So viel, so schöne Beete …

20. September 2022

… verschwinden einfach mit Übernahme durch die nächste Generation bzw. dem Ableben der Alten.

Klar kann jedermensch tun und lassen was er will. Doch mir ist dennoch unendlich leid um die Alten, die noch das Wissen und die Liebe hatten, herrlichste Gemüse- und Blumenbeete anzulegen und erfolgreich zu pflegen.
Das moderne Gegenmodell ist einkaufswochenends in allen Gartenmärkten zu beobachten: Völlig verkopfte Akademiker oder andere Schreibtischtäter füllen sich wahllos die Einkaufswägen mit Pflanzen, von denen sie nicht den Schimmer einer Ahnung haben. Damit überfrachten sie herzlos die ehemals so liebevoll gepflegten Gärten die sich nun kaum voneinader unterscheiden. Überall dasselbe nutzlose, aber teure Zeugs, Fußballfeld- ähnliche uniforme Rasen samt Mährobotern! Das perfekte Konsum-Hamsterrad, das natürlich sein Arbeits- Gegenstück erfordert! Selbstredend, dass man kaum je jemanden in diesen Gärten sieht. Selbst die Stadtspielplatz- ähnlichen Privatanlagen sehen meist mehr verwaist als genutzt aus.

Und Omas Beete!? Eingeebnet, vergessen und roboterbefahren. Und das benötigte Obst und Gemüse? Besprüht, kunstgedüngt und eingeschweißt über den Discounter aus Spanien! – Heißa! Wie sich da die Konsum- und Arbeits- Hamsterräder luschtig drehen …

Ich seh schon die Zeiten heraufdräuen, in denen jeder froh sein wird, zumindest etwas verwertbares Gemüse und Obst im Garten vorzufinden …


 
 
 


Der Erdkeller

3. März 2022

Wer alte Geschichten nicht mag, kann gerne sofort wieder wegklicken. Denn ich nostalgiere, um nicht zu sagen paradiesiere, heute wieder einmal    

Nicht nur, dass ich die Frische von Obst, Gemüsen und Wildkräutern aus meiner Umgebung unendlich schätze und ihren Wert auch nicht hoch genug ansetzen kann. Es gibt auch sozusagen ’nachparadesische‘, traditionelle Tricks, die ganz wunderbar sind.
Sie wurden durch unseren Auszug aus warmen bis tropischen Gefielden notwendig und wurden im Laufe der Zeit auch selten perfekt weiterentwickelt.

So sind Sauerkraut und andere milchsauer eingelegte Gemüse, Blätter, Wildkräuter zum Beispiel ein selten wunderbares Geschenk in der kalten Jahreszeit!

kellerIch will jetzt nicht all diese Kulturtechniken vom Sauerteigbrot, über Joghurt Gedörrtem, bis Most, Bier oder Wein aufzählen.

Ich will bloß Eure Aufmerksamkeit für die höchst einträgliche Entfremdung, oder besser gesagt ‚Denaturalisierung‘ der Menschen schärfen.

Ich weiß nicht, ob es sich ‚zufällig‘ so entwickelte oder ob weitsichtige ‚Illuminaten‘ es so steuerten. In jedem Fall werden die Menschen um so unselbständiger und damit bedürftiger und abhängiger, je weiter sie von der Natur entfernt werden/ sich von der Natur entfernen.

Die Verstädterung, die Landflucht, sind für mich kein Zufall. Diese Menschen werden sozusagen ‚Länge mal Breite‘ ausgenutzt und ‚gemolken‘!

Ja! Sieh Dir das einmal genau an!

Gemüse, Obst, Wildkräuter wachsen völlig kostenlos und (fast) von alleine. Rechne dir nur einmal zusammen, wie lange Du, nur dafür in der Stadt arbeitest! – Die scheinbar günstigeren Stadtpreise und -bedingungen beruhen allesamt auf massiven, aber bestens verschleierten Qualitätsverlusten!

Oder das Heizen! In einem gar nicht so großen Garten wächst soviel Holz, dass man mit dem Schneiden kaum nachkommt und dieses Holz einen nicht unerheblichen Anteil an der Wärmeversorgung beiträgt. Klar ist thermostierte Gaswärme bequemer. Doch Bequemlichkeit fördert nicht eben Deine Gesundheit! Was Du Dir damit an Arbeit für den Winter sparst, trägst Du für ‚Körper- Reparaturen‘ zum Arzt    

Oder die Kühlschränke! Es ist unglaublich! Da reden alle vom Klimawandel, zerbrechen sich die Köpfe wie man das abwenden könnte, kommen aber auf keine anderen Ideen, als neue Apps zu kreieren, anstatt einfach wie die Papas oder Omas zu leben     

Sieh Dir dagegen die Erdkeller an, die noch vor gar nicht so langer Zeit alle Häuser hatten. Dort hält sich Wurzelgemüse und großteils auch Obst bis zur nächsten Ernte völlig ohne Energiezufuhr, ohne Probleme. Was tun ‚moderne‘ Menschen? Sie betreiben ganzjährig stromfressende Kühlschränke und Tiegkühltruhen! Oder lagern die Haltbarkeit teuer bezahlt in Supermärkte aus!

Auch das wäre es wert einmal durchgerechnet zu werden!

Von der Beengung städtischer Wohnungen, die unendlich mehr an Möbel- und Gerätenumsatz hervorruft als Landhäuser mit ausreichend Stauraum, will ich erst gar nicht reden …

Liebe Leute! Seht Euch einfach nur einmal unter dem Gesichtspunkt der Autarkie und Autonomie Eure Situation an …. und entscheidet Euch dann fundiert errechnet oder auch gefühlsmäßig zwischen eventuell teurem Stadtleben oder
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Nicht nur in der Bibel …

2. März 2020

… bei Mose 1,29 steht’s geschrieben. Nein auch Pythagoras wusste schon vor ‚bloßen‘ 2600 Jahren:

    Ihr habt ja Getreide
    und Obst an den Zweigen
    und die saftigen Trauben am Weinstocke,
    habt wohlschmeckende Kräuter.
    Nicht mit Mord und blutiger Hand
    bereitet die Mahlzeiten.

 

 

 


Stell Dir vor (6)

16. Juni 2014

Stell Dir vor, Du wärst – oder vielleicht bist Du ja tatsächlich – ein Unternehmer, ein Selbständiger mit einigen Angestellten. Du gehst durch den Betrieb und siehst wie es summt und floriert. Du hörst förmlich die Euro- Münzen auf Dein Konto tropfen. Du bist erfüllt von Freude und Dankbarkeit, dass alle ihr Bestes geben, dass auf diese Mitarbeiter Verlass ist.
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du musst auch etwas für sie tun. Du musst für gute Bezahlung, gute Sozialleistungen, für gutes Betriebsklima, etc. sorgen.

Stell Dir vor – bzw. stell Dir das bitte nicht vor – Du liegst krank zu Hause im Bett und hast die Gewissheit, dass Dir sofort im nächsten Krankenhaus geholfen würde, käme es zu einer Verschlechterung Deines Zustandes. Dort machen Ärzte, Pfleger und dutzend andere ‚Helferleins‘ rund um die Uhr Dienst. Für DEINEN ev. Notfall!
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du bezahlst sie dafür, bezahlst Deinen Anteil am Gesundheitssystem.

Stell Dir vor, Du liegst morgens im Bett und brauchst Dich nicht um die von Dir benötigte Infrastruktur zu kümmern. Es wird die Straße schneefrei sein, es wird Wasser aus dem Hahn sprudeln, es wird Strom in Deinen Geräten und Steckdosen sein, und, und, und.
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du bezahlst dafür mit Deinen Steuern, Du leistest Deinen Beitrag.

BienchenStell Dir vor Du sitzt als Obstbauer in Deiner Plantage. Früh im Frühling beginnen die Bäume zu sprießen. Dann die Blüte und das Gesumm der emsigen Bienen und Hummeln. Später dann das fruchten Deiner Bäume. Du kannst förmlich zusehen wie Dein Einkommen entsteht.
Ist das nicht wunderbar!?
ABER Du musst NICHTS dafür tun! Die Natur sorgt dafür, dass die Bäume austreiben, die Bienen bestäuben kostenlos, kein Baum verlangt etwas von Dir. Sie alle schenken, schenken, schenken!

Und jetzt!
Stell Dir vor Du hast viel, viel Zeit. Du sitzt und denkst über Gott und die Welt nach. Dann kommst Du vielleicht irgendwann einmal auf den Gedanken, dass alles in Dir abläuft wie eine Fabrik, wie ein Betrieb, wie eine Kommune, wie eine Obstplantage mit Abermillionen von emsigen und verlässlichen Mitarbeitern. Du brauchst Dich um nichts zu kümmern!

Ist das nicht wunderbar!?

Waaaas!?
Was sagst Du da?
Die funktionieren nicht immer?
Du bist fallweise krank, deprimiert, übelgelaunt, hast Magendrücken, Kopfweh, Durchfall …

DANN sorgst Du bloß DU nicht gut für ‚Deine Mitarbeiter‘!

ABER Du brauchst Dir nicht allzuviel Mühe machen, sie zu versorgen! Nicht so wie der Unternehmer, der Steuerzahler, der Krankenversicherte!
Du brauchst nur die Natur tun zu lassen!
Du brauchst Deinem Körper bloß tun zu lassen wozu er Lust hat!
Du brauchst ihm nur zu geben, ihm nehmen zu lassen was in der Natur für ihn wächst!

SO einfach ist das Leben!

Ist das nicht wunderbar!? 😉

Das einzige Problem ist bloß, DIE Versuchungen und Gifte fernzuhalten, die WIR Menschen geschaffen haben.

Wir haben also bloß unsere eigene Suppe auszulöffeln … bzw. Halt! Neiiiin! Bitte nicht auslöffeln! Sondermüll- entsorgen! 😉

 

 

 


Alle Jahre wieder

24. Oktober 2012

Draußen wird es kühler und die Fragen wie man auch im Winter mit ‚dieser schrecklich kalten Rohkost durchkommt‘ häufen sich.

Nichts einfacher als das!

1. Rohkost bedeutet nicht automatisch ‚kalt‘, sondern bloß, nicht über 42°C erhitzt!
Man kann sich also sehr wohl seinen smoothie, seine Suppe mit warmem Wasser mixen oder nachträglich etwas anwärmen. Auch warme Teller vermitteln oft schon ein angenehmeres Gefühl.

2. Den Uralt- aber dennoch Grottenfalsch- Glauben, dass warmes Essen wärmt kannst Du umgehend vergessen. Das Gegenteil ist wahr! Gerade Kochkost verdickt das Blut, verstopft die dünnen Peripherie- Blutgefäße und schafft damit schlechter durchblutete und deshalb kalte Extremitäten.

3. Im Winter Kühles und Kühlendes meiden! Also nichts direkt aus dem Kühlschrank und weniger – im Winter oft unreifes, unsaisonales – Obst, essen.

4. Im Winter mehr Warmes und Wärmendes! Also warme Suppen, angewärmte Speisen und mehr ‚Dichtes’/ Energiereicheres wie Gemüse, Nüsse, Samen, Sprossen, Trockenfrüchte, wärmende Gewürze (Ingwer, Kren, Zimt, Pfeffer, Kardamom).

5. Natürlich ist besonders im Winter auch darauf zu achten ausreichend viel zu essen.

6. Tees sind natürlich nicht roh. Doch wer es partout nicht lassen kann und für Menschen in Umstellungsphasen kann schon mal eine Tasse Tee angenehm erwärmend sein.
Bedenken sollte man allerdings, dass sehr heißer Tee einen Teil der nützlichen Mund- und Speiseröhren- Bakterien vernichtet!
Als Alternative – für mich die absoluten, rohköstlichen Getränke- Spitzenreiter in kalten Zeiten – bieten sich aber auch die wunderbaren Rohkakaos an …

Mit dieser ‚Ausrüstung‘ kommst Du locker und genussvoll durch den Winter! Allein schon die vielen süßen Roh- Köstlichkeiten (um die Advent- und Weihnachtszeit) machen so richtig Appetit auf kalte Zeiten … 😉

 


Grünes Kernkraftwerk

20. September 2012

Nein, keine Angst! Ich bin nicht ‚übergelaufen’. AKWs sind und bleiben ‚pöse’. 😉

von Mäusen geknackte Zwetschken- Kerne

Die (Öko-)Wirtschaft tut jetzt endlich etwas, was die Natur, die Tiere und meine Wenigkeit ebenfalls pflegen:
Alles ausnutzen. Alle Ressourcen nutzen. Abfall vermeiden.

Dass wir in manchen Fällen, wie den Karotten zum Beispiel das Wertvolle wegschmeißen und das Minderwertigere essen haben wir hier schon besprochen.
Doch das ist, solange es sich um Naturprodukte handelt nicht so schlimm, da das alles kompostier- und somit doch noch irgendwie nutzbar ist.

Besser ist es aber, wenn den Nutzen wir selber und direkt haben.

So nasche ich z.B. sehr oft und gerne an den Kernen der diversen Früchte.

Das Grüne Kernkraftwerk bricht Obstkerne auf, schreddert die harten Anteile zu einem Sandstrahl- Medium und stellt aus den weichen Anteilen herrlichste Marzipans her …

Denk dran, bevor Du wieder mal Kirschenkerne weitspuckst, was natürlich auch eine nette Nutzung ist 😉

 


Herbstarbeit

24. Oktober 2011

Man kann es natürlich das ganze Jahr über tun. Aber im Herbst, wenn man bereits spürt, dass die Geschenkesfülle an Obst, Gemüse und Wildkräutern langsam schwindet, fühl ich mich zumindest immer besonders motiviert, etwas für den Winter einzulagern.

Was haben wir für Möglichkeiten Lebensmittel (einigermaßen) lebendig bzw. incl. ihrer Vitalstoffe einzulagern?

Wurzelgemüse in Erde einschlagen oder in einer Erdgrube, ev. mit Hilfe einer alten Waschmaschinentrommel einmieten.

Nüsse in einer Kiste mit Erde im Keller oder gut isoliert im Garten einlagern

Gemüse essigsauer einlegen

Obst (< 45°C) dörren (siehe auch ‚Gourmet- Resteverwertung‘)

Wildkräuter schonend trocknen (und ev. zu Pulver vermahlen/ vermixen)

Wildkräuter zu Pesto (z.B. mit Sonnenblumenkernen und Olivenöl) verarbeiten

Gemüse klein oder fein schneiden/ raffeln und dörren

Wildkräuter mit Wurzelballen ausstechen, ins Blumenkistl pflanzen und ins ins Haus damit

Kräutersalz herstellen durch vermixen von getrockneten Wildkräutern mit Salz (doch: siehe Nochmal ‘Salz’)

Damit hast Du den ganzen Winter über ausreichend herrlich leckere und topvitale Spezialitäten im Haus!

 


100 Gründe, 100 zu werden

14. September 2011

Obiges Zitat wirbt auf einem AMA- Plakat derzeit in Österreich für den Genuss von Obst und Gemüse.
Nichtmal der Hinweis auf das sattsam bekannte ‚5x täglich‘ fehlt.
So weit, so gut!
Dumm nur, dass dieselbe AMA (Agrarmarkt Austria Marketing GmbH) mit einem vielfachen Etat immer wieder massiv für Fleisch – natürlich aus Österreich – wirbt.
Noch dümmer, dass mit dieser Gemüse- Obst- Empfehlung praktisch ausschließlich das Verkochen derselben gemeint ist …

 


Obst entstopft!

17. Juli 2011

Na sowas aber auch!
Haben doch tatsächlich Wissenschafter der Universität Hongkong das Essverhalten von 383
8- 10jährigen Schülern untersuchen müssen, um draufzukommen, dass Kinder die Obst und Gemüse ablehnen 13-mal häufiger an funktionellen Verstopfungen litten als Gesundesser. Mädchen und Wenigtrinker waren noch schlechter dran!

Ist doch gut, dass wir die Wissenschaft haben! 😉
Bloß, … wie kriegen das nur diese ‚dummen‘ Tiere hin?? 😉

 


Still und leise …

19. November 2010


… geht eine Revolution um die Welt: die Umstellung auf Rohkost. Rohköstler mit ihrer jugendlichen Haut, ihrer strahlenden Gesundheit, ihrem seidigen Haar und ihren klaren Augen inspirieren andere Menschen, ihrer Ernährung immer mehr Rohkost hinzuzufügen. Diese neue Art des Essens ist köstlich, einfach und macht Freude – und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Umwelt.
Die Ernährung mit ‚lebendigen’ Nahrungsmitteln besteht nicht nur aus langweiligen Salaten, sondern aus cremigen und knusprigen Gerichten wie Burritos, Lasagne, Pizza, Sushi und Apfelkuchen – alles klug aus Obst, Gemüse, Nüssen, Samen und Sprossen kreiert. Immer häufiger findet man Rohkost- Restaurants und hört von Stars, welche die Jungbrunnen- Qualitäten dieser Art von Ernährung preisen.
(Jenny Ross, Restaurant ‚118 Grad’)

Mehr über das Restaurant von Jenny Ross: Klick auf das Bildchen oben!