Ein Mann, eine Frau …

1. April 2019

… und es gibt seit heuer bei allen Paaren nur mehr Glück!


 
Ohne Scherzchen, als reales Beispiel nocheinmal:
Ein Mann, eine Frau …
Sie sehen sich, sie treffen sich. Sie kommen sich näher.
Sie verlieben sich!
Wunderbar! – Ein herrliches Geschenk!
Bloß, die Frau ist unglücklich verheiratet und wird vom Lover schwanger.
Katastrophe pur!
Ihr Mann darf das nicht erfahren!
Sie muss auf das Kind verzichten.
Ein totes, weggeworfenes Leben!
Der Lover muss auf Frau und Kind verzichten!
Die eheliche Verlogenheit geht weiter.
Oder, im Trennungsfall: Mehr Unglückliche, Enttäuschte, Verletzte als Glückliche!

Und warum das Ganze?
‚Na, weil sie sich mit dem eingelassen hat‘, werden einige sagen.
‚Weil diese Dummköpfe nicht verhütet haben‘, die Anderen.
‚Weil er ein egoistischer A… war‘ und ‚Sie eine Schlampe ist‘, wieder andere.
‚Das arme unschuldige Hascherl‘, werden die Warmherzigen ausrufen.
‚Na, musste die denn wirklich, wenn sie eh einen Mann hat?‘ fragen sich wieder andere.

Ich, liebe Leute, sag Euch jetzt den WIRKLICHEN Grund für diese Vielheit an Leid und Problemen!
Wir leben das patriarchale Schimpansen- Modell, anstatt des matriarchalen Bonobo- Modells! (genaueres unter Diametrale Geschwister)

Nicht, weil wir uns in dieser angeblich so aufgeschlossenen und gut informieren, demokratischen Gesellschaft dafür wohlüberlegt entschieden haben!
Nein! Wir entscheiden uns bloß alle paar Jahre für irgendwelche politischen peanuts!
Die für uns wirklich wichtigen Entscheidungen treffen andere!
Wir trotten wie eine tumbe Herde einfach weiter, leben gedankenlos veraltete und glückszerstörende Moralvorstellungen anderer, weiter und weiter!

Wir essen weiter das gewohnte Mama- Happahappa, obwohl schon sämtliche Spatzenarten von den Dächern schreien, dass wir uns damit vergiftend ins Grab löffeln.

Wir sitzen und autofahren fitness- zerstörend weiter, obwohl es längst zahllose Studien gibt, die Bewegung (in frischre Luft) als Gesundheits- essenziell ausweisen.

Wir stopfen uns die Gehirne voll mit sinnlosen Informationen, obwohl jedermensch im Grunde weiß, dass Weisheit und Glück in der Ruhe und Leere liegen.

Wir dürsten in unseren asozialen Gesellschaften nach Anerkennung, Wertschätzung und Körperkontakt und verunmöglichen ihn uns dennoch gegenseitig! – Und akzepieren völlig überkommene Moralbegriffe!

Leute! Es könnte sooo einfach sein!
Macht die Augen auf!
Besinnt Euch!
Lasst das Paradies förmlich einströmen in unsere Leben!
Wir bräuchten nichtmal etwas dafür zu tun! Bloß etwas GEGEN all die vielen Paradiesverhinderungen!!!

In diesem Sinne:

 

 

 


Verakademisierung Teil 2

3. April 2018

Kürzlich hab ich meine Bedenken gegen überbordende Verkopfung hier kundgetan.
Dazu gibt’s aber noch mehr zu sagen:
Ich hab‘ es selber erlebt. Obwohl mir meine beiden Berufe sehr viel Freude gemacht haben: Man rutscht oder wird nur zu schnell in ein Hamsterrad getrieben, das keinen Platz mehr lässt für anderes.
Das Witzige: Solange ich da drinnen steckte fiel es mir nicht auf. Erst als ich da wirklich heraußen war merkte ich wieviel Zeit mir damals gefehlt hatte zur Selbstbesinnung, zum Visionieren, zum Herumspinnen, zum Seelebaumeln …
Das heißt, für ein qualitätsvolles, lebendiges, ‚wirkliches‘ Leben braucht man Zeit für sich, Zeit für Herzensangelegenheiten, Zeit für Gedankenspiele, Zeit für Manuelles.
Spricht man mit Studierenden oder beobachtet oder verfolgt deren Studium versteht man bald warum viele von Bulimie- Studium sprechen. Es müssen kaum vorstellbare Mengen an Lernstoff bearbeitet und gemerkt werden um sie bei der nächsten Prüfung ‚auszuspeien‘ und – nur zu oft- wieder zu vergessen.
Da bleibt der ganzheitliche Mensch, der nicht nur ein Hirn, sondern auch Herz und Hand hat, auf der Strecke.
Aber auch das Studium selber ist ungesund einseitig, will sagen, rein (studienfach-)sachbezogen. Es werden, obwohl Studierende es dringendst bräuchten, keine Moral-, Ethik-, Praxis-, Umwelt-/ Nachhaltigkeits-, Zukunfts-, mit einem Wort Herzens- und Hausverstands- Vorlesungen angeboten.
Und genauso sehen unsere Akademiker aus!

Den Kopf zu füllen ist wunderbar! Je mehr wir wissen, desto besser!

ABER
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, WAS unsere Ideen und Erfindungen kurz-, mittel- und langfristig bewirken.
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, WEN unsere Ideen und Erfindungen helfen, WEM sie zum Nachteil gereichen.
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, WELCHE Nebenwirkungen unsere Ideen und Erfindungen haben werden.
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, WELCHE sozialen Auswirkungen unsere Ideen und Erfindungen haben werden.
Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, dass Geld nicht alles ist, dass wir den Menschen, der Welt gegenüber eine Verantwortung haben.