Mutterliebe als Menschenkultur

23. Februar 2015

 
baby


Das Liebes- Paradoxon

5. Februar 2015

Schon in ‚Von der Liebe lernen‘ habe ich kurz erwähnt, wie sehr der Begriff ‚Liebe‘ in unserer Gesellschaft falsch verstanden und missbraucht wird.
Sehen wir uns das heute etwas genauer an.
Dazu gehen wir zu ganz ursprünglichen Formen der Liebe, zur Mutterliebe und der (‚hormonellen‘) Verliebtheit. Am besten bei den unverbildeten Tieren. Damit sehen wir auch gleich den Ursprung der Liebe, wie tausende unserer Vorfahren sie noch lebte und erlebte.
Diese Ur- Liebe wertet nicht, wählt nicht aus, castet nicht, sucht nicht nach dem perfekten Partner, dem perfekten Kind. Ganz im Gegenteil, das Kind wird geliebt in seiner ‚unfähigsten‘, hilflosesten Phase.
In der Verliebtheit wird nicht beurteilt. Alles am anderen ist wunderbar. Nicht zufällig sprechen wir von der rosaroten Brille, durch die Verliebte sehen. Erst dieses rosarote Nichtbeurteilen ermöglicht uns das Lieben!
Wir sehen also, um Liebe handelt es sich, wenn sie über diversen Beurteilungen und Wertungen steht.

verkehrte LiebeWas aber tun wir heute!?
Liebe wie sie heute oftmals verstanden wird, hat mit dieser natürlichen, ‚echten‘ Liebe absolut nichts mehr zu tun!
Wir haben die Sache umgekehrt!
Wir ‚können‘ nur jemanden lieben, wenn er ‚perfekt‘ ist, er treu, gutaussehend, gepflegt, gut situiert, Intelligent, unterhaltsam, und, und, und … ist!
Wir casten und partnershoppen was das Zeug hält! Wir beurteilen und machen unsere Liebe vom Ergebnis abhängig; sowohl vor/ bei der Partnerwahls als auch in Beziehungen.

Doch wären wir rundum perfekt, bräuchten wir die Liebe nicht mehr!
Wir bräuchten sie (noch) UM uns zu entwickeln.
Oder anders gesagt: ‚Wir bräuchten diese ‚wirkliche‘ Liebe gerade deshalb so dringend, WEIL wir noch nicht perfekt sind!‘.
Doch wir kriegen sie nicht, da wir nicht perfekt sind, nicht entsprechen!
Das ist das Ver-rückte!
Denn – sieh Dir das Gedeihen eines Kindes, eines Jungtieres an! – die ‚Nichtperfektion‘ jeder Entwicklung BRAUCHT die Liebe!

Das, liebe Leute, ist ein weiteres glücks- und gesundheitswichtiges Kapitel das wir von der Natur lernen können. Und deshalb
liebt bedingungslos und
paradise your life!

 

 

 


Das Geheimnis der Liebe

6. November 2010

Was ist es, das uns immer wieder in Wogen des Glücks hinweggespült werden lässt?
Was ist es, das uns anrührt am Verhalten kleiner Kinder?
Was freut uns bei der Begrüßung durch einen Hund?
Was erhoffen wir uns von jeder neuen Liebe?
Was macht die Mutterliebe so einzigartig?
Wonach suchen wir, oft ein Leben lang?

Das Zauberwort heißt

B E D I N U N G S L O S E   Liebe!

So schwierig es in unserer heutigen beurteilenden, abwägenden, einordnenden. zählenden und vergleichenden Grundeinstellung ist, bedingungslos geliebt zu werden, so einfach ist es bedingungslos zu lieben.

Wie wir bereits in ‚Liebe, Energie, Können‘ gesehen haben, sind es nicht die Gegebenheiten im Außen, die uns lieben lassen, sondern UNSERE Fähigkeit zu lieben.
Wenn uns diese also ohnehin geschenkt wurde, wir diese also ohnehin jederzeit und kostenlos ‚anzapfen’ und weitergeben können, dann tun wir das doch!
Bereiten, versprühen wir doch Liebe und Freude!
Nur das erhöht die Chance, auch selber geliebt zu werden. – Auch wenn wir dessen dann vielleicht gar nicht mehr bedürfen … 😉

Und unter uns gesagt: Wer Bedingungen stellt, wer alles genauso haben will, wie er es sich vorstellt, zeigt doch eigentlich bloß wie unflexibel er ist, wie eng sein Denken ist, wie wenig er sich auf neue Erfahrungen einlassen kann, wie wenig Interesse er an Neuem hat 😉
Und wie sehr man sich mit einem ev. solch egozentrischen Verhalten selber schadet und sich das Altern vergällt, siehst Du hier.