Liebe Selbständige …

22. Juni 2020

… Aktive, Kreative, Energiegeladene, Schöpferische … es ist wunderbar, dass es Euch gibt!
Ihre setzt genau diesen Schöpfungsgedanken um, der sich schon mehrfach in der Bibel findet (‚Wir alle spiegeln mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider‘, ‚Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde‘).
Ihr seid schöpferische Wesen, die sich offensichtlich durch die Gleichmach- und Unterdrückungs- Mühle der Erziehung und Schule nicht unterkriegen ließet.
Ihr seid sozudsagen die Starken der Gesellschaft.
Dazu gratulier‘ ich Euch ganz, ganz herzlich.

Doch … hab ich etwa etwas falsch verstanden?
Die Starken sind doch die Großzügigen. Die Erfolgreichen müssen doch die ‚Unterlegenen‘ nicht auch noch demütigen/ unterbuttern.
Die wären doch mit Euren Fähigkeiten ganz wunderbar förder- und ‚hochhebbar‘. – Wie ihr es Jahrhundertelang durch Eure Lehrherrschaften vorgezeigt habt.

Heutige Erfolgreiche stellen sich mir primär als skrupellose Ausbeuter dar.
Muss das wirklich sein!?
Wäre es nicht schöner niveauähnlicher zu leben, um sich besser zu verstehen?
Wäre es nicht netter sich über Ähnlicheres austauschen zu können?
Ist Abgehobenheit nicht etwas ‚hohl‘, um nicht zu sagen peinlich?
Outen sich Superreiche nicht als peinliche Neurotiker?
Es gibt sogar schon wissenschaftliche Arbeiten darüber, dass im mittleren bis höherem Management vermehrt absolut kranke Neurotiker anzutreffen sind. Ok, die sind auch arm, sind Opfer von Lieblosigkeiten. Doch Liebe kriegt Ihr im ‚Paradies‘ – siehe unten – mehr als durch irgendwelche Marotten, Sadismen oder Präpotenzen.
Wer bitte, der noch Spuren von Gehirn besitzt, bewundert denn noch Superreiche!?
Ich hab schon meinen Kindern, nach jedem Märchen, nach dem ihre Augen glitzerten vor Bewunderung über diese Könige und Prinzessinnen gesagt, was das für unglaubliche Könner bis A.. löcher sind, nie etwas zu arbeiten, von Anderer Arbeit bestens zu leben und dafür von diesen auch noch bewundert zu werden.
Für Denkende ist soetwas unglaublich, für Dumme Alltag …

Seht Euch doch einmal so ein Paradiesleben, wie ich es hier oder auch in meinem ‚Gschichten vom PAYOLI‘- Buch beschreibe, an!
Reichsein oder protzen ist Lichtjahre vom Paradies!

Ganz in diesem Sinne:

– und nimm möglichst viele dahin mit!     

 

 

 


Körperkontakt

14. März 2010

Dank Wissenschaft bzw. Genforschung wissen wir, dass der Mensch sich fast 99% seiner Gene mit den Menschenaffen teilt.
Wenn also unsere Muskeln, unsere Sinne, unsere Nerven zu fast 99% mit denen der Schimpansen übereinstimmen, werden sich doch auch unser beider (Ur-)Bedürfnisse nicht allzu sehr unterscheiden.
Nun zeigen uns aber Primatenmütter vor, dass sie das Bedürfnis haben, ihre Kleinen jahrelang, 24 Stunden täglich am Körper zu halten. Und die Kleinen zeigen, dass sie das sehr genießen.

Wie dagegen sieht das bei ‚zivilisierten’ Menschen aus?
Da wird das eben ‚geschlüpfte’ Kleine gleich einmal der Mutter weggenommen, denn Blutabwischen und wiegen sind offensichtlich weit wichtiger als Körperkontakt bzw. das Beruhigen der Geburtsschock- Aufregung.
Danach sieht es nicht viel besser aus. Sie bleiben großteils allein in übergroßen Gitterbetten oder Kinderwägen, ohne der mütterlichen Wärme, ohne dem vertrauten Herzschlag, ohne der vielfältigen Sinnes- Stimulanzien der Natur und der entspannten Harmonie einer vertrauten Gruppe, die die ‚dummen’ Tiere genießen dürfen.
Später dann, toppen dem Heranwachsenden die schwachsinnigen Kontakt- und Sex- feindlichen Gesellschaftskonventionen diesen Seelenkälte- Wahnsinn bloß noch ….

Auf diese Weise werden die allerorts sichtbaren Neurotiker hergestellt, die den Spruch ‚Wenn ich mir so süße Kinder anschau’, frage ich mich, wo die vielen erwachsenen Wahnsinnigen herkommen’ verkörpern.

Und warum ändert sich an dieser Situation nichts? Warum (re)integrieren die Menschen dieses ‚Paradies- Verhalten’ nicht in ihre modernen Leben?

Ganz einfach! Der eine Teil der Menschheit merkt gar nicht, was ihm fehlt und der andere hat Interesse daran, dass die Dummen dauerunbefriedigt bleiben. Nur so kann das höchst einträgliche ‚Immer-weiter-stolpern’ von einer Befriedigungs- versprechenden (Konsum-)Enttäuschung zur nächsten, aufrechterhalten werden …