Die Homöopathie- Pilz

3. Juni 2019

Unzählbar, wie oft ich schon den, ich nenn‘ ihn, Mikado- Effekt beobachten musste.
Solange Mikadostäbchen von der Hand gehalten werden, liegen sie automatisch parallel, platzsparend und geordnet. Kaum lässt man sie fallen, entwickeln sie immer neue, immer hochkomplizierte Unordnungs- Muster, die unmöglich vorauszusehen sind und deren Auflösung den Spielern alles abverlangt, sich oft aber auch als unauflöslich herausstellt.

Nimmt man die ordnende Hand der Natur weg, verhält es sich mit dem Leben, mit der Gesundheit, mit dem Glück, ebenso; all die bestimmenden Faktoren geraten durcheinander und bilden oft unauflösbare Probleme und Erkrankungen.

Nur eines von vielen Beispielen in diesem bereits verfahrenen Bereich des Gesundheitssystems ist die Homöopathie.
Kaum zu sagen ob die Befürworter oder Gegner die leidenschaftlicheren sind. Selten absurd aber, dass die Österreichische Ärztekammer Homöopathie- Ausbildungen anbietet, während Wiens Patientenanwältin aber sogar den Verkauf dieser Präparate verbieten lassen will.
Besonders pikant, dass eine ehemalige Grün- Politikerin, die für diese Bevormundung der Patienten eintritt!

Mir geht es – siehe Mikado- Effekt – in dieser Frage, wie in der Impf- Frage: NUR Impfungen zu verweigern ist ein bisserl wenig!
Doch wer artgerecht lebt, braucht, meines Erachtens, nichteinmal einen Gedanken an dieses Thema zu verschwenden.

Detto Homöopathie! Ein wirklich schwieriges Thema, wenn man ersteinmal schon feststeckt in diesem ‚Mikado- Gewirr‘!
Einerseits mutet es tatsächlich seltsam an, Wirkungen von derartig ‚bis-ins-Nichts-verdünnten‘ Wirkstoffen zu erwarten.
Andererseits mehren sich Schadstoff- Studien, die zeigen, dass gerade in Winzdosis- Bereichen die wahren Gefahren lauern. Auch vielen Psychotherapeutischen Disziplinen wird ihre Wirkung zuerkannt, obwohl diese gar keine Substanzen übertragen.
Oder der Placebo- Effekt! Nichts außer Zucker und dennoch, abhängig von der jeweiligen Erkrankung, sind unterschiedlich hohe Heilungsraten nachgewiesen.

In einem kürzlich besuchten Vortrag über Schadstoffe in Nahrungsmitteln und Kosmetika, warf die vortragende Chemikerin insoferne selber das Handtuch, dass sie auf eine bald online- gehende App verwies, die nach Einlesen des Produkte- Barcodes ampelfarbig die Belastung durch dieses Produkt anzeigen würde.
Leute, gehts noch!? Erst durch Abstimmung an den Kassen, in den undurchdringlichen Mikado- Dschungel stolpern, um sich dann auf die undurchschaubaren Mechanismen einer App zu verlassen!?

Puuuuuhhhhhhh! Was bin ich froh, mir das (fast) alles zu ersparen …

 

 

 


Das gibt’s doch nicht!

6. Februar 2018

In ein paar Wochen kommt Werner Botte’s Öko- Film ‚The green Lie‘ in die Kinos. Parallel dazu kommt zum selben Thema das Buch ‚Die grüne Lüge‘ der Journalistin Kathrin Hartmann in die Läden.
Beide haben gemeinsam die greenwashing- Tricks der Konzerne recherchiert. Scheinen also ausgewiesene Öko- Experten zu sein, möchte man meinen.
Dennoch antworteten sie in einem Interview auf die Frage: ‚Ich steh im Supermarkt um für meine Familie einzukaufen und kann unmöglich alles Kleingedruckte lesen, geschweige denn alle Zusammenhänge, Tricks und Hintergründe kennen und durchschauen. Was soll ich kaufen?‘:

‚Ich kann Ihnen keine Einkaufstipps geben, weil ich es selber nicht weiß‘!

Da bleibt mir der Mund offen stehen!
Das gibt’s doch nicht!
Wenn Experten bereits beim simplen Einkaufen überfordert sind … Bitte, was soll dann der einfache Konsument tun?
Sind wir wirklich schon so hoffnungslos Betrügern ausgeliefert?

Nein, natürlich nicht!
Diese Super- Experten kennen vermutlich bloß den payoli nicht, haben nichts von rohköstlicher Lebensweise gehört oder einmal wirklich nachgedacht.
Die Sache mit dem Einkaufen ist höchst einfach:

Man kauft nichts Verarbeitetes mehr! Sondern nur mehr Grundnahrungsmittel.

Damit hat man schon einen Riesenteil aller Probleme hinter sich gelassen.
Klar gibt es selbst bei Grundnahrungsmitteln noch jede Menge an Hersteller- Sauereien, wie Giftbelastungen, unfaire Arbeitsbedingungen, unreif geerntet, etc.
Das wiederum kann man durch selektive Auswahl der Lieferanten und persönlichen Kauf direkt bei den Produzenten und dem regelmäßigen Austausch mit ihnen weitestgehend umgehen.

Paradiesisches Leben ist paradiesisch einfach, deshalb:

 

 

 


Herr Lehrer Glyphosat

5. Dezember 2017

Schon 8 Beiträge über diesen unsäglichen Chemie- Mist gibt es bereits auf diesem blog, sagte mir eben die Suchmaschine.
Dennoch fehlt noch ein nahezu unglaublicher Aspekt.
Ein Aspekt der zeigt, WIE wahnwitzig egozentriert und zivilisationsverdummt wir bereits sind.
Das heißt, auch für Glyphosat gilt, was für alle Ereignisse, Vorkommen und Eindrücke gilt:
Sie könnten und sollten unsere Lehrer sein!
Denn alles von uns Erschaffene, trägt unsere Handschrift, unsere Einstellung, unsere Gedanken. Keines unserer Produkte konnte entstehen ohne unser Zutun.
Tun wir aus kranken Gedanken heraus Unsinniges oder Schädigendes, ist es UNSER Werk und will uns zeigen, was bei UNS schief hängt.

So geht es bei der aktuellen Glyphosat- Diskussion und Berichterstattung praktisch ausschließlich darum, ob dieses Zeugs (bei uns) nun Krebs verursacht oder nicht.
Doch es geht nicht nur um uns!
Da werden Mitwesen plattgemacht, die auch gerne leben! Mitwesen die schon länger diesen Planeten bevölkern als wir. Mitwesen, die wichtig sind für ein gesundes Gleichgewicht in der Natur. Mitwesen die uns erfreuen könnten und sollten! Mitwesen die unsere Lehrer sein könnten. Denn sie kommen ohne Kriege, Morde und Gift- Attacken wunderbar durch’s Leben.

Wir hingegen vernichten, nur weil wir uns einbilden, minderwertiges Gewächs ‚produzieren‘ und essen zu müssen, alle anderen Kräuter!
Das ist soooo unglaublich …
Einfach zum Schreien …
Weizen z.B. ist eines der ‚leersten‘ Nahrungsmittel, während viele der sogenannten Unkräuter nur so strotzen vor Inhalts- und Vitalstoffen!
Unglaublich! Wir nutzen unser Großhirn und Jahrtausende an Zivilisation, um das Minderwertige zu schätzen und das Wertvolle zu vernichten!
Doch selbst wenn es umgekehrt wäre, hätten wir dennoch nicht das geringste Recht, andere und anderes zu vernichten!

All das will uns das Glyphosat zeigen!
Wir könnten durch das, vom Glyphosat uns Gespiegelte z.B. auch lernen, dass wir
auf das falsche Ernährungspferd gesetzt haben,
die Fauna verarmen,
die Flora verarmen und
penetrant bescheuklappte, herzlose Egomannen sind

Aber nein! Alle, alle ‚maßgeblichen‘ – vermutlich bezahlten oder kurzsichtigen – Institute halten es für ’nicht Krebs- erregend‘ und somit machen wir weiter, dumm, wie bisher.
Die Menschen sind noch immer viel zu ‚verschlafen‘, die EU hat entschieden, Lobbyisten und Profiteure reiben sich die Hände, der Bauernbund freut sich und Schmetterlinge, Bienen, Heilpflanzen, natürliche Abwechslung und Vielfalt, und Menschen sterben, sterben, sterben …

 
PS: Vom Inhalt des heutigen Adventkalender- Fensterchens können wir auch etwas lernen!

 

 

 


Köstlichkeiten entkochen

4. September 2014

Stell Dir vor, es gibt Menschen und Tiere die Du nur aus ihrer menschlichen Verwendung, Gefangenschaft, Nutzung, etc. kennst. Also Schweine vielleicht nur schmutzig im Stall oder als Braten auf dem Teller. Oder Schwarze nur als Dealer, Straßenkehrer oder Prostituierte.
Dann hättest Du kein Bild von der Reinlichkeit, Quicklebendigkeit, Schlauheit und dem Familiensinn von freilebenden Schweinen. Du könntest Dir keine Königreiche, Kulturen oder geniale Stammesstrukturen von Schwarzen vorstellen.

Denselben Effekt gibt es auch bei Naturprodukten und Nahrungsmitteln.
Welches heutige Kind weiß schon noch woher die Milch kommt, woraus Mehl ist, woher Schokolade kommt?
Doch selbst kulinarisch Aufgeschlossene sind immer noch ‚gefangen‘ in den ‚menschlichen Verfahrens- Fesseln‘. Kaum jemand weiß, wie rohe Rote Rüben schmecken, wissen, dass man Pilze auch roh genießen kann, können sich vorstellen Ungewürztes zu genießen.
Dabei ist es so, dass erst das Kochen, Braten, Backen, also Erhitzen den Zutaten ihren Geschmack genommen und das Würzen ‚erzwungen‘ hat.
Praktisch alle Naturprodukte haben ihren eigenen, oft wunderbaren Geschmack. Diesen mittels Hitze auszutreiben, die Produkte damit zu entschmacken, um sie danach wieder zu würzen, ist doch mehr als verrückt, oder?
Noch dazu mit Geschmäckern zu würzen, die mit dem vorherigen Geschmackseindruck nichts mehr zu tun haben!

entkochenWas also ist zu tun?
Wir haben unsere Naturprodukte zu ‚entkochen‘, zu befreien von diesen unsinnigen Veränderungen und massiven Vergewaltigungen.
Wir wollen schmecken, was die Natur sich für uns ‚ausgedacht‘ hat!
Denn, warum wohl haben sich gewisse Geschmäcker in den einzelnen Pflanzen und Früchten im Laufe der Zeit gebildet? Warum haben gerade diese Pflanzen und Früchte mit genau diesem Geschmack und Geruch überlebt. Während viele andere, von denen wir gar nichts mehr wissen, ausgestorben sind?

Ich kann es Dir sagen! Sie haben überlebt, WEIL sie SO rochen und schmeckten und es ausreichend Tiere und Menschen gab, denen sie so schmeckten, die sie in denau dieser Form anzogen.
Und wenn diese Wesen nach derem Genuss nun verstorben wären? Wenn sie vergiftet sofort tot umgefallen wären? Wenn sie sich nur mehr geschwächt, erblindet oder kotzend weiterbewegen hätten können?
Dann wären diese giftigen oder schädlichen Pflanzen mit ihren Nutzern ausgestorben! Denn es hätte niemanden mehr gegeben, der diesen Pflanzen geholfen hätte sich (über die Samen) weiter auszubreiten. Zudem hätten vermutlich auch unbeteiligte Beobachter dieser Szene diese Pflanzen oder Früchte gemieden bis vernichtet.

Was wollen uns diese Überlegungen sagen?
Diese Geschichte erzählt uns von dem wunderbaren Geschenk, das die Natur uns beschert. Wir haben es heute fast ausschließlich mit Pflanzen, Früchten, samen und Nüssen zu tun, die für uns Jahrmillionen lang optimiert wurden.
Optimiert in dem Sinne, dass sie umso besser für uns sind, je besser sie für uns duften oder schmecken!
Unbehandelt natürlich!

Warum also ‚muss‘ es dann Menschen geben, die Ananas nur hemmungslos überzuckert aus Dosen, Spinat nur hoffnungslos zerkocht und püriert aus der Tiefkühlpackung und Dinkel nur entkeimt, vermahlen, gebleicht, verteigt, gewürzt und gebacken, also völlig tot, vom Brot oder den Teigwaren her, kennen?
Und warum muss es in unserer angeblich so aufgeklärten Zeit noch Menschen geben, die nicht wissen, dass Wildkräuter genießbar, ja wunderbar wohlschmackend sind?

Also entkocht, entdost, entzuckert, entsalzt, entbackt, entbratet, entwürzt, entpasteurisiert, entfriert, entmust, entpüriert, entteigt … und vor allem enttötet Eure Nahrungsmittel. Und macht sie damit wieder zu Lebens- Mitteln!
Und genießt damit dieses unendliche Geschenk der Natur!

 

 

 


Dr. Szekely’s Einteilung

19. März 2012

Wir alle kennen unterschiedliche Arten die vielen, vielen Nahrungsmittel oder auch Ernährungsarten einzuteilen.
Eine Gruppierung die sich ausschließlich auf die Vital- Wirkung im Körper stützt, stammt vom einmaligen Dr. Edmond Bordeaux Szekely, der in den 1920er- Jahren in den Vatikan- Archiven die wunderbaren Friedensevangelien der Essener ‚ausgrub‘ (hier einige Auszüge).
Diese Schriften veränderten das Leben dieses Philosophen so grundlegend dass er danach eine naturbasierte Lebensgemeinschaft in den Vereinigten Staaten gründete und zu den frühen Rohkost- Protagonisten zu zählen ist.

Sein System einer Klassifizierung von Nahrungsmitteln beruht auf ihren energetischen Qualitäten und teilt sie in vier Kategorien ein: biogen, bioaktiv, biostatisch und biosauer.

Biogene Nahrungsmittel sind hochgradig lebens- und energiespendend. Sie besitzen die Fähigkeit, den menschlichen Organismus zu regenerieren und zu revitalisieren. Zu dieser Gruppe zählt man sämtliche Sprossen und Keime. Die vitale Lebenskraft biogener Nahrungsmittel erst, ermöglicht die Neuschaffungs- und Heilungs- Prozesse.

Bioaktive Nahrungsmittel können die Vitalität und Gesundheit erhalten bis leicht steigern. In diese Gruppe gehören frische, unverarbeitete, rohe Früchte und Gemüse.

Biostatische Nahrungsmittel vermindern die Lebensvitalität, sie verlangsamen Körperfunktionen, bauen sie ab und forcieren so den Alterungs- Prozess. In dieser Kategorie finden wir gekochte Nahrungsmittel und nicht mehr frisches Rohes.

Biosaure Nahrungsmittel wirken Lebens- zerstörend, d. h., sie bauen die Lebensfunktionen rasch ab. Hierher gehören stark verarbeitete Nahrungsmittel voller Zusätze und Konservierungsmittel.

Man kann diese 4 Gruppen auch durch die Lebensabschnitte bzw. Begriffe

    Geburt
    Leben
    Tod
    und
    Verfall

charakterisieren.
Traurig genug, dass der überwiegende Teil der Menschheit fast ausschließlich auf die beiden letzten Gruppen setzt. Und dementsprechend langsam stirbt und verfällt, anstatt sich immer wieder neu zu erschaffen und lebensprall und überschwänglich zu leben.

In diesem Sinne

 


Das 1.000 001. Rezept

10. Juli 2010

Es gibt unzählige Kochrezepte in unzählige Kochbüchern und KöchInnen- Gehirnen.
Dennoch schreibe ich jetzt hier eines dazu.
Und wozu das?
Besonders lecker?
Besonders einfach?
Besonders gesund?

Ja!
Ja!
Ja!

Es ist ein einfaches Rohkost- Rezept. Das heißt es enthält noch alle Inhalts- und Vitalitätsstoffe so, wie sie die Natur für uns vorgesehen hat.
Die übliche Erhitzung reduziert nämlich Lebensmittel zu Nahrungsmitteln.
Macht aus Lebendigem, Totes!
Ein Samenkorn beispielsweise in die Erde gesteckt, ergibt eine wunderbar lebendige Pflanze, die wiederum keimfähige, lebendige Samen hervorbringt.
Ein abgekochtes oder anderswie erhitztes Samenkorn in die Erde gesteckt ergibt eine tote, schimmelnde Masse ….
Es wird noch einige Zeit dauern bis unsere wissenschaftlichen Kalorienzähler und ‚In-Kohlehydrate-Eiweiß-und-Fett’- Einteiler erkennen werden, dass unsere Körper auch ‚die Lebendigkeit’ der Lebensmittel brauchen und verwerten.

Also! [tusch! fanar!] Mein Rezept- Geschenk:

– Eine schwache handvoll Kakaobohnen im Mixer zu feinem Pulver mahlen
– eine kräftige handvoll Nüsse oder Mandeln dazugeben und weitermixen.
– 4- 5 braune Bananen schälen und mitmixen.
Fertig! (in weniger als 5 Minuten).

Über Weintrauben, gewürfelte Pfirsiche, o.ä. gegossen ergibt das ein herrliches Schokocreme- Dessert und hält ich im Kühlschrank einige Tage.
Da Kakaobohnen nicht immer leicht zu bekommen sind, ist als kleiner Rohkost- Kompromiss auch Kakaopulver möglich.
Wer es lieber knurpsig hat, mischt in die Creme, einige, einen Tag in Wasser eingeweichte und enthäutete, Mandeln.