Partnerschaft/ Beziehung

7. Juni 2013

Was bei den ‘dummen’ Affen eine ganze Gruppe erledigt, nämlich einem Individuum alle Bedürfnisse zu befriedigen, halsen wir Zivilisierten EINEM Partner auf!
Das nennt sich Ein- Ehe oder Exklusiv- Partnerschaft und ist das einzige, einigermaßen gesellschaftlich akzeptierte Partnerschaftsmodell.
Was in einer Gruppe an Babysittern, Geschlechts-, Austausch-, Streichel-, was immer, Partnern selbstverständlich und en masse vorhanden ist, ist in Exklusivpartnerschaften ein Problem, an dem sich die Partner nur all zu oft zerreiben.

jaDa es so schwierig ist einen Partner zu finden, der alle unsere Bedürfnisse befriedigt, kippten wir nicht in unsere alten Ur- Muster zurück, in der Gruppe zu leben, sondern meinen durch verschärftere Auswahl den/ die RichtigeN finden zu können.
– Eine Lachnummer!
Keine Chance!

Wie ‚alte payoli’s’ wissen: Wer urteilt, teil! Und wer teilt, erhält nie mehr das Ganze, schadet und begrenzt sich also selbst.
Bei Partnerschafts- ‚Castings’ kommt noch hinzu, dass nicht nur beurteilt wird, sondern, dass jedeR mit einer ‚Endlos’- Liste an Wünschen und Erwartungen ans Werk geht.
Je länger die Liste, desto unwahrscheinlicher der Erfolg!
Und sollte so jemand dennoch seineN IdealpartnerIn finden …
In ein paar Jahren hat er/ sie erst wieder eineN NichtpassendeN zu Hause sitzen! Denn wir alle ändern uns ständig. – Glücklicher Weise! 😉

Wie also dieser Beurteilungsfalle entkommen?

Ganz einfach! Durch Nichtbeurteilung! 😉
Durch Bekennen, demütigem Dankbarsein und bedingungslosem Ja- Sagen!

Der Ursprung unseres kirchlichen oder standesamtlichen Ja- Sagens bei der Hochzeit stammt noch aus Urzeiten, nimmt Anleihen am Verhalten unserer tierischen Mitwesen. Damals ging es weniger um Casting, um jemand noch ‚Besseren’ zu finden oder um die Top- Auswahl für sich zu sichern, sondern um die Wertschätzung jemandem gegenüber, den man durch welche Auswahlkriterien auch immer, ohnehin nie durchschauen kann, dem man nur vertrauen kann, dem man demütig danken kann, für sein So- Sein.
Es geht um das beiderseitige bedingungslose JA- Sagen!

Es geht um das Wollen! Um das Bemühen, zusammenzubleiben, um das ‚in die Tiefe’, anstatt ‚in die Breite’, zu gehen.

Warum man sich das nicht nur antun sollte, sondern warum das auch der einzig mögliche Weg zum Glück ist, demnächst.

Bis dahin:
paradise your life !

 


Die Liebe

16. Oktober 2012

Liebe wie wir sie heute verstehen ist eigentlich eine relativ neue ‚Erfindung‘.
Die heutige Liebe ist erst in der Romatik entstanden. Davor gab es nur Sachzwänge, Gebräuche und Triebe.
Auch bei Tieren werden die Weibchen weder angeschmachtet noch er- bis überhöht.
In vielen Weltgegenden sind heute immer noch arrangierte Ehen üblich und die Trennungsraten nicht höher als in den Gesellschaften mit Liebes- Ehen.
Viele Spielfilme, Romane, Theaterstücke und reale Schicksale erzählen von Dramen, die sich abspielen, wenn ein Paar zusammengeführt werden soll, das sich nicht oder nur einseitig liebt.

Mir geht es heute überhaupt nicht darum welche Variante besser oder naturrichtiger ist; – die Exklusivpartnerschaft/ Einehe ist im evolutionären Sinn nicht unbedingt die einzige oder effizienteste Variante.
Mir geht es darum, zu zeigen, wie sehr wir unsere Welt und sogar unsere Gefühle selber gestalten.
Wir sind doch zutiefst davon überzeugt, in der Liebe ganz tiefe und unverzichtbare Gefühle zu empfinden. Dass diese im vorvorigen Jahrhunderten noch überhaupt kein Thema waren oder dass sie nach einigen Jahren Ehe kein Thema mehr sein könnten, ist heute nur mehr schwer vorstellbar.
Dennoch ist es so, wie auch Hirnforscher heute bestätigen, dass WIR unsere GEFÜHLE durch unser DENKEN erschaffen.

Ja! Lass Dir das auf der Zunge zergehen! …

WIR erschaffen uns unsere GEFÜHLE durch unser DENKEN!

Lass Dich also nicht runterziehen von schlechten Gefühlen.
Lass Dich zu keinen voreiligen Handlungen und Entscheidungen aufgrund Deiner Gefühle hinreißen.
Sei Dir klar darüber, dass sogar Gefühle die eventuell Dir selber schaden, DU SELBER erschaffen hast!
Erschaffen durch oftmaliges SO denken.
Erschaffen durch Außenbilder, die Du in Dich ‚reingenommen‘ hast.
Erschaffen von (falschen) Überzeugungen die Dir ‚eingebaut‘ wurden oder die Du irrtümlich angenommen hast (weil sie ev. früher mal stimmten).

Beginne noch heute, beginne sofort, Deine Gefühle von morgen zu erschaffen. Denke ausschließlich gut, liebe- und lichtvoll und schütze ‚Dein Inneres‘ vor ‚Verschmutzungen von außen‘.

 


Sexuelle Abscheu

13. Juni 2012

Nicht zufällig ist neben Ernährung, Bewegung und Mentales, das Soziale ein essentiell wichtiges Standbein der ‚paradise your life‘- Philosophie bzw. eines glücklichen, erfüllten Lebens.
Die uns körperlich und sozial so ähnlichen Primaten zeigen uns überdeutlich vor WIE weit wir uns bereits von einer gesunden, artgerechten Verhaltens- und Lebensweise entfernt haben.

In den zwischenmenschlichen Beziehungen nimmt unsere Sexualität einen wichtigen Platz ein. Auch da zeigen uns z.B. Primaten wie Bonobos, wie offen, frei und friktionsfrei Sexualität gelebt werden könnte.
Doch in unserer übertabuisierten ‚Kultur‘ wird Begehren, werden unverlogene Blicke und viele Arten der Berührung zu sexuellen Übergriffen hochgespielt.

So weit, so schlimm.
Dass aber selbst sogenannte Fachleute sich aus diesen gestörten Zivilisationsverstrickungen nicht befreien können, ist ein mehr als trauriges Sittenbild.

Wie ich darauf komme?
Mir fiel kürzlich ein verzweifelter Leserbrief in einer österreichischen Tageszeitung auf.
Nicht nur, dass dieser Brief mir alle Notsignale im Kopf klingeln ließ. Nicht nur, dass mich unendliche Traurigkeit beim Lesen dieses Hilfeschreis überfiel. Ich war völlig fassungslos wie grottenfalsch die Rat – nein, wohl eher RatSCHLAG – gebende Professorin darauf nichteinging.

Hier der Hilferuf:

Abscheu
Die sexuellen Bedürfnisse meines Mannes waren mir (75) immer schon zu viel. Aber je älter er wird, umso ärger wird er. Mit 79 mehrmals täglich und das zu allen möglichen Tageszeiten, das ist doch nicht normal! Da er auch ordinär, aggressiv und gleichgültig wurde, empfinde ich nur mehr Abscheu. Ich würde mich am liebsten scheiden lassen, aber wegen meiner niedrigen Pension ist das nicht möglich.

Dazu Frau Prof. Dr. Gerti Senger:

Das sexuelle Verhalten Ihres Mannes entspricht wirklich nicht dem eines bald 80-Jährigen. Die Ursache könnten verschiedene Veränderungen im Gehirn sein.
Auch sein Desinteresse, seine Taktlosigkeit und seine Aggressivität lassen darauf schließen.
Vielleicht kann ihr Hausarzt Ihren Mann dazu bewegen, die notwendigen Untersuchungen durchführen zu lassen und entsprechende Medikamente einzunehmen.

Was soll man da noch sagen?!

Ein alter Mann darf nicht seinen Testosteronspiegel haben, wird fern- pathologisiert und um die Möglichkeit gebracht ein (vielleicht begleitetes) Gespräch mit seiner Frau über ihrer beider Sichtweisen/ Probleme zu führen.

Einer alten Frau wird die Möglichkeit genommen aus ihrem – natürlich – unbefriedigendem ‚Prostituierten- Dasein‘, durch verbindende Gespräche und mit eigener Kraft herauszukommen und in das Empfindungs- Universum ihres Mannes einzutauchen und es zu verstehen.

Unqualifizierte Fern- Beurteilungen a la ‚entspricht wirklich nicht dem eines bald 80-Jährigen‘ und ‚könnten verschiedene Veränderungen im Gehirn sein‘ bringen absolut nichts.
Die Aussicht auf Pathologisierung und Medikamentierung schon gar nichts! Denn auch diese Frau, dieser Mann hätten ihre Lernaufgaben zu erledigen, könnten ihr Leben durch eine Verbreiterung ihres Horizonts bereichern …

Aber da ist ja die ‚Fachfrau Gerti‘ vor!
Kein Wort von Liebe, kein Wort von gegenseitigem Verständnis, von Gesprächsmöglichkeiten, von konstruktiv- positiven Aussichten, von gemeinsamem Glück …
Nur Pathologisierung, nur Medikamente!
Auch scheint die Dame ihren Kolummnentitel (Lust & Liebe) vergessen zu haben …
DAS ist eine Fachfrau!?
– Wenn’s nicht so traurig wär, wär’s fast ein Witz!

Wer solch eine Fachbetreuung ‚genießt‘ braucht keine Feinde mehr!

Aber wir Menschen stehen mit unserer Kultur und unseren Wissenschaftern und Therapeuten ja weiiiiiiiit über den primitiiiiven Primaten, die einfach Spaß aneinander haben und solche Probleme gar nicht kennen, gell … 🙂

In diesem Sinne: paradise your life!
– Auch beim Sex, auch in der Liebe, auch bei unseren Sozialkontakten!

 


Seitensprünge sind ‚Ausrutscher’ …

30. März 2012

… meinen wir gemeinhin. Haben wir uns in unserer Gesellschaft doch auf die Einehe geeinigt und halten sie für gut und richtig.
Warum nur passieren dann dennoch praktisch immer wieder derartige ‚Ausrutscher’?

Sind es etwa gar keine Fehlleistungen oder Charakterschwächen, sondern ist das vielleicht die Durchsetzungskraft eines Teiles der Natur in uns und damit unsere wahre Natur?

Zweifellos hat die Exklusiv- Partnerschaft ihre Wurzeln in einem alten Naturaspekt, ist mit ihrem Treueversprechen aber auch ein Kind unserer Kultur.
Während in Seitensprüngen eher ein anderer Natur- Aspekt durchbricht.

Beide Seiten, beide Sichweisen sind fest in der Evolution verankert und haben ihre Daseinsberechtigung.
Die Exklusivpartnerschaft bietet zweifellos viel Sicherheit und damit einen Vorteil für den Nachwuchs.
Umgekehrt war die Verbreitung des ‚besten Samens’ Jahrmillionen lang erprobtes und bewährtes Auswahlerfolgs- Rezept der Evolution.
Auch diese Art des Paarungsverhaltens ist damit ein Teil unserer ‚wahren‘ Natur!

Damit rede ich nicht dem Ehebruch oder Partner- ‚Betrug’ das Wort, sondern möchte nur zeigen, dass Partnerwechsel absolut nichts Verwerfliches ist und mehr oder weniger in unseren Genen steckt.

Doch nicht nur das! Genau besehen ist dieser, von vielen heute als ‚niederer Trieb’ missachtete ‚Drang‘ der Männer, möglichst viele Weibchen zu ‚bespringen‘, der Ur- Keim der zu Recht so hochgeschätzten Liebe.
Was sich evolutionär, seit Säugetier- Zeiten als Mutterliebe manifestierte und zur allgemeinen Liebe weiterentwickelt wurde, entsprang in noch früheren Zeiten dem männlichen Fortpflanzungsdrang, sozusagen der Liebe zu den Weibchen.

Deshalb missachtet mir bitte unsere Triebe nicht!
Sie sind es, die uns überleben ließen, leben lassen und uns die Liebe lehrten …

Dass einige Menschen sich immer noch für die Krone der Schöpfung halten und auch in dieser Beziehung die Kultur, ‚den Anstand’ und die ‚Kontrolliertheit’ hochhalten ist zwar ein löbliches Sehnen nach Höherentwicklung. Das Vergessen und Geringschätzen unserer Wurzeln aber, ist ungerechtfertigt überheblich.
Die Natur hat eine einmalige Erfolgsgeschichte hervorgebracht. Während die Kultur sich eher mit Gekünstelt- und Verlogenheit abmüht …

Damit soll nichts gegen eine treue Form der Partnerschaft gesagt sein! Ich freue mich über jedes mitsammen alt gewordene Pärchen von ganzem Herzen. Aber niemand soll sich wegen – für manche – unerreichbarer, künstlicher Auflagen verrückt und unsicher bis unglücklich machen lassen! Wir können auch stehen zu unserem So- Sein, zu unserer Natur.

 


Whitney Houston’s Leben und Tod

3. März 2012

Eine wunderbare Musikerin?
Eine unvergleichliche Karriere?
Ein schmerzlicher Verlust für Angehörige und Fans?
Oder was könnte uns ihre Geschichte sonst noch sagen wollen?
Was hat dieses Thema in zu suchen?

Der wunderbare Filmemacher Rudi Dolezal meinte zum Leben und Tod Whitney Houston’s sinngemäß, er kenne viele solcher Ausnahmestars persönlich, weiß um ihre Drogen- Eskapaden, kennt ihr Gezicke, ihre hohen Ansprüche und ihre Probleme. Aber er würde nie ein schlechtes Wort über sie sagen, denn sie brachten es nur deshalb an die Spitze, da sie ein ’seltenes Gen‘, einen unbändigen Anspruch haben, top zu werden und sich immer wieder selbst zu übertreffen. Über ihnen hat nur mehr der Himmel Platz.

Ich sage dazu, das ist ein Anspruch, ein Programm, das immer scheitern MUSS!
Das ist ähnlich wie gegen ein Computerspiel zu spielen, das immer wenn man meint es draufzuhaben‘ den level erhöht und noch schneller, noch schwieriger wird. Man KANN nicht gewinnen!
Man kann sich auch nicht ‚ewig‘ toppen!

Und warum war Whitney Houston gerade in unserer Zeit ein Star?
Sie passte genau in diese Gesellschaft, in diese Zeit. Sie war ein Kind dieser Zeit. Sie spiegelte uns genau unseren heutigen Lebensstil, des immer mehr, immer schneller, immer teurer, immer besser.
Wir alle leben diesen Wahnsinn! Wir alle wählen tagtäglich ein Spiel das wir nur verlieren können. Wir toppen uns tagtäglich!
Firmen bringen Dinge raus, die vor Jahren noch völlig undenkbar gewesen wären. Konsumenten nehmen alles Angebotene bereitwillig an, geben dafür ihr letztes Geld aus.
Wir verlassen Geschäftspartner und Partner für geringfügige Cent- Beträge, oder einige Falten, weniger! Wir zerstören bereits unsere Kinder, indem wir ihnen über kalte Noten unterschwellig ihr – vermeintliches – ‚Ungenügen‘ spiegeln.
Wir zerreißen Familienbande indem wir Alte abschieben, wenn sie sich nicht mehr ‚rechnen‘.
Frauen wollten sich emanzipieren um den Preis, dass sie zu ihren familiären full time- Jobs auch noch die Karriere hinzunahmen. Männer – so eine aktuelle Umfrage – werden von heutigen Frauen im Beruf als harte Karrieristen und zu Hause als liebevolle Väter und softe Liebhaber gewünscht.

Wir legen uns unsere Latten in Höhen, die kaum noch zu überspringen sind.
Wir sägen an unseren eigenen Ästen!
Wir sind wahnsinnig geworden!

Wir müssen uns nicht toppen! Wir sind bereits wunderbar!
Wir brauchen nicht immer neue Produkte, Therapien, Kicks! Die Welt ist längst voll der Fülle!
Wir brauchen keinen Partner zu verlassen! Er ist wunderbar und ‚verdient‘ unsere bedingungslose Liebe.
Wir brauchen keine Zweit- und Dritt- Belastungen auf uns zu nehmen! Unsere Stärken und Talente, die jeder hat, genügen für eine wunderbare Welt.
Sehen wir doch primär die Stärken unserer Kinder nicht deren – vermeintliche – Schwächen!!

In diesem Sinne: 😉

 


Soziales Lecken

3. November 2011

Kürzlich habe ich hier vom ‚Geheimnis Hinsehen‘ erzählt. Dabei soll sowohl durch alte Gewohnheiten unsichtbar Gewordenes, als auch aus ‚Ego- schützenden‘, psychologischen Gründen Verdrängtes, als auch Zivilisations- Ausgeblendetes, wieder sichtbar (gemacht) werden.
Ein Beispiel für letzteres erlebte ich selber, indem ich in meiner langen und leidvollen Krankengeschichte zwar sehr viele Ernährungs- Experimente machte, aber nicht erkennen konnte, dass die zu lange schon zurückliegende Entscheidung alles zu kochen/ zu erhitzen der ‚Kardinal- Irrtum‘ war.
Seither bin ich sehr wachsam und habe auch schon zahllose ähnlich blinde Flecken entdeckt, von denen ich hier ja regelmäßig berichte.

Eine ganz wunderbare, aber leider völlig vergessene Sache ist das soziale Lecken!
Nein! Ich bin nicht verrückt geworden! 😉
Es ist nur so tief verschüttet in unserer Tabu- Gesellschaft, dass es seltsam anmutet.

Dabei ist aus der Verhaltensforschung bekannt, dass der weit überwiegende Teil der Säugetier- Kommunikation und Bindungen über das Lecken passiert.

Ein kurzer Einschub:
Auch über das wunderbare Geschenk der unbedingten Liebe haben wir hier schon gesprochen. Es ist einfach schöner, befriedigender und harmonischer, wenn wir einfach geliebt werden, ohne etwas dafür tun zu müssen.
Ein Großteil davon passiert über Hormonausschüttungen. Und eben ganz ‚automatisch‘ und ohne unser Zutun; also wie ein Geschenk!

Und Lecken setzt, das ist mess- und nachweisbar, für den der Tiere beobachtet und noch ‚wirklich hinsehen‘ kann auch sichtbar, das Bindungshormon Oxytocin frei, das uns in der Folge durch vermehrte Zuneigung zu anderen beschenkt.
Das sind einfach Dinge die in längst zurückliegenden Zeiten so in uns angelegt wurden. Ob wir das wollen, glauben und nutzen oder nicht!
Nur ist es einfach ein wunderbares und vorhandenes feature; dumm es nicht zu nutzen.
Klar kann man auch sagen ‚Ich liebe Dich‘, Rosen schenken oder ein Herz in den Himmel fliegen lassen, aber Oxytocin wird dabei weniger ausgeschüttet als bei diesen uralten ‚Primitivprogrammen‘.

Mir ist klar, dass nun nicht jedermensch sofort die Supermarktkassiererin oder den Taxifahrer ablecken kann und wird. Doch sind immer noch genug Nischen in jedermenschs Umfeld zu finden, in denen man sich an diese ’neuen Freuden‘ heranwagen kann.

Es liegt der Schluss nahe, dass auch unsere Immunsysteme durch umfassendere Informationen unserer Gegenüber – die natürlich auch durch Lecken besser ausgetauscht werden – nur profitieren können.

Auch aus homöopathischer Sicht können ‚Partner- Verdünnungen‘ uns diese nur näherbringen, uns über sie ‚besser informieren‘ …

Aber abgesehen von allen komplizierten Erklärungen: Es ist, hat man erstmal, eventuell vorhandene alte Hemmungen überwunden, einfach nur schön … 🙂

 


Wohlstand? Welcher Wohlstand?

12. September 2011

Wie sehr wir auf Materielles und Geld fixiert sind und wie wenig wir an unser Glück, an unsere gelungenen Leben, an unsere Lebendigkeit denken zeigt, dass wir unter Wohlstand nicht unser Wohl, sondern ausschließlich die monetäre Ausstattung verstehen.
Geh Deine Bedürfnisse durch!
Wann bist Du glücklich?
Wann bist Du in Harmonie?
Was macht Dich restlos zufrieden?
Was macht Dein Wohl, Deinen Wohl- Stand aus?

Was ist Dir wichtig?
Geld und Güter? Und was Du Dir darum kaufen kannst?
Oder Lieben, Freundschaften, Partnerschaft, Sex, Familie, Natur …?
Zeit für Dich selbst?
Sinnvolle Tätigkeiten? Hobbies?

Was leistest Du Dir um 10 Euro?
Wie lange arbeitest Du für 10 Euro?

Arbeitest Du primär für ‚Needs‘ (Lebensnotwendiges)?
Oder für ‚Wants‘ (außengeweckte Kunstbedürfnisse)?

Wie sieht es aus mit Deinem WIRKLICHEN Wohlstand!?
Deinem Zeit- Wohlstand?
Deinem Güter- Wohlstand?
Deinem Sinnes- Wohlstand?
Deinem Ernährungs- Wohlstand (im Sinne von gesund und naturrichtig/ artgerecht)?
Deinem Info- Wohlstand (im Sinne von umfassender und nicht vorgegebener Medien- Information)?
Deinem Liebes-/ Beziehungs-/ Sozial- Wohlstand?
Deinem Bewegungs-/ Natur- Wohlstand?
Deinem Tätigkeits-/ Befriedigungs- Wohlstand?
Deinem Kreativ-/ Denkensfreiheit- (im Sinne von Unabhängigkeit) Wohlstand?

Ich wünsche Dir viiiiiel RICHTIGEN Wohlstand!
Du erhältst ihn aber nirgends!
Nimm ihn Dir! 😉

 


Das pyl- Zeitalter

12. März 2011

Seit 2000 Jahren versuchen uns die Kirchen zu sagen, was Liebe ist, wie wir zu leben haben, versuchen uns mit der Hölle zu drohen, um uns zu bessern.
Seit Jahrhunderten drohen uns Gesetze Strafen an, um uns zu bessern.
Und? Hat sich etwas gebessert?
Nein, natürlich nicht!
Mit dieser ‚Aug-um-Aug’- Einstellung kann auch nichts verändert werden!
Jemand der aus Armut stiehlt kann niemals mit (neuerlichem) Entzug gebessert werden!
Jemand der herzlos tötet kann durch (Gefängnis-)Herzlosigkeit unmöglich gebessert werden!
Jemand, der aus Liebesunfähigkeit in einer Partnerschaft scheitert wird durch eine Trennungs- ‚Bestrafung’ nicht liebevoller werden …
Jemand, der in der Schule nichts gelernt hat, wird durch ständiges ‚Dummkopf’, Blödmann’, etc. nicht motiviert werden, zu lernen.

Ich will mit diesen Beispielen nichts anderes sagen, als, dass unsere Gesellschaft immer noch nach dem ‚Aug-um-Aug’- Prinzip funktioniert und nach 2000 Jahren ‚Halte die andere Backe auch hin’ und ‚Liebe Deine Feinde’ endlich andere Werte Platz greifen sollten.
Als Unterstützung und Motivation kann ich nur jedermensch nahe legen, zu beobachten!
Dann wirst Du sehen, dass alles seinen Preis hat, dass alles bezahlt werden muss.
Alles, was Du anderen antust, alles, was Du Deinem Körper antust – egal ob gut oder schlecht! – fällt auf Dich zurück!
Dadurch lernen wir! – Wenn wir hinsehen! Genau hinsehen!

Sieht man lange genau hin, wird klar, dass all unsere Probleme ‚hausgemacht’ sind, dass wir auch ganz wunderbar und paradiesisch leben könnten.
Was uns dazu fehlt, ist ein gewisses Bewusstsein und der Wille etwas zu ändern.

So rückt ein ‚paradise your life’- Bewusstsein in unsere Nähe, lässt unser Glück greifbar werden …

Ein Paradiesleben ist möglich! – Ist für jedermensch möglich!
Das Paradies ist allgegenwärtig! – Wir brauchen es bloß anzunehmen!

 


Das ‚Australische Kamasutra‘

5. März 2011

So! Nun aber!
Ich entschuldige mich nochmal, dass der link zum Gratis- ebook vor einem Monat nicht funktioniert hat. Mittlerweile ist er repariert.
Wem also die Liebe, sein Partner, wem Sex ein Anliegen ist, wer mehr Liebe in diese Welt bringen will, lade sich dieses Gratis- Bücherl runter:

Wie man richtig liebt

Viel Freude damit!

 


Einsame Zweisamkeit

1. August 2010

So üblich und selbstverständlich unsere Exklusiv- bzw. Paar- Beziehungen sind, so sehr wir Hoch-zeiten feiern und uns mit den Jungvermählten freuen, so üblicher und häufiger Single- Lebensmodelle werden, so sehr leidet unsere Seele darunter.
Zu lange schon leben wir Kleinfamilienmodelle um auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, ob diese Enge und Mindergesellschaft tatsächlich unseren inersten Bedürfnissen entspricht.
Auf der feststofflichen, körperlichen Ebene zeigt uns unser Körper, der weder lügt noch sich von neuen Ideen oder Werbe- Einflüsterungen so leicht beeinflussen lässt, wie unser Gehirn, wo es langgeht. Er reagiert auf nicht artgerechtes fast food, auf Braten und Cremeschnitten mit Adipositas, Darmkrebs und Karies und fühlt sich mit Rohernährung pudelwohl und bleibt lebenslang dauergesund.
Etwas anders verhält es sich mit unserer ‚Software‘. Was unsere Psyche betrifft, dauert es länger bis sie körperlich bzw. in Erkrankungen manifest wird.
Man ist eben vorerst etwas weniger zufrieden. Doch auch daran gewöhnt man sich oder merkt es nichtmal, dass man nur mit ‚halber Kraft‘ fährt, da man so sozialisiert wurde und alle anderen ja auch so leben.
Doch warum gehen so viele Partnerschaften schief je bewusster wir werden, warum gibt es so viel Gewalt in Familien, warum suchen die Menschen jetzt wieder vermehrt Nähe über Partnerbörsen?
Ein Blick zu den Primaten zeigt uns wie unsere Vorfahren Jahrmillionen gelebt haben: In Gruppen.
In überschaubaren Gruppen von vertrauten Individien aller Altersgruppen.
Danach haben wir auch heute noch ein Ur- Bedürfnis, auch wenn wir es uns nicht mehr vorstellen können und unsere Unabhängigkeit hochhalten.


Eine Gruppe sendet z.B. an ein neugeborenes Mitglied von Anfang an andere Signale und schafft andere Werte und Gefühlslagen, als eine Mutter, die bloß zu Wickel und Fütter- Zeiten, oder ein Vater, der überhaupt nur 1x täglich für eine Stunde, auftaucht und eine Kindergärtnerin, die plötzlich da, eine Mutter die plötzlich verschwunden, ist oder Lehrer die völlig inkontinuierlich wechseln. Auch Arbeitskollegen und Chefs sind nur ein Aufblitzen im gesamten Lebensfluss und keine gewachsene vertraut, harmonische Erscheinung.
Natürlich will ein jungverliebtes Paar Distanz von seiner Gruppe, doch sie sind sozusagen aus ihr hervorgegangen und fügen sich nach der ‚heißen Phase‘ auch wieder in sie ein.
Ein Menschenpaar aber, reißt sich aus seiner Stamm- Familie und Umgebung heraus und zieht sich in seine eigene Exklusivität zurück, in der beide überzeugt davon sind, dass der jeweils andere nun 100% ihrer Bedürfnisse abdecken wird, was natürlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. In einer Gruppe ist das kein Problem, da gibt es für alle Eventualitäten, Probleme und alles gemeinsame Freuen, Partner.
Für Menschenkinder ist es eine noch größere Katastrophe. Es gibt kaum noch Kontinuitäten, sie werden einmal dahin, dann wieder dorthin verschoben. Was bei Primaten ‚aus den Augenwinkeln‘ und nebenbei von Anderen und Älteren gelernt wird, muss jetzt durch Erziehung oder in reglementierter Form in Kindergärten, Schulen und Kursen gelernt werden.
Was unseren frühen Vorfahren unverbrüchliche Sicherheit und Vertrauen gab, was in der Salutogenese als Kohärenzgefühl als so wichtig für unsere Gesundheit und Zufriedenheit erkannt wurde, fehlt uns Zivilisationsmenschen meist völlig. Wir haben unzählige Ängste, fürchten uns vor Katastrophen und Schicksalsschlägen und wähnen die Zukunft und Mitmenschen als gefährlich und unsicher.
In einer vertrauten und von Anfang an bekannten Gruppe erlebt man sekündlich Geborgenheit. Hier wächst ganz selbstverständlich ein Urvertrauen in die Zukunft und in die Mitmenschen.
Diese Vertrautheit in der Gruppe fördert auch die körperliche Nähe und Zuwendung, nach der wir Heutigen so sehr ausgehungert sind. Wenn man sich unsere Kennenlern-, Begrüßungs- und Näherkomm- Rituale ansieht, ist es zwar verständlich, dass der Umgang Fremder irgendwie geregelt werden muss, aber ist es eigentlich nur zum Weinen lachhaft, wie sich Wesen, die im Prinzip alle Eins sind sich künstlich distanzieren.
Sich diese Herzlosigkeit und Seelenkälte erstmal bewusst zu machen und zu beobachten ist bereits ein erster Schritt zu mehr Nähe, Vertrautheit und Liebe des Nächsten und seines Umfeldes.
Im Paradies fühlen wir uns nicht mehr getrennt, sondern als Einheit, in der jedes Glied wichtig und von allen anderen liebevoll angenommen ist. Zu diesem Zustand, zu dieser Einstellung sollten wir langsam wieder hinkommen. In diesem Sinne:
paradise your life !