Die payoli- Sinne: Das Ohr

30. Dezember 2013

[payoli- Gebetsmühle an] Wir alle leben in Körpern die mit denen der Primaten zu 98,6% ident sind. Deshalb brauchen wir für ein gesundes und glückliches Leben, das die Primaten haben/ uns vorleben, auch die Dinge die Primaten brauchen, sollten wir das tun, was Primaten tun.
– Aber maximal zu 98,6%, gell! 😉
[payoli- Gebetsmühle aus]

OhrHast Du Dir schon einmal Dein Ohr oder die vielen Arten von Ohrmuscheln von Deinen Mitmenschen oder die von den vielen verschiedenen Tierarten genau angesehen?
WUNDERWERKE!
Ich kann’s nicht anders sagen. Jedes Ohr ist ein Wunder an Schönheit! Aber auch an Funktionalität!
Das Ohr ist der Sinn der als erster funktioniert; bereits im Mutterbauch! Und der letzte Sinn der ‚erlischt‘; wir hören noch, wenn wir bereits für tot erklärt sind.
Hören begleitet und bereichert unser ganzes Leben.
Wir lernen Sprechen und Singen durch hören. Wir hören Leises und Lautes. Wir hören den Wind wehen bis heulen. Wir hören das Wasser rauschen, Wir hören das Zwitschern der Vögel, das Rascheln der Igel. Wir hören das Weinen, das Lachen, das Atmen, Stöhnen und Seufzen. Wir hören erst spannende Bett-, später dann alle Arten von Geschichten die das Leben schrieb. Wir hören das Rauschen, wir hören – leider schon viel zu selten – die Stille. Ja, wir hören sogar weitaus mehr als viele wahrnehmen!

Dennoch: Hörgeräte werden immer beliebter und notwendiger.
Warum das?
Weil wir älter werden als die Menschen früher? Und deshalb mehr Alters- Probleme erleben als unsere Vorfahren?

Sicher nicht!
Wir Menschen haben die geringste (relative) Lebenserwartung aller Säugetiere. Und dennoch haben wir mehr ‚Altersprobleme‘ (siehe auch „Alterserscheinungen“) als alle anderen Wesen.
Aber sehen wir uns doch einmal an, was so ein Ohr braucht um langfristig zu funktionieren. Wir können uns das ja von den Affen abgucken …

Unser Ohr braucht primär Leises, Vertrautes, Abwechslungsreiches. Vergegenwärtige Dir einmal was so ein Hasen, Fuchs oder Affenohr ein Leben lang hört!
Nichts! Das heißt für uns ’nichts‘! Es hört primär das Nichts, mit etwas Wind-, Wasser- oder Blätter- Rauschen und Geplätscher!
Und wir!?
Kennst Du irgendeinen Ort ohne Dauergeräuschpegel? Ohne Auto-, Verkehrs-, Motoren-, Flugzeug-, Klimaanlagen-, Kühlschrank-, PC- Lüfter-, Radio-, TV-, etc. Lärmpegel? Oder horch Dir den Lärm einer Kindergarten- oder Schulklasse an! Im Vergleich zu einem Hasennest oder einer Primatengruppe!

Auch braucht unser Ohr mit seinen winzigsten Elementen und Strukturen dünnflüssiges Blut, das an die kleinsten, feinsten und ‚entlegendsten‘ Orte gelangt. Das erreichst Du nur durch ‚dünnflüssige‘, das ist hoch wasserhältige, rohe Ernährung. Alles Dichte, Gekochte, Gebackene, etc. verdickt Dein Blut und dieses verstopft Dir Deine feinen Kapillaren. Nicht zufällig ist eines der dzt. am häufigsten verwendeten Medikamente ein Blutverdünnungs- Präparat!

Und wir? Was bieten wir unseren Ohren?
Ohrhörer, Dauerlärm, Dauerberieselung und keine Pause!

Horch auf die Bewegungen der Blätter, des Grases. Genieß die Hauche der Winde.
Meide den Lärm. Gönn Dir ABSOLUTE Stille, – zumindest in der Nacht.

Gönn Dir Naturgeräusche anstatt Menschen- oder gar Maschinen- oder Techniklärm!
Schütze Deine Ohren gegen zu laute Musik, quietschende (Zug-)Bremsen, lange Autofahrten, etc.

Genieße das Rauschen Deines Blutes in den Ohren! Nur dann bist Du wirklich bei Dir und ‚im Moment‘.

Sprich leise und achtsam.
Achte auf kleinste Ton-, Sprach- und Ausdrucks- Nuancen anderer.
Hör – so blöd es klingen mag – immer mit beiden Ohren und bleib IN Deinen Ohren und lass Deine Aufmerksamkeit nicht ’nach außen‘ kippen.
Gönn Deinen Ohren die Weite des Lauschens, anstatt sie an einen Ort dauerzufokussieren. Oder gar überzubeschallen.

Akupuktur- OhrSei auch taktil nett zu Deiner Ohrmuschel; ist sie doch – laut chinesischer Auffassung – das Abbild Deines gesamten Körpers. Massiere, streichle, ziehe und presse sie also so oft es Dir möglich ist … und erfreu Dich an ihr und an Deiner Fähigkeit so vielen wunderbaren Tönen und Geräuschen zuhorchen zu können …

 

 

 


Der Regenbogen ist tot!

20. November 2012

Schon Johann Wolfgang von Goethe erkannte:

Wär nicht das Auge sonnenhaft,
Die Sonne könnt es nie erblicken …

und meinte damit, dass all unser Sehen und Leben sich unter unserer Sonne entwickelt und sich ihr angepasst hat.
Jedes Kind ist begeistert von den Farben des Regenbogens:

Die neue Farbspektralverteilung aber sieht so aus:

Das ist die Farbverteilung der EU- erzwungenen Energiesparlampen.
Es werden damit nicht nur unsere Augen betrogen, sondern uns auch noch der Großteil der Farben vorenthalten; Farbenklau sozusagen.
Dazu kommt noch, dass Sonnenlicht kontinuierlich scheint, die Glühbirne schon leicht (100 mal pro Sekunde) blinkte, die Sparlampe aber völlig unregelmäßig flackert. Auch wenn unser Auge zu träge ist, dies wahrzunehmen, sind diese Schwankungen sehr wohl in unseren Nervenbahnen nachweisbar und stehen sogar im Verdacht Stress auszulösen.

Was wollen wir uns eigentlich noch alles antun!?

Das Auge bekommt nicht, was es braucht. Denn Film, TV- Bild und elektrische Beleuchtung flackern und blinken was das Zeug hält.

Das Ohr bekommt nicht was es braucht. Denn Radio und CD sind längst digitalisiert und damit ebenso zerhackt wie das Licht.

Der Verdauungstrakt und Geschmackssinn bekommt nicht was er braucht. Denn der Würzbetrug ist essentieller Teil unserer Kulinarik.

Unsere Nase bekommt nicht was sie braucht. Denn künstliche Aromen sind nicht nur allgegenwärtig und ähnlich ‚lückenhaft‘ zusammengestellt wie Kunstmusik, sondern verfälschen uns so ziemlich das ganze Leben.

Unsere Haut bekommt nicht was sie braucht. Denn wir sind rund um die Uhr durch unsere Kleidung von der Umwelt isoliert und von Klimaanlagen thermostiert.

Unsere Muskeln bekommen nicht was sie brauchen. Denn wir ziehen es vor, es bequem zu haben.

Selbst unser Gehirn bekommt nicht mehr die Aufgaben, die es bräuchte. Denn wir haben ja Computer und Handys …

Hauptsache das Auto kriegt das Bezin und die Waschmaschine den Strom, den sie brauchen!

WIR funktionieren ja auch mit den falschen Inputs!
– Glauben wir !!! 😉