Österreichs Impfpflicht …

16. Januar 2022

… kommt näher. Alle bereiten sich darauf vor.

Auch die Ärztekammer!

Und wie?

Bieten sie vielleicht ihren Ärzten Beratung an? Klären sie diese auf, wie Impfbefreiungen zu handhaben sind? Wie diese in ELGA eingetragen werden? Wie sie die Patienten zu beraten haben? Oder erinnern Sie die Ärzte an das Selbstbestimmungsrecht jedes Patienten?

Oder bestärken sie die Ärzte sogar, (zu recht) Impf- Ängstliche mittels Impfbefreiung großzügig zu unterstützen?

Nein! Sie schicken diese Plakate aus!

















   Da kann selbst Ottifant
   nur mehr kotzen …


 
 
 


Götter in weiß …

3. Januar 2022

… maßen sich mittlerweile sogenannte ‚Triagen‘ an!

Was ist damit gemeint?

Ärzte, die seit Jahrzehnten, nimmt man ihre Vorfahren, die Bader noch mit dazu, seit Jahrhunderten, nichts, absolut nichts, im Sinne von Heilung, ‚zusammenbringen‘ (ausgenommen Unfallchirurgen) – sonst wären wir ja alle längst gesund, oder?

Diese absoluten Loser, maßen sich jetzt, in und mit Hilfe dieser rein erfundenen C- Plademie, Triagen an!

Damit ist die ‚hochherrliche‘ Auswahl, welcher Patient eine Behandlung bekommt und welcher nicht, gemeint.

Bitte! Lass Dir das einmal ‚auf der Zunge zergehen‘!

Leute, die jahrzehntelang belegt, absolut nichts auf die Reihe kriegten, erfinden eine absolut absurde Pandemie und verwenden diese sogar noch dazu, sich als Herren über Leben und Tod aufzuspielen.

Also echt! Perfider und absurder geht’s doch nimmer!

So einfach dieses System durchschaubar ist, so schwer ist es für ‚Gläubige‘ an diese ‚Götter in weiß‘ nicht zu glauben. Doch genau sie haben es dennoch in der Hand, uns zu vera…

SIE bestimmen, wer krank ist.

SIE bestimmen, wer ins Krankenhaus ‚muss‘.

SIE bestimmen, wer beatmet werden ‚muss‘.

SIE bestimmen, wer auf die Intensivstation ‚muss‘.

SIE bestimmen die jeweiligen Auslastungen!

SIE bestimmen, wer C- Patient ist.

SIE bestimmen wer isoliert, in die krankmachende Vereinsamung getrieben wird.

SIE bestimmen, ob und wann, wie lange, was geschlossen wird, wer wie lange quaranteniert wird.

Ganz ehrlich: Diese Leute bestimmen mithilfe einer absolut absurden Pandemie, praktisch alles!

SIE sind die wirklichen Verschwörungspraktiker!

SIE stürzen, mit völlig unbewiesenen Theorien und absurd unsicheren Tests, die ganze Welt in lächerliche Unsicherheiten und herbeigeredete Krankheiten.

Der Ausweg?

Selbstbewusstsein, Eigenverantwortung, einfach SEIN, naturrichtiges Leben, Salutogenese, Zuversicht, Vertrauen …

Leute! Es gibt keine Krankheiten (außerhalb von Euch)! Wer gesund sei will ist gesund, wer krank sein will, ist krank. So einfach ist dieses Leben!

Oder kurz gesagt


 
 
 


Gesundheitssystem

11. November 2021

Die Einen wollen gesund werden, die Anderen versprechen genau das.
Erstere sind bereit dafür zu bezahlen bzw. haben ein Leben lang eingezahlt, um das zu bekommen. Die Anderen leben von ihren Versprechungen bis kurzfristig wirkenden Symptomunterdrückungen.

In praktisch allen Hirarchien des sogenannten Gesundheitssystems gilt: Je gewinnorientierter, desto erfolgreicher!
Die (schlichte) Patienteneinschätzung ‚Der/ die ist sooo sympathisch‘ erkennt nicht das Geschäftssystem a la ‚Was könnt ich dem/ der noch so alles schmackhaft machen?‘
Wobei das ‚Schmackhaft- Machen‘ eine höfliche Untertreibung ist, wie alle wissen oder schon erleben mussten wie sehr da mit Angst und Druck gearbeitet wird.
– Gerade auch jetzt in dieser unglaublichen C- Wahnwelt, mehr als deutlich sichtbar!
Diese profitorientierte, wenn nicht sogar -abhängige Konstellation ist schon seeeehr hinterfragenswürdig!
Doch solange wir nichts Verwerfliches am derzeitigen Geld- und Profitsystem finden, haben wir uns nichts besseres verdient, als besch… zu werden …      


 
 
 


Österreichs Corona- Budget

17. Oktober 2021

Oder besser gesagt: Budget ‚Fassungslos‘!
Die türkis-grüne, österreichische Regierung ’schaffte‘ es – wie behauptet wird, Corona- bedingt – 2020 ein Defizit von 22 Milliarden Euro (ca. 2800 Euro/ ÖsterreicherIn!) anzuhäufen!

Doch es wird demnächst ein Rechnungshofbericht erscheinen, der schier Unglaubliches enthält:
Von diesen 22 Milliarden flossen lediglich 610 Mio (keine 3%) in den Gesundheitsbereich und da primär in sinnlose PCR- Tests, Masken und Schutzanzüge!

Zudem wurden 2020:
     6,55 Mio weniger Arzt- Patienten- Kontakte,
     135.000 weniger Vorsorgeuntersuchungen,
     3,8 Mio weniger ambulante Behandlungen,
     1,8 Mio weniger Belegstage auf Normalstationen und
     32.000 weniger Belegstage auf Intensivstationen
verzeichnet!

Weniger Leistung für mehr Geld! – Kein Taschenspieler könnte das besser!
Das wollte ich nur einmal erzählt haben …      


 
 
 


Ein Augenöffner …

29. Oktober 2020

… für unsere sogenannten Gesundheitssysteme und die Medizin:

„Kliniken und Krankenhäuser erhalten 13000$ zusätzlich pro COVID19- Patient und 39000$ für Patienten, die an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden“


deckte die Hausärztin Dr. Annie Bukacek öffentlich auf!

Bedarf es dazu wirklich noch vieler weiterer Worte?

PS: Das ist nur EIN kleines Detail des überaus sehenswerten Corona- Vortrages von Dr. Daniele Ganser

Oder auch dieser Vortrag von Robert Stein ist sehr sehenswert.

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Krankengeschichte

2. Juli 2020
    „Kein Arzt konnte mir helfen. Bei meinem Hausarzt war ich, denke ich 5x. Ich war nervlich völlig am Ende. Ich dachte, ehrlich gesagt, ich werde verrückt.“

XY ist 27. Ihre unheimliche Erkrankung begann vor 2 Jahren. Sie hatte plötzlich Schweißausbrüche, Grippesymptome, Zyklusschwankungen, Herzstolpern. Ihr Körper erbrachte nicht mehr die gewohnte Leistung. Zwei Jahre später dann der endgültige Zusammenbruch auf offener Straße. Dazwischen Arztbesuche, Ratlosigkeit,Arztbesuche …

    „Das Extremste war, die andauernde Müdigkeit. Ich wollte arbeiten, hab um 8 angefangen und war um 12 so fix und fertig, dass ich mich hinlegen musste und nicht mehr weitermachen konnte.“

Überfallsartige Müdigkeit, plötzliche Überforderung. Naheliegende Vermutung des Hausarztes: eine Depression.

    „Aber mir ging es mental zu dem Zeitpunkt eigentlich noch ganz gut. Die ganze Zeit hatte ich soetwas wie einen Kloß im Hals, ich hatte das Gefühl, ich hab Halsschmerzen und krieg jetzt einen grippalen Infekt. Oftmal auch Schlafstörungen oder auch Heißhunger, ganz viel Durst. Zwischendurch hab ich mal gedacht ‚Nicht dass ich Diabetes habe‘.“

Die Vielzahl an unterschiedlichen Beschwerden könnte auf eine übergeordnete hormonelle Ursache hinweisen. In Frage kommen Zentren im Gehirn wie Hypothalamus und Hypophyse oder deren nachgeschaltete Hormondrüsen.
Es folgt eine Laborbestimmung der in Frage kommenden Hormone.

    „Keiner nimmt Dich ernst. Du weißt nicht, was mit Dir los ist. Ich war nervlich so am Ende, weil das auch mental so belastet.“

Mittlerweile sind einige Monate vergangen. Der nächtliche Zusammenbruch steht unmittelbar bevor. XY ist am Nachhauseweg von einer Freundin.

    „Als ich dann bei der Haltestelle war, wusste ich nimmer wo ich bin. Ich hab nach dem Schild gesucht .. Ich konnte nichtmal mehr lesen … Mein Gehirn war so überfordert … Ich wusste nicht wie ich nach Hause komme.
    Am Ende saß ich wieder heulend beim Hausarzt“ …

Stell Dir vor, das ist nur EINE von Millionen Krankengeschichten. – Die übrigens noch weiter und weiter ging!
Stell Dir vor, was solche Menschen durchmachen!
Stell Dir vor, wie oft die zu Ärzten rennen, was die alles probieren, verschreiben, überweisen … was das alles kostet!
Irgendwann gibt es eine – vorgeblich – klare Diagnose. Alle erleichtert!
Doch dann geht’s erst los! Das ist in der Regel der Beginn des Dauerpatienten- Daseins. Nur die wenigsten Medikamente werden auch wieder abgesetzt!

Warum ich das erzähle?

Weil an mir, und meinem Wissen um die Genialität der Natur, seit Jahrzehnten zahllose solcher Geschichten vorüberziehen. Und ich weiß ganz genau wodurch sie verursacht sind!
Und ich weiß ganz genau WIE einfach sie wieder verschwinden könnten.
Doch
a) ich bin kein Arzt und werde sogar gesetzlich ferngehalten von sogenannten Patienten; die müssen sozusagen gesetzlich verordnet diese Sch… mit und im Geschäftsinteresse der Doktoren lückenlos durchleiden, und

b) die, denen ich erzählte, was ich an ihrer Stelle tun würde, hielten mich für verrückt und erklärten ihre Lebensweise als doch eh sooo gesund und normal.

Wenn ich nicht schon soviele auch erfolgreiche Beispiele miterleben hätte dürfen, würd‘ ich ja fast selber an mir zweifeln

Doch langer Schreibe kurze Aussage:
Praktisch alle unsere heutigen Erkrankungen sind (natürlich unbewusst) selbst verursacht und

würden mit artgerechter Lebensweise umgehend wieder … Ach, das wär ja ein, auch wieder gesetzlich verbotenes Heilversprechen.
Also andersrum: Ich würde im Erkrankungsfall einfach einige Zeit herrlich paradiesisch leben und gucken, was dann passiert
Ganz im Sinne von

 

 

 


Organ- ‚Spende‘

12. Februar 2019

Für alle, die sich noch nicht in die, in Österreich erforderliche, Organentnahme- Verweigerungsliste eingetragen haben, ein nettes Bildchen:


Warum wohl sind diesem armen Toten die Hände gebunden, wenn Gehirntote doch angeblich eh schon tot sind!?
Bloß, wirklich Toten können keine Organe mehr entnommen werden!

Und, dass Organempfänger lebenslang Patienten und massiv medikamentenabhängig bleiben ist ja auch klar …

Deshalb: Lieber früher als zu spät:

 

 

 


Das Krankenhaus- perpetuum mobile

4. Mai 2017

Wie kürzlich hier geschrieben, gibt es heute keinen Zweifel mehr darüber, dass Stress und Liebesmangel die Ursachen all unserer Erkrankungen sind.
pmJa, ich weiß, und will nicht wieder dutzende zweifelnde mails kriegen, es ist schwer zu glauben. Bitte eventuell unter obigen links nachzulesen.
Es sind also die Krankheitsverursacher bekannt. Und was passiert in unseren Krankenhäusern? Was passiert bei unseren Ärzten?
Es wird immer straffer organisiert, rationalisiert, ‚besser‘ im Sinne von verkopfter ausgebildet. Was früher der Landarzt oder die Krankenschwester noch wusste über den Patienten, ‚weiß‘ heute die EDV.
Nach und nach verschwindet immer mehr Menschlichkeit, Anteilnahme, Verständnis und Interesse für den Patienten.
Und was bedeutet das?
Heilt, wie wir oben gesehen haben, Liebe und Zuwendung oder Routine und Professionalität? …
Was macht krank? Stress oder Müßigang und entspannte Geruhsamkeit!?

Und wohin geht die Entwicklung!?
In Richtung noch mehr Stress und noch mehr Entmenschlichung!
Und so läuft dieses perpetuum mobile und läuft und läuft und läuft und läuft …    😉

Und dabei, – es ist ja echt zum Lachen ob dieser Absurdität, wird all dieser Unsinn ja nur aus Kosten- bzw. Einsparungsgründen durchgezogen. Vielleicht kommt ja doch noch einmal jemand auf die Idee die Kosten der dadurch verursachten Mehrerkrankungen miteinzubeziehen! 😉
Dann wären vermutlich selbst die nüchternen Kostenrechner für eine stressfreie, liebevolle Medizin …

 

 

 


‚Spiegel Dich‘ meint auch:

17. November 2016

 
spiegeldich

 

 

 


Mal ein nettes Märchen

20. Oktober 2014

Ich möcht‘ vorausschicken, dass ich leider nimmer weiß, wer mir das zugesandt hat, von wem es ist. Sollte ich also irgendwelche Urheberrechte durch die Veröffentlichung verletzen, bitte mich sofort zu kontaktieren! Aber es ist so süß, dass ich es unbedingt meinen Lesern gönnen möchte:

Märchen von einem, der auszog gesund zu werden

MärchenEs war einmal … So beginnen Märchen. Und dies ist ein Märchen. Denn Märchen gehen für die Helden immer gut aus. Das Leben schreibt andere Geschichten.

Es war einmal ein glückliches Paar. Zumindest war es meist glücklich, denn sogar im Märchen gibt es hin und wieder Fälle, in denen das verliebte Paar höchst unzufrieden mit- oder gar sehr ärgerlich aufeinander ist. Das macht aber nichts, denn so ein Paar lässt sich für gewöhnlich nicht durch ein paar kleine Widrigkeiten trennen (und im Märchen schon gar nicht!) – sie machen sie sogar stärker.

Eines Tages erkrankte der Mann. Er ging zum Arzt. Dieser führte verschiedene Untersuchungen durch und setzte schließlich eine gewichtige Miene auf; er schaute ein wenig mitfühlend und auch sehr wissend, denn er war ein studierter Mensch und kannte sich in seinem Metier sehr gut aus. Er wusste alles über diese Krankheit, was das Studium an einer angesehenen Universität ihm nur hatte beibringen können. Mit Fug und Recht konnte er von sich behaupten, er sei Experte auf dem Gebiet der menschlichen Gesundheit.

Mit seiner gewichtigen Miene setzte er nun zu einer Erklärung für seinen Patienten an: „Tja. Nun muss ich Ihnen leider die traurige Mitteilung machen, dass die Krankheit, die Sie befallen hat, unheilbar ist. Sie haben mir ja auch gesagt, dass schon andere Familienmitglieder vor Ihnen daran litten. Es ist ganz eindeutig so, dass Sie nur ein weiterer Fall in dieser Reihe sind. Sie werden lernen müssen, mit der Krankheit zu leben, denn sie wird Sie den Rest Ihres Lebens begleiten.“

Der Mann machte ein erschrockenes Gesicht. Aber eigentlich hatte er so etwas schon befürchtet. Trotzdem war es ein Schock, diese Nachricht direkt ins Gesicht gesagt zu bekommen!

Der Arzt lächelte milde; er wusste aus Erfahrung, dass die unwissenden Patienten anfangs immer geschockt reagierten. Sie wussten ja nicht, was er wusste; dass nämlich die Krankheit sehr gut in den Griff zu bekommen war. Es bedurfte lediglich der Einnahme einer bestimmten Medizin. Auch das würde fortan für den Mann ein Teil des Lebens sein – aber es war doch nur ein kleines Übel, das in Kauf zu nehmen sich lohnte. Denn immerhin konnte man dadurch beinahe so wie vor der Krankheit weiterleben!

Er klärte seinen Patienten also auf und dem Mann fiel ein Stein vom Herzen. Nur ein kleiner natürlich, denn er wusste auch etwas – zum Beispiel von vielen anderen Menschen mit derselben Krankheit, bei denen es nicht mehr reichte, die Medizin als Tablette einzunehmen. Irgendwann käme der Tag, an dem er würde beginnen müssen, sich Spritzen zu geben.

Er sprach den Arzt darauf an. Da dieser ein sehr ehrlicher Mensch war, der sein Gegenüber nicht im Unklaren lassen wollte, gab er zu, dass er nicht dafür garantieren könne, dass es nicht so käme und auch noch, dass er nicht sagen könne, wieviel Zeit bis dahin vergehen würde.

Der Mann fügte sich also in sein Schicksal. Was blieb ihm auch anderes übrig?

Seufzend erhob sich von dem bequemen Stuhl, in dem er das Gespräch mit dem Arzt geführt hatte. Er schüttelte dem Mediziner die Hand und bedankte sich. Für einen kurzen, einen sehr kurzen Moment, schoss ihm die Frage durch den Kopf, wofür er sich eigentlich bedankte. Doch der Gedanke war sofort wieder verloren, denn im selben Augenblick sagte der Arzt: „Meine Helferin wird Ihnen noch ein Rezept ausschreiben. Halten Sie sich peinlich genau an die Einnahmeempfehlung! Dann wird es Ihnen gut gehen und Sie können unbeschwert weiterleben.“ Er lächelte zur Verabschiedung und nahm sich vom Tisch seiner Helferin die nächste Krankenakte, um zu sehen, wem er als nächstes helfen konnte.

Sehr traurig ging der Mann nach Hause, wo die Frau, die den Mann – wir erinnern uns an den Beginn des Märchens – ja sehr liebte (denn das musste sie, sonst wäre sie nicht glücklich mit ihm gewesen), sehr bang wartete.

Sie getraute sich nicht nachzufragen, aber das war auch nicht nötig, denn das Gesicht ihres Mannes sprach Bände. Das Herz wurde ihr schwer vor Kummer, denn auch sie wusste etwas über die Krankheit, die ihr Mann schon vermutet hatte, bevor er zum Arzt gegangen war. Die Krankheit würde nicht die einzige bleiben. Viele schlimme Folgen würde sie noch haben, und die Medizinforschung würde dafür sorgen, dass er ein langes Leben, erfüllt mit Krankheit und Medikamenten, haben würde.

Die Frau wurde noch trauriger als der Mann, denn die Frau wusste noch mehr. Doch ihr war klar, dass ihr Mann ihr niemals zuhören würde, wenn sie versuchte, dieses Wissen mit ihm zu teilen. Ganz zu schweigen davon, ob er überhaupt die Möglichkeit in Betracht ziehen würde, dass die Frau mit ihrem Wissen recht haben könnte, und gar nicht zu reden davon, ob er dieser Möglichkeit eine Chance geben würde!

Die Frau war tieftraurig und wusste sich nicht zu helfen, denn sie wollte keinen Streit mit ihrem Mann. Doch ihre Meinungen in dieser Sache waren ganz und gar gegensätzlich, und es würde es auf einen Streit hinauslaufen.

Dann, nachdem die Frau eine lange Zeit innerlich sehr gelitten hatte, kam ihr ein Einfall.

Sie sprach zu ihrem Mann: „Wenn dir ein Mensch begegnete, der dir glaubhaft versicherte, dass es einen Weg gäbe, die Krankheit zu heilen, der dir sagte, dass es ganz einfach sei, dass du nur ein Pulver kaufen müsstest, das du drei Monate lang dreimal täglich in Wasser auflösen und trinken müsstest, dass du nichts weiter zu tun hättest, dass die Wirkung des Mittels in vielen wissenschaftlichen Studien bewiesen worden wäre und dass die Krankenkasse alle Kosten übernähme – würdest du dem Pulver eine Chance geben …?“

Der Mann dachte nur kurz darüber nach. Diese Möglichkeit hörte sich mehr als verlockend an. Wer würde da nicht sofort zugreifen? Wenn medizinische Forscher solch ein Mittel entdeckt und erforscht hätten, wenn sie Studien zu seiner Wirksamkeit gemacht hätten, wenn es sogar die Krankenkasse überzeugt hätte und sie die Kosten übernähme – warum sollte man es dann nicht probieren?
Er nickte und antwortete: „Ja, natürlich, warum nicht? Ich wäre froh, wieder ohne die Krankheit leben zu können! Ist ein neues Mittel entwickelt worden?“
Die Frau bekam ein trauriges Gesicht. „Nein“, gestand sie. „Es ist kein neues Mittel entwickelt worden.“
„Warum sagst du dann so etwas und machst mir Hoffnung?“, forderte der Mann zu erfahren.

„Ich habe noch eine Frage an dich“, entgegnete die Frau statt einer Antwort. „Wenn dir ein Mensch begegnete, der dir glaubhaft versicherte, dass es einen Weg gäbe, die Krankheit zu heilen, der dir sagte, dass es ganz einfach sei, dass du nur anfangen müsstest, dich anders zu ernähren, dass dir viele neue Wege des Genusses offen stünden, und dass du eine ganz neue Welt des Geschmacks kennenlernen würdest, der dir dazu sagen würde, dass du auf bestimmte Dinge, die dir lieb geworden sind, an die du dich gewöhnt hast und die du nicht gerne aufgeben würdest, zwar verzichten müsstest, dass du aber nach einer gewissen Zeit wieder völlig beschwerdefrei sein würdest, die Krankheit nicht länger dein Leben bestimmen würde und sie es nie wieder tun würde, vorausgesetzt, du bliebest bei dieser Ernährung, wenn er dir dazu auch noch riete, ein wenig mehr Sport zu treiben und er dir von den vielen Menschen berichtete, denen dieser Weg bereits geholfen hat, viele, viele Krankheiten, nicht nur die, die dich plagt, zu besiegen – würdest du diesem Menschen … Gehör schenken?“

Sie blickte ihn mit Tränen in den Augen an und konnte an seinem Gesicht ablesen, wie es in ihm arbeitete. Er dachte sehr lange nach und sprach kein Wort. Dann wandte er sich ab und ging davon.

Die Frau blieb allein zurück und war nun noch unglücklicher. Sie hatte geahnt, dass auch dieser Weg der falsche sein würde, ihren Mann, für den sie sich nichts sehnlicher wünschte, als dass die Krankheit von ihm ablassen würde, dazu zu bringen, von dieser Möglichkeit, an die sie fest glaubte, zu überzeugen. Zuvor hatte sie ihm bereits ein kleines, fast unscheinbares Büchlein geschenkt, in welchem lauter simple Dinge standen, die doch eigentlich jedem Menschen klar sein sollten. Doch gab es in der Zeit, da das Paar lebte, nicht mehr viele Menschen, denen diese Dinge klar waren, weil sie ihnen aberzogen worden waren. Die allermeisten Menschen dachten über solche Dinge nicht mehr nach. Sie ließen das Nachdenken über ihren Körper und ihre Ernährung von anderen erledigen, damit sie den Kopf frei und mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens hatten, für die Vergnügen, denen sie nachgingen.

Die Frau ging in ihr Zimmer, setzte sich an den Tisch, nahm sich ein Blatt Papier und eine Schreibfeder. Mit ordentlichen, schön geschwungenen Buchstaben fing sie an eine Geschichte zu schreiben. Ihr nehmt nun – völlig zurecht – an, dass das Märchen hier zu Ende sei und wollt Euch beschweren. Denn Märchen gehen ja immer gut aus, nicht wahr?

Nun, das wäre kein Märchen, wenn es schlecht ausginge oder auch nur unbefriedigend für einen der beiden doch irgendwie ein bisschen netten Helden. Und schließlich lieben sie sich ja auch so sehr und der Liebe sollte doch nichts im Weg stehen, wenn schon die Helden selber vielleicht in der Geschichte eher blass bleiben. Gut, ich will Euch das Happy End nicht vorenthalten:

Einige Stunden später tat der Frau vom vielen Schreiben die Hand weh. Sie wollte in den Garten gehen, um sich im Liegestuhl zu entspannen, wollte die friedliche, duftende und summende Natur um sie herum das Ihre tun lassen, um die Traurigkeit dieses Tages von ihr zu nehmen. Als sie die Tür öffnete und nach draußen trat, erblickte sie dort in dem Liegestuhl neben dem ihren – ihren Mann. Er hielt ein kleines Büchlein in der Hand, und sie bemerkte, dass er es fast durchgelesen hatte. Ein kleines Lächeln huschte über ihr Gesicht. Ihr Mann blickte auf und wurde ihrer gewahr. Auch er lächelte ein wenig, wenngleich in diesem Lächeln außer Zuversicht auch ein wenig Skepsis lag.
„Denkst du, es kann schaden es auszuprobieren?“, fragte er leise. Die Frau schüttelte vehement den Kopf. „Dann zeig mir, wie es geht. Und hilf mir. Bitte.“