Winter- Smoothie

19. Februar 2020

Oder sollte ich sagen: Gewürz- Smoothie?

Jedenfalls ist es so, dass ich auch im Winter, besonders in diesen jetzt so milden, genug Wildgrünes für herrliche Smoothies finde.
Nur, jeden Tag freut es mich nicht, raus zu gehen. Ich hab nämlich ein leichtes ‚Winterschlaf- Gen‘
Doch nicht vorherrschend!
Unterm Schnee oder bei Schneeluft um die Nase Grünes zu finden hat schon was …

Die indoor- Smoothies sind aber auch herrlich lecker und immer wieder eine neue Freude und Üerraschung.
Ich mach sie sozusagen auf Basis der ‚Golden milk‘.

– Auch wenn sie oft andere Farben hat

Die Basis bleibt ähnlich. Entweder Bananen- oder Mandel- Milch mit – meistens – Kokosöl, Kurkuma, Pfeffer, Ingwer, Zimt, geschälter Hanf.
Oft abgewandelt mit diversen Beeren, mitgemixt oder als Knurpsis inside.
Ähnlich den diversen Nüssen, die ich für die Kau- Aktivitäten brauche.
Dazu gibt es Wal-, Hasel- oder (natürlich rohe) Erdnüsse, Buchweizen, Mohn, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne, Buchweizen oder Chia.
Das find ich so geil, wenn es ‚zwischen‘ dem sämigen Geschmack ausreichend Knurpsiges gibt.
Ach ja! Granatapfelkerne hab ich auch gern im Smoothie.
Ich kann mir heute gar nimmer vorstellen, dass ich die früher nicht mochte, weil mir die Kerne unangenehm waren. Heute zerbeiß ich die nicht nur mit Hochgenuss, sondern brauch sozusagen diesen ‚Knurps- Faktor‘

Die Farben, meine Freude und die Geschmäcker dieser Winter- Smoothies ändere und variier ich gerne mit Clorella auf grün oder mit Johannisbrotschoten oder Kakao- Nips auf braun, mit Orangen auf orange, auch einmal mit Roten Rüben auf ‚echt rot‘ oder auch einmal mit relativ viel Mandel- oder Kokosmus auf ‚ziemlich hell‘.

In jedem Fall: So Wintersmoothies sind nicht ganz so … wie soll ich sagen … nicht ganz so direktvital geil, aber dennoch megageil!

In diesem Sinne: Lass sie Dir gut schmecken und

 

 

 


Mono (2)

15. März 2012

Vor einiger Zeit schon habe ich von der sehr empfehlenswerten Ernährungsart des Mono- Essens erzählt.
Beim Blättern in Gabriel Cousens ‚Ayurveda- Buch‘ fand ich heute eine, lang schon wieder vergessene Auflistung des indischen Yogis Paramahansa Yogananda.
Er fand konkrete Zusammenhänge zwischen einzelnen Lebensmitteln und deren spezifischer Wirkung auf Aspekte unserer Psyche.

Mich erinnerte diese Auflistung an Versuche, die ich als Jugendlicher machte. Ich verklebte jeweils für Wochen meine Fenster und Beleuchtungskörper mit einfärbigen Papieren um zu sehen, ob und welche Auswirkungen Farben auf die Psyche haben.
Ich nehme an, die Intensität der psychischen Farb- und Nahrungsmittel- Beeinflussung ist ähnlich gering, aber zweifellos vorhanden und sehr interessant. – Natürlich auch abhängig von unserer Sensibilität!

Zumindest Yogananda’s Zusammenhänge möchte ich Euch nicht vorenthalten. Vielleicht ermuntert das auch so manchen wieder, einen neuerlichen Mono- Anlauf zu nehmen:

    Mandeln fördern Selbstdisziplin und psychische Ausgeglichenheit
    Bananen steigern die Demut und Bescheidenheit
    Datteln fördern Verständnis und Empfindsamkeit und unterbinden damit eine zu kritische Sicht
    Brombeeren ermöglichen und fördern reinere Gedanken
    Himbeeren unterstützen unsere Gutmütigkeit und
    Orangen stimulieren unsere Gehirnaktivität und lindern melancholische Zustände.

Vielleicht fallen Dir ja bei Deinem nächsten Mono- Versuch weitere Zusammenhänge auf. Denn in großen Bereichen wie Gesundheit, Fitness und Lebenserwartung haben rohköstlich Lebende ja schon ausgiebigst den Spruch ‚Du bist, was Du isst‘ belegt. Warum sollte das nicht auch in den kleineren, feineren Lebensbereichen gelten?

Wähle eine Frucht, ein Gemüse, die/ das Dich zur Zeit besonders anspricht und leicht zu bekommen ist. Setz Dir einen Zeitrahmen und genieße es, nicht nachdenken zu müssen, was Du Dir morgen zubereitest … 😉

 


Das 5 Minuten- Weihnachts- Rezept

13. Dezember 2010

Man möchte es ja oft nicht glauben, doch die wirklich genialen Dinge sind immer die allereinfachsten.
Vielleicht stimmst Du bald mit ein, dass das folgende Rezept auch in diese Kategorie fällt:

  • 1 Banane
  • mixen oder mit Gabel zerdrücken,
  • ev. ‚Geschmack’ (Kakao, Johannisbrot, Zimt, Ingwer, Anis, etc.) dazumischen.
  • Diese Sauce so lange mit
    verschiedenen Körnern (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam, Mohn, Buchweizen, Hanf, etc.) und
  • kleingeschnittenen Trockenfrüchten (Apfel, Feige, Aprikose, Weichsel, Goji- Beere, Rosinen, etc.) mischen, bis eine dicke Masse entsteht.
  • Diese auf Backpapier tropfen
  • ev. mit einem Stückchen Chilli, einem roten Pfefferkorn, einem Stück Orangenschale, etc. toppen und
  • unter 45°C trocknen.
  • Ich lege diese ‚Pätzchen’ gerne auf Radiatoren, die in der Vorweihnachtszeit ohnehin warm sind, hier das Trocknen keine zusätzliche Energie verbraucht und das Zimmer herrlich damit duftet.
    Je nach Geschmack können die Pätzchen weich, halbweich oder kross getrocknet werden.
    Unter 45°C zu bleiben ist wichtig, da damit alle Inhalts- und Vitalstoffe erhalten bleiben, die bei höheren Temperaturen im Backrohr verloren gehen würden.

    PS: Auch rohe Marzipankartoffel schlagen in puncto Geschmack und Inhaltsstoffe jedes handelsübliche Marzipan.
    Dazu braucht man bloß Mandeln im Mixer fein mahlen, dann frische Datteln hinzufügen und damit bis zur Teigkonsistenz weitermixen. Aus dieser Masse Kugeln formen und in fein gemahlenen Kakaobohnen oder Kakaopulver wälzen. – Herrlich !!!