Also sprach Köhlmeier

6. März 2014

Der wunderbare Schriftsteller und ‚DIE Stimme‘ Michael Köhlmeier ließ kürzlich via DER STANDARD, für payolis Altbekanntes, für einen Schriftsteller aber Erstaunliches verlauten:

Herr Köhlmeier, Sie haben einmal gesagt: ‚Wenn ich Carl von Linne lese, der gerade Wespen beobachtet, da hab ich mehr religiöse Gefühle, als wenn ich eine Predigt höre.’…

‚Ich habe schon lange keine Predigt mehr gehört. Wie Hamlet sagt: Worte, Worte, Worte.
Die bloße Anschauung von Natur kommt einer Offenbarung am nächsten. Je genauer ich Natur betrachte – und Linne hat sehr genau betrachtet -, desto unbegreiflicher wird sie mir erscheinen. Das spüre ich selten bei Worten …
Wenn ich Worte von Shakespeare oder Rilke lese oder den vielen anderen Dichtern, die ich liebe, dann bin ich bewegt.
Oder wenn ich Musik höre, die ich liebe. Ich denke mir: Das haben wir geschaffen.
Dass ich derselben Gattung angehöre wie Mozart, das erhebt mich.
Die Natur, die haben wir nicht selber gemacht …
Gegen ein Gänseblümchen kann selbst der beste Prediger nicht an.‘

 

 

 


Jööööööhhhhhhhhhh …

21. Januar 2012

Wer gern mit mir – vermutlich – mitweinen will oder auch nur – ähnlich kindisch wie ich – auf das kurze ‚Rohkost‘, das inmitten der italienischen Sprache gar keines ist, warten will und ein Fersehgerät – das ist eines dieser (unter anderem auch wunderbaren) Zivilisations- Teufelszeuge 😉
zur Verfügung hat, der schalte morgen um 20:15 ORF III ein.
Ich hab keine Ahnung welche Inszenierung uns da erwartet, aber ich finde diese Oper von der ‚Tonkonserve‘ her unendlich rührend.

Unglaublich süß auch und heute unvorstellbar infantil, wie die Menschen zu Mozarts Zeit sich verhielten und dachten …

Wer sich aber bereits mit meinem kindischen, kleinen ‚Rohkost‘ zufrieden gibt, sei erinnert an

                   L’amerò, saRO COSTante

 


Liebe, Sex und anderes Herummachen …

15. April 2011

… ist und bleibt der Menschen liebstes Thema.
Meine Serie über die Liebe hier im blog liegt lang zurück, wird aber immer noch sehr oft aufgerufen und immer noch erreichen mich mails dazu.
Nur, ich kann und will keine konkreten Fragen dazu beantworten, denn dieses Thema ist m.E. als Geschenk zu sehen, dessen man sich nur durch eigenes Bemühen und Erleben erfreuen kann.
Sieh Deinen Partner an! – Wirklich an!
Lausche seiner Stimme, seinen Erzählungen …
Sei neugierig auf ihn! Saug Dich voll mit ihm!
Und – traurig genug es heute erwähnen zu müssen – sei mit ihm zusammen, wann und wo immer es nur irgendwie möglich ist.
Das wäre das Einfachste und Selbstverständlichste. Aber sieh Dir heutige Familien an! Sie strömen schon morgens auseinander, als müssten sie voreinander flüchten …

Vielleicht reicht es den vielen Fragenden schon, nur dies zu beachten und ev. zu ändern: Einfach zusammen sein!
Einfach sein!
Denn die wunderbarsten Dinge sind immer die allereinfachsten!

Auch Mozart/ Schikaneder schon, konnten die Essenz allen Liebens mit nur wenigen Worten ausdrücken:

Ihr hoher Zweck zeigt deutlich an,
Nichts Edler’s sei, als Weib und Mann.
Mann und Weib, und Weib und Mann
Reichen an die Gottheit an.

Aber auch Andre Heller brachte es mal in einem wunderschönen Lied auf den – einfachen – Punkt:

Frau und Mann, Mann und Frau
wissen beide ganz genau
Mann und Frau, Frau und Mann,
daß man nicht verbergen kann
ob man liebt, daß man liebt,
wo und wann es Liebe gibt,
jeder Tag und jede Nacht
sind für Mann und Frau gemacht
etwas steigt etwas fällt
Liebe gibt es nicht für Geld
Lachen laut und Schweigen stumm
Liebe geht im Kopf herum …



 


Mal etwas zum horchen …

21. August 2010

Es mag kindisch anmuten, aber so bin ich nun mal 😉
Hier ein Musikstück, der grenzgenialen Mozartband, mit einem Stück des noch genialeren Wolferls aus Salzburg, mit einem Duett aus seiner viel zu selten gespielten Oper ‚Il re pastore‘.
Und das Allerschönste: Für Italienisch- Unkundige wie mich ist hier deutlich ‚ROHKOST‘ zu hören … 😉

PS: Frau- Mann- Duette finde ich sowieso häufig zum Weinen schön!