Helfen

22. Juni 2017

Heute wieder einmal ein Gastbeitrag, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Kürzlich als ich frühmorgens schon in meine Ordination eilte um den vielen Wartenden zu helfen glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen! Schon zu so früher Stunde plagten sich in diesem Fitness- Tempel die armen Menschen. Soetwas kann ich einfach nicht sehen. Natürlich lief ich sofort hinein, half dieser extrem schlanken Dame ihre Gewichte zu stemmen. Dem jungen Mann am Stepper stellte ich seinen Zähler vor, klopfte ihm auf die Schulter und sagte: ‚Es ist genug. Plagen sie sich nicht unnötig. Das sage ich ihnen als Arzt‘. Gottseidank hatte ich auch meine Notfalltasche mit dabei, sodass ich einer völlig erschöpften Frau sofort eine kreislaufstärkende Spritze verabreichen konnte.
Ich finde, das Helfen wo wir nur können sind wir unseren Mitmenschen einfach schuldig. Helfen gehört zu unseren christlich abendländischen Werten. Natürlich hab ich auch meinen Kindern immer die Hausaufgaben gemacht. Was sollen sich so Kleine schon so plagen müssen!?
Natürlich haben wir sie auch täglich in die Schule geführt und wieder abgeholt. Man weiß ja nicht welche Perversen ihnen am Schulweg auflauern …
Ok, unser Schulweg damals war der größte Spaß des ganzen Schultages. Aber heute ist das eben anders. Man will ja schließlich dem Fortschritt nicht im Wege stehen und hilft gerne.
Uns wird ja auch allerorten geholfen. Die Wirtschaft versorgt uns mit immer bequemeren Autos, Maschinen, mit geschmacklich wunderbaren Fertiggerichten und Naschereien. Ok, wir haben ein kleines Übergewichts- und Diabetesproblem. Doch auch da stehen uns doch abertausende höchstqualifizierter Chemiker und Biologen der Pharmaunternehmen helfend zur Seite.
Also ich finde, wir machen alles richtig und sollten zu diesen unseren Werten stehen. Wir haben es echt gut erwischt mit unserem Fortschritt. Wir brauchen keine eigenen Erfahrungen mehr zu machen, können alles in Büchern nachlesen oder im TV oder Internet ansehen. Das sind doch Clowns, die da behaupten, wir würden dadurch manipuliert und sinnlich verarmen! Bin ich blöd und wate durch Sümpfe wenn ich Krokodile sehen will!?
Das wär doch echt verrückt, zu glauben, man müsste heutzutage noch alles selber erleben. So ein Wasserfall oder Sonnenuntergang ist auf dem flat screen doch praktisch naturident! Und obendrein kann die Technik ja noch weitaus mehr!
Also ich steh zu unseren Errungenschaften und Werten und würde sie natürlich auch verteitigen.
Gerade jetzt! Immer mehr sogenannte Alternative wettern zum Beispiel gegen die Pharmas, plädieren für die Stärkung von Selbstheilungskräften … Ja, himmelfixteufel nocheinmal! Als hätt‘ schon einmal jemand diese Selbstheilungskraft gesehen oder wissenschaftlich nachgewiesen! Für meine Medikamente und Impfungen dagegen, ist es selbstverständlich, dass es von der jeweiligen Firma einen Wirknachweis und ausführliche Beipackzettel gibt. Papperlapapp Nebenwirkungen! Alles hat seinen Preis! Das ist einfach so! Wenn man einen Apfel isst, so wirkt der ja nebenher auch gesun …. Ach, das war kein gutes Beispiel …

Puuuuhhh! Ein starkes Stück! Vielleicht brauchen wir ja doch mehr Arzt- Helfer – im wörlichen Sinne – als wir denken … 😉

 

 

 

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245 Tonnen Schmerzmittel !!!

27. Oktober 2016

Diese Menge wird nicht in den USA, nicht in Deutschland ‚verputzt‘!
Nein! Eine Studie des Umweltbundesamtes ergab, dass die Österreicher 245 Tonnen Schmerzmittel im Jahr schlucken!
Nein, das ist kein Schreibfehler.
8 Millionen Menschen nehmen 245 Tonnen(!) Schmerzmittel!
medikamentCa. 40 Prozent der Bevölkerung klagen über wiederkehrende Beschwerden im Nacken oder Rücken, Kopfschmerzen plagen ca. 50% der Menschen regelmäßig.
Der Schmerzmittelverbrauch stieg in den letzten 20 Jahren um 50%.
Überflüssig zu sagen, doch nicht weniger dramatisch, dass bei diesen Mengen sich die Inhaltsstoffe dieser Präparate mittlerweile auch in Abwässern, Flüssen und Seen, im Grund- und Trinkwasser und im Boden, im Klärschlamm und Kompost finden!
Bereits jedes dritte geschluckte Medikament ist ein Schmerzmittel. Gefolgt von den Präparaten der Diabetiker, vor Psychopharmaka und Antibiotika.
In Summe werden ca. 800 Tonnen Medikamente jährlich ‚eingeworfen‘!

Was soll man da noch sagen!?
Noch dazu angesichts der payoli’schen Binsenweisheit, dass all diese Probleme leicht vermeidbar wären …
Das Thema Nebenwirkungen, die die Krankheitsspirale nochmal beschleunigen, ist dabei noch gar nicht angesprochen …

Soweit seit langem wieder einmal ein Report über diese ver-rückte Welt ‚da draußen‘ für alle payolis zwink

 

 

 


Das verhängnisvolle Meer/ Mehr

8. September 2016

So schön das Meer sein kann, kennen wir alle auch die zahllosen verhängnisvollen Geschichten in denen Menschen im Meer zu Tode kamen.
Diese Tragik wird aber bei Weitem von der Tragik des Mehr getoppt:

mehrPraktisch alle unsere Probleme sind Probleme des zuviel!
Egal ob Übergewichte, Müllberge, Aggressionen, Suchtmittel, Drogen, Verkehrsmittel oder auch bei Erkrankungen: Krebs ist zuviel Gewebe, Fieber zuviel Temperatur, ADHS zuviel Bewegung, Hautprobleme zuviel Jucken oder Wimmerl … Immer alles zuviel!

Also müsste man meinen, es läge auf der Hand, durch Weniger, durch Wegnehmen zu therapieren.
Weit gefehlt!
Medikamente, Pülverchen, Massagen, Salben, mehr Bewegung, mehr von anderem, aber auch immer mehr Therapien. Der baumartige Verästelung der Erkrankungen folgen auf den Fuß immer mehr Therapien, immer mehr Heilungswege.
Spricht man mit solchen Heilern fasst man es nicht auf welche Ideen die Leute kommen. Was alles in deren Augen ein Problem sein kann! Besetzungen durch Geister, Verstorbene, Enitäten die an Antikmöbeln kleben, Keime die bei Berührung übertragen werden, Viren, Bakterien, Gedanken- Elementale die sich verselbständigen.
Dagegen wieder hilft nur eine unüberschaubare Anzahl von Therapie- Geräten und Methoden.
Je mehr desto besser!
Und selbst diese Therapeuten sind so übervoll, so gestresst, dass sie dringendst selber Hilfe brauchen.
Hilfe in Form von irgendetwas MEHR natürlich!
Vielleicht haben sie zuwenig ausgeräuchert, zuwenig gebetet, zuwenig meditiert, zuwenig akupunktiert. Ev. liegt ein Energiemangel vor; Energiestau oder -überfluss ja GANZ sicher nicht!

Da denk ich mir oft: ‚Könnt’s nicht sein, dass es überhaupt nur EIN Problem gibt!? Das Problem des ALLES ZUVIEL ? zwink

 

 

 


Schon wieder Jubel!

5. Juni 2015

Am weltgrößten Krebsforschungskongress in Chicago brillierte Österreich mit einer Studie über Brustkrebs und Knochengesundheit.

hormoneDas angeblich Sensationelle, für Denkende allerdings Unfassbare:
Brustkrebs wird in vielen Fällen als ‚hormonbedingter Brustkrebs‘ gesehen!
Hormone, Boten- und Steuerungsstoffe die seit Jahrmillionen grenzgenial und immer treffend richtig vom Körper produziert und eingesetzt werden, sind jetzt plötzlich Krebsverursacher!
Die wirkliche Ursache der Erkrankung, die Ursache dieser Hormonsteuerung interessiert niemanden!
Diese Frauen werden einfach medikamentös behandelt!

Und jetzt stellte sich – und das war die Sensation in Chicago! – in einer 10 jährigen (!) Studie heraus, dass diese Medikamente auch noch Osteoporose bzw. Knochenbrüche verursachen.
Und Achtung! Jetzt festhalten!
Nun gibt es ‚berechtigte Hoffnung‘ gegen dieses Risko der durch die Therapie verursachten Probleme – da kommt man ja fast nicht drauf! – durch weitere, neue Medikamente!
Mit ‚innovatives Medikament‘-, ‚monoklonaler Antikörper‘- und ‚Strukturrisiko‘- Geschwurbel wird versucht zu beeindrucken, aber nichts zu erklären.
Die Frakturen werden damit angeblich halbiert!
Mit solchen Bankrotterklärungen fliegen Leute zu einem Kongress! Und soetwas wird als Sensation durch die Medien getragen!
Die – vielleicht – Halbierung eines selbstverursachten Schadens!
Man fasst es kaum …
Aber in 10 Jahren wird man über die neuerlichen Nebenwirkungen sicher mehr wissen bzw. wird ein neues Medikament ‚berechtigte Hoffnung‘ machen …

… Aber kein ‚dummes‘ Säugetier in freier Natur hatte jemals Brustkrebs!
Deshalb:
paradise your life !     😉

 

 

 


Eine einfache Frage

16. Oktober 2014

ahaWeiß ein Schrotthändler vielleicht wie man unfallfrei Auto fährt, nur weil er zahllose Unfall- Wracks bekommt?

Weiß ein Müllmann, der täglich zig Kilogramm Altbrot entsorgt, wie man gutes Brot bäckt?

Weiß eine vielleicht noch so tüchtige Pediküre etwas über die Funktion des Perionychiums?

Wissen Apotheker, die Unmengen an Medikamenten verkaufen deshalb mehr über den Lebenswandel ihrer Kunden?

Warum also sollten gerade Ärzte die ausschließlich mit Krankheiten und Kranken befasst sind, etwas über Gesundheit wissen!? …. 😉

 

 

 


Katastrophen in Folge

15. Januar 2014

FolgenketteNicht nur die im Buch der menschlichen Dummheiten erwähnte Liste an menschlichen Ideen, die große Verbesserungen versprachen, letztendlich aber uns allesamt nur Nachteile bescherten, sollte erhellend sein und uns eher vom Denken abhalten.
Auch die ‚Kettenreaktionen‘ die solchen Erfindungen folgen und folgten sind oft atemberaubend.

Zum Beispiel aßen sich die Zivilisationsfrauen im Laufe der Zeit eine völlig unnötige, lästige aber regelmäßige Menstruation an, die es bei keinem anderen weiblichen Wesen in der freien Natur gibt. Diese macht neben teilweisen Schmerzen auch noch jede Menge andere Probleme und rief eine Hygieneindustrie auf den Plan, deren Produkte man noch Jahrtausende nach uns finden wird. Obwohl es – natürlich nicht nur – dafür eigens hergestellte Behälter, Entsorgungssysteme, Mülldeponien und umweltverschmutzende Verbrennungsanlagen gibt, die wiederum Menschen beschäftigen und wieder neue Probleme schaffen.
Zudem stürzen als Folge dieser Zivilisationsernährung und der Monatsblutung Frauen ab 45 in einen ebenfalls wieder völlig unnötigen ‚Wechsel- Abgrund‘ mit Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen, den es sonst nirgends in der Natur gibt. Dieser wieder führte zur Entwicklung von Pharma- Produkten mit Nebenwirkungen bis hin zum Krebs … Diese Patientinnen sind ein Mitgrund Krankenhäuser zu bauen, die wiederum eine Unzahl an Menschen binden. Es muss operiert werden, mit all seinen umweltbelastenden Hygieneprodukten, energiefressenden Geräten, die gebaut, gewartet und entsorgt werden müssen und anderer für Gesunde völlig unnötige Infrastruktur.

Ist diese eine kleine Idee, alles zu kochen, es wirklich wert, dafür all diese Nachteile, diese ganze Folgenkette an Unsinnig- und Unnötigkeiten in Kauf zu nehmen!?
Dabei blieben in dieser Aufzählung die vielen Arztbesuche, Medikamente, deren Nebenwirkungen, die Endometriosenfolgen, die Familientragödien wegen Stimmungsschwankungen, die zusätzlichen Waschmittel, Hemmungen, Giftwirkungen der Hygieneprodukte, und, und, und noch unerwähnt …

Doch das ist nur EIN Beispiel!
Glühbirnen, Autos, Flugzeuge, Waffen, Pasteur und Koch’s Hygiene- Irrtümer, die Entdeckung des Tabak- Gebrauchs der Indianer, Alkohol, und, und, und ziehen ähnlich lange oder noch längere und schlimmere Folge- Ketten nach sich.

Und das Verrückte daran: Kaum jemand sieht mehr den Ausgangspunkt, der all dieses Leid, all diesen Wahnsinn auslöste und hält den derzeitigen Zustand für normal, unumgänglich oder sogar für notwendig!

 

 

 


Seltsam …

4. Oktober 2012

Die Polizei konnte bei Dirk Bachs plötzlichem Tod mit 51 keine Anzeichen für Fremdverschulden wahrnehmen, obwohl der Schauspieler und Entertainer wegen Herzproblemen in Behandlung gewesen war und in seiner Wohnung Medikamente gegen Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und zur Cholesterin-Senkung gefunden wurden … 😉
Dieser süße Angeblich- Vegetarier möge dennoch mit seinem – laut BILD – zuletzt verspeisten Rinderfilet „Madagascar“ mit Rosmarinkartoffeln in Frieden ruhen …