Sooo wunderbar …

12. Mai 2020

Ich hoffe, ich langweile Euch nicht mit meiner Schwärmerei. Doch es ist wie mit meinen Smoothies und Salaten täglich, mit den Wildkräutern die ich für den nächsten Winter trockne, jährlich dasselbe:
Ich pflück mir im Frühjahr Taschen voller Wildkräuterm, Baum- und Buschblätter, Maiwipferl …, trockne, vermahle und lagere sie.
Dabei ist mein Haus jedesmal von so herrlichem Duft durchzogen wie ich es hier sprachlich leider nicht vermitteln kann …
Es ist einfach herrlich!
Sollte ich je am Wert solcher Frühlingsgeschenke zweifeln, was ich natürlich ohnehin nicht tu: Dieser Duft würde mich davon überzeugen etwas ganz, ganz besonderes gefunden zu haben.
Unglaublich, was uns alles geschenkt wird von dieser wunderbaren Natur …

Falls, Du es noch nicht machst, probier‘ es!
Es ist wunderbar!
– Und ich hab sogar eine sehr schöne Kindheitserinnerung, die ebenfalls in diese Richtung geht. Ich hatte eine weitschichtig verwandte ‚Tante‘, die in der ganzen Gegend nur unter ‚Kräutlertant‘ bekannt war. Die hatte ihr Haus, das im Prinzip nur ein Zimmer hatte und in seiner ‚Fremdartigkeit‘ einen besonderen Reiz auf mich Kind ausübte, über und über voll mit aufgehängten Kräuterbüscheln, Heiligenbildern, herrlichster Unordnung und vielen, vielen Flaschen mit Flüssigkeiten in unglaublichsten Farben. Heute weiß ich, dass das Alkohol-, Öl- und Essigansätze verschiedenster Kräuter waren. Ich würde heute eher DMSO dazu verwenden und Pestos machen.
Doch diese Naturgeschenke und deren herrlicher Duft sind noch immer dieselben wie vor 50 und vor 100, vor tausend und vor Millionen von Jahren

 

 

 


Mjammmmmm!

8. März 2011

Kaum guckten heuer die ersten Bärlauch- Spitzen aus dem Boden, ‚musste’ ich sie auch schon ausrupfen und mir ein Bärlauch- Pesto machen.
Als Nicht- Rezept- Fan kann ich bloß sagen:

  • Bärlauch,
  • irgendwelche Nüsse oder Samen (ich hab diesmal rohe Erdnüsse und Sonnenblumenkerne genommen),
  • Salz und
  • Öl
  • in den kleinen Mixer,
  • einschalten,
  • fertig!
  • Schmeckt herrlich als Aufstrich auf rohe Cracker und verfeinert in Verdünnung Salatdressings, kann zu Toppings, Saucen oder Dips weiterverarbeitet werden und hält sich im Kühlschrank Monate.
    Weitere Bärlauch- Verwendungen gabs hier schon im Vorjahr.
    Um sich vor Verwechslung und Vergiftung zu schützen: Er muss unbedingt nach Knoblauch duften bzw. diese Hinweise sind ebenfalls dienlich.

     


    Bärlauch ist wieder da!

    23. März 2010

    Eines der ersten absolut leckeren Wildkräuter, der Bärlauch streckt seine Blätter schon wieder aus dem Boden!
    Ein paar Handvoll davon mit Öl, Salz und ev. Nüssen oder Sonnenblumenkernen vermixt und in kleine Schraubgläser gefüllt ergibt Pesto für einige Zeit.
    Lufteinschlüsse- los eingefüllt und die Oberfläche mit Öl versiegelt hält es sich gekühlt auch bis zur nächsten Bärlauchsaison.
    Weil mir der erste Wurf heuer etwas zu scharf wurde und eine überfällige Banane rumlag, hab ich kurzerhand mit ihr das Pesto gestreckt, was eine so interessante Kombination ergab, dass ich gleich diese neuen Appetizer erfunden hab:


    Und da ich schon dabei war, hab ich auch noch noch schnell Radi- Ravioli mit Paprika- Nuss- Fülle an Bärlauchpesto gemacht:


    Die Fülle geht genauso einfach und schnell wie das Bärlauchpesto.
    Einen roten Paprika, mit Salz, einer getrockneten Tomate, ev. etwas Öl und Sonnenblumenkernen vermixen, gehackte Nüsse untermischen. Fertig!
    Die Fülle auf hauchdünn geschnittene Rettich- Scheiben setzen mit zweiter Radi- Scheibe abdecken, Rand zusammendrücken. Fertig!
    Bunter sieht es aus, wenn man die Ravioli offen lässt:

     

     

    Aber auch zwei- oder drei- färbig sieht’s nett aus. Schmecken tut das sowieso alles genial finde ich. So schön frisch und knackig.
    Für das Karottenpesto als dritte Farbe und noch einer zusätzlichen Geschmackskomponente hab ich Karottentrester, mit etwas Senf und Ingwer, einem Hauch Öl und einer kleinen Handvoll Cashewkernen vermixt und einige gehackte Cashews untergemischt. – Ich hab gern überall etwas zum Knurpsen drinnen … 😉
    Für diese ‚Radi- Brötchen‘ muss man den Radi natürlich etwas dicker schneiden als für Ravioli …

     

     

     

     

     

     

    Also Ihr seht, einer kulinarisch interessanten, wie wunderbar erwanderbaren Bärlauchsaison steht nichts im Wege … 🙂

    Demnächst mehr aus der Wildkräuterwelt, inklusive grünem Brot!