Vorwärts, es geht zurück

14. November 2017

Was als Spruch der erleichterten Soldaten über Rückzüge am Ende des 2. Weltkriegs- Wahnsinns überliefert ist, lässt sich auch heute noch und immer wieder anwenden.

Nicht nur beim Klimawandel wäre ein ‚vorwärts, wir bauen rück‘ bzw. ein Weniger mehr. Nicht nur für all die Wohlstandskranken wäre ein Weniger mehr. Auch puncto Verarbeitung von Nahrungsmitteln, Konsum, Schulunterricht, Technisierung, Automatisierung, Landschaftszerstörung, Verpackungsmüll, Energieverbrauch, Bodenversiegelung, Umweltvergiftung, Licht- und Elektro- smog, Luftverschmutzung, Lärm, Stress, und, und, und wäre ein Weniger ein Segen für alle.
Auch führende Hirnforscher wie Joe Dispenza haben ‚ermessen‘ und sagen, was von Jahrtausende alten Weisheitslehren bekannt ist: Erst das Weniger- bis Nichtdenken öffnet dem Leben die wirklich ungeahnte Fülle.

Auch hier im blog war schon wiederholt die Rede vom ‚mentalen Rückzug‘ auf den harmonischen Seins- Level den uns die Natur tagtäglich in atemberaubender Komplexität vorführt. Nicht zufällig ist das ‚richtige‘ Denken eine der 4 – Säulen.

Solange die Menschen so angstvoll am Haben hängen, werden sie in ihren Hamsterrädern verbleiben müssen.
Nur wenigen gelingt der heilsame ‚Quanten‘- Sprung ins allerorten bestätigte

Weniger ist mehr!
bzw.
Das Haben und Raffen verunmöglicht uns glückliche Erfüllung!

Nur wenige erkennen den einfachen Zusammenhang:
Nicht alles (vermeintlich) Gute ist gut!
oder
Gutes ist nur gut, wenn es langfristig und für alle gut ist

 

 

 


Diesel- Mama

29. September 2017

 

 

 

 


Betriebsblindheit

10. Juli 2011

Betriebsblindheit ist ein viel zu schwacher und ungenügender Ausdruck dafür in welchen enormen Begrenzungen wir leben und auf die ich wieder einmal hinweisen möchte.
Wir leben nicht nur nicht betriebsblind für unsere nahezu unendlichen Möglichkeiten, sondern, nicht nur Lebens- blind, sondern Lebens- blind, taub, gefühllos, …, sozusagen Lebens- sinnenlos.
– Und merken es nicht!
Das heißt: Nein! Halt!
Wir merken es schon! Unser Körper merkt es und zeigt es mit vielen Wehwechen und Unpässlichkeiten, mit ‚Volkskrankheiten‘ und einem viel zu frühem Tod. Doch das merken wir aber auch kaum noch, weil wir all das für einen unverzichtbaren Teil des Lebens halten.
Unser Körper aber, unsere Sinne, unsere Urbedürfnisse wurden vor Jahrmillionen angelegt, für eine gänzlich andere Welt angelegt.
Man könnte schon verzweifeln, blickt man nur 100, 200 Jahre zurück. Aller Raum war für Menschen, Pflanzen und Tiere nutz- und genießbar, die Wege waren Sozial- und Spielplätze. Das Lauteste war das Vogelgezwitscher. Verschmutzte Luft war denkunmöglich.
Ein Journalist verließ während das Automobil sich Raum verschaffte Wien für einige Jahrzehnte und wetterte nach seiner Rückkehr über diese völlig veränderte Stadt indem er z.B. schrieb ‚Nichteinmal mehr Zeitung- lesend die Straße zu überqueren ist heute noch möglich!’
Heute ist die Straße eine Gefahrenzone ersten Ranges und niemanden stört das!

Ich denke, wir sollten nicht müde werden, alles und jedes immer wieder kritisch anzusehen und zu hinterfragen. Dazu ist das Bild einer Primatengruppe in ihrem ursprünglichen Habitat, das wir stets im Hinterkopf behalten, eine wunderbare Referenz, um zu sehen für welches Leben wir ‚gebaut’ sind, was uns Freude, Glück und Harmonie – lebenslange Dauergesundheit ohnehin! – verschaffen würde.