susisu’s Frage …

26. April 2019

… ‚Dein „aus dem Kopf, wieder zurück ins Herz kommen“ klingt so einfach. Aber wie genau tut man da?‘, zu meinem Oster- Beitrag haben sich vielleicht auch andere gestellt. Deshalb hier 4 kleine Beispiele als Antwort/ Anregung:

Alles, was den ‚Kopf abschaltet‘, was die Gedanken beruhigt bis ’stilllegt‘, bringt uns automatisch in unser Zentrum, ins Fühlen, ins Herz. Also alle Formen von Meditation sind dazu hilfreich.

Du kannst aber auch Mitgefühl/ Empathie üben. Überlege Dir, was Dich gefühlsmäßig besonders berührt. Das kann ein flauschiges Küken, eine schlafende Katze, ein Baby, eine Erinnerung, ein Lichtstrahl aus der Wolkendecke, der schlafende Liebste, ein händchenhaltendes altes Paar oder 1000 andere Dinge sein, einfach irgendetwas, wobei Du nicht denken musst, sondern ein starkes ‚warmes‘ Gefühl verspürst. Das ruf Dir immer wieder herbei und versuche es ‚auszudehnen‘! Auszuweiten, auch auf andere Situationen, andere Bilder, andere Menschen.

Oder Du versuchst Kopf und Herz zu koppeln. Egal, ob Du daraus eine Konzentrationsübung machst, bei der Du Herz und Kopf gedanklich und gefühlsmäßig immer wieder in eine gemeinsame ‚Blase’/ ‚Wolke‘ bringst. Oder ob Du Dein Augen- Sehen immer wieder und immer mehr zu einem ‚Sehen mit dem Herzen‘ machst. Das heißt, jedem, einem Blick/ Bild folgenden Gedanken a la ‚Die ist fesch‘, ‚Der fährt wie ein Verrückter‘, etc., ein Gefühl wie ‚Wie mag es der gehen?‘, ‚Was bewegt den?‘, etc. folgen lassen. Das wird im Laufe des Übens zu selbstverständlichem und ‚automatischem‘ gut Sehen mit dem Herzen.

Doch auch das Segnen ist eine wunderbare Herzensübung (siehe ‚Ich segne Dich, Du segnest mich‘)

Möge die Übung gelingen!     

 

 

 


Fenster 14

14. Dezember 2012

14‚Na hallo! Da ist ja gar nichts drinnen!’ entfuhr es mir heute beim Öffnen des 14. Fensterchens.
Bevor ich mich noch so richtig empören konnte, dass das heutige Fenster des Adventkalenders nichts enthielt, bemerkte ich in ihm eine feine Linie. Angestrengt versuchte ich sie genauer zu sehen. Irgendetwas schien sie zu beinhalten, aber ich konnte es nicht erkennen.
Wo war doch gleich diese kleine Spielzeuglupe, die von den Kindern noch herumlag?
Ach ja, da ist sie ja!
So, mal gucken!
K  n  a  c  k    N  ü  s  s  e   !
Waaas!? Knack Nüsse?
Warum soll ich Nüsse knacken?
Ich denke nicht dran, Nüsse zu knacken!
….…
Warum eigentlich nicht!?
Ich grummelte noch einige Zeit enttäuscht über den sparsamen Fensterinhalt herum, bevor ich mich doch ans Werk machte und mich vor einen vollen Korb mit Walnüssen setzte.
Bald war die Welt um mich versunken. Ich hörte nichts, ich sah nichts, außer den Nüssen. Ich knackte und knackte – und war.
Es tauchten längst vergessen geglaubte Bilder auf. Ich knacke und esse mit dem längst hinübergegangenen Großvater in dessen Scheune Nüsse und er erzählt diese Geschichten, die ich so sehr liebte.
Ich sehe mich als kleinen Buben Walnussblätter zwischen den Fingern zerreiben und diesen herrlichen Duft wieder und wieder aufschnuffeln.
Ich sehe mich mit dem winzigkleinen auf meiner Brust schlafenden Erstgeborenen in der Hängematte liegen und nach oben in die schier unendlich weite Krone unseres Nussbaumes blicken …

Das wird ab heute meine liebste Meditation! Die Nussknack- Meditation.
Und das Ergebnis nährt Seele UND Leib 😉

 


Einschneidende Beurteilungen

18. November 2012

Horch Dir einmal bewusst und kritisch Geschichten alter Menschen an!
Unglaublich, was oft einzelne Sätze von Ärzten, Lehrern, Eltern bewirkt haben!
Was für unglaubliche Unsinne, ganze Lebensläufe gelenkt haben!
Auch, die damals noch gar nicht möglichen Prognosen, die Menschen lebenslang eingeschränkt oder ‚verbogen‘ haben …
Ich kenne Menschen, die ein Leben lang Herzmedikamente nehmen, aufgrund einer Diagnose, die dieser Arzt damals noch gar nicht verlässlich hätte stellen können/ dürfen.
Da gibt es Schonungs- Anweisungen, die Menschen ein Leben lang jegliche Bewegung und Aktivität verhindern, obwohl sich die Bedingungen längst geändert haben.
Da gibt es Überzeugungen, etwas nicht zu können, die in frühester Jugend gelegt wurden, viele, viele Aktivitäten verhindert haben, ohne einen schlüssigen oder nachvollziehbaren Grund zu haben.
So gesehen, achte sehr genau darauf, was Du heute sagst!
Es wirkt!

Generell gilt: Gesagtes/ Angesprochenes manifestiert sich!

Überleg Dir also bitte immer genau, was Du zu anderen sagst, was Du Dir selber für ‚Programmierungen auferlegst‘!
Überprüfe auch regelmäßig welche Programmierungen Dir ‚eingebaut‘ wurden!

 


Minuten- Meditation

28. Februar 2012

WAS lenkt uns eigentlich?
Wer oder was bestimmt, wer wir sind und werden? Wer oder was bestimmt, was wir denken?
Seeehr interessante Fragen …

Und eine seeehr einfache Antwort:
Wir sind das Produkt, die Summe, der Mittelwert all unserer Eindrücke und Erfahrungen.
Und wir werden die werden, als die wir uns derzeit gestalten, durch das, was wir konsumieren, ansehen, anhorchen, was wir denken …
So klar, so einfach!

Was also ist zu tun?
Wollen wir der Spielball Fremder sein? Wollen wir uns tagtäglich manipulieren, beeinflussen, hypnotisieren lassen durch Außeneinflüsse, die wir uns ‚reinziehen‘?
Wollen wir kritiklos das Produkt anderer werden oder wollen WIR festlegen, was und wer wir werden wollen?

Da wir nun bereits wissen (siehe Demokratie im Körper) , dass in uns streng demokratisch zwischen allen ‚Inputs‘ abgestimmt wird, können wir uns nur lenken und beeinflussen durch die Auswahl und Festlegung dessen, was wir denken, sehen, hören.

Also kritisch und bewusst unsere Außenreize auswählen
UND: BEWUSST denken!

Wunderbar eignet sich dazu die Minuten- Meditation, die noch dazu uns schnelllebigen West- Menschen sehr entgegenkommt.
Denn wer kennt das nicht, dass man sich durch ‚endloses‘ Sitzen und Meditieren quält? …

So funktioniert die Minuten- Meditation:

    a) Such Dir einige, in ihren Aussagen, Dir wichtige Bilder oder (Wort-)Formeln.

    b) Überleg Dir einige in Deinem Tagesablauf immer wiederkehrende Situationen

    c) Verbinde a) und b)

Also stell Dir z.B. immer beim Kauen Deines Essens ein Bild der unendlichen Dankbarkeit über das Beschenktwerden durch die Natur vor.
Oder denke bei jedem Aufwachen für ein, zwei Minuten an das glanzvolle Bild des folgenden freud-, licht- und liebevollen Tages.
Oder ‚verumständliche‘ Deine Essenszubereitung um in keinen rationellen Trott zu verfallen, sondern der zubereiteten Nahrung liebevolle Gefühle entgegenzubringen (Du erinnerst Dich an die Emoto- Überlegungen!?)
Oder segne im Geist jeden Dir entgegenkommenden Menschen und sieh in ihm ein göttliches Wesen.
Oder, oder, oder …

Das ist Minuten- Meditation!
Sie strengt nicht an, kostet keine zusätzliche Lebenszeit, nutz Deinen Tag besser aus, beschert Dir mehr Lebensqualität, verfeinert Deine Achtsamkeit …
Sie ist ganz einfach wunderbar! 🙂

Du brauchst sie nur zu tun! 😉

 


Alles ist gut

14. Dezember 2011

Leser dieses blogs wissen, dass wir in unserer heutigen Zeit und Gesellschaft viel falsch machen, dass wir tagtäglich, um nicht zu sagen sekündlich gegen uns, gegen unsere Urbedürfnisse arbeiten, gegen Naturgesetze verstoßen, dass wir uns zuwenig und falsch bewegen, uns falsch ernähren, unschlau denken und vereinsamter sind als jede Generation zuvor.

ABER!
Alles ist gut, wie Du es machst!
Hadere nicht mit Dir und der Welt! Es ist dennoch alles wunderbar!
Zweifle nicht an Dir und schon gar nicht verzweifle!
Sei dankbar für dieses wunderbare Leben und zuversichtlich. Alles wird gut!
Du wirst sehen, mit jedem Tag wird Dir mehr klarer werden.
Mit jeder Mahlzeit wirst Du Dich gesünder, naturnäher und besser ernähren.
Mit jeder Handlung wirst Du achtsamer, bedachter werden.
Mit jedem Gespräch, mit jeder Umarmung wirst Du der All- Liebe, Deinem liebevollen Netzwerk näher kommen.
Mit jeder Überlegung, mit jeder Meditation wirst Du mehr in Dein Sein rutschen.

Du hast alle Chancen der Welt und Du wirst sie nutzen.
Du hast sie auch schon bisher genutzt und auch was Du im Moment tust ist ok.