Menschen eben … ;-)

17. April 2014

Was hat man uns nicht schon in der Kindheit alles an natürlicher Neugierde, an Bewegungsdrang, an Kreativität, Unbeschwertheit, und, und, und .. ‚ausgetrieben‘!
Was haben wir uns seither nicht schon selber alles an ‚Unsitten‘ abgewöhnt! Aufzubrausen, ehrlich zu sein, ‚Flagge‘ zu zeigen, offen zu sein, und, und, und …
Und nun stehen wir da, bar all unserer Antriebe, Interessen, unseres Ich- Seins!
Und nun ‚müssen‘ wir Qi Gong machen, Joggen und ins Fitness- Center gehen, Meditieren, Atmen lernen, Mann/ Frau- Sein wiedererlernen ….
Wir müssen, müssen, müssen!
Ja kar! So ganz ‚ohne‘ wie wir ‚dank‘ der gesellschaftlichen Leitbilder nun sind! … 😉
Das Ganze nennt man ‚Kultur‘, ‚Zivilisation‘ und ‚Gesellschaft‘!

Ebenso machen wir es auch im Außen, machen wir es mit all unseren Entdeckungen, Erfindungen, ‚Verbesserungen‘ und Errungenschaften. Erst verbessern wir vermeintlich alles, um dann die Schäden daraus mühsam zu reparieren.
Was haben wir nicht schon alles Tolles erfunden!?

redball Dass man Tiere töten und ihr Fleisch essen kann!
Bis wir Jahrtausende später erkennen mussten, dass uns das zu Mördern an Mitwesen und zu Krebskranken machte!

redball Dass wir lebenslang Muttermilch nukkelnde Babys bleiben können!
Bis wir erkennen mussten, dass artfremde Milch für uns völlig ungeeignet ist, den milchgebenden Tieren ihre Kinder nimmt und uns eine Reihe schlimmer Krankheiten beschert!

redball Dass wir die Landwirtschaft, den Getreideanbau rationalisieren können!
Bis wir uns in einer Welt voller Kranker, Verschleimter, Allergiker wiederfinden mussten!

redball Wir haben uns das Feuer ’nutzbar‘ gemacht, haben zu Kochen gelernt!
Bis wir jetzt draufkommen müssen, dass wir mit diesem absurd hohen Energie- und Arbeitsaufwand auch noch das Wertvollste der Nahrungsmittel vernichten!

redball Wir haben uns die Arbeiten vereinfacht, die Bauwirtschaft immer weiter perfektioniert und rationalisiert!
Solange, bis wir heute vor einer Welt stehen, deren Regenwälder von Rodungen bedroht sind, deren Grün bald restlos verbaut und zubetoniert sein wird!

redball Was haben wir nicht alles an Maschinen erfunden, die uns (Muskel-)Arbeit abnehmen!
Heute ist unser Problem das Übergewicht, der Muskelschwund und hunderte davon ausgehende Erkrankungen!

redball Wir haben die Bakterien, Viren, Erreger entdeckt!
Und bekämpfen heute völlig hysterisch, aber aussichtslos Kleinstwesen, die schon lange vor uns da waren, uns erst miterschufen und nach uns und all unseren Hygieneaktivitäten sicher immer noch da sein werden! 😉

redball Wir glaubten an unterschiedlichste Götter!
Um irgendwann einsehen zu müssen, dass diese uns weder gegen unsere Krankheiten noch unsere Kriege feien.
Wir durften erkennen, dass sie uns als ihr Ebenbild geschaffen haben, dass WIR die Götter sind und unsere Zukunft und unser Schicksal erschaffen!

redball Oder, um den Kreis zu schließen: Was haben wir nicht alles an uns selber geändert, vermeintlich verbessert!
Um danach völlig ‚ausgehöhlt‘ und ‚blank‘ aller Persönlichkeit dazustehen und sich in das ‚Tun müssen‘ stürzen zu müssen!

Aber so sind wir Menschen eben. Wir sind hier um Erfahrungen zu machen. – Manche schmerzhaft, manche aus Pflichterfüllung, manche aus Lebensfreude 😉
Wie doch gleich könnte man diesen letzten Punkt anders, besser formulieren?
Vielleicht mit
paradise your life?              😉

 

 

 


Kritik und Lob

20. Februar 2014

Lob und KritikÜberleg doch mal kurz: Was ist Dir lieber, Kritik oder Lob?

Nein, nein, nein! SO klar ist das auch wieder nicht, dass Lob das Bessere ist! 😉

Falls Dir Lob lieber ist, zeigt das bloß, dass Du Liebes-, Anerkennungs, Zuwendungs- ausgehungert/ bedürftig bist. Und damit von anderen abhängig bist!

Ist Dir Kritik an Dir oder Deinem Verhalten lieber, zeigst Du damit,
greenball dass Du an Deiner Weiterentwicklung interessiert,
greenball dass Du lernwillig bis -begierig bist,
greenball dass Du unabhängig von äußeren Bauchpinselungen bist,
greenball dass Du in Dir ruhst,
greenball dass Du mit Jesus‘ ‚Liebet Eure Feinde‘ etwas anfangen kannst.

Denn nur durch sie lernen wir, und unsere Lehrer können doch nicht unsere Feinde sein. Also eliminieren wir mit dieser neugierig, interessierten Einstellung so ganz nebenher auch noch alle unsere Feinde … 😉

Was aber bringt uns dahin? Was macht uns so stark, so unabhängig, so unbedürftig?

Die Antwort: Wir alle brauchen Liebe, Liebe, Liebe, da wir von unseren Eltern zwar unwissend, aber dennoch sehr lieblos aufgezogen wurden (ein Affenbaby z.B. genießt die Sicherheit und Liebe eines ’24 Stunden pro Tag‘- Körperkontaktes).
Dieser entgangenen Liebe laufen wir ein Leben lang nach!

Doch auch dafür erhalten wir payoli-/ Paradieslebens- Hilfe:
Seien wir uns bewusst, dass alles, wirklich alles, in unserem Kopf, in unserem Gehirn, ist!
Es steht nirgendwo eine Tonne Vergangenheit herum. Es gibt keinen Kübel voll mit unserer Meinung. Nirgends findet sich ein Sack voll mit unseren Prinzipien. …
All das ist NUR in unserem Gehirn gespeichert.

Und wer ist der Administrator, der Programmierer, dieses Gehirns?

WIR selber!!

Wir können unsere Erinnerungen, unsere Einstellungen, unsere Gefühle, unsere Vorsätze, unsere Vergangenheit, unsere Prinzipien … alles! selber einstellen und beliebig abändern!

DAS lass Dir mal auf der Zunge zergehen!
Und dann sag nochmal, wir seien KEINE Götter! 😉

Um zur Eingangsfrage zurückzukommen:
Du kannst auch Dein Liebes- Defizit damit füllen, dass Du Dich selber liebst, liebst, liebst! 🙂
Und Dich von der Natur, von der Schöpfung, vom Leben geliebt, geliebt, geliebt fühlen. Denn es liebt uns tatsächlich und schenkt in Über- Fülle.
Damit bist Du unabhängig von ‚Außen- Gesülzen‘ und kannst jedes feedback, jede Kritik als das nehmen was sie ist: Eine wertvolle Spiegelungen von außen, die uns hilft, uns besser kennenzulernen, uns weiterzuentwickeln …
– und uns als derart Vervollkommnete noch mehr zu lieben … 🙂

 

 
PS: Falls Du diesen Artikel bloß überflogen haben solltest, wie wir es durch die Vielfalt an Medienartikeln gewohnt sind: Er ist ein seltenes Goldkörnchen, das Dein Leben auf ganz tiefgreifende und wunderbare Art verändern könnte 😉

 

 

 


Unsere Rollen

17. Februar 2014

Wir alle spielen Rollen!
typenJa, tatsächlich!
Beobachte bloß die Menschen um Dich! Da gibt’s die Drama- Queen, den Mürrischen, die Hilflose, den Großzügigen, die Qurlige, den lässig Schlampigen, die aufgebrezelte Tussi, den forsch Foranschreitenden, die taffe Businessfrau, und, und, und.

Und …. beobachte Dich mal selber! Welche Rolle spielst Du?
Bist Du das wirklich? Oder wurde Dir Deine Rolle bloß zur Gewohnheit und damit zum eigenen Leben?

Rollen können wunderbar sein und uns helfen aus einer ungeliebten Situation, ja sogar aus ungewollten Lebensbereichen rauszukommen.
Rollen können wunderbar sein und uns helfen uns zu erkennen und zu formen oder uns ‚feinzuschleifen‘.

Rollen können aber auch Fallen sein!
Einmal – vielleicht in jungen Jahren, als Rettung oder zur Anerkennung oder Akzeptanz – eine Rolle angenommen, werden wir sie so einfach nimmer los.
Denn man muss beachten, jede Rolle formt auch unser Umfeld, zieht gewisse Menschen an, stößt andere ab, gewöhnt Menschen daran in einer bestimmten Art auf uns zu reagieren, lässt Menschen darauf vertrauen, wie wir reagieren werden.

Wechselst Du Deine Rolle, stößt Du vermutlich viele Menschen vor den Kopf, stiftest Du Verwirrung, wirst Du Dein Umfeld verändern …

Mach Dir vieleicht auch mal in einer stillen Stunde klar, was alles an Deiner Rolle ‚dranhängt‘. Was Du damit auslöst in anderen, an Erwartungen, Hoffnungen, Enttäuschungen …
Willst Du das wirklich!?
Oder möchtest Du Deine Rolle eher etwas ’nachbessern‘?

Verlier aber auch bei Deiner Rollen- Gestaltung nicht aus den Augen, dass wir nie fixe, ‚ewig gleiche‘ Rollen spielen, sondern sieh sie immer als Prozess, als sich verändernde Größen.

Und, das Wichtigste: Mach Dich frei von alten, nachteiligen Rollen!
Mögen sie Dir auch mal geholfen haben, Dich vor Spott oder Missachtung bewahrt haben.
Vielleicht brauchst Du sie dennoch längst nicht mehr! Vielleicht ketten sie Dich fest in der Rolle der gutmütigen Dicken, in der Rolle des allen Helfenden und Du willst das längst nicht mehr sein.

Vergiss aber auch nicht bei Deiner Rollengestaltung Deine (positiven) Fernziele einzubauen bzw. nicht über Bord zu werfen.

Liebe Leute, kreiert Rollen über Rollen! Gestaltet Euch immer wieder neu! – Daraus können wir unendlich viel lernen.
Macht die Welt bunter!
Aber achtet auch auf Eure Urbedürfnisse, auf die Wünsche Eures ‚inneren Kindes‘, auf unser aller wunderbarer Zukunft im Sinne von

paradise your life ! 😉

 

 

 


Häufig gestellte Fragen (10)

8. Januar 2014

faq4

 
Du sprichst immer wieder vom ‚Sein‘ und ’sich beschenken lassen‘. Warum muss ich dann soviel beachten, wissen und tun, um paradiesisch zu leben?

Du ‚verdankst‘ die Tatsache, dass ein Einfach-, Glücklich-, Ursprünglich- Leben mittlerweile zum Kompliziertesten gehört Deinen Vorfahren und Mitmenschen. Du ‚verdankst‘ die Tatsache, dass die wenigen ‚Normalen‘ als ver-rückt gelten und dass das Einfache und Normale mittlerweile zum Komplizierten gehört Deinen Vorfahren und Mitmenschen.
Unser Zivilisations- Denken und Verhalten und unsere Märkte sind völlig ver-rückt.
Soweit die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht ist, dass bloß die Vielfalt größer geworden ist.
Immer noch leben 99,99999 % aller Wesen (das sind alle Tiere und Pflanzen) zu 100% paradiesisch. Absurder Weise inmitten oder neben unserer Zivilisation. Neue und alte Paradiese sind sozusagen gut durchmischt 😉
So gesehen, findest auch Du Dein Paradies, wenn Du es nur wirklich willst.

 

 

 


Das dickste Buch der Welt …

2. Januar 2014

Megabuch… wenn es überhaupt zu schreiben wäre, wäre zweifellos das über all die Blödheiten, die Menschen sich schon geleistet haben.

Auf diese Idee kam ich kürzlich, als ich eine nur 5 minütige Radiosendung hörte, in der aufgezählt wurde, was Menschen schon alles Katzen angetan haben um irgendwelche Teufel auszutreiben, Hexen zu bannen und zahllose Unglaublichkeiten mehr.
Von lebendig Einmauern und Verprügeln, über Ertränken bis zum Runterwerfen von hohen (Kirch-)Türmen war da alles – natürlich mit christlichem, Teufels- oder Aber- Glauben ‚wohlbegründet‘ – dabei. Bevorzugt fanden diese, u.a. auf Hildegard von Bingen zurückgehenden, Grauslich- und Sinnlosigkeiten zu christlichen Festtagen, wie Johannes statt.

Doch auch die Liste der Erklärungen für diverse (selbstverursachte) Erkrankungen – von Dämonen, über Besetzungen bis zu Flüchen – ist schier endlos.
Auch heute noch, in dieser vorgeblich aufgeklärten Zeit, sind vielen Leuten als Erklärung immer noch Vererbungen, Zufälle und frühere Leben weitaus lieber und näher als ganz offensichtliche Selbstverursachungen.

Die Liste der menschlichen Irrungen ließe sich mit dem sinnlosen Hygiene- Wahn, den grottenfalschen medizinischen Diagnosen bis hin zum Glauben an die Richtigkeit und Unabwendbarkeit all unserer Erkrankungen weiterführen. Ein solches Buch würde an Umfang tasächlich alle Rekorde brechen.

Nicht zu vergessen, all die ursprünglich bejubelten Erfindungen und Entdeckungen deren Nach- und Nebenwirkungen erst nach und nach uns und die Welt ruinierten bzw. als schädlich erkannt wurden.
Dazu zieht jede Erfindung, jede Entdeckung und Errungenschaft zahllose weitere Produkte samt deren Schadfolgen nach sich …
Nicht zu übersehen die Ursachen- Ketten , dieses ‚Sich-Verselbständigen‘ von z.B. Erfindungen. Deren Nach- und Nebenwirkungen müssen behoben werden, wodurch meist neuerliche Probleme entstehen, die wiederum erkannt und bereinigt werden müssen, usw.
Diese Bündel an selbstverursachten Problemen beschäftigen uns mittlerweile rund um die Uhr, sodass wir für ein Paradies- Leben ‚leider, leider‘ gar keine Zeit mehr haben … 😉

Dennoch halten wir uns sicherlich weiterhin für die Krone der Schöpfung, werde ich weiterhin böse mails bekommen, dass wir doch [empör, empör] keine Tiere sind (was sogar biologisch falsch ist) und weiterhin Kriege gegen Tiere, Pflanzen und Menschen führen, anstatt paradiesisch zu leben, wie diese ‚dummen, dummen‘ Tiere, die niemanden etwas zuleide tun, die Welt so lassen wie sie ist und dennoch gut damit leben …

 

 

 


Ein Brief

25. Juli 2013


LiebeR … (Richard, Doris, Hanno, Renate, Paul, Bettina, Hans, Dorli, Chris, Monika, Rudi ….)
Heute muss ich einmal mein Herz erleichtern und Dir diesen Brief schreiben.
Ich bin so froh, dass es Dich gibt auf diesem herrlichen Planeten, in diesem Geschenk ‚Leben‘.
Du bist ein wunderbarer Mensch, ein hochkomplexes, liebenswertes Wesen, ein Universum an Überraschungen und Facetten. Ich danke Dir für Dein Da- und So- Sein.
Auch freut es mich immer wieder, mitansehen zu dürfen wie Du Deinen Weg gehst, wie Du Deine Probleme und Lebensaufgaben löst.
Leider haben wir Zivilisationsmenschen uns schon sehr weit von unserem Paradieszustand abbringen lassen. Oft erkennen wir kaum noch, WIE sehr wir uns in unserem Verhalten schon von unserem ehemaligen Paradiesleben entfernt haben, dass gewisse Krankheiten absolut nicht ’normal‘ sind – auch wenn viele sie haben – und unsere Leben oft erheblich einschränken.
LiebeR …, ich möchte Dir gerne meine Hilfe anbieten, falls Du einmal derartige Probleme oder Sorgen haben solltest.
Bitte denk immer dran, dass absolut kein Schmerz, keine Hautunreinheit, kein Verdauungsproblem, kein Sodbrennen, Kopfweh, Kreuzweh, Magengrummen, Zahnweh, Haarausfall, Jucken, keine Nervosität, Angespanntheit, Krankheit, Übelkeit, keinerlei Gliederschmerzen, kein Asthma, keine Multiple Sklerose, kein Krebs, keine Arthrosen, Arteriosklerosen, keine Osteoporosen, kein Diabetes, keine Herz- Kreislaufprobleme, kein Stress, kein burn out, keine Halsschmerzen, Verkühlungen, kein Schnupfen, und, und, und … sein müsste.
Wir sind – auch wenn es heute leider schon sehr unwahrscheinlich klingt, da vergessen ist – Paradieskinder, geschaffen für ein wunderbares, rundum glückliches Paradiesleben.
Alles, was uns daran hindert ist Menschenwerk und vermeidbar.
Ich helfe Dir dabei!
LiebeR … bleib bitte mir und der Welt noch lange, lange erhalten, – als Paradieskind! 🙂

Liebe Grüße von Deinem/ Deiner
…..

 


Wann änderst Du Dein Verhalten?

28. März 2013

Wann änderst Du Deine Gewohnheiten?
Was muss passieren, bevor sich Menschen ändern?

Wir haben nichts gelernt aus Tschernobyl. Oder steigt der Stromverbrauch seither nicht dennoch weiter?
Wir haben nichts gelernt aus Fukoshima. Oder essen wir etwa jetzt nicht doch stärker radioaktiv verseuchte Produkte?
Wir haben nichts gelernt aus Gewaltfilmen, die schon Kleinste sich ansehen dürfen. Oder steigt die Jugendbrutalität etwa nicht stetig an?
Kaum ein Atemwegskranker lernt durch seine Krankheit etwas dazu. Oder rauchen die meisten Kranken etwa nicht weiter?
Kaum jemand lernt von den Medienberichten, die unsere grottenfalsche Ernährung aufzeigen. Oder steigt das Durchschnittsgewicht etwa nicht weiter an?

Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen …
Doch die Frage ist: WARUM bloß, wollen wir partout nichts ändern an unseren Gewohnheiten?

Warum denkt nicht jemand mal selbständig über religiöse Inhalte nach?
Warum schreiben sich die Menschen die Wahlversprechen der Parteien nicht wenigstens auf, wenn sie schon so ein kurzes Gedächtis haben?
Warum hinterfragt niemand den oft hanebüchenen Unsinn der in den Medien vermittelt wird?
Warum geben wir lieber unsere Meinungsbildung an Fachleute, Wissenschafter, etc. ab, als unseren ‚Hausverstand‘ – der sehr vieles sehr eindeutig klärt! – einzusetzen?

baby-mannIch sags Dir. Und vielleicht wachen dadurch einige doch noch auf und werden erwachsen.
Mit 4- 6 Jahren sind Kinder bzw. Menschen ‚fertig‘. Das heißt, alle Gewohnheiten, Vorlieben, ja oft sogar Meinungen, die uns bis dahin von unseren Eltern, Omis, etc. ‚einprogrammiert‘ wurden bleiben ein Leben lang unverändert.

Ja! Mit unserer Freiheit, unserer Selbstbewusstheit ist es nicht allzuweit her. Der überwiegende Teil der Menschen bleibt ein Leben lang Kind, ja verteidigt sogar ’seine Persönlichkeit‘ als wärs tatsächlich seine eigene! 😉

Kaum jemand wird sich je bewusst, dass er sich in jeder Sekunde neu gestalten könnte!
Damit meine ich jetzt nicht die paar Prozente unserer Gesamtheit, die wir immer wieder Modeströmungen wie Tatoos, Piercings oder anderen Verrücktheiten unterwerfen. Nein, damit meine ich, dass man seine Art, seinen Charakter, sein Äußeres jederzeit frei und gänzlich neu gestalten könnte.
Aber auch nur kleine Änderungen, die aus Überzeugung oder bewusstem Nachdenken resultieren, wären schon ein wunderbarer Schritt zu einem eigenverantwortlichen selbstbewussten Menschen.

Bloß tun müsste man ihn!

Wohl noch überflüssig zu sagen, dass ich das deshalb schreibe, weil ich oft völlig fassungslos bin, wieviele Ausflüchte, Argumente, Rechtfertigungen den Menschen einfallen, um nur ja nicht paradiesisch leben zu ‚müssen‘ … 😉

 


REDE AN DEN KLEINEN MANN (10)

10. November 2012

Kleiner Mann, ich hab Dich nun in neun Folgen ’niedergemacht‘, obwohl Du bereits am Tiefpunkt warst.

Ich hab Dir Fakten ‚an den Kopf geworfen‘ die Dein Unbewusstes sehr gut kennt.

Ich hab Dir Deine Kleinheit in vielen Beispielen vor Augen geführt.

Ich hab Dir all Dein Tun und Verbleiben in Deiner Kleinheit begründet und erklärt.

Ich habe die Ursachen Deines So-  Seins seziert.

Ich habe Dich dadurch von jeder Schuld freigesprochen. Du wurdest so gemacht. Und bist deshalb schuldlos/ unschuldig.

Dennoch trägst und gibst Du – unbewusst – diesen Leid- verursachenden ‚Rucksack‘ weiter. Dennoch verhältst Du Dich unlogisch.

Dennoch fühlst Du Dich angegriffen.

 

Kleiner Mensch, ich kenne die menschlichen Mechanismen aus unzähligen, teilweise schmerzlich erlebten Erlebnissen.

Unser Gehirn leistet oft Unglaubliches! – Auch im Verdrängen, im Verbiegen, im ‚Schönreden‘, im Verkehren, im Beleidigtsein, im Schaffen neuer, eigener Realitäten.

Ich könnte Dir Dinge erzählen …

Da gibt es Menschen die ihr ganzes Leben krank waren, keinen Tag ohne Medikamente waren, dutzende Operationen über sich ergehen ließen, sich aber aus dem Brustton der Überzeugung für gesund halten.

Da gibt es Menschen, denen ich bewiesen habe, die selbst erlebt haben, dass sie mit einer anderen Lebensform gesünder sind, dass Symptome und Probleme verschwanden, die das später bestritten.

Da gibt es Menschen, die miterlebte, spektakuläre Heilungsgeschichten ihrer Partner, Kinder oder naher Verwandter  später verleugnen.

Da gibt es Dinge, die wirklich verblüffen.

Gehirne schaffen tagtäglich Realitäten, die mit ‚Realität‘ kaum mehr etwas gemein haben …

Warum ich das erzähle?

Ich hab Dir in ‚der Rede‘ einige der markantesten und geläufigsten Fallgruben gezeigt.

Sieh hin!

Sieh genau hin!

Ich möchte fast sagen, Du kannst sicher sein, dass fast alles davon auch auf Dich zutrifft. Du musst nur wirklich hinsehen!

Richte Deinen Fokus ‚unbarmherzig‘ auf die gegebenen Beispiele. Erkenne Dich darin wieder.

 

Natürlich wird Dich Dein Ego vor diesem ‚Niedermachen‘ schützen wollen. Doch mein Niedermachen, Wilhelm Reichs Niedermachen ist der Start zu ungeahnter Größe!

Tauch runter bis zum Grund Deines Seins, um Dich kraftvoll vom Grund hochkatapultieren zu können. Belasse es nicht beim flachen Dümpeln!

Sieh hin!

Pfeif Dein Ego zurück!

Finde Dich in einer neuen Klarheit!

Werde zu unbedingter Liebe. Einer Liebe, die hinsieht, die sehen und verzeihen, die einsehen kann.

DAS sollte der Sinn dieser REDE AN DEN KLEINEN MANN sein!



 


Der Schlammspringer

8. November 2012

Es gibt einen Fisch, der im Schlamm lebt: Der Schlammspringer.
Er ist ein absoluter Fachfisch für Schlamm.
Er kennt alle Schlamm- Nuancen.
Er liebt Schlamm über alles.
Er lebt inmitten, von und im Schlamm.

Seine Herkunft aber, ist die eines Wasserfisches. Eines Fisches, der frei im Wasser sich bewegen konnte. Der mal da, mal dort knabbern oder naschen konnte. Der auch mal Schlamm kosten konnte. Der aber auch Luft schnappen, Wasserpflanzen, fremde Eier, Würmer, kleine Fische, und, und, und genießen konnte.

Wie aber ist dieser Schlammspringer zu einem Schlamm- Liebhaber bzw. überhaupt zum Schlamm- Springer geworden?

Es können nur Mangelzeiten gewesen sein oder aber vielleicht auch seine Schwäche anderen Fischen gegenüber, die ihn in den Schlamm drängten.

Doch dort hat er sich an seinen ‚täglichen Schlamm‘ gewöhnt und ihn zu lieben gelernt.

So weit, so gut!

So! Nun kommt aber ein Fisch daher, der zum Schlammspringer sagt: ‚Sag mal, warum frisst Du noch immer diesen ekligen Schlamm? Die Notzeiten/ die vielen Karpfen sind doch schon längst wieder weg. Du könntest doch schon wieder alle Deine früheren Freiheiten genießen!‘
‚Nein, nein, nein! Schlamm ist das Beste was es gibt! Warum sollte ich da so weit schwimmen um etwas zu finden, wenn ich das Beste doch da überall und rund um mich herum habe?‘ antwortet der Schlammspringer.

So weit, so gut!

So! Nun kommt aber der kritische Fisch nochmal vorbei und sagt: ‚Du, Schlammspringer, ich hab da einige wissenschaftliche Arbeiten, die zeigen, dass Schlamm gewissen Wesen zwar gut schmeckt, dass er keine kurzfristigen Schäden zeitigt, aber es ist belegt, dass Schlammspringer weniger alt werden als alle anderen (Wasser-)Fische und krankheitsanfälliger sind als diese. Magst Du nicht Deinen Speiseplan vielleicht doch wieder (zurück)ändern?‘

‚Waaas!? Ich soll auf meinen herrlichen Schlamm verzichten!?
Sag, Schwimmfisch, was willst Du überhaupt? Ich hab doch alles! Wir Schlammspringer werden alle ungefähr gleich alt und Krankheiten sind nun einmal Teil des Lebens. Ich bin rundum zufrieden!‘

Verschüchtert von soviel (falschem) Selbstbewusstsein merkte der Schwimmfisch noch schüchtern an: ‚A… aber probieren könntest Du doch die alte Lebensweise doch einmal. Vielleicht wäre sie ja doch die Bessere‘.

‚Ach Paperlapapp! Wenn Gesundheit und langes Leben so einfach zu erreichen wären und wenn anderes so gut schmecken würde, wie Du behauptest, wüssten das doch unsere Schlammspringer- Ärzte, Wissenschafter und Gourmets längst …. ‚ antwortete der Schlammspringer und nahm ein kräftiges Maul von vermeintlich herrlichstem Schlamm auf …

Tja, so ist das mit den Schlammspringern und den Freifischen … 😉

Siehst Du da etwa gar Parallelen zu irgendwelchem Menschenverhalten? 😉

 


Das Manifest von Holstee

29. Oktober 2012

Daselbe auch als sehr nettes Filmchen:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=QDmt_t6umoY