Der Mensch …

30. Juli 2018

… sagt Wikipedia und jedes Grundschul- Biologiebuch,
Der Mensch, auch Homo sapiens (lat. für „verstehender, verständiger“ bzw. „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“), ist nach der biologischen Systematik ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenprimaten (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae).

Dies nur nochmal zur Erinnerung! 😉

 

 

 


Liebe, Tiere und Ernährung

6. August 2012

Vieles steckt in diesem heutigen Titel. Bloß eines will ich NICHT ansprechen: Die heutige, vermeintliche Tierliebe, bei der die sogenannten Tierfreunde ihren Lieblingen eingedoste Tierleichen kredenzen, während anderswo Kinder verhungern …

Was ich hier ansprechen will ist ein oft schon beobachtetes Missverständnis:
Ich zeige hier zwar an immer neuen Beispielen, was ich unter ‚paradise your life‘ verstehe, wie man es lebt und worauf es beruht. Nämlich auf die extreme Kurzformel gebrachte einfache Überlegung, Beobachtung und Erfahrung, dass man am besten, gesündesten und zufriedensten lebt, indem man sich wie ein (teilzivilisierter) Affe verhält.

DAS nehmen mir viele krumm! DAS kommt vielfach nicht gut an!

Affe ist bei vielen negativ besetzt. Zu oft wurde uns eingebläut, zu tief sitzt der Unsinn, dass wir Menschen etwas besseres sind, dass wir über der Schöpfung stehen, ja, dass wir sogar die Krone der Schöpfung sind.
Dieses Wunderwesen Mensch entwickelten sich von seinen Urahnen weg, entwickelte und entwickelt sich noch immer höher und höher.
Zuletzt jetzt in unserer heutigen reichen Zeit brüsten wir uns sogar damit, die Liebe neuformuliert zu haben. In zahllosen Seminaren und Sachbüchern wird von der allumfassenden Liebe geschwärmt und so getan, als wär das unserer Weisheit letzter Schluss.

In Wahrheit gab es nie ein bestialischeres Raubtier auf diesem Planeten, als den Menschen. In Wahrheit sucht unsere Erd- und Menschen- Ausbeutung an Brutalität ihresgleichen. In Wahrheit heißt der Raubtier- Kapitalismus, an dem in irgendeiner Form fast jeder von uns bereits beteiligt ist, nicht zufällig so.
In Wahrheit, haben wir uns nicht kontinuierlich hochentwickelt. In Wahrheit sind wir von unserem ehemaligen Tier- Status ins Bodenlose abgesackt und haben diesen rücksichtslosen ‚Siegeszug‘ Zivilisation genannt.

In Wahrheit ist wirkliche Liebe bei den Tieren, bei den Pflanzen, in der Natur angesiedelt. Es wurde uns bloß die Natur lange und intensiv genug als brutal und grausam hingestellt.

Wer sich jedoch mit der Natur ernsthaft auseinandersetzt, Tiere beobachtet, sich in Pflanzen einfühlt, wird erkennen, dass nur sie die allumfassende Liebe leben.

So gesehen, ist ein Lernen von den Affen/ essen wie die Affen, nichts anderes, als sich für einen liebevolleren Umgang mit der Welt/ für eine liebevollere Beziehung zur Ernährung zu öffnen. Oder noch kürzer gesagt:
Die Liebe im Leben und (auch) in der Ernährung zu leben.

Bitte das so und nicht anders, geschweige denn ‚üblich abwertend‘ zu sehen bzw. zu bedenken, wenn ich wieder mal sehr verkürzt vom ‚Werden wie die Affen‘ sprechen sollte 😉

 


Diametrale Geschwister

25. Mai 2012

In der heutigen Republik Kongo leben zwei Stämme von Menschenaffen, die einst durch den Fluss Kongo getrennt wurden. Heute noch sind sie genetisch praktisch ident, könnten in ihrem jeweiligen Sozialverhalten aber unterschiedlicher nicht sein: Die Gemeinen Schimpansen und die Bonobos oder Zwergschimpansen.

Schimpansen haben das Patriachat, die Alpha- Männchen ‚terrorisieren‘ die Weibchen ihres Clans so lange, bis sie ihnen unterwürfig das Hinterteil anbieten. Es gibt ständige Machtkämpfe unter den Männchen, Junge von fremden Männchen werden getötet. Schimpansen sind aggressiv, jagen auch und fressen Fleisch.

Völlig anders die Geschwister am anderen Ufer. Bonobos leben das Matriachat, haben den ganzen Tag Sex und Zärtlichkeiten, – sozusagen jeder mit jedem in allen Varianten, gesteuert von den Weibchen.
Dadurch wachsen die Jungen weitaus liebevoller auf. Niemand weiß, von welchem Männchen sie sind und genießen deshalb die Zuwendungen aller, sind ‚everybodys darling‘.
Es gibt keine männlichen Machtkämpfe, da ohnehin die Weibchen ‚das Sagen‘ haben. Bonobos sind überaus friedfertig, jagen nicht und leben vegetarisch.

So massive soziale Auswirkungen können kleine Unterschiede haben … 😉

… Fiel mir bloß ein, weil ich den Dalai Lama gestern sagen hörte, dass das menschliche Patriachat als Folge unserer Sesshaftwerdung entstand, für die Kraft und Verteidigungsbereitschaft gefragt war, heute aber nicht mehr notwendig wäre …

Wir könnten also auch jederzeit Bonobo spielen, wenn wir Männer über unseren Schatten springen könnten …
Oder haben wir unsere Kriege, unser ‚Sagen‘, unseren Stress und unsere Burn outs schon zu lieb gewonnen? 😉

 


Körperkontakt

14. März 2010

Dank Wissenschaft bzw. Genforschung wissen wir, dass der Mensch sich fast 99% seiner Gene mit den Menschenaffen teilt.
Wenn also unsere Muskeln, unsere Sinne, unsere Nerven zu fast 99% mit denen der Schimpansen übereinstimmen, werden sich doch auch unser beider (Ur-)Bedürfnisse nicht allzu sehr unterscheiden.
Nun zeigen uns aber Primatenmütter vor, dass sie das Bedürfnis haben, ihre Kleinen jahrelang, 24 Stunden täglich am Körper zu halten. Und die Kleinen zeigen, dass sie das sehr genießen.

Wie dagegen sieht das bei ‚zivilisierten’ Menschen aus?
Da wird das eben ‚geschlüpfte’ Kleine gleich einmal der Mutter weggenommen, denn Blutabwischen und wiegen sind offensichtlich weit wichtiger als Körperkontakt bzw. das Beruhigen der Geburtsschock- Aufregung.
Danach sieht es nicht viel besser aus. Sie bleiben großteils allein in übergroßen Gitterbetten oder Kinderwägen, ohne der mütterlichen Wärme, ohne dem vertrauten Herzschlag, ohne der vielfältigen Sinnes- Stimulanzien der Natur und der entspannten Harmonie einer vertrauten Gruppe, die die ‚dummen’ Tiere genießen dürfen.
Später dann, toppen dem Heranwachsenden die schwachsinnigen Kontakt- und Sex- feindlichen Gesellschaftskonventionen diesen Seelenkälte- Wahnsinn bloß noch ….

Auf diese Weise werden die allerorts sichtbaren Neurotiker hergestellt, die den Spruch ‚Wenn ich mir so süße Kinder anschau’, frage ich mich, wo die vielen erwachsenen Wahnsinnigen herkommen’ verkörpern.

Und warum ändert sich an dieser Situation nichts? Warum (re)integrieren die Menschen dieses ‚Paradies- Verhalten’ nicht in ihre modernen Leben?

Ganz einfach! Der eine Teil der Menschheit merkt gar nicht, was ihm fehlt und der andere hat Interesse daran, dass die Dummen dauerunbefriedigt bleiben. Nur so kann das höchst einträgliche ‚Immer-weiter-stolpern’ von einer Befriedigungs- versprechenden (Konsum-)Enttäuschung zur nächsten, aufrechterhalten werden …