Stell Dir vor (6)

16. Juni 2014

Stell Dir vor, Du wärst – oder vielleicht bist Du ja tatsächlich – ein Unternehmer, ein Selbständiger mit einigen Angestellten. Du gehst durch den Betrieb und siehst wie es summt und floriert. Du hörst förmlich die Euro- Münzen auf Dein Konto tropfen. Du bist erfüllt von Freude und Dankbarkeit, dass alle ihr Bestes geben, dass auf diese Mitarbeiter Verlass ist.
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du musst auch etwas für sie tun. Du musst für gute Bezahlung, gute Sozialleistungen, für gutes Betriebsklima, etc. sorgen.

Stell Dir vor – bzw. stell Dir das bitte nicht vor – Du liegst krank zu Hause im Bett und hast die Gewissheit, dass Dir sofort im nächsten Krankenhaus geholfen würde, käme es zu einer Verschlechterung Deines Zustandes. Dort machen Ärzte, Pfleger und dutzend andere ‚Helferleins‘ rund um die Uhr Dienst. Für DEINEN ev. Notfall!
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du bezahlst sie dafür, bezahlst Deinen Anteil am Gesundheitssystem.

Stell Dir vor, Du liegst morgens im Bett und brauchst Dich nicht um die von Dir benötigte Infrastruktur zu kümmern. Es wird die Straße schneefrei sein, es wird Wasser aus dem Hahn sprudeln, es wird Strom in Deinen Geräten und Steckdosen sein, und, und, und.
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du bezahlst dafür mit Deinen Steuern, Du leistest Deinen Beitrag.

BienchenStell Dir vor Du sitzt als Obstbauer in Deiner Plantage. Früh im Frühling beginnen die Bäume zu sprießen. Dann die Blüte und das Gesumm der emsigen Bienen und Hummeln. Später dann das fruchten Deiner Bäume. Du kannst förmlich zusehen wie Dein Einkommen entsteht.
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du musst NICHTS dafür tun! Die Natur sorgt dafür, dass die Bäume austreiben, die Bienen bestäuben kostenlos, kein Baum verlangt etwas von Dir. Sie alle schenken, schenken, schenken!

Und jetzt!
Stell Dir vor Du hast viel, viel Zeit. Du sitzt und denkst über Gott und die Welt nach. Dann kommst Du vielleicht irgendwann einmal auf den Gedanken, dass alles in Dir abläuft wie eine Fabrik, wie ein Betrieb, wie eine Kommune, wie eine Obstplantage mit Abermillionen von emsigen und verlässlichen Mitarbeitern. Du brauchst Dich um nichts zu kümmern!

Ist das nicht wunderbar!?

Waaaas!?
Was sagst Du da?
Die funktionieren nicht immer?
Du bist fallweise krank, deprimiert, übelgelaunt, hast Magendrücken, Kopfweh, Durchfall …

DANN sorgst Du bloß DU nicht gut für ‚Deine Mitarbeiter‘!

ABER Du brauchst Dir nicht allzuviel Mühe machen, sie zu versorgen! Nicht so wie der Unternehmer, der Steuerzahler, der Krankenversicherte!
Du brauchst nur die Natur tun zu lassen!
Du brauchst Deinem Körper bloß tun zu lassen wozu er Lust hat!
Du brauchst ihm nur zu geben, ihm nehmen zu lassen was in der Natur für ihn wächst!

SO einfach ist das Leben!

Ist das nicht wunderbar!? 😉

Das einzige Problem ist bloß, DIE Versuchungen und Gifte fernzuhalten, die WIR Menschen geschaffen haben.

Wir haben also bloß unsere eigene Suppe auszulöffeln … bzw. Halt! Neiiiin! Bitte nicht auslöffeln! Sondermüll- entsorgen! 😉

 

 

 


Alle Jahre wieder

24. Oktober 2012

Draußen wird es kühler und die Fragen wie man auch im Winter mit ‚dieser schrecklich kalten Rohkost durchkommt‘ häufen sich.

Nichts einfacher als das!

1. Rohkost bedeutet nicht automatisch ‚kalt‘, sondern bloß, nicht über 42°C erhitzt!
Man kann sich also sehr wohl seinen smoothie, seine Suppe mit warmem Wasser mixen oder nachträglich etwas anwärmen. Auch warme Teller vermitteln oft schon ein angenehmeres Gefühl.

2. Den Uralt- aber dennoch Grottenfalsch- Glauben, dass warmes Essen wärmt kannst Du umgehend vergessen. Das Gegenteil ist wahr! Gerade Kochkost verdickt das Blut, verstopft die dünnen Peripherie- Blutgefäße und schafft damit schlechter durchblutete und deshalb kalte Extremitäten.

3. Im Winter Kühles und Kühlendes meiden! Also nichts direkt aus dem Kühlschrank und weniger – im Winter oft unreifes, unsaisonales – Obst, essen.

4. Im Winter mehr Warmes und Wärmendes! Also warme Suppen, angewärmte Speisen und mehr ‚Dichtes’/ Energiereicheres wie Gemüse, Nüsse, Samen, Sprossen, Trockenfrüchte, wärmende Gewürze (Ingwer, Kren, Zimt, Pfeffer, Kardamom).

5. Natürlich ist besonders im Winter auch darauf zu achten ausreichend viel zu essen.

6. Tees sind natürlich nicht roh. Doch wer es partout nicht lassen kann und für Menschen in Umstellungsphasen kann schon mal eine Tasse Tee angenehm erwärmend sein.
Bedenken sollte man allerdings, dass sehr heißer Tee einen Teil der nützlichen Mund- und Speiseröhren- Bakterien vernichtet!
Als Alternative – für mich die absoluten, rohköstlichen Getränke- Spitzenreiter in kalten Zeiten – bieten sich aber auch die wunderbaren Rohkakaos an …

Mit dieser ‚Ausrüstung‘ kommst Du locker und genussvoll durch den Winter! Allein schon die vielen süßen Roh- Köstlichkeiten (um die Advent- und Weihnachtszeit) machen so richtig Appetit auf kalte Zeiten … 😉

 


Grünes Kernkraftwerk

20. September 2012

Nein, keine Angst! Ich bin nicht ‚übergelaufen’. AKWs sind und bleiben ‚pöse’. 😉

von Mäusen geknackte Zwetschken- Kerne

Die (Öko-)Wirtschaft tut jetzt endlich etwas, was die Natur, die Tiere und meine Wenigkeit ebenfalls pflegen:
Alles ausnutzen. Alle Ressourcen nutzen. Abfall vermeiden.

Dass wir in manchen Fällen, wie den Karotten zum Beispiel das Wertvolle wegschmeißen und das Minderwertigere essen haben wir hier schon besprochen.
Doch das ist, solange es sich um Naturprodukte handelt nicht so schlimm, da das alles kompostier- und somit doch noch irgendwie nutzbar ist.

Besser ist es aber, wenn den Nutzen wir selber und direkt haben.

So nasche ich z.B. sehr oft und gerne an den Kernen der diversen Früchte.

Das Grüne Kernkraftwerk bricht Obstkerne auf, schreddert die harten Anteile zu einem Sandstrahl- Medium und stellt aus den weichen Anteilen herrlichste Marzipans her …

Denk dran, bevor Du wieder mal Kirschenkerne weitspuckst, was natürlich auch eine nette Nutzung ist 😉

 


Herbstarbeit

24. Oktober 2011

Man kann es natürlich das ganze Jahr über tun. Aber im Herbst, wenn man bereits spürt, dass die Geschenkesfülle an Obst, Gemüse und Wildkräutern langsam schwindet, fühl ich mich zumindest immer besonders motiviert, etwas für den Winter einzulagern.

Was haben wir für Möglichkeiten Lebensmittel (einigermaßen) lebendig bzw. incl. ihrer Vitalstoffe einzulagern?

Wurzelgemüse in Erde einschlagen oder in einer Erdgrube, ev. mit Hilfe einer alten Waschmaschinentrommel einmieten.

Nüsse in einer Kiste mit Erde im Keller oder gut isoliert im Garten einlagern

Gemüse essigsauer einlegen

Obst (< 45°C) dörren (siehe auch ‚Gourmet- Resteverwertung‘)

Wildkräuter schonend trocknen (und ev. zu Pulver vermahlen/ vermixen)

Wildkräuter zu Pesto (z.B. mit Sonnenblumenkernen und Olivenöl) verarbeiten

Gemüse klein oder fein schneiden/ raffeln und dörren

Wildkräuter mit Wurzelballen ausstechen, ins Blumenkistl pflanzen und ins ins Haus damit

Kräutersalz herstellen durch vermixen von getrockneten Wildkräutern mit Salz (doch: siehe Nochmal ‘Salz’)

Damit hast Du den ganzen Winter über ausreichend herrlich leckere und topvitale Spezialitäten im Haus!

 


100 Gründe, 100 zu werden

14. September 2011

Obiges Zitat wirbt auf einem AMA- Plakat derzeit in Österreich für den Genuss von Obst und Gemüse.
Nichtmal der Hinweis auf das sattsam bekannte ‚5x täglich‘ fehlt.
So weit, so gut!
Dumm nur, dass dieselbe AMA (Agrarmarkt Austria Marketing GmbH) mit einem vielfachen Etat immer wieder massiv für Fleisch – natürlich aus Österreich – wirbt.
Noch dümmer, dass mit dieser Gemüse- Obst- Empfehlung praktisch ausschließlich das Verkochen derselben gemeint ist …

 


Obst entstopft!

17. Juli 2011

Na sowas aber auch!
Haben doch tatsächlich Wissenschafter der Universität Hongkong das Essverhalten von 383
8- 10jährigen Schülern untersuchen müssen, um draufzukommen, dass Kinder die Obst und Gemüse ablehnen 13-mal häufiger an funktionellen Verstopfungen litten als Gesundesser. Mädchen und Wenigtrinker waren noch schlechter dran!

Ist doch gut, dass wir die Wissenschaft haben! 😉
Bloß, … wie kriegen das nur diese ‚dummen‘ Tiere hin?? 😉

 


Still und leise …

19. November 2010


… geht eine Revolution um die Welt: die Umstellung auf Rohkost. Rohköstler mit ihrer jugendlichen Haut, ihrer strahlenden Gesundheit, ihrem seidigen Haar und ihren klaren Augen inspirieren andere Menschen, ihrer Ernährung immer mehr Rohkost hinzuzufügen. Diese neue Art des Essens ist köstlich, einfach und macht Freude – und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt.
Die Ernährung mit ‚lebendigen’ Nahrungsmitteln besteht nicht nur aus langweiligen Salaten, sondern aus cremigen und knusprigen Gerichten wie Burritos, Lasagne, Pizza, Sushi und Apfelkuchen – alles klug aus Obst, Gemüse, Nüssen, Samen und Sprossen kreiert. Immer häufiger findet man Rohkost- Restaurants und hört von Stars, welche die Jungbrunnen- Qualitäten dieser Art von Ernährung preisen.
(Jenny Ross, Restaurant ‚118 Grad’)

Mehr über das Restaurant von Jenny Ross: Klick auf das Bildchen oben!