Unsichtbarer Stress

13. April 2017

Stress ist heute einer der großen Krankmacher. Das ist durch zahllose Studien bestens belegt.
Was jedoch kaum noch bekannt ist, ist der ‚unsichtbare Stress‘!
Gemeinhin verstehen wir unter Stress diese Gehetztheit und Angetriebenheit, den Druck, dem wir meist in unserer Arbeit ausgesetzt sind.

Doch viele von uns haben permanent Stress. – Unsichtbaren, nicht wahrgenommenen Stress.
In unserer Gesellschaft, in unseren Staaten, Gemeinden, in unseren Familien, Beziehungen, in unserer Kultur gibt es soviele Regeln und Vorschriften, dass ein stressfreies Leben nur mehr für die ‚Dickfelligsten‘ möglich ist.

Doch es gibt einige Stress- Indikatoren auf die Du immer wieder achtsam fokussieren kannst. – OHNE Dir damit neuen, zusätzlichen Stress zu machen!    😉
Achte auf verschiedene Muskelpartien ob sie angespannt sind. Hochgezogene Schultern, angespannter Bauch, der Schließmuskel, Gesichtsmuskeln und sehr wichtig die Kiefermuskeln und die Zunge.
Sie alle zeigen durch ihre Angespanntheit Stress an.
Häufig sind wir derartige Verspannungen schon so gewöhnt, dass sie uns als normal erscheinen. Da wäre Außenhilfe angebracht.
Doch auch die aus der Progressiven Muskelrelaxation bekannte Technik des gezielten Anspannens mit nachfolgender Entspannung kann Klarheit bringen.

verklDoch auch bei diesem Thema, wie schon so oft hier: Alles geht vom Kopf aus!
Unsere An- und Verspannungen haben Ursachen. Und die wollen gefunden und ge- und erlöst werden!
Dazu muss man sich nicht unbedingt auf die Therapeuten- Couch legen. Träume und auftauchende Erinnerungen ernst nehmen, achtsam auf Gefühle und Muskelreaktionen beim Ansehen von alten Fotos, bei Kontakt mit Menschen oder Situationen können schon viele ‚Kellerleichen‘ entlarven.

Oder ganz wichtig: Vergeben!
Vergeben hat den Vorteil, dass man von der ursprünglichen Problemsituation nichts zu wissen braucht. Es genügt – obwohl, es sagt sich so einfach, bedarf aber einiger Übung – ein vom Herzen kommendes Vergeben und Freude und Dankbarkeit, dass es diese Menschen, Tiere, Dinge, Situationen gab/ gibt.
Als logische Hilfe kann wieder einmal das bestens bekannte halbgefüllte Glas dienen. Selbst schlimmste Erlebnisse haben auch einen positiven Aspekt. Es bedarf oft bloß einiges an Bemühen, um ihn zu erkennen und anzunehmen. Doch es geht!    🙂
In diesem Sinne, ein stressfreies und entspanntes Paradiesleben!

 

 

 


Demokratie im Körper

14. Juli 2011

Wer glaubt, dass unser Körper so mechanistisch funktioniert wie die Technik, irrt sich gewaltig!
Wenn wir die Hand zur Faust ballen wurde nicht ein Schalter umgelegt!
Wenn wir den Entschluss fassen aufzustehen war das nicht EIN Impuls!
Im Körper gibt es nie eindeutige ‚Ja’ oder ‚Nein’s
Es wird immer streng ‚demokratisch’ entschieden.
Jeder Muskel erhält hunderte Impulse pro Minute. Detto aber auch sein Gegenspieler!
Erst wenn einer ‚die Wahl gewinnt’ ballt sich die Faust.
Auch wenn 10 Millionen Menschen wählen, können ein paar wenige Stimmen entscheiden.
Genauso ist es auch im Körper!
Das ist deshalb wichtig zu wissen, um nicht den unzähligen ‚Rattenfängern’ aus dem Medizinbereich zum Opfer zu fallen, die eine völlig mechanistisch simplifizierende Sicht unseres Lebens und Körpers vertreten.
Wir sind keine Maschinen! Bei lebenden Systemen, die sich ständig erneuern, gibt es keine Abnützung, gibt es keine (sinnvollen) Diagnosen, gibt es keine bösen Viren, gibt es keine Krankheiten, gibt es keine endgültigen Urteile und, und, und –
Wir sind LEBENDIG! Wir entscheiden sekündlich und demokratisch, in uns wird sekündlich und demokratisch entschieden. Da gibt es kein endgültiges Ergebnis. Da gibt es keine Aussichtslosigkeit! Da gibt es keine Eindeutigkeit!
WIR treffen sekündlich Entscheidungen! WIR stimmen sekündlich ab, wie wir in Zukunft leben und uns fühlen werden. Durch unsere Gedanken, unsere Speisen- Auswahl, unser Bewegungsverhalten, unser Suchtverhalten, unsere Liebe, unseren Umgang mit Anderen, unseren Umgang mit unserem Körper …