Ist Dir klar, wirklich klar …

8. Juli 2019

… dass wir überaus soziale Wesen sind!?
Dass wir nicht lernen müssen liebevoll, rücksichtsvoll zu sein!?
Dass wir von Anbeginn an liebevoll sind!
Du musst keinem kleinen Kind, dem Du ein Kücken in die Hände gibst sagen, dass es sorgsam damit umgehen soll …
Ja, vielleicht wiedererlernen, dass wir das müssen! Denn vielen von uns wurde es früh schon ‚ausgetrieben‘.

Dieses unser soziales Erbe, das wir uns Jahrmillionen- lang in Gemeinschaften angewöhnten, bewirkt, dass wir mit allen Menschen um uns, interagieren. Dass sie uns formen, wir sie mitformen.
Ja! Auch Du wirst noch immer tagtäglich geformt, von Deinem Umfeld!
Also wähl Deine Freunde und Partner gut und bedacht aus. Allein mit dieser Auswahl kannst Du schon die Richtung, in die Du gehen wirst, bestimmen.
Nur heute müssen wir diesen Personenkreis erweitern. Heute gibt es auch Medien, Filme, Romane, Werbung, und, und, und.
All das ist heute Deine Gruppe die Dich formt. Also wähle auch sie mit bedacht. – Um nicht zu sagen meide das Meiste davon

 

 

 


Buridans Esel

13. Juni 2019

Viele von Euch werden das philosophische Problem von Buridans Esel kennen, der sich zwischen zwei gleichen und gleich weit entfernten Heuballen nicht entscheiden konnte und deshalb verhungerte.
Noch schlimmer ergeht es uns Zivilisationsmenschen.
Wir zelebrieren unser ‚Geiz ist geil‘ und schmeißen vermehrt alles hin wegen geringster Unstimmigkeiten und Abweichungen von unseren Vorstellungen.

Oder, was hast Du gedacht, wären die Ursachen der ca. 50%igen Scheidungsraten!?

Jedermensch spürt es, – sollte es spüren, dass Mann und Frau zusammengehören. Dass wir nur zusammen ein Ganzes sind.
Und dennoch schmeißen wir öfter als uns guttut 100% weg, weil ‚2%‘ nicht passten!
Ok! Wir kennen alle diesen Effekt, dass Probleme dazu neigen in uns immer mehr Raum zu gewinnen, bis wir überzeugt davon sind, dass diese ehemaligen ‚Erdnüsschen‘ nun plötzlich der ‚Welten Problem‘ wären

Doch sehen wir einmal genau hin!
Was sind Partnerschafts-/ Beziehungs- Probleme?
Es sind Spiegelungen unseres eigenen Unvermögens!
Ja! Unsere Partner spiegeln uns bloß das, worin wir noch Probleme, bzw. Nachbesserungsbedarf haben.

Gegenprobe:
Ein ‚Guru‘ oder sonstwie hochentwickelter Mensch hätte genau Null Problem etwas zu tun, etwas anzunehmen, was uns noch Probleme macht.
Eine Mutter Theresa hatte kein Problem einen Aussätzigen zu lieben, zu berühren, zu pflegen.
Um wieviel kleiner aber sind oft die Abweichungen unserer Mitmenschen von der vorgegebenen Norm, um sie dennoch abzulehnen!?
Ein Gandhi hatte kein Problem den Kleinsten, den Untersten einer Kaste wert zu schätzen. Was dagegen pflegen und leben wir oft an Dünkeln!?
– Deutlichst sichtbar in der seit Jahren grassierenden, unerträglichen Ablehnung der Ärmsten der Armen!

Und was genau will uns Buridans Gleichnis sagen?
Wir selber sind es, die für unsere Dummheit zu bezahlen haben werden!
Die Heuhaufen bleiben liegen! WIR verhungern!
WIR schmeißen lieber in Mistkübel, was andere nähren könnte!
WIR setzen aus, was Liebe schenken könnte!
WIR beuten aus, obwohl uns geschenkt würde!
WIR lassen töten anstatt uns beschenken zu lassen!
WIR missachten unsere wunderbaren Leben, anstatt sie zu feiern!
WIR verschenken Jahrzehnte unserer Leben für nichts und wieder nichts!
WIR jagen peanuts nach, um das Hauptgeschenk, das Leben, zu übersehen!
WIR fokussieren auf Nebensächliches!
WIR sind blöd inmitten der Weisheit der Natur!

Deshalb wähle nicht zwischen Firmen- Angebot A oder B, nicht zwischen PartnerIn A oder B, sondern lass Dein Herz entscheiden und freu Dich über Deine daraus entstehenden Fortschritte im Sinne von

 

 

 


Partnerwahl

22. November 2018

Also, wenn ich mir in der Natur ansehe, wie Partnerwahl funktioniert, frage ich mich ernsthaft, ob wir Zivilisationskinder noch alle Tassen im Schrank haben
Egal, ob ein bunter Vogelmann sich aufplustert, eine Regenwurmin den nächstgelegnen Partner, der aus seiner Röhre guckt, umfängt, ob der Wind die Pollen verteilt …
Alle machen sie es einfacher und effizienter als wir!
All unsere Erwartungen, Sehnsüchte, Vorstellungen …
Wofür bitte!?
Machen wir uns das Leben mit unseren Endlos- Wunschlisten, im Hinterkopf, für die Partnerwahl, das Leben, leicht oder unnötig kompliziert?
Siehe dazu ev. auch die simple Frage Willst Du glücklich oder unglücklich sein

Ist nicht Vorausdenken, Planen, Abchecken eine Form der Präpotenz, die, wie ein Kalenderspruch behauptet, Gott zum Schmunzeln bringt?
Ist es nicht völlig egal, ob wir perfekt gärtnern oder Wildgrün jagen?!
Ist es für unser Glück, für unseren Lernfortschritt nicht völlig egal ob wir an einer Beziehung auf Dauer oder von vielen unterschiedlichen Lernschritte lernen?
Ist es nicht völlig egal, ob wir uns etwas von vornherein versagen oder durch das Ergebnis des Völlerns lernen?
Wichtig ist doch das Ergebnis, nicht der Weg. Oder?

Und erst die partnerschaftlichen ‚Enttäuschungen‘!
Sind das wirklich Enttäuschungen oder im Wortsinne Ent- Täuschungen, Lernerfolge oder gar unverzichtbare Erfahrungen?
Warum zerbrechen viele von uns an gescheiterten Beziehungen, anstatt dankbar die Lehre anzunehmen?

Oder woher eigentlich der hohe Anspruch der Exklusivpartnerschaft? Gibt es nicht genug Beispiele in der Narur, für alle Formen von Partnerschaft!?

 

 

 


Echt unglaublich!

14. Juni 2018


Angeblich lehnen laut einer Wirtschaftszeitung 90% der Deutschen ihren Job und 60% ihren Partner ab!
Und nur 7% mögen ihren Körper! Das heißt 93% mögen ihn nicht.

Echt unglaublich!
Findest Du nicht auch?
Bei so vielen schönen Geschenken, die uns dieser Planet, die vielen Mitwesen und unser Körper tagtäglich machen!

Und keineR denkt vermutlich dran, was solche Dauer- Negativ- Gedanken und Gefühle mit ihm machen …

 

 

 


Du ärgerst Dich …

31. August 2017

… dass Du nicht mehr Geld hast.
Dein Bruder ärgert sich, dass er noch immer nicht den Wunsch- Posten hat.
Deine Freundin ist enttäuscht, dass ihr Sohn nur mangelhafte Schulerfolge erreicht.
Deine Kollegin ärgert sich tagtäglich über ihren Partner.
Dein Vater ärgert sich über jeden Vegetarier der ihm den Appetit auf seinen Braten verdirbt.
Deine Nachbarin ärgert sich über einen Nachbarn, der vor ihrem Haus den Motor seines Autos laufen lässt.
Deine Kinder sind enttäuscht, dass es keinen weltweiten Frieden gibt.
Ich ärgere mich über die Abgestumpftheit, Ungläubigkeit und mangelnde Offenheit der Menschen.

Und wer macht all diesen Ärger?
Der böse Partner?
Die unfähige Lehrerin?
Die bösen, bösen Kriegstreiber?
Der sesselklebende Chef?

Sag! Wer macht uns all das?

Wir!
Du!
Ich!
Die Nachbarin!
Deine Kollegin!
Deine Nachbarin!

Wir alle machen uns alles!
Unser Inneres macht alles.
Unser Sein macht das Außen, macht die Welt.

Deshalb:
paradise your life!     😉

 

 

 


Partnerschaft/ Beziehung

7. Juni 2013

Was bei den ‘dummen’ Affen eine ganze Gruppe erledigt, nämlich einem Individuum alle Bedürfnisse zu befriedigen, halsen wir Zivilisierten EINEM Partner auf!
Das nennt sich Ein- Ehe oder Exklusiv- Partnerschaft und ist das einzige, einigermaßen gesellschaftlich akzeptierte Partnerschaftsmodell.
Was in einer Gruppe an Babysittern, Geschlechts-, Austausch-, Streichel-, was immer, Partnern selbstverständlich und en masse vorhanden ist, ist in Exklusivpartnerschaften ein Problem, an dem sich die Partner nur all zu oft zerreiben.

jaDa es so schwierig ist einen Partner zu finden, der alle unsere Bedürfnisse befriedigt, kippten wir nicht in unsere alten Ur- Muster zurück, in der Gruppe zu leben, sondern meinen durch verschärftere Auswahl den/ die RichtigeN finden zu können.
– Eine Lachnummer!
Keine Chance!

Wie ‚alte payoli’s’ wissen: Wer urteilt, teil! Und wer teilt, erhält nie mehr das Ganze, schadet und begrenzt sich also selbst.
Bei Partnerschafts- ‚Castings’ kommt noch hinzu, dass nicht nur beurteilt wird, sondern, dass jedeR mit einer ‚Endlos’- Liste an Wünschen und Erwartungen ans Werk geht.
Je länger die Liste, desto unwahrscheinlicher der Erfolg!
Und sollte so jemand dennoch seineN IdealpartnerIn finden …
In ein paar Jahren hat er/ sie erst wieder eineN NichtpassendeN zu Hause sitzen! Denn wir alle ändern uns ständig. – Glücklicher Weise! 😉

Wie also dieser Beurteilungsfalle entkommen?

Ganz einfach! Durch Nichtbeurteilung! 😉
Durch Bekennen, demütigem Dankbarsein und bedingungslosem Ja- Sagen!

Der Ursprung unseres kirchlichen oder standesamtlichen Ja- Sagens bei der Hochzeit stammt noch aus Urzeiten, nimmt Anleihen am Verhalten unserer tierischen Mitwesen. Damals ging es weniger um Casting, um jemand noch ‚Besseren’ zu finden oder um die Top- Auswahl für sich zu sichern, sondern um die Wertschätzung jemandem gegenüber, den man durch welche Auswahlkriterien auch immer, ohnehin nie durchschauen kann, dem man nur vertrauen kann, dem man demütig danken kann, für sein So- Sein.
Es geht um das beiderseitige bedingungslose JA- Sagen!

Es geht um das Wollen! Um das Bemühen, zusammenzubleiben, um das ‚in die Tiefe’, anstatt ‚in die Breite’, zu gehen.

Warum man sich das nicht nur antun sollte, sondern warum das auch der einzig mögliche Weg zum Glück ist, demnächst.

Bis dahin:
paradise your life !

 


Ist Liebe mehr als Partner- Shoppen?

10. Oktober 2011

Sagen wir’s offen raus: Wir sind derzeit die verwöhnteste und bestens umsorgte Gesellschaft aller Zeiten.
Verkäufer, Werbung, Firmen, Psychologen, Ärzte, Berater …
Sie alle machen uns vor, uns alles wünschen zu können, alles bekommen zu können, ja sogar auf alles das uns eben in den Sinn kommt, ein Anrecht zu haben.
Dieser Schlaraffenland- Zustand (siehe auch ‚Paradies oder Schlaraffenland?‘) macht natürlich auch vor der Partnerschaftswahl und Paarbindung nicht halt und erklärt vermutlich auch zum Teil unsere hohen Trennungsraten.
‚Mit ihr konnte ich einfach nicht‘, ‚Neben ihm konnte ich mich nicht entfalten‘, ‚Die Neue ist jünger‘, ‚Zu verschieden waren unsere Wunsch- Lebensstile‘ …
So die vermeintlich berechtigten Erklärungen. Und weiter geht’s mit dem Partner- Shoppen!

Doch hat das noch etwas mit Liebe zu tun?
War nicht gerade das – heute leider auch schon seltene – bedingungslose Geliebt-Werden im Elternhaus so wunderschön? Lässt uns nicht die bedingungslose Freudenbekundungen eines Hundes das Herz hüpfen?
Waren die früheren Helden, die sogar ihr Leben gaben für die Geliebte wirklich nur Kitschfiguren? Waren Frauen, die nach Kriegen jahrelang auf ihre Männer warteten einfach nur einfältig?
Tun wir uns mit unserem Partner- Shoppen, bei dem wir uns ja – angeblich – haargenau unsere Wünsche erfüllen wirklich etwas Gutes? Gewinnen wir dadurch den perfekten Partner? – Und verlieren vielleicht die Liebe?

Könnte es sein, dass in Wirklichkeit diese unsäglich altmodischen Menschen, die noch selbstlos lieben können, überreich beschenkt werden?
Könnte es sein, dass die einen im Schlaraffenland, die anderen aber im Paradies leben? …
Könnte es sein, dass wir Leid säen, wo wir Liebe wähnen? …

Und, könnte es nicht sein, dass wir uns selbst beschränken, wenn wir genau das Unsere wählen, anstatt uns von Nweuem, vom Anderssein überraschen, beschenken zu lassen?

Die einmalige Jane Goodall sagte einmal über die Scheidung von ihrem ersten Mann sinngemäß: ‚Es gibt unschöne Ereignisse, die über uns hereinbrechen. Die schmerzen sehr. Die von uns (mit)verursachten Unglücke aber schmerzen noch weit mehr‘.