Danke!

19. August 2020

Danke, ein ganz aufrichtiges Danke, obwohl ich mich gar nicht bedanken müsste, da die, die mich soviel lehrten, das gerne taten.

Ganz ehrlich:
Ich hab von meinen Kindern mehr gelernt, als sie von mir.
Ich hab von meinen Seminarbesuchern mehr gelernt als sie von mir.
Ich hab von meinen Klienten mehr gelernt, als sie von mir.
Ich hab aus Männergesprächen, nach dem 17., naja vielleicht auch nur 3. Bier, mehr gelernt als in allen Psychologie- Vorlesungen.
Ich hab aus ‚ganz normalen‘ Gesprächen, die es aber immer weniger gibt, mehr gelernt, als man heute in sauteuren Kommunikations- Seminaren lernt.
Ich hab aus Naturbeobachtungen mehr gelernt als im Bio- Untericht.
Ich hab durch Menschenbeobachtung mehr gelernt, als in all den Studiums- Skripten die zur Prüfung abgefragt wurden.

Diese Welt ist einfach ein so unbeschreiblich genialer Ort!
Auch über das Internet werden ganz wunderbare, nützliche, aber oft auch erschütternde Infos verbreitet.
Wir bekommen hier alles, was wir für ein gesundes und glückliches Leben brauchen; noch dazu völlig kostenlos!
Wenn wir das wollen und können!
Wer sich jedoch durch die Zivilisations- und (Un)Bildungs- Mangel drehen hat lassen, wird für alles teuer zu bezahlen haben.

Diesem Effekt wird auch noch massiv Vorschub geleistet durch das uralte Römer- Sprücherl:

    Teile und herrsche!

Ja, indem unsere Familien- und Dorf- Gemeinschaften sukzessive zerstört wurden, müssen wir für alles teuer bezahlen.

Was früher kostenlos und gegenseitig austauschend kommuniziert wurde, kostet heute.
Was früher: ‚Ich hab soviel Radieschen heuer, nimm Dir soviel Du willst!‘, ‚Danke, gerne! Bei mir werden’s heuer so viele Zwetschken. Kommst dann und bedienst Dich, gell!‘ lautete, ist heute einförmig gleichgeschaltetes und teures Supermarkt- Einkaufen.
Das Fehlen von Zuwendung, das früher durch das Zusammenleben mehrerer Generationen völlig normal war, ist mittlerweile ein massives gesellschaftliches Problem und Megageschäft für Sozialarbeiter und Psychologen.
Das Fehlen evolutionsgeschichtlich notwendigen Gruppen- Verhaltens, das durch das Verhalten der letzten Generationen noch einigermaßen aufrecht erhalten wurde, ist nun völlig weggebrochen und ‚erzeugt‘ nur mehr Neurotiker und laut Dr. Michael Winterhoff für eine funktionierende Wirtschaft ‚Unbrauchbare‘.
Topgesunde Nahrung die früher kostenlos wuchs und gesammelt wurde ist heute praktisch flächendeckend durch ungesündere, minderwertigere, teurere, aufwändiger und energieintensiver hergestellte ersetzt.
Das Vergnügen, sich die Natur durchstreifend seine Nahrung zu suchen wurde ersetzt durch eintönige Fabriks- und Büro- Jobs, die bloß den Erwerb Minderwertigens ermöglichen.
Die Lust sich in Gemeinschaft und in freier Natur zu bewegen wurde ersetzt durch zwanghaftes, langweiliges fitness- center- indoor- ‚Besser-werden-müssen‘- Bemühen.
Gedankenloses Chillen und Seelebaumeln wurde praktisch durch ‚Kreativ-sein-müssen‘ ersetzt und ausgerottet!
Was – vielleicht! – einmal Demokratie, Meinungs- Offenheit und Diskurs war, ist mittlerweile die Gleichschltung der mainstream- Medien, gepaart mit massiver Zenur in den social medias

In diesem Sinne, nocheinmal:

 

 

 


Es ist alles so kompliziert

2. Dezember 2019

Wir kommen mit allem was wir brauchen in diese Welt!

Dürften wir uns ‚artgerecht‘ ent-wickeln, hätten wir alles, was wir für ein gutes Leben bräuchten!

ABER: Vom ersten Tag an beginnt unsere Er-zieh-ung.
In den diversen Schulen wird unserem Allwissen, unserem natürlichen Interesse, mit dem absolut alles verstehbar wäre, der Todesstoß versetzt.

DAS ist der Grund, warum uns alles so kompliziert erscheint!

Physik? Da blick ich nicht durch!
Mathematik? Ist doch nur für Spezialisten!
Chemie? Viiiel zu kompliziert!
Musik? Ich kann doch nicht singen …
usw.

Man sieht, das allgegenwärtige, oft auch nur unausgespochene ‚Du kannst nichts und musst erst alles lernen‘ hat sehr erfolgreich Früchte getragen …

Dabei wäre Leben so einfach, sooo unvorstellbar einfach!
Ich hab das hier immer wieder versucht darzustellen, dass es all dieses Komplzierten, all dieses Raffens, all des vielen Lernens nicht bedürfte:

Wir sind Götter, vermögen alles und leben in der Fülle.

Eine Erklärung dieser – fast absurden – Kompliziertheit schenkte mir u.a. der wunderbare Walter Russell, der seit seiner ‚Erleuchtung‘ mit 56 ebenfalls all seine materielle Intentionen links liegen ließ und sich auf die Vermittlung seiner Einblicke fokussierte.

Er vergleicht die Kompliziertheit all unserer Disziplinen mit hochkomplexen Kaleidoskop- Bildern, an deren Gesetzmäßigkeits- Erforschung wir arbeiten und immer wieder scheitern (müssen).

Erst wenn wir uns zurücknähmen und sähen, dass es nur ein paar Glasperlen mit 3 Spiegeln sind, würden uns die Augen für Kaleidoskope als auch für die Einfachheit des Lebens geöffnet.

Genauso verhält es sich mit dem Lebensglück, mit der Gesundheit, mit den Krankheiten, mit und der Medizin.

Glück und Gesundheit waren Jahrmillionen das Einfachste und Selbstverständlichste der Welt.

– Bis wir begannen sie zu zerstören!

Ab dann begannen unsere Körper zahllose Symptome, unsere Leben zahllose Krisen, zu zeigen, die von der Medizin, vom Wissen – Kaleidoskopbild- mäßig – nicht durchschaut und weiter aufgebläht wurden, um uns letztendlich in ‚endlose‘ aber einträgliche Krankengeschichten und Krisensituationen zu verstricken.

Dabei bräuchten wir für ein lebenslang gesundes und glücjliches Leben bloß aufzuhören, unsere Natur, unseren Paradieszustand zu zerstören

In diesem Sinne: Danke, Walter Russell
und Dir ein herzliches

 

 

 


Das Lernen

10. Oktober 2019

Noch etwas zum Schulanfang:
Unserer Fähigkeit zu lernen, besser gesagt unserer Wissbegierde und Neugier, unserem angeborenen Interesse verdanken wir unsere Entwicklung zum heutigen Menschen.
Dass das allerdings keine Zivilisationserrungenschaft ist kann man jedem Jungtier ansehen, das genauso gerne spielt und neugierig ist wie unsere Kinder.
Irgendwann mit unserer Sesshaftwerdung vor ca. 10.000 Jahren begannen wir, Tiere zu domestizieren.
Kaum hatten wir gesehen, wie gut das klappt, ging die Post ab! Die Männer, mit ihren Jagderfahrungen waren nun der Meinung allen zeigen zu müssen wo der Bartl den Most holt.
Das war der Beginn dieser ‚man’s world‘ die wir heute, trotz heftigem Feministinnen- Gestrampfe, immer noch haben.
Erhalten wird dieses ganze System aber dadurch, dass wir unsere Kinder schon von klein an in dieses Gehorsam- System einphasen. Sie sind die wirklich Leidtragenden!
Erst werden sie so hingebogen, dass die Eltern ein leichteres Leben haben. Und sobald sie in Krippen, Horten, Kindergärten oder Schulen sind, lässt die staatliche Indoktrination keinen Freiheits- und Kreativitäts- Stein mehr auf dem anderen. Hier werden im Untertansgesellschafts- Interesse Persönlichkeits- Wüsten erzeugt.

Dabei: Guck Dir das Leben einmal genauer an!
Was macht das Leben interessant, ereignisreich, lebenswert?
Das Lernen! Das ‚Immer-wieder-Neues-entdecken‘!

Und wie lebt der heutige Arbeits- und Konsum- Mensch?
Er quält sich durch eine Ausbildung UM später Geld zu verdienen. Danach quält er sich durch einen Job UM Geld zu verdienen. Und mit diesem Geld konsumiert er Trödel, der ihm Erlebnis vorgaukelt, wie ich kürzlich unter einem facebook- Foto mit einem jungen Mann, der vollbepackt mit Einkaufstaschen aus einem Nobelfresstempel kam, las: ‚Was gibt es schöneres, als nach dem Shoppen noch edel zu essen?‘
Puuuuhhh! Wenn das Lebensinhalte und -freuden sind, dann ist das für mich ein Indiz dafür, dass die Indoktrination perfekt klappte
Wer seinem Kind diesen Tretmühlen- Wahnsinn ersparen will, halte sich an die Vorträge und Bücher des wunderbaren Prof. Dr. Gerald Hüther oder lass‘ sich vom genialen Prof. Rainer Mausfeld aufrütteln!
Oder lebt mit seiner Familie
paradise your life!

 

 

 


Wirkliches Lernen

1. Juli 2019

Ich weiß nicht, ob Ihr das auch kennt. Man meint oft etwas zu wissen oder zu kennen und – Peng! – plötzlich ist alles anders.

Ich bin, als Ex- Techniker, ein sehr kognitiver, logischer Mensch und bin all meinen Lehrern sehr dankbar, für das, was sie mir weitergeben haben, was sie in mir angestoßen haben.

Doch dann las ich in einem Interview mit der wunderbaren Susanne Wenger den Satz ‚Die kleinere Wand bestand fast nur aus einem schmalen Fenster und davor standen drei große Fichten, die, wie ich behaupte, meine einzigen Lehrer waren – zumindest die einzigen, denen ich geglaubt habe.‘
Und plötzlich, genau dieses ‚Peng‘!
Mir war plötzlich sonnenklar, dass alles, was je wichtig war für mich, ich nicht von Professoren, nicht aus Büchern, sondern von Ameisen, von Wolkenbildern, aus Naturerfahrungen, von Menschenkörpern, von Gerüchen und Geräuschen gelernt hatte.

Es bedarf einiger ‚Übung‘, das zu erkennen.
Denn, ist man gewohnt, seine Sprache zu sprechen, alles auf und aus dieseR zu beziehen, entgehen einem sowohl Baby- Weinen, Schmerzensschreie, Blättergerausche, als auch Tiergewimmer, obwohl diese weitaus mehr aussagen.
So ist es auch mit unseren Lehrern!
Sieh mal genau hin!
Vielleicht kannst auch Du erkennen, was wirklich unser Herz berührt, uns wirklich b i l d – e t .

Ein Bild, ein Wort, ein Gefühl, das die Tränen fließen lässt, das uns herzlich lachen lässt … DAS sind die wirklichen Lehrmeister des Lebens!
In diesem Sinn:
paradise your emotional life!

Hier ein paar Impressionen einer von der Natur lernenden Frau, der wunderbaren Susanne Wenger:







Oder hier

 

 

 


Muttertag (2)

8. Mai 2016

Wir alle erschaffen mit unseren Gedanken und Worten tagtäglich Realitäten. Auch, wenn nicht sogar in noch höherem Ausmaße, Mütter:

VifzackEin Kind wird mit einem Brief an seine Mutter von der Schule nach Hause geschickt. Es übergibt ihn ihr und versucht neugierig in ihrem Gesicht zu lesen. Die Mutter liest ihn, nickt immer wieder, zieht die Augenbrauen erstaunt hoch und lässt schließlich den Brief sinken.
‚Was steht da drinnen?‘ kann das Kind eine Antwort schon kaum mehr erwarten.
‚Ach, weißt Du, die Schule hält Dich für so hochbegabt, dass sie sich außerstande sehen, Dich weiter zu unterrichten.‘
‚Und wie kann ich dann von all den schönen Dingen lernen, die es gibt auf der Welt?‘ fragt das Kind.
‚Ich! Ich werde Dich zuhause unterrichten und Du wirst alles, alles erfahren was Du wissen möchtest und solltest‘ antwortete die Mutter und unterrichtete fortan ihren Spross nach bestem Wissen und mit aller Liebe.

Viele Jahre später, das einstige Kind hatte den Nobelpreis erhalten, die Fachwelt mit seinen Theorien verblüfft, die Mutter war längst verstorben, fand sich im Nachlass dieser besagte Brief. Er enthielt die Nachricht, dass das Kind ein hoffnungsloser Versager sei und man sich außerstande sähe, es weiter zu unterrichten.

 

 

 


Warum altern wir?

28. März 2016

alternSo einfach die Frage ist, so einfach die Antwort:

Wir altern wenn wir aufhören zu reifen, zu wachsen, zu lernen!

Kinder entwickeln sich, Kinder reifen und wachsen.
Denn sie lernen stetig, wenden sich immer Neuem zu, sind neugierig, offen, interessiert.

Und wann beginnen Kinder zu altern?
Wenn sie meinen, alles zu wissen, zu kennen, zu können. Wenn sie aufhören neugierig, wenn sie aufhören interessiert zu sein.
Dann sind sie Erwachsene die still stehen, die ‚Erfahrung haben‘, ‚gut situiert‘ sind, sich ‚etwas geschaffen haben‘, ‚ausgesorgt haben‘ …

That’s it!
So einfach ist das!       😉

 

PS: Da bei diesem Thema aber unser Körper auch ein Wörtchen mitzureden hat, hier der link zu einem älteren Beitrag.

 

 

 


Der junge Hund …

19. Januar 2015

Hund… der Dir schwanzwedelnd entgegenläuft. Wer hat ihm diese Freude, dieses Verhalten beigebracht?

Wenn es Dich irgendwo juckt. In welchem Schulfach wurde Dir beigebracht, Dich zu kratzen?

Du siehst Deine Liebste an und streichst ihr übers Haar. Hattest Du in Deiner Pupertät einen Kurs besucht, in dem Du lerntest, Dich verliebt zu benehmen?

Du verspürst Hunger und beißt in einen Apfel oder ein Butterbrot. Kannst Du Dich noch erinnern, wie mühevoll Dir das beigebracht werden musste?

Warum ich so dumme Fragen stelle?
Weil ich Dich daran erinnern möchte, WIE einfach Leben ist!
ALLES im Leben könnte so einfach sein!
Wir bräuchten keine Ärzte, Bäcker, Supermärkte! Es ist alles da.
Du brauchst bloß wieder die Offenheit die Du als Kind hattest, eine Offenheit und Zuversicht, die jedes Tier hat.

Wir alle sind durch eine unvorstellbar perfekte Manipulations- Mangel gedreht worden! Uns wurde die Zuversicht, das Fülle- Bewusstsein förmlich ausgepresst, abtrainiert. Heute sind wir alle zutiefst davon überzeugt arbeiten und ständig tun zu müssen.

Doch es ist dennoch alles ganz einfach. All diese ur- alte Unbeschwertheit ist immer noch in uns.
Erinnere Dich bloß daran!
Denke groß! Größer als Du Dir im Moment noch vorstellen kannst! Wirf über Bord die Grenzen die Dir angelernt wurden, die Du Dir angelesen und angehorcht hast. Du kannst alles!
Hol Dir Deine alte Zuversicht, Dein Vertrauen in eine wunderbare Zukunft zurück!

 

 

 


Bodhisattva

20. Januar 2014

BodhisattvaIch hätte eine Frage.
Stell Dir vor, Du könntest jemandem helfen. Egal ob Du mehr weißt als er, ob Du bessere Verbindungen hast als er, egal ob Du besser bist oder nur glaubst besser zu sein.
Und dieser Jemand nimmt Deine Hilfe nicht an, kann sie nicht annehmen, versteht sie nicht, will sie nicht …. egal. Er sperrt und verweigert sich einfach.

Was tust Du dann?
Nimmst Du es wie es ist?
Bemühst Du Dich weiterhin?
Oder bist Du enttäuscht und frustriert?

Bezweifelst und hinterfragst Du Deine Position?
Bist Du Dir Deiner Meinung sicher oder lässt Du Dich verunsichern?

Angenommen, Du bist Dir Deiner Sache 100%ig sicher – falls es soetwas überhaupt gibt … 😉
Kannst Du dann verantworten, diesem Menschen NICHT geholfen oder sogar ihn NICHT ‚gerettet‘ zu haben?
Darf man einfach sagen: ‚Es hat alles einen Sinn. Hungernde wollen vermutlich hungern, um zu lernen oder weil es ihr Schicksal ist‘?
Darf man sich zurückziehen auf die Position: ‚Mein Ego will doch nur Recht behalten. Es ist alles gut wie es ist.‘?

Muss man retten?
Darf man retten?
Ist ‚Retten‘ bloß ein Ego- Trip?

Hatte Goethe mit seinem ‚Wer strebend sich bemüht …‘ Recht?
Oder ist das alles bloß ein erbärmlicher Ego- Trip?
Oder sind wir Bodhisattvas, die allen ‚rüber- oder weiterhelfen‘ dürfen, bis alle da sind wo wir sind?

Darf man ‚ewig‘ Lernender, Aufnehmender sein, ohne je etwas weiterzugeben?
Dürfen wir ewige Lernende sein, die nur auf sich selber sehen. Nur sich selber weiterentwickeln?
Oder sollten wir irgendwann unser Wissen auch weitergeben?
Oder ist das wieder und auch ein Ego- Trip?

Sollten wir alle nicht irgedwann vom Lernenden zu Lehrenden werden?
Aber wann wissen wir genug, um zu lehren, um zu helfen?
Jetzt schon? Morgen? Wann?
Wussten wir nicht vorgestern weniger als gestern, gestern nicht weniger als heute?
Wann also weiß man genug um zu helfen?
Muss man dann helfen?

Oder braucht man überhaupt nie zu helfen?
Braucht man immer bloß auf gleichem Niveau zu plaudern (um nur ja nicht anzuecken)?
Wollen wir immer nur den Menschen (aus Eigeninteresse) nach dem Mund zu reden?

Wozu sind wir hier?
Um gut zu leben?
Um zu helfen?
Um diese Welt besser zu machen?
Um diese Welt zu lassen wie sie ist?
Oder gar, um diese Welt dunkler zu machen!?

Fragen über Fragen …

Vielleicht aber brauchen wir all diese Fragen gar nicht so genau zu beantworten. Vielleicht reicht es ‚artgerecht‘ menschlich zu reagieren:
Was ich glaube zu wissen, was ich an guten Erfahrungen gemacht hab, gebe ich weiter. Wird es angenommen, ist es ok, wird es nicht angenommen, ist es auch ok.

Aber dann beginnt dieses Spielchen wieder von vorne (oben) … 😉

 

 

 


Menschen werden kaputt GEMACHT …

13. Mai 2012

… bzw. machen sich kaputt.

Ich durfte kürzlich eine schwer Krebskranke kennenlernen, deren Glaubensätze derartig grausam selbstzerstörerisch und für mich so offensichtlich falsch waren, dass ich fassungslos war. Der Tupfen auf diesem Wahnsinn war, dass sie praktisch ausschlißlich ‚Schulmedizin- Unsinn‘ wiedergab …
Sie war beispielsweise zutiefst davon überzeugt, dass es gegen Krebs ’noch nichts gibt‘ und sie damit leben müsse. Dazu klammerte sie sich an die Hoffnung, die Zeit bis irgendwelche neuen Entdeckungen gemacht werden – die sie genau beschreiben konnte, weil ihr der Arzt diesbezügliche Visionen vorgaukelte – zu überstehen.

So absurd mir ein so fester Irrglaube auch erschien, da ich schon viele gegenteilige Erfahrungen und Beobachtungen machte und in der Überzeugung lebe, dass niemand Krebs haben müsste, so klar wurde mir bald, dass wir alle eigentlich so ticken.

Blickt man im eigenen Leben zurück, finden sich wohl bei jedermensch Dinge, die wir im Laufe der Zeit dazugelernt haben, die wir heute besser können als früher oder überhaupt mit Leichtigkeit und ’nebenher‘ erledigen, während sie uns vor Jahren noch schwer fielen oder sogar unbewältigbar erschienen.
Blickt man mit dem heutigen Wissen zurück, erkennt man, dass alles was wir heute können auch schon damals gekonnt hätten. Es fehlte uns damals bloß
a) das know how und
b) der Glaube bzw. die tiefe Überzeugung, dass das so auch tatsächlich möglich ist.
So ‚müssen Ungläubige‘ einen Krebs behalten, den andere ‚im Handumdrehen‘ weg haben …

Wir wären also gut beraten unsere zurückliegenden Erfahrungen auch in die Zukunft zu projizieren bzw. im Heute anzunehmen.
Oder sich immer und immer wieder plastischst vor Augen halten, dass wir alles können, dass wir Götter sind, die bereits tonnenschwere Metalltonnen zum Fliegen brachten, Panzerstahlplatten mit (Laser-)Licht durchtrennten und ganze Bibliotheken auf wenige Quadratmillimeter verkleinerten und zweifellos noch Größeres werden bewerkstelligen können.
Was aber bisher über den Technik- Umweg gelang, ist auch ohne diese möglich. DAS zeigt uns tagtäglich die Natur vor!

 


Von den ‚Feinden‘ lernen

8. Juni 2011

Wir sollen laut diesem Herrn aus Fernost ja unsere Feinde lieben. Ich setz da einen drauf und sage: ‚Wir wären dumm sie NICHT zu lieben!‘
Denn von niemandem können wir so viel lernen, wie von Leuten die uns reingelegt haben, die uns über sind, die uns ‚Böses’ getan haben.
Freunde die uns immer Recht geben oder gar nach dem Mund reden tun fallweise zwar dem vielleicht angeschlagenen Seelchen gut, aber lernen können wir nur wenig daraus. – Außer vielleicht lieb zu anderen zu sein.
Die Wirtschaft, die Firmen sind in unserem Denken natürlich keine wirklichen Feinde. Guckt man aber genau hin, werden wir doch größtenteils von ihnen über den Tisch gezogen, mit raffinierter Werbung ‚eingewickelt’, mit immer neuen Versprechungen geködert.
All die Teile der Wirtschaft, die Firmen die wir kennen, sind zweifellos erfolgreich. Also können wir von ihnen lernen, erfolgreich zu sein!
Sehr auffällig ist meines Erachtens, dass Werbung immer positiv bis visionär ist.
Hätte Henkel seine Persil- Werbung so negativ gestaltet, wie z.B. das Gro der Tierschutz- Organisationen sich verhält, gäbe es bis heute keine Waschmittel.
Hätten Röstereien ihren Kaffee so missionierend beworben wie viele Rohköstler ihre Familien und Bekannten überzeugen wollen, könnte selbst George Clooney keine sündteuren Kaffee- Kapseln verkaufen.
Mit diesen Beispielen will ich sagen, dass mit Gewarne vor, und dem Verteufeln von Bestehendem nichts gewonnen werden kann.
Wenn ich jemandem sage dass er schmutzig oder herzensverroht ist, wird er sich vor uns verschließen und nicht neugierig werden auf neue Waschmittel oder vegetarische Köstlichkeiten.

Ja, richtig!
Ertappt!
Ich hab hier auch schon Negatives aufgezeigt und werde es weiterhin machen 🙂
Denn ich spreche primär Selberdenker, Eigenverantwortliche und Selbstbewusste an, denen ich Argumente liefern möchte und ihnen ihre Entscheidungen lieber selber treffen lasse. Die ‚breite Masse’ würde ich so nicht erreichen …
Und zudem gehören die Gefahren und ‚blinden Flecken’ natürlich schon auch angesprochen.

Werbung aber will uns nicht ÜBERZEUGEN, sondern überrennen, uns etwas einhämmern, mit unfairen Mitteln unser Bauchgefühl erreichen. DAMIT sind die Massen erreichbar!

Wer also seine Lebensweise vielen Menschen schmackhaft machen möchte, sollte eher seine Rezepturen perfektionieren und Leute zum Essen einladen, sich einen selbstbewussten Umgang mit seiner Lebensweise zulegen und in der Öffentlichkeit ausleben, als ‚missionierend durch die Lande zu ziehen’.
Allein die Rohernährung beinhaltet so viele Benefits, die wert wären transportiert zu werden.
Auch ‚unser’ anderes, das ‚paradise your life’- Denken, die natürliche Bewegung und ein ursoziales Verhalten könnten anderen Appetit darauf machen, wenn es selbstverständlich ausgelebt und ev. angeboten würde.

Auch den Visionären Teil vieler professioneller Werbebotschaften könnten wir uns zu eigen machen. Denn eine Welt in der alle lebenslang dauergesund sind, sich alle lieben und weder Zeit, noch Geld, noch Menschenleben an Negatives, Böses, Kriege verschwenden wollen, ist nicht so weit entfernt wie viele denken …
Ein wenig das Denken, Fühlen, Essen und Bewegen umstellen und es könnte ganz wunderbar laufen.
Wir missionieren nicht, sondern gehen voran! 🙂