Neue Wissenschafts- Ethik

2. Juli 2019

Hast Du Dich nicht auch schon oft gewundert, wenn zur Abwendung irgendwelcher Umweltschäden oder anderer Katastrophen die Wissenschaft herangerufen wurde?

Von wem stammen denn die Grundlagen, Ideen, Ausarbeitungen all unserer Verderbnisse, von der Atombombe, über AKWs, Pestzide, und, und, und, bis zur heute allgegenwärtigen Mikroplastik- Verseuchung?
Doch von der Wissenschaft!
In dem Punkt erinnern sie an die Religionen. Auch die erfanden Sünden, wo nie zuvor welche waren um dann den Menschen anzubieten sie von denselben ‚freizusprechen‘

Wenn solch ein Klugkopf sich so neues Bahnbrechendes ausdenken kann, müsste man doch annehmen, dass er die Auswirkungen seiner Erfindung/ Entdeckung auch extrapolieren/ vorausdenken können müsste. Oder zumindest ’seinem Kind‘ Vorsichtsmaßnahmen mitgeben zu können.

Doch nein!
Guck Dir die Liste der Nobelpreisträger an!
Ein Großteil ihrer ‚Großtaten‘ sind heute aufgekauft und verschwunden (siehe Otto Warburgs Krebs- Erklärung) oder Umweltkatastrophen par excellence (siehe DDT).

So wie ein Baumeister oder Maurer ja auch nicht nach den ersten Ziegeln aufhört zu bauen, gehört m.E. zu einer Erfindung doch auch eine geregelte/ regelnde Entwicklungsgeschichte.
Wenn diese Brüder einen Businessplan hinkriegen, müsste doch dasselbe fürs Menschenwohl auch gelingen!

Dazu bräucht’s eine neue Ethik.
Oder noch besser! – Seh‘ ich mir in der Medizin die vielen Füße an, die auf ihrem Hippokratischen Eid herumtrampeln, wäre wohl für jede Erfindung eine langfristige Zwangsversicherung besser.

Die Versicherungen beschäftigen dafür die hellsten Köpfe, die haftbar sind für ihre Expertisen und wer keine Versicherungsabdeckung für seine Superidee kriegt, darf die auch nicht auf den Markt bringen.
So einfach könnts sein!
5G wär vom Tisch, hunderte AKW’s nie in Betrieb gegangen und Glyphosat würde in keinem unserer Körper sein …

Und wohin aber geht die Wissenschaft tatsächlich?
In immer mehr publizieren,
in immer mehr Quantität, anstatt Qualität,
in einen mittlerweile völlig unüberschaubaren ‚papers- Markt‘,
in immer mehr ‚gekaufte‘ Arbeiten,
in immer mehr Arbeiten, die in ‚Schubladen‘ verschwinden, weil die Ergebnisse dem Auftraggeber nicht passen,
in Massen- Publizieren in unseriösen Verlagen/ bei ‚Raubverlegern‘

Dabei habe ich hier das Problem, dass unsere Wissenschaft bloß in sich geprüft wird und nur in sich stimmig, aber als ganze absurd falsch und schöpfungswidrig, ist, noch gar nicht angesprochen!

 

 

 


Harald zur Hausen

24. Mai 2018

Harald zur Hausen ist der Medizin- Nobelpreisträger von 2008. Er bekam diesen Preis für eine Idee, die er bereits 1976 hatte. Du siehst, es braucht ein ordentliches Maß Zeit in der Wissenschaft!
Dieser seiner Idee ‚verdanken‘ wir die relativ unsinnige Papilloma Virus- Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs.
Mittlerweile ist der Herr stolze 80 und hat eine neue Idee

Er glaubt, dass die Erkrankung an MS auf 3 Faktoren zurückzuführen ist. Auf eine vorhandene Herpesinfektion, auf den Konsum von Milch oder Rindfleisch und auf einen Vitamin D- Mangel.
Also den Nobelpreis dafür wird er vermutlich nimmer erleben.

Doch das wieder einmal Interessante für ‚alte‘ payoli’s ist, dass ein ‚artgerecht‘ lebender Mensch nichts davon hat oder braucht! Herpes wird von einem vitalen Immunsystem plattgemacht, Milch und Rindfleisch sind absolut nicht unsere Themen und Menschen die sich viel in freier Natur bewegen, vielleicht sogar wenig bekleidet, haben sicher keinen Vitamin D- Mangel.
Soviel zu MS! Übrigens, ich musste sehr oft schon beobachten, dass besonders MS- Patienten besonders resistent, um nicht zu sagen giftig auf Empfehlungen zur Lebensweise- Umstellungen reagieren.

Warum hatte ich die HPV- Impfung mit ‚relativ unsinnig‘ bedacht?
Weil auch dieses Thema für naturrichtig lebende Menschen kein Thema ist!
Nun hat dieser ehrenwerte Herr Harald zur Hausen sein ganzes Leben an zwei ‚epochalen‘ Ideen verforscht. Und wozu? Nur weil mensch partout meint artfremd leben zu müssen!
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, was an Forschung, an Medikamenten- Entwicklung, an Patienten- Behandlung, an Krankenkosten, an Wissenschafts- Journalen, an Nobelpreisen, und, und, und aufgewandt wird. Nur damit die Leute weiterhin Zeugs in sich reinstopfen können, das ihnen nicht gut tut, das Arbeit, Energie und massenhaft Tierleben kostet!

 

 

 


Jungbrunnen entdeckt!

9. Dezember 2016

yoshinoriMorgen wird der japanische Zellbiologe Yoshinori Ohsumi in Stockholm den Medizin- Nobelpreis für die „Entdeckung des Mechanismus der Autophagie“ entgegennehmen. Er konnte an Hefezellen zeigen, wie Zellen sich selbst abbauen, recyceln, daraus Energie oder auch neue und benötigte Bausteine gewinnen.

Damit ist die bekanntlich der Natur und alten Weisheiten immer hinterherhinkende Wissenschaft wieder ein Schrittchen vorgerückt.
Ganz einfach ‚übersetzt‘: Yoshinori Ohsumi glaubt nun erklären zu können wieso Fasten gesund bzw. sogar lebensverlängernd wirkt und wieso das in Samenflüssigkeit und Keimen vorkommende Spermidin zellerneuernd und damit gesund und lebensverlängernd wirkt. Beides unterstützt bzw. ’startet‘ Autophagie.

Diese erstrebenswerte ‚Zellenaufarbeitung‘ ist also durch Fasten zu erreichen; ab ca. 12- 14 Stunden ohne Nahrungsaufnahme beginnt sie. Deshalb ist es neben längeren Fastenperioden günstig nur einmal am Tag zu essen oder nur zwei, zeitlich möglichst eng zusammenliegende Mahlzeiten einzunehmen.
Da man sich Autophagie auch als zelluläres Aufräumen vorstellen kann, ist das die Erklärung für die Hautreinheit und auch mentale Klarheit nach Fastenperioden.
Tja, und und die männlichen Samenspenden scheinen unsere Frauen jung zu halten    😉

Für eine naturrichtige Praxis nichts Neues. Doch mensch freut sich eben, wenn er wieder mal meint, etwas erklären zu können    🙂

 

 

 


Nobelpreis zum Ablachen

21. Januar 2016

Es gibt in dieser Gesellschaft soviele Absurditäten die kaum jemandem auffallen bzw. die alle für Normalität halten, dass ich diesen blog vermutlich noch ein paar Jahre weiterführen werde müssen … 😉

Ein recht nettes Absurdi ist unsere Wissenschaftsgläubigkeit, gekrönt von der jährlichen Nobelpreisverleihung.
Da gab’s, inmitten all der überheblichen und betriebsblinden Weltverbesserer, vor mehr als 100 Jahren endlich einmal einen Erfinder der einsah was er mit seiner Errungenschaft an Unheil angerichtet hatte:
Alfred Nobel, dessen Erfindung heute noch unendliches Leid in der ganzen Welt verursacht.
Von den Kriegsauswirkungen seines Dynamits zutiefst betroffen – und jetzt beginnt die Absurdität! – brachte er sein Blutgeld in eine Stiftung ein, die daraus bis heute ebensolche Erfinder wie Nobel einer war, honoriert!
Also, bei aller Betroffenheit, nicht ‚zurück‘ vielleicht von diesem Wahnsinn. Nein, weiter, immer weiter und wieder nur vorwärts, auch wenn das Rückwärtige weitaus besser war! In eine geringfügig andere Richtung zwar, aber weiter, weiter … 😉
DAS nenne ich bescheuklappte Präpotenz!
Ein Alkohiliker der als Entzug bloß die Whiskey- Marke wechselt!
Das ist eben unsere Ego- Verliebtheit, unser Wahn, alles verschlechtbessern zu müssen.

Und dementsprechend sahen auch die nobelpreiswürdigen ‚Leistungen‘ aus!
Gab es trotz oder nach 96 verliehenen Friedensnobelpreisen auch nur EINEN Krieg weniger!?
Gab es trotz oder nach 106 verliehenen Medizinnobelpreisen auch nur EINEN Kranken weniger!?
Nein! Es ist vielmehr so, dass zu den Medizinnobelpreisträgern auch der Erfinder des DDT, des schlimmsten Umweltgiftes aller Zeiten, an dessen Auswirkungen wir heute noch herumlaborieren, gehörte.
Oder merkst Du etwas von einer großen Liebe oder Verbrüderung zwischen Nord- und Südkorea? Nein? Aber ein Herr Kim Dae-jung hat dafür den Friedensnobelpreis erhalten!
nichts wie wegAuch Robert Koch, der uns zusammen mit Louis Pasteur den heutigen Hygienewahn bescherte und unsere Gesellschaft auf eine, seit 150 Jahren (von Claude Bernard) widerlegte, fatal falsche Fährte lockte, bekam den Nobelpreis.

Ich möchte aber nichts gegen all diese fleißigen Menschen sagen. Sie waren sicher alle redlich und bemüht.
– Aber auch verblendet. Verblendet von diesem Zivilisationswahn ein perfektes Paradies verlassen, um mühsamst ein Schlaraffenland errichten, zu müssen …

 

 

 


Der Fokus macht die Welt …

4. August 2014

… der Fokus macht das Leben

‚Jetzt hat der schon wieder nicht seine Teetasse weggeräumt‘ dachte Erika verärgert beim Aufräumen des Frühstückstisches. Da fiel ihr Blick durch die geöffnete Tür auf die formlose Ansammlung von Kleidungsstücken. Energisch schritt sie auf dieses Fast- Kunstwerk zu, stemmte die Hände in die Hüften und rief erbost: ‚Harry! Diesmal bist Du zu weit gegangen! Diesen Sauhaufen räum ich Dir nicht weg!‘.
‚Da konnte er sich ohne mich wieder mal nicht entscheiden, was er anziehen sollte‘ murmelte sie im Weggehen.
Ganz automatisch lenkte sie ihre Schritte zur Abstellkammer, band sich auf dem Weg dorthin die Haare zusammen und griff sich Staubtuch und Staubsauger.
So in voller Staubsaug- Fahrt war ihr das Umrunden des Kleiderhaufens bald zu blöd. Sie unterbrach ihr tägliches Reinigungswerk um Jacke um Jacke, Mantel um Weste auf Bügel und in den Schrank zu hängen. Nicht ohne jedem Handgriff ein ‚So ein schlampiges Aas!‘ mitzugeben.
So kam sie richtig in Fahrt und entdeckte zu ihrer Erbauung noch weitere ‚Schandtaten‘ die kleine Wutausbrüche vermeintlich rechtfertigten.

Stunden später plumpste sie in den – kurz zuvor natürlich penibelst entstaubten – Ohrensessel um zu stöhnen: ‚Alles hängt an mir! Ich möcht nur wissen, was er ohne mich täte. Vermutlich im eigenen Dreck ersticken! – Dieses Ferkel!!‘
‚Alle Arbeit muss ich machen!‘ konnte sie sich gar nicht einkriegen und fütterte ihr Ärgernis- Feuer auch gleich weiter mit einem ‚Ja, ja die gutmütige Erika macht schon, während der Herr herumhängt …‘.

Da! Ihr Blick hatte etwas Ungeheuerliches entdeckt! Ein Spinngewebe schwang sachte in der Wohnzimmerecke. Sie sprang auf, bewaffnete sich umgehend mit einem Besen und wischte mit einem ‚Du Biest ruinierst mir nicht meine Vormittagsarbeit!‘ die Übeltäterin samt Gespinnst weg.
‚Hier könnte man den ganzen Tag arbeiten und wischen! Aber warum bloß bleibt das alles an mir hängen!?‘ während andere es sich gut gehen lassen. A propos, wo ist der Herr den heute eigentlich? Der könnte doch auch mal mit anfassen!‘
‚Harry! Haaarry!‘ rief sie durchs Haus.

Harry saß im Zug nach Stockholm um den Nobelpreis entgegenzunehmen.
– Dieses faule Aas!

 

 

 


Spielzeug- Nobelpreis

10. Februar 2011

(Reisebericht Äthiopien)

Wenn es einen Nobelpreis für originelles Spielzeug gäbe, hätte ich den nächsten Nobelpreisträger schon gefunden! 🙂


Ein Stock, ein Stück Draht, zwei Plastikdöschen, 4 BIC- Kugelschreiber. Kappen und ein kreatives, geschicktes, äthiopisches Kind und schon hat man ein Flugzeug, dessen Propeller rotiert während man es vor sich herschiebt.