Das Goldene Zeitalter

12. Januar 2012

In Esoterik- und spirituellen Kreisen wird heute gerne vom bald anbrechenden ‚Goldenen Zeitalter‘ gesprochen.
Die dazu verkauften Bücher, die dazu angebotenen Vorträge und Seminare sind ganz wunderbare Lebenshilfen. Es wird dabei positiv dargestellt, wie einfach und harmonisch unser Leben sein könnte.

Bloß drei Trugschlüsse liegen bei der Befassung mit diesem Themenbereich relativ nahe:

Die Tatsache, dass der Geist die Materie lenkt/ formt wird ev. falsch verstanden.

Es ist nicht so, dass wir weiterhin faul anderen die (schwerere) Arbeit machen lassen sollen, weiterhin die ‚Dritte Welt‘ für uns arbeiten lassen sollen, um uns währenddessen geistig so weit zu vervollkommnen, diese Arbeiten dann irgendwann mit Geisteskraft materialisieren zu können.
Wir sollten vielmehr unseren Geist dahingehend vervollkommnen, dass wir auch in ’niederen‘ Arbeiten Erfüllung finden.

Auf die Ernährung angewandt, sollte auch nicht geglaubt werden, dass der Geist die Materie so weit führen kann, dass Esssünden locker geistig ausgebessert werden können. Vielmehr sollten wir uns soweit vervollkommnen, dass wir glasklar sehen, dass nur eine artgerechte Ernährung die einzig für uns richtige und für Mitwesen leidfreie ist. DIESE Geisteskraft wird uns zu lebenslanger Dauergesundheit führen!
Nur INSOFERNE ist es richtig, dass der Geist die Materie führt!

Das Goldene Zeitalter kann nicht erwartet, sondern will von uns allen erarbeitet, werden.
Es existierte bereits einmal als evolutionäres Paradies und kann mit unserem Einverständnis und Willen jederzeit wiedererstehen. Ja kann sogar jederzeit bloß wiederangenommen werden. Denn es ist da! Es war immer da!
Wir wollten bloß neue Erfahrungen machen und versuchten unser eigenes Paradies zu erschaffen (siehe auch ‚Paradies oder Schlaraffenland‘).
Wer Lust hat bzw. wer noch nicht ausreichend Erfahrungen gemacht hat, kann gerne an diesem utopischen Zivilisations- Paradies weiterarbeiten.
Andere sind bereits dabei, wieder umzukehren. – Zum Goldenen Zeitalter!

Es ist ja gut und schön, dass immer wieder ‚Weisheiten von aufgestiegenen Meistern‘ gechannelt werden. Doch das inkludiert ganz perfide, dass wir ‚dumm und ohnmächtig‘ ihrer Hilfe bedürfen.
Doch wir alle sind Götter und wissen und können alles für uns Erforderliche selber. Wir wollen bloß fallweise daran erinnert werden. Und dazu reicht es bereits, mal auf die Natur und die Tiere zu gucken. Sie leben bereits das Goldene Zeitalter, ohne Streit, Kinderweinen, Kriegen und Krankheiten …

Es scheint mir fallweise ein letzter Rest unseres ‚Wir sind die Krone der Schöpfung‘- Glaubens zu sein, dass wir lieber nach ‚Höherem‘ streben, lieber ‚Weißen Bruderschaften‘ und anderen ‚Aufgestiegenen‘ glauben als uns mit ’niederen Tieren‘ und ’simpler, schmutziger Natur‘ zu befassen 😉

 


Die Macht der Gedanken

28. Juli 2011

bzw.
Innere Bilder formen die Materie

‚Wie denn das?’
‚Ach geh! Komm mir doch nicht mit so dämlicher Esoterik!’

Wie, wodurch, meinst Du entstand unsere Welt, so wie wir sie heute vorfinden?
Meinst Du tatsächlich ein Schöpfer hätte sie so, und vor allem so unabänderlich und fix erschaffen?
Ist unser Leben, ist unsere Welt nicht in ständigem Wandel begriffen?
Wodurch sollte so etwas passieren, wenn nicht durch unsere Entwicklung, unser Denken, unser So- Sein.

Unsere Häuser heute sind uns selbstverständlich.
Woher kommen sie?
An deren Ursprung standen Gedanken/ Fantasien.
Um ein Haus zu bauen, muss man ersteinmal die Fantasie des Hauses, den Wunsch nach Überdachung in sich tragen, muss erst einmal diesen Gedanken immer detailierter ausformen und planen, bevor ein Hausbau möglich wird.
Auf diese Art wurde alles heute Vorhandene geschaffen, von der Sprache, über unser Verhalten, unsere Werkzeuge, Häuser, Städte, Verkehrsverbindungen, Gegenstände, etc.

Gedanken schaffen also Formen, die wir dann mit ‚Realität, mit Materie füllen’.
Selbst in unserem Körper passiert nichts anderes!
Sieht man sich unsere feinstoffliche Hülle an oder fragt einen Hellsichtigen, wird klar, dass unser ‚Gedanken- und Vorstellungs- Körper’ den Raum schafft, den der physische Körper dann ausfüllt.
Kein Dicker ist zufällig dick! Kein ängstliches Kind ist zufällig ängstlich! Kein Unfall passiert zufällig und ohne vorhergehende Unsicherheit oder Angst! Keine Krankheit entsteht aus Jux und Tollerei!

Oder ein Beispiel aus der Natur: An Stränden findet man immer wieder Skelette von Krabben, Seeigeln, etc.
Sie sind m.E. ein schönes Beispiel dafür wie der Geist aus der umgebenden Materien, aus den Mineralien Formen aufbaut, die nach seinem Austreten noch erhalten bleiben.
Auch unsere Skelette sind nichts anderes als Materie- gewordene Pläne des Geistes!

WIR sind die Gestalter unserer Welt!
– Durch unsere Gedanken!

Und nocheinmal möchte ich darauf hinweisen, WIE wichtig eine gute Gedanken- Hygiene ist bzw. wie wahr folgende Weisheit ist:

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Deine Taten.
Achte auf Deine Taten,
denn sie werden Deine Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.