Echt unglaublich! (2)

15. Juni 2018

Stammlesern dieses blogs ist vermutlich klar, wie weit sich Zivilisationsmenschen bereits von einem Affen- oder schöner gesagt Paradiesleben, das lebenslange Gesundheit und Zufriedenheit ermöglicht, entfernt haben. Wir machen heute so ziemlich alles falsch, im Sinne von ‚gegen unsere Natur‘. Da sich aber die Zeiger nicht ganz so einfach so radikal zurückdrehen lassen fokussieren wir auf 4 elementare Lebensbereiche und versuchen diese einer ‚alten Naturrichtigkeit‘ anzunähern:

Die Ernährung, Bewegung, das Mentale und Soziale.

Anhand eines dramatischen Beispieles der letzten Zeit, sehen wir uns an, für wie normal wir unsere heutigen Tiefen bereits halten.
Ein 19-jähriger immitierte seine Columbine High School- Vorbilder und schoß in langem schwarzen Mantel in seiner ehemaligen Schule wahllos um sich.
Wie fast schon der traurige Klasssiker ‚Er war immer so nett und freundlich. Niemand hätte ihm soetwas zugetraut‘ sagte laut Presse auch die Mutter dieses Jugendlichen: ‚Ich habe davon nie etwas gespürt. Mario ging es daheim immer gut. Er spielte oft allein in seinem Zimmer ‚World of Warcraft‘.‘

Nun sehen wir uns diesen Fall nach obigen 4 Punkten an.

Ernährung: Ich weiß nicht wie sich dieser Bursche ernährte. Doch bei der heute üblichen Kebab- und Burger- Normalität, glaube ich nicht an einen veganen Rohköstler.
Wer sich auch nur wenige Wochen naturrichtig ernährt hat, weiß wie hell und klar plötzlich die Gedanken und Träume, wie scharf die Sinne, werden.
Es gibt zahlreiche Arbeiten, die das erhöhte Aggressionspotential von Fleischessern, die Depressions- und Bipolar- Gefährdung durch ‚Normalkost‘ zeigen.

Bewegung: Den ganzen Tag in einem Zimmer vor einem Computer sitzen zeugt nicht eben von viel gesunden, und auch wieder Sinnes- aufhellenden, Frischluft- oder gar Spaß- Bewegungen.

Mentales: Man braucht nur einen Blick auf diese Art von Spielen tun, um zu wissen, dass hier Werte wie Sensibilität, Empathie und Herzensbildung massivst mit Füßen getreten werden und natürlich das Weltbild der Spieler völlig irreal verzerren.
Obiger Jugendlicher schrieb sicher nicht zufällig in sein Tagebuch: ‚Ich hasse jeden, der diese Welt bevölkert. Alle sollen sterben. Ich kann es kaum erwarten ihnen allen die Schädel wegzublasen.‘.

Soziales: Allein im Zimmer ist nicht wirklich das Sozialgefüge mit viel Harmonie und Körperkontakt, das wir als biologische Primaten bräuchten.

Und, das Dramatische: Der Mutter fällt nichts auf, hält das alles für normal!
Wir fast alle halten all dieses autistische smartphon- Gewische, Ohren- verstöpselte Weggetretensein, all die Hamburger- und Schnitzelbuden, all diese Kinder- und Seniorenabschiebungen, all das rücksichtslose Autofahrer- und Konsumverhalten, … für normal.
Kaum jemand hat noch ein Bild von einem wirklich paradiesischen Leben. Kaum jemand kann sich noch eine Welt ohne Krankheiten, Ärzte, Medikamente, Krankenhäuser vorstellen. Alle halten Arbeit, ‚Herausforderungen‘, Stress und ‚Erfolg durch Leistung‘ für normal.

[seufz] Leute, Leute …
Dabei gibt es soviele Wesen die es uns vorleben würden …
Nur 0,01% aller Wesen weltweit – nämlich wir – glauben raffen, kochen, hasten, arbeiten, konsumieren zu müssen.

In diesem Sinne:

 

 

 


BEMS- Zusammenhänge

27. März 2017

BEMS?
Ja BEMS!
Bewegung, Ernährung, Mentales und Soziales!

Möchte man all seinen Urbedürfnissen, von denen wir in dieser reizüberfluteten Welt ja meist gar nichts mehr wahrnehmen, nachkommen, bliebe wirklich kein Lebensstein mehr auf dem anderen. Wir müssten praktisch alles, was Zivilisationsmensch im Moment noch ’nicht artgerecht‘ tut, ändern. Das will und kann natürlich niemand. Auch wenn es gut für unsere Gesundheit, Zufriedenheit und unser Glück wäre!
Deshalb habe ich mich bei meinem ES- Modell (Evolutions- basierte Salutogenese) das ich für meine Diplomarbeit wissenschaftlich ausgearbeitet habe und hier im blog mit Beispielen fülle, auf vier wichtige Lebensbereiche konzentiert und reduziert:

b ewegung,
e rnährung,
m entales und
s oziales

‚Ja, alles klar‘ könnte mensch jetzt denken, ‚Das weiß ich ohnehin, dass ich mich bewegen und gesund ernähren soll‘.
Und eben DAS ist das Problem, das ich in vielen Vorträgen schon erlebte: ‚XY hat sooo gesund gelebt und ist dennoch schwer erkrankt/ früh gestorben!‘.
Tja, das heutige ‚Gesund‘ ist leider
redball noch lange nicht wirkliches, ‚artgerechtes‘ Gesund und es
redball gehört noch etwas mehr an ‚Ganzheitlichkeit‘ dazu.

Denn zwischen den genannten 4 Säulen des paradiesischen Lebens gibt es einige wichtige Querverbindungen.

ball_green Für ‚richtiges‘ Bewegen braucht es die ‚richtige‘ Ernährung‘! Damit meine ich weder die Tipps vom Fitness- Trainer mit der Eiweiß- Dose in der Hand, noch die Empfehlungen der Apothekerkammer in der Regionalzeitung. Gute Ernährung passt sich den Aktivitäts- Erfordernissen an, indem man spürt was der Körper braucht. Gute Ernährung findet über den Geschmacks- und Geruchssinn die saisonal und bedarfs- richtigen Lebensmittel.
ball_green Für ‚richtiges‘ Bewegen braucht es das ‚richtige‘ Denken! Nicht was im Sportunterricht gelehrt wurde, nicht was die TV- Vorturner zeigen, nicht, was im Sportverein trainiert wird, ist richtig und gut. Richtiges Denken ist nicht Leistungs- oder Gewinn- orientiert! Richtiges Denken ist gemeinschafts- und lust- orientiert, lässt uns mitsammen spielen, wandern, herumtollen, klettern, schwimmen … Richtiges Denken spürt den Körper, freut sich über seine Kraft, Beweglich- und Geschicklichkeit.
ball_green Für ‚richtiges‘ Bewegen braucht es eine gute ‚Gemeinschaft‘! Geselliges Tanzen, Wandern, Spielen, Klettern, Schwimmen, Ernten, Entdecken, Abenteuern, Rangeln, Herumtollen … anstatt alleine oder gegen andere zu tun, oft sogar zu ‚kämpfen‘.

 

ball_green Für ‚richtige‘ Ernährung braucht es ‚richtige‘ Bewegung! Damit meine ich nicht die Bewegung zum Auto um in den Supermarkt zu fahren. Gutes Essen beginnt schon mit dem freudvollen Naturerleben, indem man Wildkräuter, Trauben, Nüsse, oder Äpfel erwandert, pflückt, erntet.
ball_green Für ‚richtige‘ Ernährung braucht es ‚richtiges‘ Denken. Damit meine ich nicht: ‚Was empfielt mir der Doc‘, ‚Wo gibts Sonderangebote‘ oder ‚Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse empfehlen xy‘. Damit meine ich demütiges, dankbares Freuen über entdeckte Trauben, gefundene Erdbeeren oder gesammelte Haselnüsse, die Freude über das Spüren der taunassen Wiese, den Duft des Waldes, der Erde, eines Veilchens …
ball_green Für ‚richtige‘ Ernährung braucht es die ‚richtige‘ Gesellschaft! Damit meine ich weder die Saufkumpane am Biertisch, noch die Freudinnen beim Kaffeklatsch. Damit meine ich gutes, wohliges, vertrautes Aufgehobensein inmitten lieber Wesen. Gemeinsames Erleben, liebevolles Austauschen und Berühren.

Hausaufgabe bis morgen: Finde die weiteren noch unbesprochenen Querverbindungen.
… Nein, Scherzchen! Ich glaube mit diesen wenigen Beispielen ist klar geworden wie sehr alles mit allem zusammenhängt, wie wir hier Paradies verwirklichen und unsere Urbedürfnisse befriedigen könnten und wie es bei den Themen ‚Mentales‘ und ‚Soziales‘ weitergehen könnte.

 

 

 


Grundsätzliches

19. Januar 2012

Mein umfassendes Programm ist zwar im header (‚Über mich‘) nachzulesen und ich war auch der Meinung, dass ich den blog ausgewogen genug gestalte. Doch lässt sich offensichtlich meine eigene Geschichte nicht verleugnen, denn ich werde immer noch primär auf die Rohernährung angesprochen.
Die mindestens ebenso wichtigen Lebensbereiche Mentales, Soziales und Bewegung, die meist ähnlich im Argen liegen wie die Ernährung, werden leider von vielen nicht für so wichtig erachtet.

Deshalb hier einmal etwas ganz Grundsätzliches:

Wir sind geistige Wesen, die hier in dieser materiellen Welt Erfahrungen machen, etwas lernen wollen.

Alle unsere Probleme haben ihren Ursprung im Geistigen!
[Bitte einwirken lassen! ……]

Doch das Geistige liefert nur ‚feinste‘ Anstöße und fächert sich daraus breit und vielfach auf und in alle Bereiche unseres Lebens hinein.
Natürlich kann man einzig mit einer Ernährungsumstellung schon viel bewirken und heilen.
Natürlich können auch schulmedizinische Akut- Interventionen hilfreich sein.
Natürlich können auch Geistheiler etwas bewirken.
Doch all diese Außen- Hilfen wollen uns nur neue Chancen einräumen, uns unsere wirklichen, ursächlichsten und geistigen Ursachen anzusehen und nachzubessern.

Das Wunderbare am Leben ist, dass wir an jedem beliebigen Punkt ansetzen können, um unserem Ur- und Heil- Sein, unserer Harmonie wieder näher zu kommen.
So weit wir uns von unserem Ur- Sein bereits entfernt haben, so sehr werden auch beliebige Änderungen bereits Erfolge zeigen. Oder pointierter gesagt, je weniger wir haben, desto größer die Freude über kleinste Zuwendungen.
So können ganz ähnliche geistige Lernaufgaben bei verschiedenen Menschen ganz unterschiedliche Symptome und Probleme hervorrufen.
Es ist egal ob jemand einen Autounfall, Krebs, Migräne oder Schnupfen hat. Primär ist zu sagen, er/ sie hat etwas zu tun, etwas an sich zu ändern, etwas will ihm/ ihr gespiegelt, gezeigt werden.
Natürlich kann in solch einem Fall ein Automechaniker, Arzt, Geisheiler oder Nasenspray helfen. Bloß will die damit gewonnene Zeit genutzt werden, die ursächliche Lernaufgabe zu sehen und zu bearbeiten.

Umgekehrt können all diese Probleme vermieden werden, wenn wir uns unsere Lernaufgaben bereits VOR oft tragischem ‚Nase-drauf-stoßen‘, suchen und bearbeiten.
Natürlich sind unsere ‚blinden Flecken‘ ohne massive Schicksalsschläge oder fremde Hilfe schwerer auszumachen. Doch es ist erlernbar, feinfühliger und -sichtiger zu werden. Eine ganz wunderbare Hilfe kommt hier wiederum aus dem körperlichen Bereich. Denn nur in einem gesunden Körper – wie Juvenal schon wusste – wirkt auch ein gesunder Geist.
Es wäre also dringendst anzuraten, die geistigen Möglichkeiten die physische Lebensweise- Umstellungen oder Übungen ermöglichen, auch zu nutzen. Wenn man z.B. durch eine Ernährungsumstellung die Option auf ein feinsinnigeres Erleben bekommt, sollte man dies durch entsprechende Übungen und Hinwendungen auch wahrnehmen.

Man kann sich die Gesetzmäßigkeiten dieser geistig- physischen Wechselwirkung auch bildlich vorstellen: So wie sich selbst winzigste geistige Impulse vielfältigst verzweigen und unterschiedlichste Ereignisse, Probleme, Krankheiten, etc. in der Physis hervorrufen, so können alle unsere Bemühungen und Interventionen, von verschiedensten Punkten aus, geistige Entwicklungen vorantreiben. – So wie alle Wege nach Rom führen, kann von Rom aus auch jeder Punkt der Erde erreicht werden … 🙂

Einen ‚Fehler‘ bloß, sollte man nicht machen. Es ist heute sehr ‚modern‘ sich einzig auf Geistiges zu fokussieren. Unser Dasein ist aber ein physisch- psychisches!

     
    Es hat also (noch) wenig Sinn den Lungenkrebs mit Gedankenkraft und Suggestionen wegschmelzen zu wollen um weiterrauchen zu können. In diesem Fall könnte die Lernaufgabe lauten: ‚Sieh, was für ein einzigartig wunderbares und wertzuschätzendes Geschenk unser Leben, unsere Gesundheit ist. Nimm seine Bedingungen an.‘
    Auch macht es keinen Sinn – selbst wenn seriöse Untersuchungen zeigen, dass es funktioniert – wenn wir uns durch Affirmationen und bildhaftes Vorstellen Muskeln antrainieren. Unser Körper will bewegt werden, er will mit uns Freude an all unseren Möglichkeiten erleben!
    Ein weiteres Beispiel wäre die in Eso- Kreisen häufig anzutreffende All- Liebe. Es ist einfach und nicht unser Daseinszweck, allein vor dem Buddha- oder Jesus- Bild zu sitzen und die ganze Welt zu lieben. Die ganze Welt will in Form vieler, vieler Einzelwesen von uns geliebt werden!

Und diese All- Liebe – hier schließt sich der Kreis – sollte bei uns selber beginnen!
Wir wollen freudvoll das Leben annehmen und wunderbare Erfahrungen machen. Doch entscheiden WIR, WELCHE Erfahrungen wir machen wollen!
Wir WÄHLEN unsere Aufgaben, anstatt sie ‚abzukriegen‘ 😉

Wir wollen immer ‚das Ganze‘ im Auge behalten und weder in der Ernährungsumstellung oder bei einer rohköstlichen Lebensweise noch in anderen Detailbereichen ’steckenbleiben‘, sondern damit gestärkt und mutig in neue Welten voranschreiten …

 


Und? Was tust DU?

11. August 2011

Viele paradise your life- Beiträge waren hoffentlich gut und schön. Doch was davon ist in die Praxis eingeflossen?
Ich mache ja nicht gern konkrete Vorschläge, sondern rege lieber zum Selberdenken und Selber- Beobachten (der Natur) an.
Die Fragen die ich bekomme zeigen aber dennoch immer wieder, dass die Menschen gerne ‚Bedienungsanleitungen’ haben wollen.
Deshalb hier jetzt im Schnelldurchgang und nur stichwortartig einige Beispiele in welchen Bereichen man was verändern könnte/ sollte.
Vorausgeschickt: Wir stecken so tief in der Zivilisation und damit im Irrtum, im Sinne von naturfern, dass praktisch JEDER Lebensbereich nachgebessert gehörte.
Beginnen wir mit dem Aufwachen:

• Ohne Wecker von alleine aufwachen (in einem gut belüfteten, Elektrosmog- und Gift- freien Schlafzimmer oder im Freien), erste freudvolle Gedanken
• Im Badezimmer (kühles) Wasser und Bürsten an Haut und Zähne (keine chemischen Produkte und Seifen, mit rohköstlicher Lebensweise gibt es ohnehin keinen Körpergeruch), ev. Erde
• Frühstücken möglichst wässrig und roh (ohne Gekochtem, Dichtem, Gebrühtem, Tierischem, Hochverarbeitetem) oder ev. (barfuß) frisch selbstgesammelt (z.B. Wildkräuter für einen green smoothie) und in netter Gesellschaft
• Weg zur Arbeit ohne Auto, ev. gemeinschaftlich
• Nur Arbeiten verrichten und annehmen, die gesellschaftlich wertvoll und ökologisch ok sind
• Liebevoller Umgang mit den Mitmenschen
• Zwischenwege möglichst ohne Lift-, Rolltreppen, etc. Benutzung zurücklegen
• Immer wieder Pausen in frischer Luft mit ausreichender Bewegung einlegen
• Auch während der Arbeit nebenher immer wieder Muskelübungen (und sei es nur des PC- Muskels*) einbauen
• Immer wieder mit der Aufmerksamkeit zu sich zurückkehren bzw. bei sich bleiben
• Essen ev. unabhängig von fixen Zeiten und nur bei Hunger
• Im Hunger bleiben (Essen hinauszögern und sich nicht satt essen)
• WC- Bedürfnissen sofort nachkommen!
• Immer wieder mal ‚meditativ Abschalten’ (ev. mit Augen- Palmieren)
• Einkauf von möglichst ökologisch und fair produzierten, möglichst wenig verarbeiteten Produkten in Rohkost- Qualität
• Essenszubereitung und Essen gemeinsam mit netten Menschen
• möglichst geringfügige Lebensmittel- Verarbeitung; immer wieder mal Fasten-, Rohsaft- oder Mono- Tage einlegen
• Geschirr spülen ohne Chemie (Rohes ist wasserlöslich und in frischem Zustand leicht abspülbar)
• Anregende Gespräche, Spiele, Bewegung, Körperkontakt, Spaß, Gemeinsamkeiten in einer liebevollen, harmonischen Gruppe (ev. auch mit Tieren)
• Natürliche Lichtverhältnisse nutzen (nicht die Nacht zum Tag machen)

Wie bereits erwähnt können hier nur einige wenige Beispiele gegeben werden. Praktisch alle Bereiche müssen kritisch ‚abgeklopft’ werden (Bekleidung, Möbel, Innenanstriche, Putz- und Waschmittel, Geschirr, Spielzeug, Beleuchtung, etc.)
Oder wer sich selber auf die Suche machen will und sich alles kritisch ansehen und in Richtung artgerechter verändern will, dem lege ich die vier wichtigen Bereiche ans Herz:

• Ernährung – in Richtung unverarbeiteter, roh, tierleidfrei, natürlicher, weniger, dankbarer
• Bewegung – in Richtung Freude, Vielfalt, Gemeinschaft, in frischer Luft
• Denken – in Richtung Nichtdenken, Intuition, unzielgerichtet, empathischer
• Soziales in Richtung mehr Kontakte, mehr Verbundenheit, mehr Körperkontakt, mehr Liebe

 
*) PC meint nicht ‚Personal Computer‘, sondern ‚Musculus pubococcygeus‘ (lat. Schambein-Steißbein-Muskel)

 

 


Energie vs. Energieräuber

31. Mai 2011

Kürzlich hab ich im Beitrag ‚Forever young‘ gefragt, warum kaum ein Erwachsener mehr die Dynamik und Lebendigkeit von Kindern oder Jugendlichen hat, obwohl durch die ständige Zellerneuerung er keine älteren Zellen im Körper hat als die Jungen.

Heute möchte ich das Thema Energie/ Lebensenergie/ Lebendigkeit bzw. Energieräuber aus einer etwas anderen Sicht beleuchten.

Obwohl der heutige Durchschnittsmensch eher ermüdet bis lahm wirkt:


NIEMAND hat ZUWENIG Energie!
Wir VERBRAUCHEN bloß ZUVIEL Energie!

Um uns diese Behauptung genauer anzusehen, eignen sich wieder einmal die 4 ‚paradise your life‘- Säulen bestens:

    Ernährung
    Bewegung
    Mentales
    Soziales

Ernährung: Warum sind wir nach einer ’normalen‘ Mahlzeit ’so schön‘ müde?
Weil die Verarbeitung der Kochkost soviel Energie kostet, soviel Energie in die Verdauungsarbeit geht, dass sie im übrigen Körper fehlt, dass wir uns schlapp und müde fühlen.
Dafür ‚erhalten‘ wir im Gegenzug aber weniger Vitalstoffe 😉
da diese durch das Erhitzen und Hochverarbeiten der Nahrung ruiniert wurden.
Also doppelter Energie- Raub!
Unbehandelte, frische Früchte, Gemüse, Nüsse, Samen, Wildkräuter dagegen enthalten mehr Vital- und Inhaltsstoffe als sämtliche künstlichen Multi- Vitamin und Pipapo- Produkte zusammengenommen. Oder pointierter gesagt: Jede frische Karotte z.B. enthält mehr verwertbares Kalzium als 100l Milch!

Bewegung: Mit der Bewegung verhält es sich ganz seltsam. Man könnte fast sagen wie mit der Liebe: Je mehr man gibt, nicht desto weniger hat man, sondern desto mehr bekommt man zurück.
Unser Körper ist ein Bewegungskörper!
Viele unserer Körperfunktionen brauchen die Bewegung als Antrieb oder zur Unterstützung!
Deshalb werden wir (langfristig) um so vitaler und energiereicher, je mehr und vielfältiger wir uns bewegen.

Mentales: Es ist messbar und erwiesen, dass unser Gehirn ca. 30% unseres gesamten Energieverbrauches beansprucht.
Mit dieser enormen Energiemenge müssten wir eigentlich alle Einsteins sein oder täglich eine bahnbrechende Erfindung machen. Tun wir aber nicht!
Beobachte Dich mal beim Denken!
Was denken wir den ganzen Tag?
Müll! Gedankenmüll! Und endlose Wiederholungen derselben Themen und Probleme.
Versuch bloß einmal jeden Gedanken nur einmal zu denken! – Gar nicht so einfach!
Ganz zu schweigen von längerer meditativer Stille im Kopf, die auch nachgewiesen sofort den Gesamt- Energieverbrauch senkt.
Weitere mentale Energiespar- Themen wären Ärger, Mitleid, Stress, Aufregung, etc. – Bringt alles nichts, kostet aber jede Menge an Energie!

Soziales: Jeder Akku muss von Zeit zu Zeit aufgeladen werden. Eine unserer wichtigsten Ladestationen ist die Liebe, die Zuwendung durch andere Wesen, die unbedingte Liebe, Berührungen, Körperkontakt. Erst damit können wir uns entspannen und binden dann nicht mehr unsere Energien in unseren Muskelpanzerungen, die Wilhelm Reich schon vor fast 100 Jahren zeigte.

 


„So ein oberflächlicher Unsinn …

16. November 2010

… dieser Blog“ ließ mich kürzlich jemand wissen.
Es gäbe ‚hunderttausend’ wichtigere Themen, wie z.B. Krieg und Immigration …
Und mit Quellen und Links wird hier auch nichts belegt!

Das ist grundsätzlich richtig, will aber auch so sein.
Denn einerseits will ‚paradise your life’ sich nicht zerspalten in unzählige Themen, sondern will, zwar nicht, wie die Buddhisten sagen, ein-, aber zumindest vierspitzig sein und sich auf die essentiellen Themen Ernährung, Bewegung, Mentales und Soziales konzentrieren.
Ich setze sozusagen bloß den richtigen Baum- Samen richtig ein und lasse ihn wachsen anstatt an unzähligen Ästchen der riesigen Lebensbaum- Krone rumzuschnippeln. 😉

Zum Wachsen- Lassen gehört auch, selber denken zu lassen und das nehm’ ich auch für mich in Anspruch. Ich entnehme nur sehr wenig äußeren Quellen, liebe das Selberdenken und Naturbeobachten und erwarte eine ähnliche Mündigkeit auch von meinen eigenverantwortlichen und selbstbewussten Lesern.

Wohin das Spezialistentum und die Verwissenschaftlichung unserer Leben geführt haben sieht man u.a. am unfähigen Gesundheitssystem und dem manipulativen Medienwildwuchs.
Wir werden im Glauben, die moderne Medizin mache Fortschritte über Fortschritte, gehalten, obwohl jeder ‚dumme’ Regenwurm und Bonobo gesünder ist als der Zivilisationsmensch.
Die Medien gaukeln uns Vielfalt vor, indem sie uns eben genau mit diesen ‚hunderttausend’ (Schein-)Themen vollschwallen, was sicherstellt, dass nichts wirklich Wichtiges angepackt, wenn nicht sogar auch nur angedacht, werden kann.

Ich lebe die Gewissheit, dass auch für Menschen möglich ist, was für alle naturrichtig lebende Wesen selbstverständlich ist: Ein dauergesundes, lebendig erfülltes und liebevoll harmonisches Leben.
Und das nicht, indem man dutzendweise Ratgeber- Bücher liest, nach den letzten wissenschaftlichen Erkenntnissen giert oder sich mit all den Zivilisations- verursachten Themen und Problemen befasst, sondern indem man bloß einige wenige ‚Naturgesetze‘ beachtet bzw. lebt.

 


Gesundheitsvor … [prust, ablach] …

22. Juli 2010

Gesundheitsvorsorg … ‚Nein, ich werd nicht mehr’ [schenkelklopf, lach, johl]
Gesundheitsvorsorge!
Bitte lass Dir das auf der Zunge zergehen: Gesundheits …. ‚Ohhhhhohohoho! Nein, ich kann nimmer! Das ist zu blöd! ….
‚Gesundheitsvorsorge’ nennen Politiker und Mediziner etwas mit Begeisterung, was mit Gesundheit absolut nichts zu tun hat und mit ‚Vorsorge’ schon gar nicht!
Keiner sorgt doch vor! Alle stopfen doch rein, was der rein gewinnorientierte Markt anbietet. Alle lümmeln’s doch herum vor TV und PC, sitzen in Autos, Flugzeugen und Büros.
Wo bitte, ist da eine Vorsorge?
Sie gehen zur Früherkennungs- Untersuchung. Das ja! Aber das ist kein Vor- Sorgen! Das ist ein Nach- Untersuchen.
Das füllt die Kassen der Doc’s und Krankenhäuser, da es ein zusätzliches Einkommen ist und zudem die Patienten- Menge erhöht.
Aber gesünder wird davon niemand.
Dazu bedürfte es schon einer Vorsorge a la
paradise your life! 😉
Also einer Umstellung der Lebensweise in den Lebensbereichen Ernährung, Bewegung, Mentales und Soziales nach dem Vorbild der Natur.
Also, ist dieser Etikettenschwindel der mit dem Begriff ‚Gesundheitsvorsorge‘ betrieben wird gar nicht so zum Lachen, sondern eine ganz perfide Irreführung der Menschen.
Dazu kommt noch, dass sie damit
a) in einer falschen Sicherheit gewiegt werden und
b) ihnen immer wieder Angst gemacht wird. Denn wer hat bei solch einer Untersuchung nicht auch den Gedanken an eine bereits manifeste Erkrankung. Und wie man aus der Nocebo- Forschung weiß, können bereits Gedanken an eine Erkrankung krank machen.
Lebt man dagegen optimal gesund im Sinne von artgerecht und ‚paradise your life‘ braucht man nicht einen Gedanken an Gesund- oder Krankheit zu verschwenden. Denn dann gilt, was für alle freilebeneden Tiere auch gilt: Lebenslange Gesundheit ist unser Geburtsrecht, unser Normalzustand und das Selbstverständlichste der Welt. Zudem könnte man ohnehin nimmer mehr für sich tun. Wozu also sich dann Gedanken machen? 😉
Nicht zufällig hat man in der Salutogenese beim Studium von Menschen, die unter widrigsten Umständen gesund blieben, als gemeinsame Eigenschaft das sogenannte Kohärenzgefühl beobachte. Ein sozusagen unumstößliches ‚Gottvertrauen‘, eine stabile Zuversicht, die all diesen Menschen eigen war.
Was jedem Tier selbstverständlich ist müssen wir uns eben gegen die mediale und medizinsche Panikmache wieder aneignen.