Nicht nur in der Bibel …

2. März 2020

… bei Mose 1,29 steht’s geschrieben. Nein auch Pythagoras wusste schon vor ‚bloßen‘ 2600 Jahren:

    Ihr habt ja Getreide
    und Obst an den Zweigen
    und die saftigen Trauben am Weinstocke,
    habt wohlschmeckende Kräuter.
    Nicht mit Mord und blutiger Hand
    bereitet die Mahlzeiten.

 

 

 


Stell Dir vor (6)

16. Juni 2014

Stell Dir vor, Du wärst – oder vielleicht bist Du ja tatsächlich – ein Unternehmer, ein Selbständiger mit einigen Angestellten. Du gehst durch den Betrieb und siehst wie es summt und floriert. Du hörst förmlich die Euro- Münzen auf Dein Konto tropfen. Du bist erfüllt von Freude und Dankbarkeit, dass alle ihr Bestes geben, dass auf diese Mitarbeiter Verlass ist.
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du musst auch etwas für sie tun. Du musst für gute Bezahlung, gute Sozialleistungen, für gutes Betriebsklima, etc. sorgen.

Stell Dir vor – bzw. stell Dir das bitte nicht vor – Du liegst krank zu Hause im Bett und hast die Gewissheit, dass Dir sofort im nächsten Krankenhaus geholfen würde, käme es zu einer Verschlechterung Deines Zustandes. Dort machen Ärzte, Pfleger und dutzend andere ‚Helferleins‘ rund um die Uhr Dienst. Für DEINEN ev. Notfall!
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du bezahlst sie dafür, bezahlst Deinen Anteil am Gesundheitssystem.

Stell Dir vor, Du liegst morgens im Bett und brauchst Dich nicht um die von Dir benötigte Infrastruktur zu kümmern. Es wird die Straße schneefrei sein, es wird Wasser aus dem Hahn sprudeln, es wird Strom in Deinen Geräten und Steckdosen sein, und, und, und.
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du bezahlst dafür mit Deinen Steuern, Du leistest Deinen Beitrag.

BienchenStell Dir vor Du sitzt als Obstbauer in Deiner Plantage. Früh im Frühling beginnen die Bäume zu sprießen. Dann die Blüte und das Gesumm der emsigen Bienen und Hummeln. Später dann das fruchten Deiner Bäume. Du kannst förmlich zusehen wie Dein Einkommen entsteht.
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du musst NICHTS dafür tun! Die Natur sorgt dafür, dass die Bäume austreiben, die Bienen bestäuben kostenlos, kein Baum verlangt etwas von Dir. Sie alle schenken, schenken, schenken!

Und jetzt!
Stell Dir vor Du hast viel, viel Zeit. Du sitzt und denkst über Gott und die Welt nach. Dann kommst Du vielleicht irgendwann einmal auf den Gedanken, dass alles in Dir abläuft wie eine Fabrik, wie ein Betrieb, wie eine Kommune, wie eine Obstplantage mit Abermillionen von emsigen und verlässlichen Mitarbeitern. Du brauchst Dich um nichts zu kümmern!

Ist das nicht wunderbar!?

Waaaas!?
Was sagst Du da?
Die funktionieren nicht immer?
Du bist fallweise krank, deprimiert, übelgelaunt, hast Magendrücken, Kopfweh, Durchfall …

DANN sorgst Du bloß DU nicht gut für ‚Deine Mitarbeiter‘!

ABER Du brauchst Dir nicht allzuviel Mühe machen, sie zu versorgen! Nicht so wie der Unternehmer, der Steuerzahler, der Krankenversicherte!
Du brauchst nur die Natur tun zu lassen!
Du brauchst Deinem Körper bloß tun zu lassen wozu er Lust hat!
Du brauchst ihm nur zu geben, ihm nehmen zu lassen was in der Natur für ihn wächst!

SO einfach ist das Leben!

Ist das nicht wunderbar!? 😉

Das einzige Problem ist bloß, DIE Versuchungen und Gifte fernzuhalten, die WIR Menschen geschaffen haben.

Wir haben also bloß unsere eigene Suppe auszulöffeln … bzw. Halt! Neiiiin! Bitte nicht auslöffeln! Sondermüll- entsorgen! 😉

 

 

 


Alle Jahre wieder

24. Oktober 2012

Draußen wird es kühler und die Fragen wie man auch im Winter mit ‚dieser schrecklich kalten Rohkost durchkommt‘ häufen sich.

Nichts einfacher als das!

1. Rohkost bedeutet nicht automatisch ‚kalt‘, sondern bloß, nicht über 42°C erhitzt!
Man kann sich also sehr wohl seinen smoothie, seine Suppe mit warmem Wasser mixen oder nachträglich etwas anwärmen. Auch warme Teller vermitteln oft schon ein angenehmeres Gefühl.

2. Den Uralt- aber dennoch Grottenfalsch- Glauben, dass warmes Essen wärmt kannst Du umgehend vergessen. Das Gegenteil ist wahr! Gerade Kochkost verdickt das Blut, verstopft die dünnen Peripherie- Blutgefäße und schafft damit schlechter durchblutete und deshalb kalte Extremitäten.

3. Im Winter Kühles und Kühlendes meiden! Also nichts direkt aus dem Kühlschrank und weniger – im Winter oft unreifes, unsaisonales – Obst, essen.

4. Im Winter mehr Warmes und Wärmendes! Also warme Suppen, angewärmte Speisen und mehr ‚Dichtes’/ Energiereicheres wie Gemüse, Nüsse, Samen, Sprossen, Trockenfrüchte, wärmende Gewürze (Ingwer, Kren, Zimt, Pfeffer, Kardamom).

5. Natürlich ist besonders im Winter auch darauf zu achten ausreichend viel zu essen.

6. Tees sind natürlich nicht roh. Doch wer es partout nicht lassen kann und für Menschen in Umstellungsphasen kann schon mal eine Tasse Tee angenehm erwärmend sein.
Bedenken sollte man allerdings, dass sehr heißer Tee einen Teil der nützlichen Mund- und Speiseröhren- Bakterien vernichtet!
Als Alternative – für mich die absoluten, rohköstlichen Getränke- Spitzenreiter in kalten Zeiten – bieten sich aber auch die wunderbaren Rohkakaos an …

Mit dieser ‚Ausrüstung‘ kommst Du locker und genussvoll durch den Winter! Allein schon die vielen süßen Roh- Köstlichkeiten (um die Advent- und Weihnachtszeit) machen so richtig Appetit auf kalte Zeiten … 😉

 


Grünes Kernkraftwerk

20. September 2012

Nein, keine Angst! Ich bin nicht ‚übergelaufen’. AKWs sind und bleiben ‚pöse’. 😉

von Mäusen geknackte Zwetschken- Kerne

Die (Öko-)Wirtschaft tut jetzt endlich etwas, was die Natur, die Tiere und meine Wenigkeit ebenfalls pflegen:
Alles ausnutzen. Alle Ressourcen nutzen. Abfall vermeiden.

Dass wir in manchen Fällen, wie den Karotten zum Beispiel das Wertvolle wegschmeißen und das Minderwertigere essen haben wir hier schon besprochen.
Doch das ist, solange es sich um Naturprodukte handelt nicht so schlimm, da das alles kompostier- und somit doch noch irgendwie nutzbar ist.

Besser ist es aber, wenn den Nutzen wir selber und direkt haben.

So nasche ich z.B. sehr oft und gerne an den Kernen der diversen Früchte.

Das Grüne Kernkraftwerk bricht Obstkerne auf, schreddert die harten Anteile zu einem Sandstrahl- Medium und stellt aus den weichen Anteilen herrlichste Marzipans her …

Denk dran, bevor Du wieder mal Kirschenkerne weitspuckst, was natürlich auch eine nette Nutzung ist 😉

 


Herbstarbeit

24. Oktober 2011

Man kann es natürlich das ganze Jahr über tun. Aber im Herbst, wenn man bereits spürt, dass die Geschenkesfülle an Obst, Gemüse und Wildkräutern langsam schwindet, fühl ich mich zumindest immer besonders motiviert, etwas für den Winter einzulagern.

Was haben wir für Möglichkeiten Lebensmittel (einigermaßen) lebendig bzw. incl. ihrer Vitalstoffe einzulagern?

Wurzelgemüse in Erde einschlagen oder in einer Erdgrube, ev. mit Hilfe einer alten Waschmaschinentrommel einmieten.

Nüsse in einer Kiste mit Erde im Keller oder gut isoliert im Garten einlagern

Gemüse essigsauer einlegen

Obst (< 45°C) dörren (siehe auch ‚Gourmet- Resteverwertung‘)

Wildkräuter schonend trocknen (und ev. zu Pulver vermahlen/ vermixen)

Wildkräuter zu Pesto (z.B. mit Sonnenblumenkernen und Olivenöl) verarbeiten

Gemüse klein oder fein schneiden/ raffeln und dörren

Wildkräuter mit Wurzelballen ausstechen, ins Blumenkistl pflanzen und ins ins Haus damit

Kräutersalz herstellen durch vermixen von getrockneten Wildkräutern mit Salz (doch: siehe Nochmal ‘Salz’)

Damit hast Du den ganzen Winter über ausreichend herrlich leckere und topvitale Spezialitäten im Haus!

 


100 Gründe, 100 zu werden

14. September 2011

Obiges Zitat wirbt auf einem AMA- Plakat derzeit in Österreich für den Genuss von Obst und Gemüse.
Nichtmal der Hinweis auf das sattsam bekannte ‚5x täglich‘ fehlt.
So weit, so gut!
Dumm nur, dass dieselbe AMA (Agrarmarkt Austria Marketing GmbH) mit einem vielfachen Etat immer wieder massiv für Fleisch – natürlich aus Österreich – wirbt.
Noch dümmer, dass mit dieser Gemüse- Obst- Empfehlung praktisch ausschließlich das Verkochen derselben gemeint ist …

 


Obst entstopft!

17. Juli 2011

Na sowas aber auch!
Haben doch tatsächlich Wissenschafter der Universität Hongkong das Essverhalten von 383
8- 10jährigen Schülern untersuchen müssen, um draufzukommen, dass Kinder die Obst und Gemüse ablehnen 13-mal häufiger an funktionellen Verstopfungen litten als Gesundesser. Mädchen und Wenigtrinker waren noch schlechter dran!

Ist doch gut, dass wir die Wissenschaft haben! 😉
Bloß, … wie kriegen das nur diese ‚dummen‘ Tiere hin?? 😉

 


Still und leise …

19. November 2010


… geht eine Revolution um die Welt: die Umstellung auf Rohkost. Rohköstler mit ihrer jugendlichen Haut, ihrer strahlenden Gesundheit, ihrem seidigen Haar und ihren klaren Augen inspirieren andere Menschen, ihrer Ernährung immer mehr Rohkost hinzuzufügen. Diese neue Art des Essens ist köstlich, einfach und macht Freude – und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt.
Die Ernährung mit ‚lebendigen’ Nahrungsmitteln besteht nicht nur aus langweiligen Salaten, sondern aus cremigen und knusprigen Gerichten wie Burritos, Lasagne, Pizza, Sushi und Apfelkuchen – alles klug aus Obst, Gemüse, Nüssen, Samen und Sprossen kreiert. Immer häufiger findet man Rohkost- Restaurants und hört von Stars, welche die Jungbrunnen- Qualitäten dieser Art von Ernährung preisen.
(Jenny Ross, Restaurant ‚118 Grad’)

Mehr über das Restaurant von Jenny Ross: Klick auf das Bildchen oben!

 


Lustgärten

2. September 2010

Nicht zufällig ist das Paradies immer wieder als Lustgarten dargestellt worden.
Wir verbrachten praktisch unsere ganze Entwicklungsgeschichte im natürlichen Lustgarten, in dem für alle unsere Bedürfnisse gesorgt war.
Das ‚Heulen und Zähneknirschen’, Frieren, Jagen, Arbeiten und Plagen begann erst mit unserem Auszug aus den warmen Klimazonen, sozusagen mit unserer Zivilisation.
Nun haben wir Wohnpaläste, Autos, Maschinen, Flugzeuge, und, und, und.
Bloß unsere Urbedürfnisse lassen uns immer noch sehnen nach dem alten Paradies.
Wer sich’s leisten kann, leistet es sich zumindest ein paar Urlaubswochen lang.
Doch so wirklich zufrieden stellend ist das auch nicht.
Deshalb möchte ich anregen, sich einen Garten zuzulegen. Das kann ein Stadtbalkon genauso sein wie ein brachliegender Hektar, den man pachten kann. Das kann penibel umzäuntes Eigentum oder eine versteckte Wiese oder Lichtung sein, die man immer wieder aufsucht.
Wichtig ist, dass wir wieder in Kontakt mit der Natur kommen, dass wir wieder lernen und erleben, wie selbstlos hier entwickelt, und die Früchte verschenkt, werden.
Zum Beispiel kann unzähligen Obst- Kernen zu neuem Leben verholfen werden, wenn wir sie zu Hause vorziehen und irgendwo an einem Waldrand oder in unserem Garten einpflanzen oder überhaupt bloß beim nächsten Spaziergang mitnehmen und ausstreuen.
Es ist einfach wunderbar zu sehen und zu erleben, wenn etwas wächst, entsteht, – ev. auch mal von Schnecken oder Hasen abgefressen wird … 😉
Ein Obstgarten z.B. macht, richtig angelegt kaum Arbeit und liefert doch immer wieder Köstlichkeiten, die Du in keinem Supermarkt kriegst.
Auch Gemüse ist nicht so arbeitsaufwändig wie man denken könnte. Ein paar permakulturelle Tricks und die Einstellung, dass täglich eine Stunde im Garten einfach Freude macht, uns diese Bewegung, die frische Luft und die Sonnenstrahlen gut tun.
Selbst Dr. Maximilian Bircher- Benner hat als Teil seiner Therapie Gartenarbeit verlangt.

Wenn Du noch keinen Garten, kein ‚persönliches Fleckchen‘ hast, kümmere Dich schleunigst um eines. Denn, dieser wird Dir ganz wunderbar helfen, wenn

  • Du schlecht gelaunt bist,
  • Dir langweilig ist,
  • Du Bewegung brauchst,
  • Du Wunder erleben willst,
  • Du Wildkräuter brauchst,
  • Du das Wachsen erleben willst,
  • Du Sonne und Luft brauchst,
  • und, und, und

Du wirst sehen, die Beschäftigung oder auch nur das Herumstreifen in so einem Stückchen Natur tut einfach gut, belbt und harmonisiert, begeistert und erfreut.

 


Was ist ‚mono’?

8. August 2010

Ja, ich weiß, ‚mono’ heißt einzig und ist griechisch.
Monogamie ist die exklusive Partnerschaft, Monozellen sind so dicke, einzelne Batterie- Zellen und der Monotheismus ist der Glaube an einen einzigen Gott.
Aber ‚mono’ gibt es auch in der Ernährung, gibt es auch bei ‚paradise your life’.
‚Mono’ meint, immer nur von jeweils einer Frucht-, von einer Gemüse-, von einer Wildkraut- Art zu essen.

Rohköstlich zu leben ist schon einmal ein wunderbarer Schritt weg von der zwar gängigen, aber dennoch schädigenden Denaturierungs- und Koch- Strategie. Doch selbst hier kann man immer noch mehr als genug falsch machen bzw. noch viel von der Natur und den Naturwesen lernen.
So wunderbar teilweise die ausgefeilten Rohkost- Gourmet- Rezepte, primär amerikanischer Rohköstler schmecken, und ich sie auch immer wieder gern probiere, befremden sie mich doch durch ihren denaturierten Charakter. Auf den div. Videos z.B. werden oft nur mehr verschiedene Pülver mit Wasser in den Mixer geschüttet. Die Zutaten sind zwar ‚nominal’ rohköstlich, d.h. nicht über 42°C erhitzt. Doch wirklich vital sind sie nicht mehr, ankeimen z.B. würden sie nicht mehr!

Blicken wir in die freie Natur, essen dort die Tiere zwar sehr erfolgreich alles roh. Doch zu einem Salat oder Müsli mischen sah sie m.E. bisher noch niemand 😉
Auch springen sie, nachdem sie eine leckere Feige gepflückt haben nicht zum nächsten oder überübernächsten Baum, um Abwechslung in ihren Speiseplan zu bringen.
Sie essen von einer – eben reifen – Fruchtart, bis

    a) keine mehr vorhanden ist oder
    b) bis sie ihnen nicht mehr schmeckt.

Genau so sollten wir es auch tun! Genau so sind unsere Körper es gewöhnt! Genau so sollten wir essen!
Eine Art von Obst oder eine Art von Gemüse, solange sie uns schmeckt. Danach sollte man sofort stoppen.
Die Instinktos, eine sehr ursprüngliche Rohkost- Richtung nennt soetwas ‚himmlische Phase’.
Es schmecken, wenn der Körper die enthaltenen Inhaltsstoffe braucht, einzelne Naturprodukte tatsächlich oft fantastisch gut.
Sehr interessant ist es, zu beobachten wie sehr der Geschmack ein und derselben Obst- oder Gemüse- Art sich während des Essens verändert. Sobald der Bedarf gestillt ist, weist diese Speise keinerlei Attraktivität mehr auf. Oft bzw. wenn man sensibel genug ist, tritt sogar die sogenannte ‚Sperre‘ ein. Sie sollte man unbedingt beachten und das Essen abbrechen.
Damit schult und verbessert man ganz automatisch seinen Instinkt.
– Und sooo schlecht ist das ja auch wieder nicht, nur das zu essen, was wirklich ‚himmlisch‘ schmeckt 😉
Man schwingt damit auch besser im Rhymus der Natur bzw. mit den Vegetationsperioden.
Mono- Kuren wie z.B. die bekannte Weintraubenkur sind sogar in der außer- rohköstlichen Heilerszene bekannt und beliebt.