Langzeit- Vergesslichkeiten

10. Juni 2021

Je mehr Zeit zwischen einer Verursachung und der Auswirkung vergeht, desto schwieriger ist es einen Zusammenhang herzustellen.

Bis das Einatmen von Asbest- Teilchen zu Krebs führt vergehen ca. 40 Jahre.
Raucher haben häufig 20, scheinbar gesunde, Jahre bevor es sie erwischt.
Handystrahlung scheint diesbezüglich ‚effizienter‘ zu sein. Wie das Beispiel dieser britischen Sport- BHs mit eingenähter Handytasche zeigte, brauchte es nur 6 Jahre bis junge Frauen, in deren Alter Brustkrebs zuvor völlig unbekannt war, genau daran erkrankten.

ABER

Nur Laien erscheint es so schwierig über lange Zeiträume hinweg Zusammenhänge wahrzunehmen.
Die Wissenschaft ‚rafft‘ diese Zeit sehr wohl und konnte immer schon relativ früh die herandräuenden Gefahren erkennen.

WENN

Ja, wenn nicht immer die industriellen Hersteller der diversen Schadstoffe das verhindern würden!
Die jahrzehntelangen Verschleppungen der US- Prozesse durch und gegen die Tabakindustrie sind bekannt.

Doch es ist egal ob Glyphosat, fast food, Pestizide, Asbest, Amalgam, Elektrosmog, Dioxin, DDT, Quecksilber in Impfungen, PVC, Mikroplastik, Nanoteilchen, Cadmium, Schwermetalle, div. Lösungsmittel, Elektrosmog, und, und, und …

Profit macht skrupellos!

Für die Schädlichkeit all diesen Zeugs gibt es ausreichend Untersuchungen. Doch sie werden einfach – durch bezahlte Medien – verschwiegen oder sogar durch gekaufte und eifrigst publizierte Gegen- Gutachten ‚überstimmt‘.

vergessJa, es ist in dieser ‚freien Marktwirtschaft‘ sogar so, dass selbst damit höchst einträgliche Geschäfte gemacht werden, gezielt die öffentliche Meinung zu ‚drehen‘, zu manipulieren. Dazu gibt es völlig legal Firmen, Konzerne und sogenannte wargaming- Protokolle mit denen die Menschenschädiger ihren Dreck nicht nur verkaufen, sondern sogar den Menschen so schmackhaft machen, dass die sich um möglichst schädliches Zeugs reißen!

Doch alles hat zwei Seiten!
Diesen ‚Bösen‘ müssen natürlich schon Menschen gegenüberstehen, die das alles mit sich machen lassen!      

Und das ist der Fall!
Das war die letzten Jahrzehnte im Übermaß der Fall!

Wir alle haben uns durch Konsum- goodies völlig einlullen lassen …
Das global- finale Ende dieses Wahnsinns ist nun hoffentlich endlich mit diesem Corona- Beschiss erreicht.

Leute, WIR haben es in der Hand!
WIR haben alle Macht! – Wenn wir sie uns nehmen!
Egal ob mit Hausverstand oder indem WIR die Wissenschaft und Politik ‚bezahlen’/ wählen.
Wer diese vermutlich allerletzte Chance nun wieder ungenutzt verstreichen lässt/ verschläft oder meint das ‚alte Leben‘ könnte wieder zurückkommen, dem ist echt nicht mehr zu helfen.
Unser aller Zukunft wird absolut gerecht und streng demokratisch (nicht im politischen Sinne, sondern durch ‚Abstimmen‘ an den diversen Kassen und im Verhalten) entschieden werden.
In diesem Sinne


 
 
 


Bei sich sein in der Wiese

23. Mai 2021

Endlich konnte ich wieder einmal in Ruhe in meinem Garten sitzen. Obwohl ich ein zum Fressen interessantes Buch mit dabei hatte, brauchte ich für eine Seite, eine gefühlte Stunde.
Zu magisch und anziehend ist dieses Wiegen und Wogen der unterschiedlich hohen Gräser und Pflanzen, diese wundersam filigranen Strukturen im Sonnen- Gegenlicht.
Ganze Fantasy- Landschaften – und Städte mit ihren Hochgrasbüschel- Hochhäusern, ihren niedrig verkrochenen Hexenhäuschen und vielerlei, an Jahrmarkt- Attraktionen erinnernde Fantasiegebilde dazwischen.
Oft wogt das Ganze wie nach der Hand eines unsichtbaren Dirigenten. Dann wieder spielen und tanzen Einzelne ihre Solis. Immer wieder bücken und krümmen sich alle tief hinunter zu den Crescendi des Windes.
Immer wieder bekrabbelt ein seltsames Wesen eine der Bauten, fliegt von ihm ab oder landet. Kämpft gegen das Geschaukel des Windes oder betrapselt interessiert die Niederungen.
Ich konnte Euch diese ganze Herrlichkeit leider nicht fotografisch einfangen

wiesenstadt

Dazu solltet Ihr Euch lieber selber einmal in solch ein 3D- Gebilde setzen und Eure Alltagsgedanken forttragen lassen …

Und ich möchte in diesem Zusammenhang gerne an ein bewussteres Mähen erinnern. Mir erklärte einst ein Bio- Bauer beim gemeinsamen Durchstreifen einer seiner Wiesen haarklein, wieviel er von seinen Vorfahren allein zum richtigen Mähen gelernt hatte.
Die Verarmung unserer Wiesen, Gärten und Raine ist kein Zufall! Nicht nur treiben unsere Pestizide die Blüten- und Sortenarmut voran. Es wird auch völlig gedankenlos nach Zufall, Freizeitlücken und ökofernen Arbeitsplänen gemäht.
Das Handeln der Menschen früherer Generationen war eine Mischung aus dem Wissen um Nutzen oder Schaden einzelner Pflanzen, alten Bauernregeln, tiefster, treffendster Intuition und einem gewissen Schöpfungsvertrauen. Dementsprechend erfolgte sehr bewusst die zeitlich passende, fördernde oder dezimierende oder teilweise sogar selektive Mahd. Dahin sollten wir, der Vielfalt der Insekten und unserem Schönheitsbedürfnis zuliebe, auch wieder zurückkommen.
– Das Fortpflanzungsgeschehen mit den Blumen und den Bienen brauch ich Euch ja hoffentlich nicht im Detail zu erklären     
Also selbst beim Mähen und Gartengenießen gilt:


 
 
 


Hahahahaha …

30. August 2015

Markus ImhoofEine – wenn’s nicht gleichzeitig so traurig wär‘ – selten lustige Geschichte vom Filmemacher Markus Imhoof von dem der wunderbare und auch schon ausgezeichneten Film ‚More than Honey‘ stammt:

Beim Durchreisen von China sieht man kaum ein Feld, einen Garten auf/ in dem nicht eben jemand mit der Giftspritze hantiert.
Diese Gift- Verliebtheit trägt auch schon ‚Früchte‘! Im Norden Chinas gibt es keine Bienen mehr.
Dort müssen zahllose Arbeiter die Blüten der Bäume von Hand bestäuben.
Dazu verwenden sie Pollen aus dem Süden Chinas, der dort, ebenfalls wieder von ArbeierInnen, gesammelt wird.
Beim Drehen dieser Arbeit sagte eine Arbeiterin zu ihrer Kollegin: ‚Die Fliegen sind heute wieder so lästig! Gibt doch mal den Insektenspray rüber‘.

Na!? Soll man da weinen oder lachen?     😉

 

 

 


Unmöglich!

28. Juni 2015

„Nein, das ist heute unmöglich, noch ohne Spritzen zu arbeiten“ beharrte ein Landwirt, den ich gefragt hatte wie oft und welche Felder am häufigsten mit Pestiziden, Insektiziden und Fungiziden gespritzt würden.
Giftbauer
„Nein, beim besten Willen! Unmöglich!“

„Ja aber soviel?“ wollte ich noch wissen.

„Weniger geht nicht! Ohne Spritzen geht gar nichts mehr“ beharrte er.

„Weißt‘ wie Du mir vorkommst?“ musste ich ihm entgegnen. „Wie einer der auf der Autobahn fährt und sagt: ‚Ich hab mich umgesehen. Unmöglich da irgendwo einen Garten anzulegen!
Du und Deine Giftspritz- Kollegen, Ihr seid auf einer 8-spurigen Autobahn und bedauert das mangelnde Grün!
Fahr einfach einmal ab!“     😉

 

 

 


EU- Wahnsinn

31. März 2011

Der rührige Klaus Faißner hat mir folgenden Text gemailt, den ich Euch unmöglich vorenthalten kann:

Die EU erhöht die Radioaktivitäts-Grenzwerte für japanische Produkte um das bis zu 20-fache, genauso wie sie bei der Einführung von Gentechnik-Pflanzen den Grenzwert für das Zellgift Glyphosat um das 200-fache (!!!) von 0,1 auf 20 mg/kg erhöht hat, die Grenzwerte für Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln um das bis zu 1000-fache angehoben und die Vermarktung von Klontieren (bzw. Produkte von deren Nachfahren) mit Zustimmung ALLER Landwirtschaftsminister (nur Griechenland hat sich enthalten) zugelassen hat. Gleichzeitig sollen Heilpflanzen für die medizinische Behandlung stark eingeschränkt werden. Mit einem Satz: Wir sollen essen, was krank macht und immer weniger Zugang zu dem haben, was gesund macht.

Die Entwicklung ist zwar erschreckend, aber sie hat ein Gutes: Eigenverantwortung ist gefragt. Es hängt an jedem Einzelnen, wie sich die Dinge entwickeln. Wir sind aufgerufen, aktiv zu werden, denn weder Politik, Gewerkschaft, Kirche, etc. werden uns helfen.

Dem ist nichts hinzuzufügen!
Oder:
Hey Du, paradise your life! Denn sonst tu’s niemand! 😉