Seltsam …

4. Oktober 2012

Die Polizei konnte bei Dirk Bachs plötzlichem Tod mit 51 keine Anzeichen für Fremdverschulden wahrnehmen, obwohl der Schauspieler und Entertainer wegen Herzproblemen in Behandlung gewesen war und in seiner Wohnung Medikamente gegen Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und zur Cholesterin-Senkung gefunden wurden … 😉
Dieser süße Angeblich- Vegetarier möge dennoch mit seinem – laut BILD – zuletzt verspeisten Rinderfilet „Madagascar“ mit Rosmarinkartoffeln in Frieden ruhen …

 


Sexuelle Abscheu

13. Juni 2012

Nicht zufällig ist neben Ernährung, Bewegung und Mentales, das Soziale ein essentiell wichtiges Standbein der ‚paradise your life‘- Philosophie bzw. eines glücklichen, erfüllten Lebens.
Die uns körperlich und sozial so ähnlichen Primaten zeigen uns überdeutlich vor WIE weit wir uns bereits von einer gesunden, artgerechten Verhaltens- und Lebensweise entfernt haben.

In den zwischenmenschlichen Beziehungen nimmt unsere Sexualität einen wichtigen Platz ein. Auch da zeigen uns z.B. Primaten wie Bonobos, wie offen, frei und friktionsfrei Sexualität gelebt werden könnte.
Doch in unserer übertabuisierten ‚Kultur‘ wird Begehren, werden unverlogene Blicke und viele Arten der Berührung zu sexuellen Übergriffen hochgespielt.

So weit, so schlimm.
Dass aber selbst sogenannte Fachleute sich aus diesen gestörten Zivilisationsverstrickungen nicht befreien können, ist ein mehr als trauriges Sittenbild.

Wie ich darauf komme?
Mir fiel kürzlich ein verzweifelter Leserbrief in einer österreichischen Tageszeitung auf.
Nicht nur, dass dieser Brief mir alle Notsignale im Kopf klingeln ließ. Nicht nur, dass mich unendliche Traurigkeit beim Lesen dieses Hilfeschreis überfiel. Ich war völlig fassungslos wie grottenfalsch die Rat – nein, wohl eher RatSCHLAG – gebende Professorin darauf nichteinging.

Hier der Hilferuf:

Abscheu
Die sexuellen Bedürfnisse meines Mannes waren mir (75) immer schon zu viel. Aber je älter er wird, umso ärger wird er. Mit 79 mehrmals täglich und das zu allen möglichen Tageszeiten, das ist doch nicht normal! Da er auch ordinär, aggressiv und gleichgültig wurde, empfinde ich nur mehr Abscheu. Ich würde mich am liebsten scheiden lassen, aber wegen meiner niedrigen Pension ist das nicht möglich.

Dazu Frau Prof. Dr. Gerti Senger:

Das sexuelle Verhalten Ihres Mannes entspricht wirklich nicht dem eines bald 80-Jährigen. Die Ursache könnten verschiedene Veränderungen im Gehirn sein.
Auch sein Desinteresse, seine Taktlosigkeit und seine Aggressivität lassen darauf schließen.
Vielleicht kann ihr Hausarzt Ihren Mann dazu bewegen, die notwendigen Untersuchungen durchführen zu lassen und entsprechende Medikamente einzunehmen.

Was soll man da noch sagen?!

Ein alter Mann darf nicht seinen Testosteronspiegel haben, wird fern- pathologisiert und um die Möglichkeit gebracht ein (vielleicht begleitetes) Gespräch mit seiner Frau über ihrer beider Sichtweisen/ Probleme zu führen.

Einer alten Frau wird die Möglichkeit genommen aus ihrem – natürlich – unbefriedigendem ‚Prostituierten- Dasein‘, durch verbindende Gespräche und mit eigener Kraft herauszukommen und in das Empfindungs- Universum ihres Mannes einzutauchen und es zu verstehen.

Unqualifizierte Fern- Beurteilungen a la ‚entspricht wirklich nicht dem eines bald 80-Jährigen‘ und ‚könnten verschiedene Veränderungen im Gehirn sein‘ bringen absolut nichts.
Die Aussicht auf Pathologisierung und Medikamentierung schon gar nichts! Denn auch diese Frau, dieser Mann hätten ihre Lernaufgaben zu erledigen, könnten ihr Leben durch eine Verbreiterung ihres Horizonts bereichern …

Aber da ist ja die ‚Fachfrau Gerti‘ vor!
Kein Wort von Liebe, kein Wort von gegenseitigem Verständnis, von Gesprächsmöglichkeiten, von konstruktiv- positiven Aussichten, von gemeinsamem Glück …
Nur Pathologisierung, nur Medikamente!
Auch scheint die Dame ihren Kolummnentitel (Lust & Liebe) vergessen zu haben …
DAS ist eine Fachfrau!?
– Wenn’s nicht so traurig wär, wär’s fast ein Witz!

Wer solch eine Fachbetreuung ‚genießt‘ braucht keine Feinde mehr!

Aber wir Menschen stehen mit unserer Kultur und unseren Wissenschaftern und Therapeuten ja weiiiiiiiit über den primitiiiiven Primaten, die einfach Spaß aneinander haben und solche Probleme gar nicht kennen, gell … 🙂

In diesem Sinne: paradise your life!
– Auch beim Sex, auch in der Liebe, auch bei unseren Sozialkontakten!

 


Ich bin immer wieder erstaunt …

27. Februar 2012

Meine eigenen, immer noch viele blinde Flecken überraschen mich schon lange nicht mehr. Ich kenne das seit Jahren, dass ich mir immer wieder gegen die Stirn klatsche und denke: ‚Wie konnte ich DAS bloß übersehen‘, um dem eine neuerliche Änderung und Nachbesserung meiner Lebensweise folgen zu lassen.
Was mich aber oft fast ‚vom Stuhl haut‘ sind so manche ‚Zivilisations- Exzesse‘ meiner ‚Fans‘.
Ja! Ich gestehe: Ich habe überaus treue und entzückende Bewunderer und ‚Mittäter‘. Und ich freue mich unendlich über jeden Einzelnen von ihnen.
Ich möchte es mir keinesfalls auch nur mit einem von Euch ‚verscherzen‘. Aber ich sag es dennoch: Ich bin oft fassungslos, welchen Zivilisationsfallen sie noch immer auf den Leim gehen, wenn ich fallweise so ein bisschen über ‚fremde Zäune‘ gucken darf.
Was da an (unnötigen) Auto-Kilometern verfahren wird, was da an dubiosen Bio- Cremen auf Häute geschmiert wird, Kunstfaserkleidung gekauft, Wegwerfmentalität gelebt wird …
Was da Raumdüfte versprüht, Shampoos, Seifen, Zahnpasten verwendet werden. Was es da in Kühl- und Vorrats- Schränken noch an ‚Ausnahmen‘, in Haushaltsregalen noch an Giftzeugs, gibt. Was da noch Haare geföhnt, Textilien weichgespült oder gestärkt, Wohnräume überheizt werden, was da an Medikamenten herumliegt …
Was da an Zeiten vertrödelt wird mit Werbung gucken, Zeitung lesen, und, und, und …
Ich kann es oft echt nicht fassen.

Das alles soll aber absolut nicht heißen, dass das ein Problem wäre oder ich das verurteilen würde.
Nein, keineswegs! Für mich ist jede Lebensform in Ordnung. Ich bin bloß erstaunt, WIE fest der Griff der Werbung und Wirtschaft um die Menschen ist und WIE stabil alte Gewohnheiten, WIE massiv alte Muster sein können.

Doch ich kenne die Gesetzmäßigkeiten mit denen wir funktionieren: Was einmal im Kopf angekommen ist, wird irgendwann zur Überzeugung und sinkt nach und nach immer tiefer in die Praxis und wird irgendwann zu neuen Gewohnheiten. – Diesbezüglich bin ich da sehr zuversichtlich.

Einzig EINES erachte ich für ‚gefährlich‘ und das weiß auch die ‚Gegenseite‘ und pulvert nicht zufällig Unsummen in die Werbung: In jedem von uns wird ständig alles streng mehrheitlich abgestimmt. Wenn wir von 10 Quellen hören, dass eine Krise kommt, bewirken 5 Gegenstimmen praktisch nichts; wir erwarten, oder erfürchten gar, die – vermutlich ohnehin nicht kommende – Krise.
Dieser Mechanismus läuft bei jedem Thema. Wenn man sich also in einem Freundes- oder Kollegenkreis bewegt, viel Zeitung, Werbung, etc. guckt, wo gesunde Lebensweise nicht vorkommt oder gar verächtlich oder lächerlich gemacht wird, hat eine Lebensweise- Umstellung verdächtig schlechte Karten …

Da sollte man sich nichts vormachen. DAS sollte jedermensch wissen und beachten!
Dafür hilft nur eines! Und davon morgen mehr!

 
PS: Eines will ich keinesfalls unerwähnt lassen: Neben meinem Erstaunen über fremde Ausrutscher bereichern mich natürlich deren viele, viele neuen Aspekte unendlich, die ICH wieder, übersehe. Dafür: Danke, liebe Leute. Danke, Leben!

 


Sprache ist böse!

4. September 2011

Natürlich plaudern wir alle gern, lesen gern, hören uns gern Schilderungen und Geschichten an, usw. All das beruht auf der Sprache und somit tut sie uns auch viel Gutes.
Dennoch ermöglicht die Sprache Lügen und Betrügereien, die ohne ihr unmöglich wären.
Wobei diese ‚Lügen‘ nichtmal bös gemeint sein müssen. Viel an Inhalts- Verfälschungen passiert z.B. durch Verwässerungen aus Unkenntnis oder Ungenauigkeiten.
War ‚Fasten‘ z.B. vor noch nicht allzulanger Zeit ganz einfach ’nichts essen‘ sind die Märkte heute voll mit Fastendrinks und Fastenseminar- Angeboten bei denen nicht wirklich gefastet wird.
Zwei ganz absurde Beispiele hab ich in meiner nächsten Nähe entdeckt.
Nennt eine Apothekerin ihr Geschäft doch tatsächlich ‚Sonnen- Apotheke‘!
Klar kann jeder sein Haus, Geschäft oder Projekt nennen wie er will. Auch die amerikanische Luftwaffe nannte Angriffsflugzeuge und Bomber ‚peacemaker‘!
Eine Apotheke aber, könnte man fast schon sagen, ist nur erforderlich, WEIL die Menschen zuwenig Sonne und Sonnenprodukte an sich ran- und in sich reinlassen. Sieht man sich die Herstellungsprozesse der Präparate und Medikamente an, die in Apotheken angeboten werden, muss man zu dem Schluss kommen, dass es kaum ‚Sonnen- Ferneres‘ gibt.
Auch der Direktor oder die Zuständigen denen die Bennung ihrer Schule in ‚gesunde Schule‘ einfiel dürften einigermaßen von Betriebsblindheit geschlagen sein.
Denn macht man sich einmal frei von unseren Zivilisations- Scheuklappen und sieht sich noch unverbogene Kinder mit ihrer wunderbaren Neugierde und Kreativität, mit ihrem unbändigen Bewegungsdrang an ist es völlig absurd deren ‚Verhaftung‘ zum Stillsitzen und Auswendiglernen fremden Gutes in einer Schule als ‚gesund‘ zu bezeichnen.

Natürlich ist deswegen Sprache nicht generell böse. Doch man sollte sich bloß immer bewusst sein, dass wir, wie dieses kleine Beispiel zeigt

     grün

sehr ‚Wort- getrillt‘ wurden und mittlerweile ‚unter- sinnig‘ sind. Ein klein wenig mehr Gewicht auf unsere Sinne und all diese Wort- Jonglierer können uns nichts mehr anhaben … 😉

 


Ein ganz normaler Tag

15. Juli 2011

Da ich weiß, dass viele der hier Mitlesenden ‚verdächtig‘ normal und gesund und damit sehr unkompliziert leben, hier einmal ein Beispiel eines etwas anderen Tagesablaufs.
Der Falter- Kolumnist Hermes Phettberg hat seinen Lesern seinen Medikamenten- Alltag näher gebracht. Soweit ich das verstehe, dürften aber keine gravierenden, Medikamente erfordernde Erkrankungen vorliegen.

Soetwas kann ich Euch nicht vorenhalten: 😉

Ganz in der Früh: Von Dr. Wilhelm Aschauer verschriebenen Granulat-Tee.
Zum Frühstück: Zur Magenschonung: „Pantoloc -20 mg.“
Liefert mir mehr Calcium: „Maxi-Kalz-Vit D3.“
Ich futtere mir dazu zu: 1 Kapsel Leinsamenöl.
Zur Blutverdünnung: „Thrombo-Ass-50 mg.“
Für’n Herzrhythmus: „Concor-cor-1,25 mg.“
Für den Blutdruck der Innereien: unter Tags: „Norvasc 5mg.“
Für den Blutdruck für den ganzen Organismus unter Tags: „AdeccMD _.“
Für mehr Vitamin B: „Folsan-5mg.“
Für mehr Vitamin B generell: „Meurobion-forte Dragees“
Für Durchblutung: Vasonit retard -400mg.
auch füttere ich mir zu:
Vitamin C plus Zink „Cetebe.“
„Dr. Böhm Haut-Haare-Nägel.“
„Kürbis-Superplus“ d.h. plus Ginseng plus plus plus.
Dies nehm ich vor und während des Frühstücks zu mir!
UND, Einmal pro Woche, nehm ich 40 Sonnentropfen: „Oliovit“.

Das Mittagessen ist ohne Tabletten, ich fütter mir nur zu:
„Lachsöl-Kapseln 1000 mg.“

Nun zur zweiten Tageshälfte: Mindestens eine Stunde nach dem Mittagessen:
wieder den, von Dr. Wilhelm Aschauer verschriebenen, Granulat-Tee trinken und den dann eine Stunde vor dem Abendessen in mich einwirken lassen.

Dann folgt das Abendessen mit folgenden Abend-Pflicht-Tabletten:

Noch einmal: 1 „MaxiKalz“ (damit die Knochendichte nächtens auch wächst)
Und genauso auch: 1″Norvasc-5mg.“ für den Blutdruck der Innereien in der Nacht.
Für den Blutdruck des kompletten Organismus in der Nacht: „Acecmin-10mg.“
Und für die Nacht futtere ich mich mit: „Dr. Böhm-Haut-Haare-Nägel“ und einer Kapsel Weizenkeimöl!

 


Im Horror- Kabinett

18. März 2011

Jetzt hab ich mich ja schon wieder beruhigt. Aber ich war sowas von fassungslos und ‚außer mir’, als ich mich kürzlich für eine alte Dame bei der Hausapotheke ihres Hausarztes anstellte.
DAS sind Welten!!!
Tiefstes Österreichisches Landleben, 1 Arzt für ca. 3000 Einwohner, die dem Wein und dem fetten Speck mehr zugetan sind, und von ihren landwirtschaftlichen Spritzmitteln wohl auch mehr abbekommen, als ihnen guttut und – was mich als Gesundheitstrainer natürlich völlig umhaute – Null Gesundheitsbewusstsein.
Da wird gedankenlos dahingelebt wie es Vater und Mutter schon machten und wenn ein Problem auftaucht ist der Doktor zuständig.
Der wiederum scheffelt Kohle, dass man es nicht fassen kann und sagt ‚natürlich’ niemandem, dass all diese Probleme, von denen ich in dieser einen Wartestunde mitkriegte, locker vermeidbar wären.
Da wird der nachfragenden Bäuerin mit Gichtfingern zur Weiternahme des Gicht- Medikamentes geraten. Da werden die für den Gatten Medikamente abholende Frauen aufgefordert, mit den Kindern doch zur Zecken- Impfung zu kommen. Da wird mit Spital gedroht, wenn nicht bald die nächste Blutuntersuchung gemacht wird. Mit dieser, werden die Menschen dann aber erst recht tief in die Medikamenten- Brühe getunkt. Klar doch, zeigt doch der Befund genau, dass ein Blutdruck-, Cholesterin- und ‚Weiß-der-Teufel-was-noch-alles’- Medikament unbedingt genommen werden muss!
Ich habe – ganz ehrlich – nie zuvor in meinem Leben so viele, so kranke und so ungesund aussehende Menschen, um nicht zu sagen Deix’sche Figuren gesehen! Und die alle dicht gedrängt und begierig nach diesem Pharma- Dreck angestellt!
Es war schrecklich!
Und das Schlimmste war, dass ich durch die aufgeschnappten Gespräche so frustriert war, diese Menschen als ‚so weit entfernt’ empfand, dass ich es nicht schaffte, auch nur eineN anzusprechen auf sein Problem.
Dass das auch sinnlos gewesen wäre, zeigte sich, als ich danach einigen Bekannten von meinem ‚Erlebnis’ erzählte und merkte, dass mich kaum jemand verstand.
Na wie denn auch!? Die Leute leben doch alle ‚gaaaanz normal’ und wer denn sonst, wenn nicht der Doc ist doch zuständig, wenn einem so ein Virus oder anderer Bösling erwischt?

PS: Durch das Schalterfenster sah ich, dass dieser Arzt neben 5 Helferinnen auch eine Frau beschäftigt, die ausschließlich gelieferte Kartons öffnet und die Medikamente einschlichtet. Da muss dieses Zeug tonnenweise über den Tisch gehen …

 


Migräne …

7. März 2011

… war heute das Thema einer Medizin- prominent besetzten Radio- Sendung auf Ö1.

Die Zusammenfassung:
Die Mediziner wissen – noch immer – absolut nichts, wie man diesem schlimmen Problem, das nur selbst Betroffene wirklich nachvollziehen können, beikommen könnte. Es wurde ohne Ende über Medikamente schwadroniert, die witzigerweise einerseits Migränen auslösen können und andererseits gegen Migräne verschrieben werden.
Trotz aller zugegebenen medizinischen Misserfolge wurde natürlich x- mal betont, dass man doch unbedingt den Arzt oder eine Kopfschmerz- Ambulanzen aufsuchen sollte …

Im ‚paradise your life- Universum‘ ist alles bedeutend einfacher!
Ich weiß von einigen Fällen, in denen – teilweise sogar Jahrzehnte lang bestehende – Migränen durch ein bloße Umstellung der Ernährung auf Rohernährung verschwanden.

Interessant in diesem Zusammenhang war die Beobachtung der Ärzte, dass Migräne- Anfälle durch verschiedene Käse, Alkoholika und andere nichtartgerechte (auf diese Erklärung kommen sie natürlich nicht und belassen es bloß bei Aufzählungen) Lebensumstände ausgelöst werden können. – Na, so ein Zufall aber auch … 😉
Noch interessanter und für mich schon fast zum Lachen, war, dass für die Medizin heute als sicher gilt, dass Migräne ein Entzündungs- Geschehen im Gehirn ist.
Als Rohköstler aber weiß man, dass alle Arten von Entzündungen im Körper, bei einer menschengerechten Lebensweise verschwinden bzw. Entzündungen, die zu vielen der ‚normalen Leben’ gehören wie Schweißgeruch, Räuspern und andere – vermeintliche – Selbstverständlichkeiten, bereits ein massives Warnsignal sind.

Auch wenn solche Schilderungen bei eventuell Betroffenen auf Ungläubigkeit stoßen mögen, entsprechen sie nicht nur den Tatsachen, sondern auch dem stringenten Schöpfungs-/ Evolutions- Plan.
Auch fühlen sich viele Betroffene durch solche Erklärungen beschuldigt. Doch niemand ist ’schuldig‘! Wir schaffen bloß, und auch das natürlich unbewusst bzw. von Eltern, Erziehern und Gesellschaft – gutmeinend – falsch informiert, die Ursachen die unser Immunsystem irgendwann überfordern bzw. den Körper erkranken lassen.

Wir müssen endlich einsehen, dass ein gesunder Körper keinerlei Probleme macht und jedes, auch schon kleinste Problem auf unsere Fehlverhalten zurückzuführen ist.
Mit diesem Wissen paradised Du locker your life 🙂

 


Das Scheinargument „medizinischtechnischer Fortschritt“

4. März 2011

Hier einige Auszüge aus dem neuesten Rundbrief von Dr. Rath. Ich befürworte seine Geschäfte keinesfalls, will er m.E. sich bloß einen Teil des fetten Pharma- Kuchens selber einverleiben und nicht Menschen gesunden lassen. Doch seine Argumente über die Pharma- Machenschaften sind stichhaltig und gut belegt.

… Die besonders besorgniserregende Entwicklung der
Arzneimittelkosten über einen Zeitraum von 60 Jahren zeigt diese Abb.:

Nicht zu vergessen: Hinzu kommen auch noch die privaten Zuzahlungen der Kassenpatienten sowie die arzneimittelbezogenen Ausgaben der Privaten Krankenkassen (PKV). Erstere wurden im vergangenen Jahr mit 1,8 Mrd. Euro für Arzneimittel zusätzlich aus eigener Tasche abgezockt. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten muss jeder Patient grundsätzlich10 % des Preises draufzahlen. Auch bei diesen Zuzahlungen gibt es über die Jahre hinweg nur einen Weg: nach oben.
Die Bedingungen für stets sprudelnde Gewinne sind perfekt: Patente sind der Schlüssel. Damit verbunden ist das Preisdiktat. Studien werden von den Pharmafirmen selbst durchgeführt, ggf. entsprechend vorteilhaft manipuliert oder ganz zurückgehalten, alles im Hinblick auf eine gewinnträchtige Vermarktung. Kontrollmöglichkeiten durch nabhängige Institutionen existieren kaum.
Dafür aber weitreichende Einflussmöglichkeiten der Pharmalobby, ob in „gut betreuten“ Selbsthilfegruppen, mittels diensteifriger Politiker oder durch hörige Medien. Nicht Gesundheit, sondern steigende Gewinnerwirtschaftung ist die Triebkraft in diesem Gesundheitssystem. Ganz offen wird bereits von Gesundheitswirtschaft gesprochen. Sie muss hochrentabel sein. Wie kann es sein, dass z. B. Krankenhäuser ihren Chefärzten Verträge vorlegen, um diese zu jährlichen Umsatzsteigerungen von vier Prozent zu verpflichten! An erster Stelle rangiert immer der höchstmögliche Umsatz der Praxis, des Krankenhauses, der Apotheke.
Ganz oben steht allerdings der Hauptakteur:
das Pharmainvestmentgeschäft.
Nur noch den Aktionären verpflichtet, steht einzig die Gewinnmaximierung im Vordergrund, nicht die Gesundung von Kranken oder gar eine Krankheitsvermeidung.
Die unbegrenzte Renditebefriedigung der Investoren mittels der Kranken ist ein einzigartiges Geschäft. Hier gibt es keine Patienten, nur noch Kunden. Der Arzt verkommt zum bloßen Dienstleister und muss selbst in Kategorien steigender Umsätze denken. So werden Krankenakten nach möglichen neuen, behandlungsbedürftigen Krankheiten durchgeforstet, immer neue Termine zwecks Untersuchungen mit den „Kunden“ vereinbart, zweifelhafte Diagnosen gestellt, ob nicht doch noch eine ernsthafte (vermarktungsfähige) Krankheit vorhanden sein könnte, und Medikamente verschreiben ist nahezu immer dabei. Gelangt der Patient erst in dieses Stadium, dann übernimmt die Gesundheitswirtschaft die volle Macht, meistens für die verbleibende Zeit seines Lebens. Viele werden durch übertriebene Verschreibung von Arzneimitteln mit ihren hochgradigen Nebenwirkungen schier zu Tode therapiert.
Die Medizin ist verkommen zu einem reinen Konsumgut. Und nur Konsumenten kurbeln schließlich die Wirtschaft an. Schwerstkranke bzw. chronisch Kranke sind somit die besten „Verbraucher“ und unglaublich profitable Kunden für die Gesundheitswirtschaft. Das ist unfassbar zynisch, leider aber das Ergebnis dieser nur noch auf Profit getrimmten Gesundheitsindustrie. Und noch perfider ist, dass es dieser Branche mit Hilfe der Politik gelingt, uns allen per Gesetz die dafür benötigten finanziellen Mittel über ständige Beitragssteigerungen Jahr für Jahr aus der Tasche zu ziehen. Um es deutlich zu formulieren: Nicht der propagierte medizinisch-technische Fortschritt ist eine Hauptursache der massiven Kostensteigerung im Gesundheitsbereich, sondern die tägliche Jagd nach Rendite, also nach Kranken oder zukünftigen Patienten.
Mehr Werbung als Forschung Die Pharmabranche argumentiert, dass neue Medikamente deswegen immer teurer würden, weil die Forschung und Entwicklung große finanzielle Mittel verschlingt. Dass dies nicht den Tatsachen entspricht, ist offenkundig. Unabhängige Berechnungen zeigen, dass die Branche dafür nur etwa ein Achtel des Betrages aufbringt, den sie offiziell angibt. Statt dessen wird doppelt so viel Geld wie für die Forschung in die Vermarktung dieser Medikamente gesteckt. Es wird geschätzt, dass in Deutschland etwa 40 % der Gesamtumsätze der Pharmaindustrie
für das Marketing verwendet werden.1 Auch diesen Etat finanzieren selbstverständlich die Versicherten, einzig damit die Pharma-Abzocker ihre Arzneien zwecks Renditeerwirtschaftung schnellstmöglich auf den Markt bringen und möglichst lange dort halten können. Dies ziemlich unabhängig davon, ob es wirklich neue oder nur Scheininnovationen sind oder ob ein wirklicher Zusatznutzen vorhanden ist.
Im Sinne eines dauerhaften Profits gilt, möglichst lange an der „Bekämpfung“ von Krankheiten zu forschen. Nur der Verkauf immer teurerer Medikamente sorgt dafür, die Aktienkurse hoch zu treiben, die für die Existenz dieser Pharma-Giganten die Grundlage sind. Die medizinische Wissenschaft wurde fast ausnahmslos in deren Dienste gestellt. Unabhängige Forschung ist heute zu einem Fremdwort geworden. Das gilt auch für die meisten Hochschulen und Universitäten, die zwingend auf finanzielle Drittmittel angewiesen sind.

Deshalb: Trau keinem, der Geld nimmt! Vertrau auf die Großzügigkeit und Freigibigkeit der Natur.
Oder noch kürzer und einfacher:
paradise your life ! 🙂

 


Die Medizin als heimtückische Verführerin

13. November 2010

„Gandhi ist ein strikter Vertreter der Naturheilverfahren und ein ebenso energischer Kritiker der wissenschaftlichen Medizin. Er hält sie für eine heimtückische Verführerin, die den Menschen dazu verleitet, sich gehen zu lassen und leichtfertig gesundheitliche Risiken in Kauf zu nehmen. Als Beispiel nennt er einen Mann, der zuviel isst. Er bekommt Magen-Darm-Beschwerden, doch anstatt daraus seine Lehren für sich zu ziehen, geht er zum Arzt, der ihm mehrere Arzneien verordnet – mit der Folge, dass der Patient die Medikamente schluckt, seinen ungesunden Lebenswandel beibehält und weiter im Nahrungsüberfluss schwelgt.
Für einen Satyagrahi ist diese Vorgehensweise nicht akzeptabel, weil sie die moralische Verfehlung, die Gier des Patienten, unberührt lässt und weil es in ihr nur so von Gewalt wimmelt. Denn letzten Endes ist nicht nur das Verhalten des Arztes, der mit seinen Medikamenten natürliche Symptome unterdrückt, ein Akt der Gewalt, sondern auch das Verhalten des Patienten, der mithilfe der Arznei fortfahren kann, seinen Körper mit falscher Ernährung zu drangsalieren.
Gandhis Fazit: Die moderne Medizin ist unmoralisch, weil sie statt Selbstbeherrschung das verhängnisvolle Dreigestirn von Schwelgen, Gewalt und Gier unterstützt. Richtige Medizin muss die Selbstbeherrschung und Unabhängigkeit des Menschen fördern. Denn auch in Fragen der Gesundheit ist der Mensch in erster Linie selbst verantwortlich.“
(Zitat aus Jörg Zittlau’s ‚Das Gandhi- Prinzip’)

 


Krankheit heilt!

24. August 2010

Gemeint ist mit diesen zwei Worten nicht, dass eine Krankheit irgendwann mal heilt, sondern dass nicht der Arzt, das Medikament, das Globuli oder Kräutl, sondern Deine Krankheit Dich heilt.
Ja, es klingt absurd, aber Krankheit heilt!
Die Krankheit ist der Heilungsprozess, ist ein Not- oder Rettungsprogramm des Körpers.
Damit versucht er Lebensführungsfehler die wir ihm, und damit uns, angetan haben, zu korrigieren.
Fallweise muss er dazu die Hilfe von sogenannten Krankheits- Erregern, von Viren oder Bakterien in Anspruch nehmen.

Sieh Krankheit nicht mehr als Böses, als etwas von außen verursachtes, sondern als das was sie ist: Ein Versuch des Körpers, etwas das ihm eingefüllt wurde und nicht hinein gehört, auszuscheiden oder irgendwo zu deponieren.
Wir alle haben unsere Schwachstellen. Und genau dort werden diese Entgiftungs- und Entschlackungsbemühungen häufig zuerst sichtbar. Was dem einen seine empfindliche, mit Ausschlägen reagierende Haut ist, ist einem anderen sein Durchfall oder Schnupfen.
Selbst Krebs ist laut Dr. Wendt eine Eiweißspeicher- Erkrankung, bei der der Körper versucht, das Zuviel an eingefülltem Eiweiß in einem Gewebe- und damit Eiweiß- ‚Klumpen’ zu deponieren.
Niemand muss glauben, dass es tatsächlich so ist. Doch schon die Beobachtung nach diesem Gesichtspunkt kann sehr heilend und erhellend sein.
Zum einen ist bereits die positive Denkweise, dass unser Körper mit einer wunderbaren, alten Weisheit ausgestattet ist und immer weiß was er tut, heilsamer als dieses alte, von Ärzten eingebrachte und forcierte ‚Kaputt- Bild’.
Unser Körper ist nie kaputt, er wird höchstens von uns kaputt gemacht!
Und andererseits kann solch ein Beobachten uns sehr heilsame Zusammenhänge nahe bringen.
Natürlich werden derartige Zusammenhänge umso einfacher sichtbar und deutlicher, je einfacher wir leben, je übersichtlicher unsere Verhaltenslandschaft ist. Das heißt in der Praxis, jemand der ständig von allen Tellern nascht wird wohl kaum Unverträglichkeiten, Allergene oder Reizauslöser festmachen können.