Menschliche Leistungen (2)

19. August 2019

Wer sich von den Schockbildern in ‚Menschliche Leistungen‘ schon erholen konnte, darf hier im Teil 2 gleich weiterlesen:

Ist doch jedermensch klar, ist doch selbstverständlich: Zivilisation bedeutet Fortschritt.
Ein Fortschreiten von Bestehendem zu Besserem.
Wär doch auch blöd, wenn wir etwas verschlechtern würden!
Nein, kommt auch nicht vor. Denn wie entsteht Fortschritt?
Ausgehed von klugen Köpfen, Wissenschaftern, Grundlagenforschern, machen sich Ingenieure an die praktische Umsetzung, planen die Arbeitsschritte für nachgelagerte Mitarbeiter, die Werbe- und Vertriebs- ‚Walze‘ beginnt zu laufen und schon ist wieder etwas besser als zuvor.

Äh … [räusper, hüstel] … naja, vielleicht nicht immer …
Die gentechnisch veränderten Kühe sind von der Ästhetk her vielleicht nicht so ganz gelungen …
Doch dafür werden sie nur mehr 5 Jahre, anstatt der völlig unnötigen 25 Fresser- Jahre von naturbelassenen Rindern. Und sie brauchen für ihre hohe Milchleistung auch nicht mehr das kostenlose Gras, das zu sonst eh nix zu gebrauchen ist – … Au! Au! Nein! Niiiicht! Hilfeee!
– Haben mich doch tatsächlich diese Grassafttrinker und Rohköstler verhauen …
Naja, die wissen eben nicht wohin mit ihrer Kraft!

Also diese Kühe kriegen statt Gras Sojafutter, das bloß um die halbe Welt transportiert werden muss, von gerodeten Regenwäldern stammt und auch akzeptables Menschenfutter wäre. Doch dafür geben diese Turbokühe so richtig viel Milch. Wir haben zwar ohnehin schon einen Milchüberschuss, doch die afrikanischen Märkte wollen ja schließlich so richtig final und endgültig ruiniert werden, mit unseren Dumpingpreisen.
Klar, nur die eigene Bevölkerung durch völlig nichtartgerechte Milch und Milchprodukte krank zu machen wäre ja noch nicht Fortschrittsleistung genug. Da müssen neben den eigenen Milchbauern (600 Milchbauern- Selbstmorde allein in Frankreich) auch noch Abertausende in anderen Kontinenten arbeitslos und krank gemacht werden …

Also, herzlichen Glückwunsch, ‚Krone der Schöpfung‘!
[räusper, schluck] … äh ….
Warum bloß ist mir plötzlich so speihübel!?

PS: Wer all diese Sauereien so richtig genießen will: Der Film dazu heißt ‚DAS SYSTEM MILCH‘. Er lässt allerdings – na klar! – die Schadwirkung von Milch und Milchprodukten auf Menschen aus.
Das ‚volle‘ Programm kriegt Ihr nur bei

 

 

 


Alles Ansichtssache

8. Februar 2016

keinkaufSelbst Menschen die schon mit einem paradiesischen oder auch nur rohköstlichen Leben begonnen haben oder damit liebäugeln, selbst Menschen die den Wahnsinn, der in unserer normalen Ernährung, in unserem Normal- Lebensstil steckt, erkannt haben, verwenden Worte und Wendungen wie ‚verzichten‘, ‚hab ich mir verkniffen‘, ‚Einschränkung‘, ‚Gürtel enger schnallen‘, ’so ganz ohne‘, ‚entbehren‘ usw.
Selbst beim Rauchen, bei Alkohol oder Drogen ist es ähnlich. Will man damit aufhören, kommen sofort Verzichts- und Einschränkungs- Vokabel. Obwohl solche Leute sehr gut wissen, dass es um Gifte bzw. ihr Leben geht.
Irgendwie nicht ganz stringent, oder?
Irgendwie ver-rückt zu meinen, mit etwas Schädigendem ‚etwas zu haben‘, oder?
Als wär der Wegfall von Belastendem, von Schädigendem KEIN Zugewinn!
Als wär das Nicht-mehr-vergiften ein Verzicht!

Entweder sollten sie diese unsinnige Verzichts- Terminologie konsequent durchziehen und auch sagen:
Ich hab heute darauf verzichten müssen, mich in den Kopf zu schießen …
Mir fällt’s echt noch schwer mich nicht vor herandonnernde Laster zu werfen …
Heut hab ich mir wieder einmal verkniffen mir einen Finger abzuschneiden …

Oder sagen, was Sache ist:
Bin ich froh, von diesen grässlichen Milchprodukten weg zu sein.
Stell Dir vor, ich fühl mich sowas von gut jetzt, bei meinen Keinkaufs- Touren.
Einfach herrlich, sich ohne Getreideprodukte so gut und fit zu fühlen.

Oder man sagt einfach:
I’m paradising my life 😉

 

 

 


Finde Deine Mörder!

15. Mai 2012

Entlarve alle Täter, die Dir nach dem Leben trachten!
Denn es ist DEIN Leben! Du hast nur eines!

Ob ich an Verfolgungswahn leide, fragst Du?
Nein, tu ich nicht. Ich bin nur immer wieder entsetzt, mit wievielen Tricks, Redewendungen, Fehlprogrammierungen wir uns das Grab schaufeln. – Besten Falls!
Meist steht am Ende eines ‚guten‘ Lebens nicht zu früh das Grab, sondern jahrelanges Leid, Siech- und Patiententum!

Sieh der Wirklichkeit, der Wahrheit ins Gesicht!
Dein Auto fährt nur mit dem richtigen Treibstoff. Es läuft nicht mit Wasser, Urin, Apfelsaft oder Milch. Denn dafür ist es nicht gemacht!
So läppisch einfach das klingt, so ungern glauben wir es von uns selber.

Wir sind ausschließlich für naturrichtige, artgerechte Rohernährung ‚gebaut‘. Als wir konstruiert und ‚gebaut‘ wurden, gab es noch keine Gartöpfe, Bratpfannen und Mikrowellenherde!
Und in der Zwischenzeit, seit diese ‚gaaaaanz normale Ernährung‘ Einzug hielt, wurden wir nie ‚umgebaut‘!
DAS ist der Grund, warum wir krank werden, warum es Ärzten und Krankenhäusern bedarf und wir dennoch um ca. 30- 40 Jahre zu früh sterben.

Deine ‚Mörder‘ wurden hier schon x- fach benannt, wären auch für jedermensch ganz leicht zu merken. Es sind Fleisch-, Milch-, Getreide- und Fertigprodukte bzw. das Erhitzen und Hochverarbeiten unserer Nahrung.

Doch nur selten kommen Mörder mit ‚offenem Visier‘ daher. Sie lauern gerne im Dunkeln, hinter Ecken und Lügen.

Deine Aufgabe sollte, wenn Dir Dein Leben lieb ist, sein, diese versteckten und verdeckten Mordgesellen aufzuspüren!

Sieh, dass all die kleinen Wendungen a la ‚Hüftgold‘, ‚Ein Mann ohne Bauch ist wie ein Himmel ohne Sterne‘, ‚Ich bin, also trinke ich‘, ‚Ach, so eine kleine Sünde …‘ keine harmlose Scherzchen, sondern perfide Todesurteile sind!

Ähnlich verdächtig all diese zahllosen Benennungen wie Marmelade, Pizza, Hamburger, Nudeln, Sushi, Schnitzel, und, und, und. Sie alle wollen einerseits bloß verdecken, dass bloß immer dasselbe drinnensteckt, nämlich Fleisch, Milch und Getreide.
Und andereseits, dass das alles Dich rasch dem Tod und/ oder einer Krankheit nahebringt.

Sind Deine Mörder erst einmal als das entlarvt, was sie sind, kannst Du Dich besser wappnen!
Und wenn Du Dich einige Zeit erfolgreich ‚ihrer Angriffe‘ erwehrt und Artgerechtes genossen hast, wirst Du Dich bald fragen, wie Du überhaupt so lange solch ein minderwertiges Mistzeugs essen konntest…

Bis dahin, ‚halt die Ohren steif‘ oder noch besser:
paradise your life !

 


Not- Ernährung

20. August 2010

Das sogenannte Paradies hat es tatsächlich einmal gegeben und zwar zu Zeiten unseres Lebens in unserer Afrikanischen Ur- Heimat. Da lebten wir in der Fülle!
Was heute seltene Leckereien für uns sind, vollreife Mangos, frische Feigen, Papayas, Bananen, etc. war damals unser Alltag. Ohne zu arbeiten ‚wuchsen’ uns diese Herrlichkeiten zu.
Ende mit dem Paradies war, als wir in kältere Klimazonen auswanderten. Nichts mehr war hier mehr so köstlich und zubereitungslos zu genießen. Es musste gejagd und gehegt werden. Und vor allem, es musste alles zubereitet werden.
Fleisch, Getreide, Kartoffel schmecken einfach nicht und müssen erst gewürzt oder mit Schmackhafterem vermischt werden.
Wir waren sozusagen auf völlige Not- Ration reduziert.
Das Verrückte ist, dass wir immer noch an diesem unattraktivem Müll hängen und uns auch noch einbilden, gut zu essen.
All unsere Kochkünste sind nur notwendig, weil die Grundzutaten verbessert werden MÜSSEN. All die Spitzenköche machen nichts anderes als relativ wertloses Zeugs so aufzumotzen, dass die vermeintlichen Gourmets sich darum reißen.
Eine Sapote muss nicht verändert, braucht nicht gewürzt oder gegart zu werden. Sie ist vollendet wunderbar. Eine Weintraube braucht weder Zutaten noch Verarbeitungsschritte.
Die gängige Kochkost beruht auf ein, zwei Dutzend Grundzutaten, während die rohköstliche Küche hunderte Naturprodukte kennt und verwendet.
Die vermeintliche Kochkost- Fülle und Vielfalt ist schlicht und einfach inhaltslose Schaumschlägerei. Allein schon, dass man die verschiedenen Körperteile des Schlachtviehs unterschiedlich benennt um daraus eine Pseudo- Vielfalt anzubieten ist lächerlich. Beobachtet man Raubtiere, sieht man, dass die all das Muskelfleisch, das unsere Speisekarten füllt gar nicht oder erst zuletzt angerührt wird.
Detto all die Getreideprodukte! Ob man aus dem Teig Semmeln, Kipferl oder Baguettes formt, ob man das Brot mit ein paar Sonnenblumen- oder Kürbiskernen bestreut oder ob man die Nudeln in dutzenden verschiedenen Formen presst, ist vollkommen egal. Es ist und bleibt ungenießbares verschleimendes und Arthrose- verursachendes Weizenmehl.
Ebenso, all die Milchprodukte! Muttermilch von fremden Arten wäre für erwachsene(!) Menschen schon unpassend bis schädigend genug. Dass man daraus dann noch dutzende bis hunderte pseudo- verschiedene und auch noch schädlichere als die Ausgangs- Produkte und Käse herstellt, wiegt bloß die Konsumenten in einer höchst suspekten Vielfalt.
Die wirkliche Fülle wächst in der Natur! An sie sind wir perfekt angepasst. Sie ist Genuss und mittlerweile leider Luxus! Sie bedarf keines Würzbetrugs, braucht nicht verarbeitet zu werden. Ein Apfel, eine Orange, eine Karotte sind Genuss auf den ersten Biss!
Sie sind vollwertige Nahrung und nicht essbar gemachte Relikte aus Not- Zeiten, wie die Kochkost es ist.
Das, all den Schicki- Micki- Köchen und noch mehr den Konsumenten, die dafür auch noch fürstlich bezahlen ins Stammbuch geschrieben …

 


No milk today

7. Mai 2010

Über Milch gäbe es viel zu sagen. Ein so wunderbar perfektes Nährmittel die arteigene Milch im richtigen Alter ist, so schwachsinnig ist es, auch noch im Erwachsenenalter Säuglingsmilch, noch dazu von fremden Arten, die damit ihre Babys ja völlig anders fördern wollen, zu sich zu nehmen.
Hier möchte ich jetzt bloß zwei, mir besonders wichtig erscheinende Aspekte des Milchkonsums beleuchten.

Der gesundheitlich, historische Aspekt:
Wir sind an die verarbeitete Milch wie wir sie kennen und noch weniger an Milchprodukte biologisch, genetisch angepasst, da Milch (von fremden Tierarten) in unserer ganzen Evolutionsgeschichte keine Rolle spielte. Keine Wildstute, keine Büffelkuh hat je einen Primatenähnlichen an ihre Zitzen gelassen.
Milch, vorzugsweise Kuhmilch nutzen wir erst seit unserer Sesshaftwerdung vor einigen Tausend Jahren, was für eine biologische Anpassung aber viel zu kurz ist.
Die Laktose- Intoleranz z. B. ist EIN Aspekt dieser Nichtangepasstheit.
Wir alle sind nicht an Milchverdauung angepasst. Praktisch alle Allergien stehen in einem Kuhmilch- Zusammenhang. Oft schlimmste Erkrankungen können allein schon durch Milch- und Milchprodukte- Verzicht verschwinden!
Unsere Hochverarbeitung (Homogenisierung, Pasteurisierung, etc.) und damit Denaturierung von Milch tut noch ein Übriges um unsere Immunsysteme zu belasten.
Ich kann nur jedem, der ein gesundheitliches Problem hat empfehlen, versuchsweise für einige Wochen strikt alle Milch und Milchprodukte zu meiden. Das ist eine sehr einfache, garantiert nebenwirkungslose, aber hocheffiziente Methode den ursächlichen Krankheitsauslöser zu finden bzw. zu eliminieren.

Der moralische, der Herzens- Aspekt:
Ein für mich unfassbares Paradoxon: Jede Frau, die Kinder hat, kennt diese in Worten nicht beschreibbare, für Männer vermutlich nie fassbare ‚Mutterliebe’.
Sieht man sich einigermaßen höherentwickelte Säugetiere an, erkennt man, dass auch sie bereits diese Mutterliebe leben, dass Tiermütter unendlich liebevoll mit ihren Jungen umgehen.
Und dennoch kaufen primär Menschen- Mütter tagtäglich für ihre Familien Kuh- Milch. Obwohl jedermensch klar sein müsste, dass das bedeutet, dass unsere leidensfähigen Mitwesen dadurch

    a) unschuldig inhaftiert werden und ihnen
    b) jährlich ein geliebtes Kind weggenommen wird.

Sind nun solche TäterInnen herzlos oder ‚bloß‘ gedankenlos? …

 

PS: Wer Milchprodukte für wichtige Eiweiß- Lieferanten hält, dem sei gesagt, dass Grünes bis zu 8x mehr und in einer weit besser verwertbaren Form enthält. Hier im Artikel über Weizengras mehr davon.

 


Lebensmittel- Skandal- Nachtrag

28. April 2010

Was können wir nun noch kaufen?
Was können wir schadlos zu uns nehmen?
Was sollten wir essen um uns optimal zu ernähren?
Die Nahrungsmittelindustrie bringt ständig neue Produkte auf den Markt, die natürliche Lebensmittel nachzuahmen versucht oder es handelt sich überhaupt um völlig Neues, nie dagewesenes.
Selbst altbekannte Nahrungsmittel werden mit immer neuen, immer raffinierteren Lebensmittelzusatzstoffen, Verarbeitungshilfen, Schönungs-, Haltbar- und Färbemitteln, Aromastoffen, und, und, und versehen.
Es ist kaum mehr möglich, in dieser unüberschaubaren Fülle eine Empfehlungs- oder Vermeidungs- ‚Liste’ zu verfassen. Sie würde vermutlich kaum geschrieben, schon wieder überholt sein. Zudem befasse ich mich schon lange nicht mehr mit all diesem Mist. Mir wird schon schlecht genug, wenn ich im Supermarkt die Wagerl- Inhalte der anderen Leute seh’ 😉
Zudem will ich, wie in Dummköpfe mit Bestnoten beschrieben, keine Empfehlungen abgeben. Denn uns wird in den Schulen das Selberdenken ab- und das sture Auswendiglernen an- trainiert. Dementsprechend verhalten wir uns dann ein Leben lang. Wir akzeptieren kritiklos Gesetze, befolgen unbegründete Richtlinien von Fachleuten, glauben was die Medien verzapfen, kaufen was die Werbung sagt und viele wollen auch von mir möglichst konkrete Empfehlungen und Einkaufslisten.
Damit wäre aber niemandem gedient, denn es gibt tausende Fachleute, die alle unterschiedliche Empfehlungen abgeben und Du stehst erst wieder vor dem Problem der Vielfalt. Ich möchte selberdenkende, eigenverantwortliche und selbstbewusste Klienten!
Auch eine rein theoretische Abhandlung dieses Themas hat absolut keinen Sinn, denn jede Meinung provoziert sofort eine Gegenmeinung, jede Expertise kann mit einer Gegenexpertise widerlegt werden, etc.
Die einzig sinnvolle und auch ‚lebensrichtige‘ Möglichkeit ist:

  • wieder selber zu denken, und
  • es selber auszuprobieren.

Beim Selberdenken kann man entweder studieren und selber Fachmann werden. Dann steckt man aber erst wieder im ewig- theoretischen Hin- und Her. Oder man denkt kindlich einfach a la ‚paradise your life‘.
Wie funktioniert das?
Also z.B.: 99,999% aller Wesen leben genau von dem was für sie wächst und kennen keine unserer Erkrankungen. Nur der Mensch kocht und verarbeitet und ist krank. Sollte das Zufall sein?
Oder: Jahrmillionen lang müssen wir mit artgerechter Naturnahrung bestens gesund gewesen sein, denn sonst wären wir schon ausgestorben, usw. …
Oder: Warum kompliziert und teuer etwas verändern, wenn so vieles so Leckeres fix und fertig für uns wächst?

Zum ‚Selber ausprobieren’: Leider wirken sich viele schädigende Nahrungsmittel oft erst Jahrzehnte später aus. Man kann aber leicht die Menschen in verschieden hoch entwickelten Gesellschaften vergleichen. Meinen Kindern fiel schon im Volksschulalter auf, worüber Weston Price eine wunderbare Studie machte, dass einfacher lebendere Menschen weit schönere und gesündere Zähne haben als wir.
Oder auch ein paar Wochen und Monate mit naturrichtiger Ernährung zeigen sehr schön, dass der Körper sofort beginnt, sich zu reparieren und viele alte Wehwechen und Probleme verschwinden.

Wie also nun vorgehen, um am unüberschaubaren (Super-)Markt nicht unterzugehen?
Liebe Leute, es ist höchst einfach!
Wir leben, biologisch gesehen noch immer (zu 98,6%) in einem Affenkörper, der sich Millionen Jahre lang perfekt an sein Umfeld angepasst hat. Wie man an den Affen sieht, wird man damit praktisch nie krank und ist immer topfit.
Dieser unser biologisch ‚alte’ Körper passt sich nicht in Wochen oder Monaten, auch nicht in Jahren oder Jahrzehnten an Neues an! Wir brauchen dazu Jahrzehntausende!
Würde heute ein neuer Treibstoff erfunden, könntest Du ihn auch nicht schadlos in den Tank Deines alten Diesels schütten.
Wir sind also gut bedient, uns an den Speisezetteln der Primaten zu orientieren.
Was nun essen diese Primaten? Was sollten wir essen?
Ca 70% Früchte, ca. 20% Gemüse und Wurzeln, ca. 8% Samen und Nüsse und ca. 2% Fleisch (nur Schimpansen). Und das alles so wie es für uns wächst, frisch und roh.

Viele Menschen wissen nicht, welche Vielfalt ihnen mit diesen paar, simpel und spartanisch aussehenden, Lebensmittelgruppen offensteht. Es gibt hunderte verschiedene Früchte und Gemüse, dutzende herrlichste Wildkräuter, während die Normalkost zum überwiegenden Teil aus Weizen, Milch und Fleisch – zwar in verschiedenen Verarbeitungsarten, aber dennoch sehr einseitig – besteht.

Man muss auch nicht sofort zum 100%ig veganen Rohköstler werden. Diese ‚5 Bösen’ allerdings sollte man m.E. doch baldigst reduzieren bis meiden:

    Fleisch
    Milch(produkte)
    Getreide(produkte)
    Drogen (Alkohol, Zigaretten, Kaffee)
    Zucker

Eine komplette ‚Bösen‘- Liste mit genaueren Begründungen findest Du unter ‚Was (essen wir) nicht‘
Diese 5 Produkt- Gruppen richten bereits so viele (teils noch unentdeckte) Schäden an, dass ich, wie schon eingangs angedeutet, auf diese unzähligen unsäglichen Kunstprodukte, Softdrinks, Fertigmenüs, Packerlsuppen, etc. gar nicht mehr eingehen möchte.

Allein wenn Du Dir angewöhnst vor jeder Mahlzeit Salat zu essen tust Du Dir bereits viel Gutes und reduzierst die Menge der, vermutlich jetzt noch weniger gesunden, Hauptspeise.
Eine ganz schlaue Bekannte machte aus ihren Kindern begeisterte Salatesser mit immer wieder dem Trick ‚Fangt schon mal mit dem Salat an, das Essen dauert noch‘ 😉
Bei mir ist Salat allerdings etwas völlig anderes als landläufig darunter verstanden wird. Ich bereite ihn als eine wunderbar runde vollwertige Mahlzeit zu. Darüber demnächst mehr.

 


Der Supermarkt- Killer

27. April 2010

Einige Zeit war es ein stilles Spielchen für mich, mir vor der Kasse des Supermarktes die Einkaufswagen- Inhalte der Leute anzugucken, mich zu wundern und zu freuen, was ich alles NICHT brauche 😉
Da dieses Spiel aber niemandem nützt außer meiner Unterhaltung, möchte ich es in abgewandelter Form anregen und empfehlen.
Guck Dir doch, bevor Du Richtung Ausgang gehst, noch mal Deinen Wagen- oder Korb- Inhalt bewusst und nach ‚paradise your life’- Kriterien an. Frag Dich bei jedem Teil,

    ob er wirklich notwendig ist,
    ob er Dir wirklich Freude macht,
    ob er Deiner Gesundheit zuträglich ist,
    ob er Dein Leben bereichert oder ob Du ihn nur aus

    Gedankenlosigkeit
    Unbewusstheit
    alter Gewohnheit
    Gier oder
    Sucht mitgenommen hast.

Du solltest bedenken, dass ‚Sünden’ beim Einkauf weit einfacher abwendbar sind als zu Hause.
Ich habe das jahrelang praktiziert in einem rohköstlich völlig cleanen Haushalt zu leben. Wenn Dich die Schokolade, der Käse und Wein nicht ‚anlachen’ bzw. solange auf Dich warten, bis Du mal schwach wirst, geht einem dieses Zeugs überhaupt nicht ab.
Die 5 oder 10 Minuten des Einkaufens sind locker überstehbar, Wochen neben einer gutgefüllten Naschlade aber kaum!

Bei mir sieht es so aus, dass ich im Supermarkt praktisch nur mehr Obst, Gemüse, Sämereien, Nüsse, Gewürze und (sehr wenig) Klopapier und Waschmittel kaufe.
Fertiggerichte waren immer schon tabu für mich,
all die Grieße, Mehle, Teigwaren will ich längst nicht mehr, weil ich weiß, wie sehr sie verschleimen (siehe ‚Leben ohne Brot‘). Wenn ich wirklich mal unendliches Verlangen nach Spaghetti oder Lasagne kriegen sollte, geh ich einfach essen.
Ebenso ist der ganze Milchprodukte– Bereich für mich ein Schnelldurchgang. Die Liste der schädigenden Wirkung der Milchprodukte ist ellenlang und wurde von mir bereits ausreichend leidvoll durchlebt.


Sowohl die Süßigkeiten– Meile als auch der Chips & Co– Gang können mich nicht locken, da mit einem rohköstlich wiederhergestelltem Geschmackssinn ersteres unangenehm klebrig und viel zu süß und das andere unerträglich salzig schmeckt.
Hinter den Fleisch– Angeboten sehe ich das Tierleid, die Metzger- Rohheit und die absolute Gesundheitsbeeinträchtigung und nichts davon will ich.
Auf Konserven– Dosen und Gläser können die Firmen ‚Bio’ draufschreiben soviel sie wollen. Ich weiß, dass dieses Zeugs töter als tot, und absolut keine artgerechte Nahrung, sondern eine reine Zumutung, ist.
Öl und Essig verwende ich nicht bis selten und dann nur in Spuren.
Geschirrspülmittel brauche ich dadurch genauso wenig wie einen Geschirrspüler, samt Betriebsstoffen, da Fett- loses unbebratenes Geschirr mit Wasser bestens und einfachst sauber zu halten ist.
Dass Leuten unvermeidbare Spülmittelrückstände lieber, als mikroskopische Spuren Ihrer Essensreste, sind, hab ich übrigens noch nie verstanden 😉
Deos, Duschgels, Shampos, etc. brauch‘ ich als reiner Wasser- Schwitzer nicht und erspare meiner Haut gerne die Parfüm- und Tenside- Belastungen. Für die seltenen Fälle wo ich mit Schmiere oder ähnlich heftigem Schmutz in Berührung komme liegt eine, seit Jahren kaum kleiner werdende, Seife bereit 😉
Auch die Zahnpasta wartet nur auf die seltenen Momente, wenn ich vom ‚Sündigen’ heimkomme. Rohköstliches Essen bedürfte gar keines Zähneputzens, aus alter, gutgedrillter Gewohnheit tu ich’s aber mit Wasser.
Ja, und zuletzt, ich hab’s schon hier beschrieben, ich brauche kaum Klopapier.

Also, sieh Dir nach diesen Gesichtspunkten wirklich mal Deine Einkäufe durch …
Sollte Dir das damit übrig gebliebene Geld zuviel werden, verrate ich Dir gerne Quellen für sündteure – aber topgesunde – Roh- Köstlichkeiten 😉