Sei ein Mensch!

13. Juni 2022

Dieser Aufruf klingt vielleicht absurd, ist aber absolut ernst gemeint.

Jetzt erst, nachträglich wird mir klar, wie sehr mich die Meinungs- Differenzen mit meinen Klienten und Vortragsgästen belastet haben. Glücklicher Weise habe ich zu heutigen Plauder- Partnern einen größeren Abstand und dennoch machen mich manche Menschen fassungslos.

Da schwallen unsere Philosophen seit Jahrhunderten rum, wie großartig sich diese Krone der Schöpfung von den Tieren abhebt, wie sehr wir durch unseren freien Willen glänzen. Und dann kämpfen viele Mitbürger lebenslang gegen Probleme mit dem einmal angewöhnten Mama- Happahappa oder dem einmal in der Pubertät begonnenen Rauchen!

Selbst in einer kürzlich durchblätterten Bioladen- Gratiszeitung geht es, wie schon vor 20 Jahren auch, um die leidige Fleisch- oder ‚Nicht-Fleisch‘- Frage.

Bitte, wozu haben wir ein Denkvermögen!? Da wäge ich doch umfassend ab und dann war’s das doch! Dann verliere ich doch keinen Gedanken mehr an die verworfene Variante! Oder rennen diese Leute auch nach jeder Kreuzung zurück, um das Abbiegeverhalten nocheinmal zu überdenken!?     

Soviel Nicht-, um nicht zu sagen Dumm- Mensch macht mich fassungslos!

Ja klar, können sich Bedingungen, die einer früheren Entscheidung zugrunde lagen auch ändern und eine Neuabschätzung erfordern. Aber doch nicht bei so läppischen Themen! Als wären Tiere jetzt plötzlich leidensfähiger, weniger wert oder unsere Gesundheit nicht mehr so wichtig!

Doch das Essen ist nur ein Beispiel! Wir sollten und dürften unser Menschsein, bei allen Themen üben! Denn es ist nicht zu unterschätzen welch wichtige Informationen gerade in den Bereichen stecken, in denen wir so gerne und ausdauernd herumtümpeln. Genau diese sagen uns, dass wir in dem Punkt etwas zu lösen, zu bearbeiten, hätten, das uns wieder ein Stück näher zu einem freien, unabhängigen und ‚menschlicheren‘ Menschen machen würde.

Also, liebe Leute, nehmt Euch und Euer Menschsein ernster und wichtiger, stellt Euch über derartige Banalthemen und seid fortan stolze Menschen, im Sinne von aufrecht, klar und ‚Gottes Ebenbild‘, im Sinne von


 
 
 


Jesus Christus aktuell

14. Januar 2019

„Denn wahrlich, ich sage euch, der, der tötet, tötet sich selbst,
und wer vom Fleisch erschlagener Tiere isst, isst vom Körper des Todes.
Aber ich sage euch:
Tötet weder Mensch noch Tier, noch die Nahrung, die euer Mund aufnimmt.
Denn wenn ihr lebendige Nahrung esst,
wird sie euch beleben, aber wenn ihr eure Nahrung tötet,
wird euch die tote Nahrung ebenfalls töten.“

Jesus Christus (im apokryphen „Evangelium der Essener“)

 

 

 


Die wichtigste Stunde

10. September 2018

 

„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht.
Das notwendigste Werk ist stets die Liebe.“

Meister Eckhart

 

 

 


Der Mensch …

30. Juli 2018

… sagt Wikipedia und jedes Grundschul- Biologiebuch,
Der Mensch, auch Homo sapiens (lat. für „verstehender, verständiger“ bzw. „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“), ist nach der biologischen Systematik ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenprimaten (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae).

Dies nur nochmal zur Erinnerung! 😉

 

 

 


Unglaublich!

2. November 2017

Schon 1956 schrieb der wunderbare Erich Fromm in seinem genialen ‚Die Kunst des Liebens‘:

Der moderne Mensch ist sich selbst, seinen Mitmenschen und der Natur entfremdet. Er hat sich in eine Gebrauchsware verwandelt und erlebt seine Lebenskräfte als Kapitalanlage, die ihm unter den jeweils gegebenen Marktbedingungen den größtmöglichen Profit einzubringen hat. Die menschlichen Beziehungen sind im wesentlichen die von entfremdeten Automaten.
Jeder glaubt sich dann in Sicherheit, wenn er möglichst dicht bei der Herde bleibt und sich in seinem Denken, Fühlen und Handeln nicht von den anderen unterscheidet. Während aber jeder versucht, den übrigen so nahe wie möglich zu sein, bleibt er doch völlig allein und hat ein tiefes Gefühl der Unsicherheit, Angst und Schuld, wie es immer dann entsteht, wenn der Mensch sein Getrenntsein nicht zu überwinden vermag.
Unsere Zivilisation verfügt über viele Betäubungsmittel, die den Leuten helfen, sich ihres Alleinseins nicht bewußt zu werden: Da ist vor allem die strenge Routine der bürokratischen, mechanischen Arbeit, die verhindern hilft, daß sich die Menschen ihres tiefsten Bedürfnisses, des Verlangens nach Transzendenz und Einheit, bewußt werden.
Da die Arbeitsroutine hierzu nicht ausreicht, überwindet der Mensch seine unbewußte Verzweiflung durch die Routine des Vergnügens, durch den passiven Konsum von Tönen und Bildern, wie sie ihm die Vergnügungsindustrie bietet; außerdem durch die Befriedigung, ständig neue Dinge zu kaufen und diese bald wieder gegen andere auszuwechseln.
Der moderne Mensch kommt tatsächlich dem Bild nahe, das Aldous Huxley in seinem Roman „Brave New World“ (1946) beschreibt: Er ist gut genährt, gut gekleidet und sexuell befriedigt, aber ohne Selbst und steht nur in einem höchst oberflächlichen Kontakt mit seinen Mitmenschen …

So früh, so treffend!
Was würde er wohl zu den heutigen tablet- ‚Wischern‘ und Couch-Potatos sagen!?

 

 

 


Was ist der Trick?

14. Mai 2015

zerstückelung‚Wie bitte‘ frage ich mich oft, ‚kann man so viele, auch höchst kluge Menschen, so sehr unter Kontrolle, in Geiselhaft und in ihren Hamsterrädern halten?‘

Es gibt viele Antworten darauf.
Die kürzeste ist: Die Menschen werden verdummt, verwirrt und abgelenkt durch eine Zerstückelung der Wahrheit, in eine Fülle von nebulosen Details.
Oder umgekehrt, sozusagen ‚von oben‘ gedacht: ‚Lass sie ja nicht zum Denken kommen bzw. das Große und Einfache, das Ganze erkennen!‘

Um nur ein Beispiel dazu zu bringen: Zigtausende(!) unterschiedliche Krankheits- Diagnosen sind definiert und möglich. Doch nicht eine dieser Erkrankungen gäbe es bei der Einhaltung nur einer Regel: Lebe naturgemäß!

Oder beim vorigen Beitrag (‚Stell Dir eine Welt vor …‘) hab ich begonnen unsere vielen ‚Falschprogrammierungen‘ aufzuzählen. Alle sie wären aber hinfällig, bei nur einem ‚einzigen‘ naturrichtigen Denken.
Oder bildlich gesagt, das alles sind bloß Brösel der obigen ‚Wahrheits- Kugel‘ die für jedermensch höchst einfach verstehbar ist, während die vielen Bröselchen uns aber unser Hirn überschwemmen und überfordern.

 

 

 


G G G G G G

9. März 2015

Nein die 6 G stehen nicht für hemmungsloses Gegrinse, sondern für etwas fast ebenso Schönes:

Wir alle sind
Grüne (dazu später)
Götter (das haben bloß manche vergessen), die in der
Gewissheit leben, dass immer alles gut ist, wie es ist. Die liebevoll
Gemeinschaftlich leben und Dauer-
Glücklich und
Gesund sind.

Nachsatz zum ‚Grün‚: Wenn wir uns in der belebten – Lebendiges stammt vom ‚großen‘, vom ‚Chef- Gott‘! – Natur umsehen, fällt das Überwiegen von Grün auf. Da es Gott doch sicher nur gut mit uns, seinen Gott- Kindern, meint, kann also Grün nur das Beste für uns sein.
Und tatsächlich! Probier Dich mal rohköstlich durch die Obst-, Gemüse, Kräuter-, Samen-, Nüsse- Palette!
Grün ist wunderbar! Grün nährt uns! Grün vitalisiert uns! Grün harmonisiert uns!
Grün bringt göttliche Informationen, sozusagen göttliches Licht in unsere Zellen.
Grün ist so wunderbar, dass wir problemlos diese oben angeführte Kette ausschließlich mit Grün beginnen können und uns um den Rest nicht zu kümmern brauchen.
Tu Dir was Gutes! Schenk Dir die Lebens- Prämisse ‚Kein Tag ohne Grün !‘!
– Je wilder desto besser!

Dennoch noch ein paar Worte zu den weiteren 5 G’s:
Wir sind schöpferische, gestaltende und somit göttliche Wesen. Sogar in der Bibel steht, dass wir nach Gottes Ebenbild geschaffen wurden.
Das sollte tagtäglich – … ach, was sag ich!? sekündlich – unsere Grundeinstellung sein!

Damit braucht man keine Angst, keine Zweifel zu haben. Götter (die wir sind) blicken immer zuversichtlich, mit unerschütterlicher Gewissheit vorwärts! Allein schon solch eine Einstellung und Festigkeit macht uns zu Göttern!

So wie wir Götter sind, sind auch alle unsere Mitwesen ‚Gottes Kinder‘ und damit unsere Geschwister und ebenfalls Götter. Warum sollten wir uns NICHT mit ihnen zusammentun, uns wohl in ihrer göttlichen Gegenwart und Gemeinschaft fühlen!?

Dass wir mit diesem übervollen G– Rucksack ja fast nicht anders können als dauer- glücklich und gesund zu sein, versteht sich von selbst! 🙂

 

 

 


Niemand!

27. November 2012

Ich wiederhole: NIEMAND! Weder Du, noch Du, noch Du … ist lebenslang glücklich!

Zumindest behaupte ich das, auf Grund meiner Erfahrung.
Du kannst mir aber gerne das Gegenteil beweisen!

Warum gibt es Gerichte, Streitfälle, Kriege, Morde?
Weil die Menschen so glücklich und ausgeglichen sind????

Und warum gibt es all das nur bei der ‚Krone der Schöpfung‘, beim Menschen?
Keine Tierart führt mit unserer Konsequenz und Bestialität Krieg. Kein Wesen außer uns brauchen Gerichte und Schlichtungsstellen, mordet oder streitet!

Was bitte, läuft da mit den Menschen schief?

Ich sag es Dir!:
Wir DENKEN! 😉

Und wir denken falsch und krank!
Gesund zu denken, lernst Du bei payoli! 😉

 


John Lame Deer

13. September 2012

Die Logik des Sioux John Lame Deer ist bestechend:

Bevor unsere weißen Brüder kamen, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grunde hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel, und deshalb gab es bei uns keine Diebe. Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd, kein Zelt oder keine Decke besaß, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld, und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum gemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und keine Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen.

Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man sagt – für eine zivilisierte Gesellschaft notwendig sind.

 


Mach Dich nicht zum Affen

11. August 2012


Wunderbar die Intention dieses Plakates! Es will die Menschen von ihrem Stress- Level, von ihrer unnötigen und übertriebenen Geschäftigkeit runterholen. Das ist ganz wunderbar!

ABER, sieh doch bitte mal genau hin!
So verdreht wird uns bereits unsere Welt präsentiert!

Als würde ein Affe je so blöd sein, ein Auto zu bauen, ein Handy zu bauen und mit beidem endlos und gehetzt herumhantieren. Geschweige denn diese Abertausende Zuliefer- Arbeiten verrichten die dafür nötig sind:
In nachtfinsteren, einsturzgefährdeten Minen Erze schürfen, in ohrenbetäubend lauten Catapillarn auf Baustellen herumkurven, in Trucks den ganzen Tag über Autobahnen donnern, täglich in eintönigen Büro- Silos vor Computern hocken, in Besprechungszimmern Überflüssiges wälzen, in nichtartgerechten Fabrikshallen malochen, und, und, und …

Es müsste richtigerweise heißen: ‚Mach Dich nicht zum Menschen!‚.

Oder noch besser wäre, eine friedlich entspannte Affen- Gruppe in ihrem angestammten Habitat zu zeigen mit dem Text: ‚Mach Dich zum Affen!‚.

Doch das wäre aber schon wieder zu Wirtschafts- (zer)störend. SO weit weg von der Ausbeutun …, äh, Zivilisation wollen sie uns auch wieder nicht haben … 😉

Nicht zufällig wurde dieses Plakat von einer renomierten Automarke mitfinanziert.
– Und verwirrter Weise – ich konnte es erst gar nicht glauben! – von einer Schulklasse – unserer Zukunft! – ausgedacht! 😦

Doch Du weißt ja, anstatt ‚Mach Dich zum Affen!‘ sagen wir lieber

paradise your life und tun das auch! 😉