G wie Gras

20. März 2015

Zum Artikel ‚G G G G G G‚ bekam ich viele Fragen a la ‚Welches Grün denn?‘, ‚Kann man alles Grüne essen?‘ und so.
Die Antwort: Egal was! Hauptsache GRÜN! 🙂
Und die paar giftigen Grünen zeigt Dir jedes Pflanzen- Buch (und schmeckt man beim vorsichtigen Abtesten vor Ort, das man immer tun sollte).

GrassaftAlso was jetzt an Grün!?
Du kannst Dir Salate kaufen, anmachen und essen.
Du kannst Dir grüne Smoothies machen.
Du kannst Weizen-, Gersten- o.ä. Gras ziehen, abschneiden und entsaften. ist aber eher umständlich!
Du kannst Dir Grassaftpulver kaufen. Ist aber teuer und verwirrend. Denn diese Pülver gibt es sprühgetrocknet, vermahlen, und, und, und … – Und vor allem ist es in diesen Formen nicht frisch!

Da es jetzt im Frühling aber besonders schön sprießt allerorten, würde ich frischen Grassaft vorschlagen. Gras wächst immer und überall und auch noch gratis!
Du kannst es mit teuren Entsaftern auspressen oder das Allereinfachste:

Du gehst – vielleicht sogar barfuß! – raus in die Natur oder in den Garten, suchst Dir ein paar zartgrüne Grasbüschel, die Dich so richtig anlachen, dankst ihnen im Geist für ihr Da- und So- Sein, bedankst Dich beim Boden, der so etwas Wunderbares ermöglicht, genießt schon beim Anfassen ihre Geschmeidigkeit und Weichheit, schneidest sie mit Schere oder Messer ab, steckst sie in einen Mixbecher und gibst ein wenig Wasser hinzu.

Wenn Du Dir eine besondere Freude machen willst, aktivierst Du zuvor dieses Wasser, indem Du es in einer Glasflasche schüttelst, durch Schwenken schöne Rechts- und Linksrum- Strudel/ Wirbel machst und es dann in eine Karaffe mit Halbedelsteinen gießt.
Das erfreut das Auge und belebt Dich und das Wasser. Beide fühlen sich dann wohler 🙂
Das Gras- ‚Zauberwasser‘- Gemisch mixt du gut durch, füllst dann den Mixbecher je nach Geschmack weiter mit Wasser auf, mixt nochmal kurz durch und seihst das Gemisch durch ein feines Sieb in Dein Trinkglas.
Du hast nun einen herrlich anzusehenden und schmeckenden sämigen Grassaft.
– MIT Schaum obendrauf, als hätte ein Italienischer Cappuccino- Meister seine Finger im Spiel gehabt … 😉

Über die Power die damit in Dich fährt brauch ich nix zu sagen. Die spürst Du früh und deutlich genug! 🙂

 

 

 


Green milk today

29. Januar 2014

green milkSeien wir doch ehrlich, ’no milk today‘ war vorgestern. Und kleinen süßen Kälbchen nicht nur ihre Milch wegzutrinken sondern sie dadurch auch der Schlachtung zuzuführen ist sowieso megapeinlich. Ganz abgesehen davon – rein egoistisch gesehen – wer bitte will sich schon einen Knochenbau wie eine Kuh antrinken!? Genau dafür ist nämlich die Kuhmilch ausgelegt. Um einem kleinen Kalb soviel Kalzium zu liefern, damit es innerhalb weniger Wochen zum ausgewachsenen Rind werden kann. Wir wollen doch eher viel Hirnwachstum. Manche auch andere große Körperteile … 😉
Aber bitte, bitte keine Kuh- Knochen, oder!?

Dennoch gibt es Menschen, die gerne Milch trinken. Das ist verständlich und auch kein Problem. Denn die eindeutig beste Milch wächst im Grünen!
Nein! Keine Sojamilch! Soja ist unverarbeitet praktisch ungenießbar und so wie es zu kaufen ist, viel zu hoch verarbeitet und damit ‚getötet’/ biologisch tot.

Doch Nuss- und Samen- Milche sind genial!
Ich hätte Euch gern einen Tipp gegeben welche dieser Milche besonders gut schmeckt oder besonders viele Inhaltsstoffe haben. Aber – sorry! – einfach alle schmecken wunderbar und haben das in sich, was wir brauchen.

Dass man zur Zubereitung bloß etwas Wasser mit den entsprechenden Samen/ Nüssen vermixen und dann aufgießen (und ev. noch abseihen) muss, ist ja payoli- Lesern bekannt.

So weit, so einfach!
Nun habe ich aber vor einiger Zeit begonnen Abwaschwasser zu trinken und bin so begeistert davon, dass weiße Milch schon fast gar nicht mehr geht.

Findest Du nicht auch, dass weiße Milch urlangweilig aussieht?
Dann schmeiß Dir einfach eine Hand voll frischer Wildkräuter mit in den Mixer und genieß dieses herrliche Grün …
Einfach herrlich!!!
Für Auge, Nase und Mund! 🙂
Für die Fitness und Gesundheit sowieso!
Und für die Brieftasche und das Erleben auch! Denn Wildkräuter wachsen und sind absolut gratis. – Und sie zu sammeln Natur- Genuss pur!

 

 

 


Grundversorgung für Berufstätige

2. Januar 2011

Lange versprochen, nun eingelöst:
Eine einfache und zeitsparende Methode um sich wirklich gut grundzuversorgen bzw. sich Essen zuzubereiten.
Die ‚paradise your life’- Philosophie zielt ja eher darauf ab, generell das Leben umzustellen, anders zu denken, zu handeln, essen, arbeiten, lieben, kommunizieren, …
Für viele ist es aber noch nicht möglich oder vorstellbar auf einen herkömmlichen Beruf zu verzichten. Obwohl man leider sagen muss, dass der Großteil der heutigen Berufe die Menschen und die Welt kaputt machen. Man sollte sich sehr gut und umfassend überlegen ob man seinen Job weitermachen kann und muss.
Für alle die aber, denen immer noch wenig Zeit bleibt um ihr Gemüse zu ziehen, um sich herrliche Rohkostgerichte zuzubereiten:
Mit einer abwechslungsreichen Rohernährung mit möglichst hohem Wildkräuter- Anteil bekommt der Körper alles was er für seine lebenslange Dauergesundheit und top- Figur braucht.
Das kann – ganz grob gesagt – auf 3 Arten erreicht werden:
einfaches, fast spartanisches Obst-, Gemüse, Nüsse-, Samen- Essen
rohköstliche Gourmet- Zubereitungen oder
‚grün und fett’

Diese letztangeführte Möglichkeit bietet sich ganz besonders für Berufstätige an.
Für eine umfassende Grundversorgung und perfekte Zell- Gesundheit brauchen wir:

• Möglichst viel Blattgrün bzw. Chlorophyll. Im Artikel über die Gras- Nutzung habe ich auf die Ähnlichkeit zwischen unserem Blutfarbstoff und dem Blattgrün hingewiesen. Auch von den rundum gesunden Primaten wissen wir, dass Blätter einen Hauptteil ihrer Ernährung ausmachen.

• Fette! Und zwar nicht nur die derzeit hochgejubelten, ungesättigten Omega ‚was-weiß-ich-was’- Fettsäuren, sondern auch gesättigte, Hauptsache aber rohe, Fette.
Der amerikanische Zahnarzt Weston A. Price hat zahlreiche Zivilisationszuwanderer und deren Gesundheitsverfall beobachtet und dokumentiert. Er fand in weltweit allen ursprünglichen und gesunden Ernährungsweisen hohe Rohfett- Anteile.
Zudem sind auch viele unserer heutigen Umweltgifte fettlöslich und können mit Fetten besser ausgeschieden werden.

Was also zu sich nehmen?
a) Green smoothies sind modern, klingen als ‚pürierter Salat’ lustig und sind genial!
Genial schnell gemacht, genial einfach, genial einfach zum mitnehmen, genial gesund, (mit Wildkräutern sogar) genial billig!

b) Lubrikatoren, wie Christian Opitz sie nennt, sind genial einfach herzustellen, genial lecker und genial wirkungsvoll. Die fallweise bei Umstellung auf Rohernährung auftretenden Hungergefühle werden mit Wildkräutern und Lubrikatoren bestens hintangehalten.

Wie also geht man vor?
Smoothies:
• Den Mixer voll stopfen mit möglichst (dunkel)grünem ‚Zeugs’ wie Spinat, Mangold, Salat, oder das Allerbeste (aber das Sammeln kostet wiederum Zeit!): Wildkräuter. Ein paar Büschel Gras, Löwenzahn, Baumblätter sind aber schnell abgerissen, – besonders, wenn man aufhört so akribisch, und umweltbelastend den Rasen zu mähen.
• Früchte (Orangen, Äpfel, etc.) nach belieben, für den Geschmack, dazu
• 1- 2 Bananen für die Süße und den ‚Körper‘ dazu
• Mixer einschalten
• fertig!
Ev. mit etwas Wasser verdünnen und schon ist der leicht mitnehmbare smoothie für tagsüber fertig.

Lubricators:
Detto verfahren wir mit den Fetten:
• (geschälte) Hanfsamen und/ oder Kokosmus
• oder wem vegan nicht so wichtig ist: Rohmilchbutter und/ oder rohe Eier
• mit Obst
• und ev. Nüssen (Wal-, Hasel-, Mandeln, etc.)/ Samen (Kürbis-, Sonnenblumen- Kerne, Sesam, etc.)
• vermixen
• fertig!

Mit diesen beiden Trink- Ernährungs- Varianten, die beide täglich am Speiseplan stehen sollten bist Du bestens grundversorgt!
ABER bitte

Wildkräuter- Anteil hoch halten (oder Nahrungsergänzungsmittel hinzufügen)
sehr langsam trinken, MIT Einspeicheln und dankbarem Genuss!

Damit sparst Du soviel Zeit, dass Du Dir zum Abendessen sogar noch etwas Gourmet- Rohkost zubereiten kannst 😉

Du wirst sehen, dass damit auch viele lästige Gelüste die man von Rohernährungsversuchen kennt, verschwinden.

– Und in den Kaffee- und Rauch- Pausen so ein smoothie oder lubricatorli haben schon was …. 😉
Vielleicht wirst Du damit sogar zum pyl- angel, der auch andere aufmerksam macht, auf diese wunderbare neue Lebensform, die den Menschen und dem Planeten gut täte …

 


Wildkräuter- Smoothie

22. April 2010

Solch eine vielfältige Wiese (links) steckt so voller power, Inhalts- und Vitalstoffen, dass es an absoluten Wahnsinn grenzt, diese nicht zu nutzen bzw. auch noch Zeit, Geld, Abgase und Arbeit in einen ‚gepflegten‘ Rasen (rechts) zu stecken.

Es gibt zu meinem ultimativen Rezept Eine Banane geht durch den Garten eine etwas technischere, verarbeitetere, rezeptigere Variante:

Der Wildkräuter- smoothie:

Einfach einen Mixerbecher ‚quer durch den Garten‘ mit verschiedenen Wildkräutern füllen.
Ich hab heute Gänseblümchen, Löwenzahn, Vogelmiere, Spitzwegerich, Brennessel, Scharbockskraut, Taubnessel, Bärlauch, Schafgarbe und Gundermann ‚erjagt‘ 😉
ev. etwas Frischsaft oder Wasser hinzu und
die Kräuter zu feiner Konsitenz mixen
1- 2 Bananen hinzu und
fertigmixen
fertig ist eine vollwertige, köstliche Mahlzeit!
Wer’s ganz rund haben möchte kann für den Fettanteil auch etwas Avocado oder Samen oder Nüsse mit reinmixen. Die Samen und Nüsse sollten eingeweicht und allein und als erstes bis zur Cremigkeit vorgemixt werden. Außer man knurspt gern, dann kommen sie erst am Schluss dazu. Eingeweichte, enthäutete Mandeln – seeehr lecker!
Ev. noch garnieren
oder einem Kind in ein Schraubgläschen geben zum Mitnehmen.

Mit einzig diesem Thema, das bei mir hier ein Tipp von vielen ist machen andere, noch dazu mit abgeschwächteren, ‚städtischeren, supermarktischeren’ Rezepten Mörderkohle. Nicht nur Frau Boutenko z.B. schreibt ausschließlich über ihre green smoothies Bücher, verkauft DVDs und tourt damit durch die Welt. Auch die Smoothie Queen und viele andere sind damit gut im Geschäft.
Wer also reich werden will findet bei mir jede Menge Anregungen 😉
Alldings, wenn Du lange genug mitliest, weißt Du, dass alles was gesund und glücklich macht mit Reichtum nicht zu kaufen ist