig die edlen Retter sind, darf nicht hinweggeclownt werden.

Der Aufwand der für all die Kaspereien getrieben wird, um das Krankenhaus-, Krankheits- und Behandlungs- Leid zuzudecken, könnte sinnvoller dafür verwendet werden, den Menschen zu vermitteln, dass SIE die Lenker ihres Schicksals sind. Dass Krankheit nicht sein muss. Dass ihre Krankheit nicht sein müsste.

Vielleicht auch ist aber gerade das der Kick, den sich diese Roten Nasen holen. Dass sie bei dieser Art von Klientel immer ‚Oberwasser‘ haben, dankbar angenommen werden und den ‚edlen Wohltäter‘ raushängen lassen können.
Während das ‚Umdrehen‘ von Gesunden oder Kranken, die vom pösen, pösen Schicksalsschlag überzeugt sind, undankbare Plackerei pur ist.

Denn gerade darin besteht unser heutiger Wahnsinn: Die Menschen vermeinen sich in einer ‚Alles ist möglich‘- Welt und wollen deshalb keinen Millimeter von ihrer vermeintlich hohen Lebensqualität abweichen. Da ist ein ‚Aufklärer‘ schon schnell mal einer, der einem etwas wegnehmen will. Während die Doktoren einem alles gönnen und vielleicht doch mal einem sogar etwas schenken, wenn man bedürftig ist …

In diesem Sinne: Nasen an, für Aufklärung! Aber nicht für das Zudecken von Problemen!

Ein guter Arzt sollte nicht rumkaspern, sondern seinen Job ‚weg- aufklären‘.

 


WIE vor WAS

1. April 2012

Wir leben in einer sehr materialistischen Welt bzw. Zeit. Unser Fokus ist primär das Materielle, das Greifbare, maximal noch Informationen, Daten und Fakten.
Dabei vergessen wir, dass wir in erster Linie Gefühlswesen sind …
Doch alle teuren Ärzte der Welt, alle hochpreisigen Kuren und Vitaminpräparate werden nichts helfen, wenn die Lebensfreude abhanden gekommen ist.

Selbst die hier gerne propagierte rohköstliche Ernährung bzw. zumindest der Fleisch- oder Tierprodukte- Verzicht zieht vielleicht mehr Nutzen aus der gesunden Einstellung, der vermehrten Lebensfreude, die mit diesem liebevollen Umgang mit unseren Mitwesen einhergeht, als wegen einem Mehr an Omega 3 Fettsäuren oder einigen zusätzlichen Vitaminen.

Es ist aber müßig, diese Dinge auseinander zu dröseln. Sie gehen immer Hand in Hand. So wie eine liebevolle, rücksichtnehmende Lebensweise Freude und damit Gesundheit machen MUSS, KANN aus Maschinen- und unter Lohndruck gemachten Vitaminkapseln keine Freude und damit Gesundheit kommen!

Und warum ist das so?
Weil beides, sowohl die artgerechte Lebensweise, als auch die Lebensfreude dieselben Wurzeln hat: Unser frühes, Jahrmilionen altes Ur- Leben.
In ihm gab es weder Pharmaprodukte, noch ‚3x täglich’- Vorschriften und schon gar nicht so artfremde Gedanken wie ‚Was gesund sein könnte’!

Was uns schmeckte und erfreute, war gut für uns und unsere Gesundheit. Und was gut für uns und unsere Gesundheit war, schmeckte und erfreute uns!
So einfach war einmal die Welt!

So einfach sollten wir sie uns wieder machen!
Dazu muss aber all der Betrugs- Krempel weg, der uns Wohlgeschmack und Freude vorgaukelt, uns aber krank macht.

Um den Kreis wieder zum ‚WIE vor WAS’ zu schließen: Als ich ein Kind war, war das familiäre Zusammen- Essen dreimal am Tag selbstverständlich, obwohl wir damals relativ ‚arm’ waren. Das heutige Nebenher-, meist auch noch fast food- Essen in öffentlichen Verkehrsmitteln, Schulbussen, beim Fernsehen ist ein Qualitätsverlust par excellence. Da brauche ich erst gar nicht nach dem WAS gucken!

Also mach Dich frei von all diesen dummen Wohlstands- Gewohnheiten!

a) Liebe Dich und
b) Deine Mitwesen wie Dich selbst. Dann wirst Du ganz automatisch
c) nur Gesundes, und das
d) mit Freude, ev. in netter Gesellschaft essen, und damit
e) selten gesund und lebensfroh sein.



 


Das Zuviel- Problem

18. März 2012

Unser aller Problem in dieser selten reichen Zeit, in dieser selten reichen Gesellschaft ist kaum je ein Zuwenig, sondern praktisch immer das Zuviel.
Zuviel Stress, zuviel Arbeit, zuviele Kalorien, zu viel Essen, zuviel Gewicht, zuviel Alkohol, zuviel Werbung, zuviel Konsum, zuviel Werbung, zuviel in den Mülltonnen, zuviel Luftverschmutzung, zuviel Denken, zuviele Sorgen, zuviele Ängste, zuviele Aggressionen, zuviele Daten, und, und, und.
Und dennoch: Kaum tritt irgendwo ein Problem auf, wird schon überlegt was da an Medikamenten, Anschaffungen, Beratungen, Zukäufen, Geräten, etc. helfen könnte!

Liebe Leute! WENIGER ist MEHR!
Im WENIGER liegt die HEILUNG!

Finde zurück zu Dir, zurück zum Nichts, zurück zur Leere, zurück zur Einfachheit, zurück zum Leichten, zurück, zurück, zurück!

Vorwärts war: Neue Produkte, neue Hoffnungen, neue Erkenntnisse, neue Verunsicherungen, neue Aufgaben, neue Belastungen, neue Einkommensquellen, Neues, Neues, Neues! Mehr, Mehr, Mehr!

Was hat uns dieses Mehr gebracht?
Müllberge, übervolle Regale, leere Versprechungen, eine nie dagewesende Produkte-, Angebots-, Bücher- und Seminar- Schwemme, mehr Stress, mehr Überstunden, mehr Anlagesorgen und weiterer Konsum- Wahnsinn …

Keine Krankheit beruht auf Medikamneten- Mangel!
Kein Stress entspringt einem Zuwenig an Coaching- oder Seminar- Stunden!
Kein Müllberg entstand mangels neuester Müllverarbeitungs- Techniken.
Keine Überstunde wurde je für mehr Lebensqualität gemacht!
Kein Kilo Übergewicht wuchs aus Diät- Mangel!
Kein Kubikmeter Abgas entstand je aus Katalysatormangel!
Kein AKW- Störfall verlangte je nach mehr High- Tech!
Kein Obdachloser vermisste je einen Anlagenberater!

Mach wie Du willst, hämmer‘ Dir’s ins Gehirn, lern es wie ein Gedicht auswendig, sag es Dir wieder und wieder vor, horch Dir entsprechende Affirmationen an oder präg‘ es Dir sonstwie ein. Aber bitte, bitte entkomm möglichst schnell dieser Fehlprogrammierung, dass wir noch mehr von irgendwas bräuchten!
Wir brauchen nichts mehr!
Wir haben alles!
Wir haben zuviel!
Alles ist in uns und rund um uns!
Wir brauchen es bloß zu sehen und anzunehmen!
So einfach ist Heilung! – Heute! 😉

 


Häufig gestellte Fragen (7)

7. März 2012

Warum vergleichst Du immer mit Tieren? Ich bin doch kein Tier! Wir Menschen sind doch ganz anders und weiter entwickelt.

In der Biologie zählen wir sehr wohl zu den Tieren und zwar zu den höheren Säugern aus der Ordnung der Primaten. Aber Du hast natürlich Recht. Wir haben uns vielleicht kulturell weiter entwickelt, als so manche Tierart.

Doch das betrifft bloß unser Denken und Verhalten.

Unser Körper ist noch immer zu 98,6% der eines Affen. Ihn sollten wir also sehr wohl so artgerecht behandeln, wie er es gewohnt ist und braucht.

Doch auch für unser Denken und Verhalten sehe ich in einem Blick auf zivilisationsferne Wesen eher eine Bereicherung als eine Einengung. Was können wir uns schon groß an neuen Wegen und Ideen erwarten, von Mitmenschen, die derselben Zivilisation angehören, die dieselben Erziehungen und Schulen durchlaufen haben? Da gibt es sehr wohl eine gewisse ‚Betriebs- Blindheit‘.

Tiere stoßen uns hier Türen in völlig neue Verhaltens- und Lebenswelten auf, wie mittlerweile auch viele Forscher und high tech- Firmen wissen, die sich eifrig an der Natur bedienen.

Vor allem von der, für uns neuen und qualitätsvollen Einfachheit der verschiedenen Tierleben können wir uns noch einige Scheiben abschneiden …

 


Minuten- Meditation

28. Februar 2012

WAS lenkt uns eigentlich?
Wer oder was bestimmt, wer wir sind und werden? Wer oder was bestimmt, was wir denken?
Seeehr interessante Fragen …

Und eine seeehr einfache Antwort:
Wir sind das Produkt, die Summe, der Mittelwert all unserer Eindrücke und Erfahrungen.
Und wir werden die werden, als die wir uns derzeit gestalten, durch das, was wir konsumieren, ansehen, anhorchen, was wir denken …
So klar, so einfach!

Was also ist zu tun?
Wollen wir der Spielball Fremder sein? Wollen wir uns tagtäglich manipulieren, beeinflussen, hypnotisieren lassen durch Außeneinflüsse, die wir uns ‚reinziehen‘?
Wollen wir kritiklos das Produkt anderer werden oder wollen WIR festlegen, was und wer wir werden wollen?

Da wir nun bereits wissen (siehe Demokratie im Körper) , dass in uns streng demokratisch zwischen allen ‚Inputs‘ abgestimmt wird, können wir uns nur lenken und beeinflussen durch die Auswahl und Festlegung dessen, was wir denken, sehen, hören.

Also kritisch und bewusst unsere Außenreize auswählen
UND: BEWUSST denken!

Wunderbar eignet sich dazu die Minuten- Meditation, die noch dazu uns schnelllebigen West- Menschen sehr entgegenkommt.
Denn wer kennt das nicht, dass man sich durch ‚endloses‘ Sitzen und Meditieren quält? …

So funktioniert die Minuten- Meditation:

    a) Such Dir einige, in ihren Aussagen, Dir wichtige Bilder oder (Wort-)Formeln.

    b) Überleg Dir einige in Deinem Tagesablauf immer wiederkehrende Situationen

    c) Verbinde a) und b)

Also stell Dir z.B. immer beim Kauen Deines Essens ein Bild der unendlichen Dankbarkeit über das Beschenktwerden durch die Natur vor.
Oder denke bei jedem Aufwachen für ein, zwei Minuten an das glanzvolle Bild des folgenden freud-, licht- und liebevollen Tages.
Oder ‚verumständliche‘ Deine Essenszubereitung um in keinen rationellen Trott zu verfallen, sondern der zubereiteten Nahrung liebevolle Gefühle entgegenzubringen (Du erinnerst Dich an die Emoto- Überlegungen!?)
Oder segne im Geist jeden Dir entgegenkommenden Menschen und sieh in ihm ein göttliches Wesen.
Oder, oder, oder …

Das ist Minuten- Meditation!
Sie strengt nicht an, kostet keine zusätzliche Lebenszeit, nutz Deinen Tag besser aus, beschert Dir mehr Lebensqualität, verfeinert Deine Achtsamkeit …
Sie ist ganz einfach wunderbar! 🙂

Du brauchst sie nur zu tun! 😉