Eiszeit!

19. Mai 2011

Hoffentlich nicht im Sinne von Kälteeinbruch, Eisheiligen oder Beziehungs- Eiszeit … 😉
Die Tage werden heißer und wir sind nun mal von Kindheit an auf Eiscreme an heißen Tagen konditioniert.
Ganz gesund und rohköstlich ist das leider nicht möglich, aber wenn man nicht täglich Unmengen dieser kühlen Leckereien verschlingt, steht einem relativ naturkonformen Eis- Genuss nichts im Wege.
Das Einfrieren von Früchten kostet diesen zwar auch viel von ihrer Vitalität und ihren Inhaltsstoffen, doch ist es doch noch harmloser als das Erhitzen, das in der Rohernährung ja bekanntlich völlig verpönnt ist.
Rohe Eiscreme ist noch dazu sehr einfach selber herstellbar:

Variante 1:
Früchte wie Erdbeeren, Bananen, Äpfel, Mangos, etc. klein schneiden und – vorportioniert ins Tiefkühlfach stellen.
Die gefrorenen Stückchen kurz durchmixen und sofort servieren! Herrlich pur!

Variante 2:
Wer es lieber ‚zubereiteter‘ mag, kann Früchte im Mixer vermusen und nach Geschmack vermischen, würzen oder (mit gemixten Datteln) süßen.
Diese Masse dünn ausstreichen und einfrieren.
Vor dem Servieren in Stücke brechen und kurz durchmixen!

Ganz genial – da es absolut exklusiv und sonst nirgends erhältlich ist, ist Wildkräuter- Eis!
Dazu brauchst Du bloß einen Teil Deines letzten green smoothie dünn ausstreichen, einfrieren und vor dem Servieren zerbrechen und kurz durchmixen. Herrlich!

Wer sein Eis gerne cremig hat, kann mit feinst vermahlenen Cashew- Nüssen oder rohköstlichem Mandelpüree ’nachhelfen‘ …

 


Juhuuuuuu!

8. Februar 2011

(Reisebericht Äthiopien)

Hier gibts in ‚stinknormalen’ Cafes frische Mango-, Papaya-, Avokado- smoothies. Und das gleich Krug- weise für 8 Birr (ca. 35c)
Leider wird mein geplantes ‚Projekt’, denen Wildkräuter und Gemüsegrün zu bringen um green smoothies machen zu lassen, nichts werden. Einerseits sind die Kräuter hier derartig holzig und andererseits würden diese Eigenbau- Mixer dieses Lederzeugs wohl kaum kleinkriegen.
Die Brombeeren z.B. sind hier überhaupt nicht essbar; die bestehen nur aus den Kernen, die mit Haut überzogen sind!
Da bewahrheitet sich, was im Essener Friedensevangelium so schön ausgedrückt ist, dass die Engel des Wassers, des Feuers, der Luft und der Erde ausgewogen zusammenarbeiten müssen …

 


Not- Ernährung

20. August 2010

Das sogenannte Paradies hat es tatsächlich einmal gegeben und zwar zu Zeiten unseres Lebens in unserer Afrikanischen Ur- Heimat. Da lebten wir in der Fülle!
Was heute seltene Leckereien für uns sind, vollreife Mangos, frische Feigen, Papayas, Bananen, etc. war damals unser Alltag. Ohne zu arbeiten ‚wuchsen’ uns diese Herrlichkeiten zu.
Ende mit dem Paradies war, als wir in kältere Klimazonen auswanderten. Nichts mehr war hier mehr so köstlich und zubereitungslos zu genießen. Es musste gejagd und gehegt werden. Und vor allem, es musste alles zubereitet werden.
Fleisch, Getreide, Kartoffel schmecken einfach nicht und müssen erst gewürzt oder mit Schmackhafterem vermischt werden.
Wir waren sozusagen auf völlige Not- Ration reduziert.
Das Verrückte ist, dass wir immer noch an diesem unattraktivem Müll hängen und uns auch noch einbilden, gut zu essen.
All unsere Kochkünste sind nur notwendig, weil die Grundzutaten verbessert werden MÜSSEN. All die Spitzenköche machen nichts anderes als relativ wertloses Zeugs so aufzumotzen, dass die vermeintlichen Gourmets sich darum reißen.
Eine Sapote muss nicht verändert, braucht nicht gewürzt oder gegart zu werden. Sie ist vollendet wunderbar. Eine Weintraube braucht weder Zutaten noch Verarbeitungsschritte.
Die gängige Kochkost beruht auf ein, zwei Dutzend Grundzutaten, während die rohköstliche Küche hunderte Naturprodukte kennt und verwendet.
Die vermeintliche Kochkost- Fülle und Vielfalt ist schlicht und einfach inhaltslose Schaumschlägerei. Allein schon, dass man die verschiedenen Körperteile des Schlachtviehs unterschiedlich benennt um daraus eine Pseudo- Vielfalt anzubieten ist lächerlich. Beobachtet man Raubtiere, sieht man, dass die all das Muskelfleisch, das unsere Speisekarten füllt gar nicht oder erst zuletzt angerührt wird.
Detto all die Getreideprodukte! Ob man aus dem Teig Semmeln, Kipferl oder Baguettes formt, ob man das Brot mit ein paar Sonnenblumen- oder Kürbiskernen bestreut oder ob man die Nudeln in dutzenden verschiedenen Formen presst, ist vollkommen egal. Es ist und bleibt ungenießbares verschleimendes und Arthrose- verursachendes Weizenmehl.
Ebenso, all die Milchprodukte! Muttermilch von fremden Arten wäre für erwachsene(!) Menschen schon unpassend bis schädigend genug. Dass man daraus dann noch dutzende bis hunderte pseudo- verschiedene und auch noch schädlichere als die Ausgangs- Produkte und Käse herstellt, wiegt bloß die Konsumenten in einer höchst suspekten Vielfalt.
Die wirkliche Fülle wächst in der Natur! An sie sind wir perfekt angepasst. Sie ist Genuss und mittlerweile leider Luxus! Sie bedarf keines Würzbetrugs, braucht nicht verarbeitet zu werden. Ein Apfel, eine Orange, eine Karotte sind Genuss auf den ersten Biss!
Sie sind vollwertige Nahrung und nicht essbar gemachte Relikte aus Not- Zeiten, wie die Kochkost es ist.
Das, all den Schicki- Micki- Köchen und noch mehr den Konsumenten, die dafür auch noch fürstlich bezahlen ins Stammbuch geschrieben …