Einfaches Denken & Endometriose

18. März 2020

Als ‚alter Kracher‘ kenn ich von früheren Frauenproblemen bloß Regelschmerzen. Dass diese oft auch davor und danach bestanden wurde eher selten kommuniziert.
Meinem Eindruck nach, waren diese früher aber auch seltener als heute.

Erstmals ‚wach‘ wurde ich, als ich beobachtete, dass Frauen, die auf Rohkost umstellten nicht nur ratzfatz ihre Schmerzen los waren, sondern auch kaum noch (monatlich) bluteten. – Obwohl sich ihre Furchtbarkeit damit erhöhte!

Als auch noch erste Endometriose- Patientinnen von ähnlichen Erfahrungen berichteten, begann ich ’nachzudenken‘ …     

Die Sache ist höchst einfach!

Physisch: Alles ‚Mehr‘ im Körper,
mehr Viren,
mehr Temperatur,
mehr Erkrankungen,
mehr Gewicht,
mehr Schmerzen,
mehr Koliken,
mehr Entzündungen,
mehr Wachstum,

rührt vom ‚Mehr‘ des ‚Wohlstands‘ her.

Psychisch:
Was nicht – im Außen – gelebt werden kann/ wird, muss sich sein Wachstum anderswo, gerne ‚im Inneren‘, suchen.

Und was ist Endometriose?
‚Wucherungen‘ im Bauchraum!

    Zuviel Wachstums- Energie trifft
    auf nicht ausgelebte,
    auf zurückgehaltene, Aktivitäten!

Na, wenn das keine Explosion ergibt! …

Also, liebe Frauen, egal ob Migräne, Regelschmerzen, unreinen Haut, Endometriose, Unfruchtbarkeit …:

 

 

 


Normalität versus Normalität P

12. Februar 2020

Menschen sind in ihrem Denken und Fühlen sehr flexibel.
Das hat Vor- und Nachteile.
Gut daran, dass man sich an alle Gegebenheiten anpasst. Ja, damit sogar widrigste Umstände zur Normalität werden lassen kann.
Weniger gut, besser gesagt ’selbstzerstörerisch‘, dass unsere Körper weitweitweitaus weniger flexibel sind und selbst unter den, für den Kopf normalen, Umständen leiden und in der Folge daran erkranken. Auch kosten uns diese oft gar nicht bemerkten Belastungen Jahre bis Jahrzehnte unseres Lebens.

Nicht zufällig halten wir auch unsere Gespräche möglichst flach. Floskeln wie ‚Hallo, wie geht’s?‘, ‚Danke, bestens! Dir auch?‘ sind Normalität.
Als Gesundheitstrainer bekam ich tiefere Einblicke in Femder Leben und merkte erst danach, wie sehr solche Lebens- ‚Geschichten‘ auch mich belastet hatten.
Hat man sich erst einmal einen gewissen ‚Klarblick‘ angewöhnt, fasst man es gar nicht, was alles Menschen sich und anderen antun und für Normalität halten.

Was Frauen durch dieses monatliche Geblute für ein Ekelbild von ihrer Geschlechtlichkeit bekommen und haben! Wieviele Schmerzen, Peinlichkeiten und Scham sie zur Normalität machen müssen! Wieviel Ausgrenzung und Herabwürdigung ihrer ‚Unreinheit‘ sie in so manchen Gesellschaften und Religionsgemeinschaften erfahren müssen!
– Und all das könnten sie sich ersparen, all das müsste nicht sein!
In der freien Natur wäre jede Tierart, die in menschlichen Mengen menstruiert umgehend Opfer von Fressfeinden und ausgerottet!
Die menschliche Menses ist sozusagen die ‚Ausweitung‘ der natürlichen Ei- Entsorgung, zum Zwecke der Entgiftung. Auch bei langfristig offenen Beinen älterer Menschen kann man diese ‚Entgiftungs- Ausweitung‘ beobachten. Kaum haben sich solche Patienten über andere Wege entgiftet heilen die Beine umgehend zu.

Oder die Pubertät! Was, meist erst rückblickend, über sie an
Problemen, Hemmungen und Problemen erzählt wird! Von Verwirrungen, Pickeln, Körperveränderungen, nicht wissen, mit wem man reden könnte, und, und, und …
Auch das müsste nicht sein! Auch das ist alles von unseren unnötigen Tabus und unserer Missernährung verursacht. Kein Tier, keine ursprünglich lebende Ethnie kennt eine Pubertät in unserem problembehafteten Sinne!

Oder all die, für normal gehaltenen Zivilisationserkrankungen! Zwischen 90 und 95 % all unserer Erkrankungen sind ‚hausgemacht‘, selbstverursacht; – natürlich unwissend, denn es leben ja alle so.
Das muss man sich einmal vorstellen! Wir könnten uns 90- 95% all unserer Erkrankungen ersparen!

All die Zahnarzt- Besuche, Zahnschmerzen, Karies, Paradontosen, Mundgerüche, vereiterten Zähne, Weisheitszahnprobleme, Zahnfehlstellungen …, alles selbstverursacht!
‚Dumme‘ Affen, die uns so ähnlich sind, naschen den ganzen Tag süßeste Feigen, Mangos und Co, kennen kein Zähneputzen und haben dennoch keine Zahnprobleme!
Wir könnten lebenslang ohne jedes Zahnproblem leben und bis zuletzt alle unsere Zähne behalten!

All unsere Verkühlungen, Entzündungen, Husten, Schnupfen, Grippen, Kinderkrankheiten … Ein Thema für praktisch jedermensch. Für Rohköstler innerhalb weniger Stunden ‚roter Wangen‘ – natürlich impfungslos – erledigt, abgehakt. Das Immunsystem hat die Erreger plattgemacht und ist dagegen fortan immun.
Wir alle könnten problemlos dauergesund bis zum letzten Atemzug sein!

Oder diese vielen, heute fast schon normalen künstlichen Gelenke!
Ärzte sprechen von Abnützung durch das Älterwerden, was völliger Unsinn ist. Auch das ist ein hoher Preis, den wir für unsere nicht artgerechte Lebensweise zahlen.
Wir könnten fit, beweglich und schmerzlos weit über 100 werden!

Was Eltern heute an Problemen und Sorgen mit ihren Kindern haben! – Unglaublich!
Was die sich an Arztstunden, durchwachten Nächten, Sorgen und Stress ersparen könnten! Aber nein! Sie ziehen ihre Kinder ja ‚ganz normal‘ auf! Dementsprechend als ’normal‘ gelten ja auch all die heutigen medizinischen Interventionen und Kindersorgen.
All das müsste nicht sein! Wirklich normal wäre, dass Kinder sich völlig problemlos ent-wickeln.

Oder sprich einmal mit ADHS- Kindern oder deren Eltern! Hat man noch die alten Bilder früherer Kindheiten im Kopf, kann man es meist gar nicht glauben, was alles zum Problem werden kann und auch geworden ist.
Jedes Tierjunge ent- faltet und ent-wickelt sich völlig problemlos … Auch unseren Kindern wäre das wieder möglich!

All unsere Liebes- Leide und Dramen! – Theaterstücke, Filme und leider auch Leben sind voll damit! Alle resultieren sie aus wenigen dummen Tabus und ungeschriebenen Gesetzen!
Ebenfalls einzigartig in der ganzen Evolution! Ausschließlich die Krone der Schöpfung muss deswegen leiden, Drogen nehmen, – sogar morden!
Wir könnten so frei und dennoch liebevoll zueinander sein …

Oder kürzlich in einer Doku: Der Jubel war groß, als es gelang, Diabetikern durch Bakteriengaben zu helfen.
Allerdings konnten sich die Mikrobiom- Spezialisten nicht erklären, wieso die Wirkung der Mikrobiotikagaben zur Veränderung des Darmmilieus nach Absetzen derselben nicht mehr nachweisbar waren!
Bitte, das ist doch das Einfachste der Welt! Wer gefüttert wird bleibt und vermehrt sich, wer ausgehungert wird, geht! Was gibt es daran nicht zu verstehen? Wenn diese Diabetiker meinen mit dem junkfood, das ihnen den Diabetes bescherte, weitermachen zu können, haben sie, mitsamt ihren Therapeuten, nichts verstanden.
Also ebenfalls ein absolut hausgemachtes, unnötiges und leicht vermeidbares Problem!

Oder in derselben Doku wurde gesagt: ‚An Personen die unter neurologischen Problemen leiden können auch Entgleisungen des Mikrobioms beobachtet werden, Beispiel Autismuskinder und Depressionspatienten‘.
Ja natürlich! Nur umgekehrt! Unser krankes Essen, verändert das Mikrobiom des Darmes, der liefert falsche Zusammensetzungen an den Körper und dieser reagiert entsprechend krank.
Es gibt nirgendwo autistische oder depressive Tiere oder ‚Artgerecht-Lebende‘! Soetwas sind eindeutig Zivilisationserscheinungen.

So könnte ich jetzt noch nahezu endlos weiter aufzählen …
Tu ich aber nicht!

Ich lege Dir vielmehr nahe, Dir eine Normalität P(aradies), Dir einen Paradiesblick, zuzulegen/ anzugewöhnen. Einen kritischen, immer mit der Natur vergleichenden Blick, der Dir klarmacht, was wir uns alles antun. Und natürlich, was wir alles ganz einfach ändern, weglassen, nachbessern könnten.

Ich halte für unumgänglich, von dieser präpotenten Rolle, dass alles was wir tun ok, normal und unantastbar ist, runterzukommen.
Wir müssen nicht, wie ein Aufziehspielzeug die Richtung weiterlaufen, die uns gegeben wurde. Wir haben jeden Tag wieder die Chance eine neue Abzweigung zu nehmen, unser Leben neu zu gestalten.

In diesem Sinne:

 

 

 


Katastrophen in Folge

15. Januar 2014

FolgenketteNicht nur die im Buch der menschlichen Dummheiten erwähnte Liste an menschlichen Ideen, die große Verbesserungen versprachen, letztendlich aber uns allesamt nur Nachteile bescherten, sollte erhellend sein und uns eher vom Denken abhalten.
Auch die ‚Kettenreaktionen‘ die solchen Erfindungen folgen und folgten sind oft atemberaubend.

Zum Beispiel aßen sich die Zivilisationsfrauen im Laufe der Zeit eine völlig unnötige, lästige aber regelmäßige Menstruation an, die es bei keinem anderen weiblichen Wesen in der freien Natur gibt. Diese macht neben teilweisen Schmerzen auch noch jede Menge andere Probleme und rief eine Hygieneindustrie auf den Plan, deren Produkte man noch Jahrtausende nach uns finden wird. Obwohl es – natürlich nicht nur – dafür eigens hergestellte Behälter, Entsorgungssysteme, Mülldeponien und umweltverschmutzende Verbrennungsanlagen gibt, die wiederum Menschen beschäftigen und wieder neue Probleme schaffen.
Zudem stürzen als Folge dieser Zivilisationsernährung und der Monatsblutung Frauen ab 45 in einen ebenfalls wieder völlig unnötigen ‚Wechsel- Abgrund‘ mit Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen, den es sonst nirgends in der Natur gibt. Dieser wieder führte zur Entwicklung von Pharma- Produkten mit Nebenwirkungen bis hin zum Krebs … Diese Patientinnen sind ein Mitgrund Krankenhäuser zu bauen, die wiederum eine Unzahl an Menschen binden. Es muss operiert werden, mit all seinen umweltbelastenden Hygieneprodukten, energiefressenden Geräten, die gebaut, gewartet und entsorgt werden müssen und anderer für Gesunde völlig unnötige Infrastruktur.

Ist diese eine kleine Idee, alles zu kochen, es wirklich wert, dafür all diese Nachteile, diese ganze Folgenkette an Unsinnig- und Unnötigkeiten in Kauf zu nehmen!?
Dabei blieben in dieser Aufzählung die vielen Arztbesuche, Medikamente, deren Nebenwirkungen, die Endometriosenfolgen, die Familientragödien wegen Stimmungsschwankungen, die zusätzlichen Waschmittel, Hemmungen, Giftwirkungen der Hygieneprodukte, und, und, und noch unerwähnt …

Doch das ist nur EIN Beispiel!
Glühbirnen, Autos, Flugzeuge, Waffen, Pasteur und Koch’s Hygiene- Irrtümer, die Entdeckung des Tabak- Gebrauchs der Indianer, Alkohol, und, und, und ziehen ähnlich lange oder noch längere und schlimmere Folge- Ketten nach sich.

Und das Verrückte daran: Kaum jemand sieht mehr den Ausgangspunkt, der all dieses Leid, all diesen Wahnsinn auslöste und hält den derzeitigen Zustand für normal, unumgänglich oder sogar für notwendig!

 

 

 


Menstruation

25. September 2011

Ich kenne einige Rohköstlerinnen, deren Menstruation kaum merkbar ist und mengenmäßig zwischen wenigen Tropfen bis 1 Teelöffel liegt.
Ich kenne viele Fälle, in denen jahrelange Menstruationsbeschwerden nach einer Lebensweise-/ Ernährungs- Umstellung ratzfatz verschwunden waren.
Doch ich bin als Mann nicht so wirklich ein Experte zu diesem Thema. Dennoch haben sich im Laufe der Zeit einige bemerkenswerte Literaturstellen und Zitate zu diesem Thema angesammelt, die ich hier nun weitergeben und als Anregung empfehlen möchte:

       Infolge des zunehmendes Fleischkonsums und dem Mehrverbrauch an Konserven tritt die Monatsregel bei jeder Generation früher auf und dauert länger.
Die unzivilisierte Frau, die ein natürliches Leben führt, wenig Protein zu sich nimmt und ein geregeltes Geschlechtsleben gemäß den Jahreszeiten hat, bedeutet die Monatsregel kein Problem.

(Viktoras Kulvinskas; ‚Leben und. Überleben – Kursbuch ins 21. Jahrhundert’)

Historisch betrachtet trat die Menstruation auf, nachdem die Familieneinheit in ein kühleres Klima gezogen war, eine unnatürliche Ernährungsweise angenommen und den Geschlechtsverkehr erhöht hatte.
(Viktoras Kulvinskas; ‚Leben und. Überleben – Kursbuch ins 21. Jahrhundert’)

In unserer Kultur werden viele pathologische Zustände als natürlich betrachtet, weil sie allgemein vorherrschen …
Man findet es „natürlich“, während der Menstruation zu bluten, Kopfweh, Krämpfe und Rückenschmerzen zu haben; aber all diese Probleme treten nur bei zivilisierten, angekränkelten Frauen auf, nicht bei gesunden Primitiven.

(?)

Wenn der Körper der Frau vergiftet ist und die Leber als Filter versagt, wird der natürlichen Menstruationsfunktion eine Last auferlegt. Sie muss die Funktion eines Abfallfilters übernehmen, was zu chronischer Entzündung der Gebärmutter. Wenn das toxische Blut über die Menstrualfunktion ein Ventil durch die Gebärmutter sucht, wir die zarte Schleimhaut gereizt, und es entstehen die Krämpfe.
Bei milderen oder verdünnten Giften empfindet die Frau nur eine Schwere oder eine Verstopfung im Unterleib.
Sobald der Ausfluss beginnt, ergießt die Natur so viele giftige Stoffe wie möglich mit dem Blut. Dadurch werden die tieferen Schichten der Gebärmutter entzündet. Der normale Ausfluss wird zu einer schweren Blutung, die manchmal Tage dauert …

(Dr. H.G. Bieler)

Menstrualblutungen werden durch übermäßige Eiweißschlacken im Lymphgefäßsystem und Schädigung der Gebärmutterschleimhaut durch Fäulniserreger hervorgerufen. Die Blutung entsteht dadurch, dass die Lymphgefäße der Gebärmutter nicht imstande sind, die Stoffwechselschlacken zu entfernen.
Die Schlacken bleiben im Uterus und verursachen weitere Gewebezerstörungen, so dass es zur Blutung kommt.

(Dr. Reynold, Dr. Kaiser)

Bei einem primitiven Volk im australischen Busch, das ausschließlich von Früchten lebt, dauert die Menstrualperiode der Frau rund zwanzig Minuten, wobei sie ungefähr einen Teelöffelvoll Blut verliert … Die Indianerinnen in der nordamerikanischen Prärie, die sich einfach ernährten und angestrengt arbeiteten, hatten eine kurze, unkomplizierte Menstrualperiode, von der sie kaum etwas merkten.
(Dr. H.G. Bieler)

Nichts beeinflußt den monatlichen Ausfluß der Frau mehr als die Ernährung. Die bisherige starke Blutung kann vollständig behoben werden, wenn man zu Rohkost übergeht. Beim Wechsel von gekochter zu roher Nahrung setzt die Periode mitunter ein oder zweimal aus, aber das ist kein Grund zu Beunruhigung.
(Dr. George Starr)

Bei der gesunden Frau verläuft die normale Menopause fast symptomlos. Aber die toxische Frau, die durch die Menstrualblutung immerhin Erleichterung von der Giftbelastung gefunden hat, erleidet während des Klimakteriums eine ganze Reihe neuer Beschwerden: Wallungen, außerordentliche Nervosität, Kopfschmerzen, Arthritis, Neuritis, Magen- und Darmstörungen, Schwache, Depressionen, juckenden Ausfluß, Herzklopfen, Kurzatmigkeit… Eine Untersuchung des Urins zeigt an, ob die Toxine von Eiweißstoffen oder von Stärke und Zucker herrühren; im letztgenannten Fall besteht das beste Gegenmittel darin, jede Stunde verdünnte Fruchtsäfte zu sich zu nehmen. Wenn Proteinsäuren schuld sind, wird auf Basengrundlage vorgegangen: Verdünnte rohe Gemüsesäfte oder Gemüsesuppe (ohne Fleisch) sind angezeigt.
(Dr. H.G. Bieler)

Wenn die Monatsblutung eine natürliche Funktion wäre, würden alle Frauen davon geplagt sein. Es ist jedoch belegt, dass gesundheitsgeschädigte Frauen die längste Periode haben und dass sich die Beschwerden verringern, wenn sich die Gesundheit bessert. Wenn eine Frau, die noch nicht unrettbar degeneriert ist, ihren Lebensstil ändert und auf Entgiftung des Körpers bedacht ist, vermindert sich der Blutverlust immer mehr und hört unter Umständen ganz auf.
(Viktoras Kulvinskas)

Ich hatte 1995 für drei Monate Besuch von meinem 19-jährigen indischen Patenkind. Sie hatte starke Periodenschmerzen und blutete 7 Tage lang. Unsere fast 100%ige Rohkost wurde von ihr jeweils an einem Tag in der Woche unterbrochen, denn ich brachte es nicht übers Herz, ihr alles Deutsche zu verbieten. Dies war unser Kompromiss. Das Ergebnis: bereits die erste folgende Periode war schmerzfrei und dauerte nur noch 3 Tage …
Da sie zurück in Indien wieder normal gegessen hat, kamen auch die äußerst heftigen Bauchschmerzen wieder …

(Kuteer Helga Schäfer)

Alle hervorragenden Frauen der Geschichte waren verhältnismäßig frei von der Menstruation. Entweder menstruierten sie nur leicht oder gar nicht wie zum Beispiel Jeanne d’Arc, laut dem medizinischen Protokoll ihres Hexenprozesses.
Die für ihren Witz und Scharfsinn berühmte Französin Ninon de Lenclos, die bis zu ihrem neunzigsten Lebensjahr jung und blühend aussah, befreite sich durch eine besondere Diät von der Menstruation.

(Henry Havelock Ellis, Sexualforscher)

      

Bezieht bitte in diese Betrachtungen auch die Schädlichkeit der heutigen Monatshygieneartikel, wie in ‚Gefährliche Tampons‘ beschrieben, mit ein!

 


Stell dir vor (4)

18. Mai 2010

Ja, stell dir vor, nimm Dir Zeit und denk Dich in folgende Welt rein:
Stell dir vor, eine Gesellschaft, in der Krankheiten völlig unbekannt sind. Alle Wesen leben so, wie es ihre Körper verlangen. Damit sind sie optimal fit, um praktisch alle ‚Erreger- Angriffe’ abzuwehren und dauerhaft gesund zu bleiben.
Es gibt und braucht weder Krankenhäuser, noch Pillen oder Ärzte, denn es gibt weder Zahn- noch Kopfschmerzen, Geburten verlaufen natürlich und leicht, Kinder weinen nicht mehr und Alte werden nicht gebrechlich sondern verabschieden sich nach dem Abschluss ihres Lebensbogens friedfertig und gesund in eine andere Welt.
Als eines Tages einige aus widrigen Umständen oder Experimentierfreude beginnen, ihre natürlichen Bedürfnisse und Impulse zu missachten, nach Ersatz- oder modischeren Angeboten zu greifen, schwächen sie damit zwar ihre Körper, doch sind diese immer noch stark genug, um nicht sofort reagieren zu müssen, zu erkranken.
Bald finden sich, wie bei allen Neuerungen, Nachahmer dieser ‚modernen’ Lebensweise und Unnatürliches wird zur unbeachteten Gewohnheit. Mit Fortschreiten dieser neuen ‚Mode- Belastungen‘ müssen die damit bedrängten Körper versuchen, irgendwie zu entgiften.
Dadurch wird nun vermehrt geschwitzt, mehr gestunken, die Nasen rinnen, die Frauen beginnen zu bluten, Kinder husten, Insektenstiche schwellen plötzlich an.
Doch die Zeiten der absoluten Gesundheit liegen nun schon Generationen zurück und sind längst vergessen. So werden diese kleinen Unpässlichkeiten zu Selbstverständlichkeiten und nach einiger Zeit zu Krankheiten, die es ‚nun einmal gibt’.
Dass es sich um Winke, um Rettungs- und Entgiftungs- Aktionen der Körper handeln könnte, kommt niemandem mehr in den Sinn.
Heiler treten auf den Plan. Diese können zwar nicht oder nur kurzfristig helfen, machen sich aber sehr beliebt, da sie Heilungs- Hoffnungen nähren und von, vielleicht doch noch vorhandenen, Resten von Selbstverursachungs- ‚Schuld’ freisprechen. Die neuen, nun wahren Schuldigen – sagen sie – sind, erst böse Geister, später dann böse Erreger. Jedenfalls aber werden die Schuldigen ins bequem patientenentlastende Außen verlegt.
Die so, bald beliebten, als unentbehrlich angesehenen Heiler merken bald, dass wirkliche Gesundheit bzw. eine Rückkehr zum alten System sie ihre angesehene und bestdotierte Position kosten würde. Damit ‚muss’ Krankheit nun endgültig zu einem unentrinnbaren, unbeeinflussbaren Schicksal werden … (wird fortgesetzt)