Abwaschwasser trinken

20. November 2013

wildyIch esse meine Smoohies eher dick bzw. mache mir überhaupt gerne smoothie- Müslis. Also Wildkräuter mit Obst vermixt und mit Früchten, Nüssen und Samen vermischt.
Soweit so gut, so altbekannt.
Was bei mir nun neu ist, ist meine ‚Abwasch- Methode‘.
Seit ich einen zwar leistungsstärkeren, aber schlechter zu reinigenden Mixer verwende als die kleinen Magic Maxx, schütte ich den smoothie in eine Schüssel mit den Früchten, Nüssen, Samen, etc. und geb zu den Resten im Mixer nochmal eine halbe Banane, ein paar Mandeln und Wasser. Das vermixt ergibt eine wunderbar wildkräutlich schmeckende Mandelmilch und der Mixer ist auch gleich durchgespült.

Damit werfe/ spüle ich nicht nur weniger weg, sondern erspare mir auch eine Mahlzeit. Denn diese Mandelmilch ist ein vollwertiges Frühstück und schiebt das smoothie- Müsli in die Mittagszeit.
Natürlich kann man ‚dieses Spielchen‘ auch noch weiter treiben und morgens das ‚Spülwasser‘ mit dem wir den Mixer von der Mandelmilch gereinigt haben, trinken. Und die Mandelmilch als Mittags- und den Smoothie als Abendessen genießen.
Wichtig jedenfalls, dass wir uns bewusst sind, dass dieses Grün ein unvergleichlicher Schatz ist. – Zu schade für den Kanal!
Und wichtig auch, wieder mal daran zu erinnern, wie wir unseren Ernährungs- Tagesablauf gestalten sollten. Aber dazu demnächst mehr.

Vielleicht kann ja der Eine oder Andere von Euch etwas anfangen mit dieser Vorgehensweise …
Wohl bekomm’s!

 

 

 


Ein Wintergeschenk

15. Januar 2012

Granatäpfel, dieses Symbol Aphrotites, gehören für mich sowohl als Ästhet als auch als Feinschmecker zu den selten wunderbaren Naturgeschenken.
Im Winter, eventuell neben blühenden Barbarazweigen, ein Erlebnis!
Ich kann mich bei ihnen an der äußeren Form mit diesen süßen Krönchen genauso berauschen wie an der edlen Rotfärbung und faszinierenden Schalen- Textur.
Nach dem Öffnen aber, beginnt erst der ‚richtige Rausch‘!
Diese Farben, dieser Glanz dieser vielen, vielen ‚Edelsteinchen‘! Und wie sie alle zusammengeknuddelt in ihren ‚Bettchen‘ liegen, mit weißen Laken zugedeckt bis über die Nasenspitzen … 😉
Doch ich ‚Böser‘ kann da nicht umhin, sie dennoch herauszukitzeln, sie mir nochmal in ihrer auch solitären Pracht anzugucken. Dann aber doch meist – fast zu – schnell zwischen die Lippen zu stecken.
Selbst diese glatt samtige Oberfläche ist nochmal ein Genuss!
Das Zerbeißen oder Zerdrücken im Mund ist zwar bereits ein fast schmerzliches Ende dieser kleinen Wunderdingerchen, aber nichts desto Trotz ein selten geiles Erlebnis! Dieses Aufplatzen, Herumspritzen, dieser Geschmack! Süßlich, säuerlich, prickelnd, fallweise mit einem Hauch Roter Rüben, oft nur moussierend, wenn schon älter nur noch süß. Wunderbar!
Früher hab ich sie nur zwischen Zunge und Gaumen zerdrückt und die Kerne als Ganze geschluckt. Durch die grünen Müslis, die in den Wintermonaten auch fallweise mit Granatapfelkernen bereichert werden und die auch Knurpsiges, wie Buchweizen, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Nüsse und Leinsamen enthalten, hab ich mir angewöhnt auch ihre Kerne noch zu zerbeißen. Sie sind angenehm breiig bis ölig und ich möchte ihren Geschmack nicht mehr missen. Zumal sie wertvolle, natürliche Vitalstoffe (Phytoöstrogene) und in ihrer Gamma-Linolensäure hochwertige Omega-6 Fettsäuren enthalten.

So ein Frühstück mit einem Granatapfel gehört zu meinen heißgeliebten Wintertagsritualen und erinnert mich immer wieder an die leider oft auch vergessene Essensmeditation, mit der man sich eigentlich jede Mahlzeit aufwerten sollte.
Ich wünsche auch Euch noch viele, viele wunderbare Granatapfel- ‚Orgien‘ 😉

PS: Wer schon das Glück hatte, auch die Granatapfel- Sträucher kennenzulernen, wird wohl auch von diesen bezaubert gewesen sein. Die wunderbaren Blüten, die zarten Blätter … Ein seltenes Geschenk, für uns Erdenkinder!

 


Das grüne Müsli

16. Mai 2011

Wie hier schon des Öfteren geschrieben:
Smoothies sind genial!
Wildkräuter- Smoothies sind das Non-Plus-Ultra!
Jetzt fehlt mir aber der Superlativ für unsere neueste ‚Erfindung‘! 😉
Das grüne Müsli

Ein smoothie könnte nämlich nur einen kleinen Nachteil haben:
Wer noch nicht gewohnt ist, auch Flüssiges/ Breiiges zu kauen und einzuspeicheln oder nicht immer bewusst isst, könnte einen smoothie zu schnell ‚runterstürzen‘.
Dem schafft das grüne Müsli Abhilfe!
Es enthält genug zu kauen, schmeckt sensationell gut und hat auch alle Vorteile eines smoothies.

Ein bewährtes Beispiels- Rezept:

    Eine kräftige Handvoll Wildkräuter
    + ev. Spinat oder Salat
    + einen Apfel
    + eine Orange
    + eine Banane
    im Mixer vermusen.
    Dazu Nüsse,
    + Samen
    + Fruchtstückchen
    Fertig!

Unbedingt ausprobieren!