Köche mit Gummihandschuhen …

21. Juni 2022

… sind für mich ähnlich ‚dämlich‘ wie begeisterte Maskenträger     


Beide haben keinen Schimmer von der Mikrobiologie!
Bitte! Wir leben seit Jahrmillionen mit Erregern, Viren, Bakterien … zusammen!
– ohne ausgestorben zu sein!     

Das heißt, wir haben ebenso lange Erfahrung und zahllose erfolgreiche Strategien dagegen entwickelt.

Erst kürzlich hörte ich von einem Holzschneidbrett, das erst ca. 100 Jahre in einem Baum heranwuchs, danach ca. 100 Jahre tragender Teil einer Nobelvilla war, die den Bomben des 2. Welkriegs zum Opfer fiel.
Eine Frau bat einen Tischler den angekokelten Balken zuzuschneiden und abzuhobeln, um ein Schneidbrett zu erhalten, das der erste Teil ihrer Küche für die Nachkriegszeit war.
Mittlerweile verwendet es ihre Enkelin in ihrer Studentenwohnung …
Kunststoff- Schneidbretter kann man nach ca. 10 Jahren entsorgen. Sowohl der Abrieb als auch das Scheidbrett sind unverträglicher, unverwertbarer Sondermüll!

Auch die mitgegessenen Abriebe unterscheiden sich gravierend. Holz wird problemlos verstoffwechselt oder ausgeschieden, während Mikroplstik ein Problemstoff ist.

Naja und diese unsäglichen Koch- Handschuhe!?
Problemmüll, Problemmüll, Problemmüll! Als würden die Krankenhäuser die bereits praktisch alles ‚Einweg‘ haben, nicht schon reichen!

Und seit wann bitte, muss Mensch sich vor Mensch schützen!?
Das ist doch absoluter Schwachsinn!
Noch einmal: Wir leben seit Jahrmillionen davon, uns mit allen Wesen, deren Abrieben, ‚Viren‘, Duftstoffen .. auszutauschen- und damit stärker und ‚besser informiert‘ zu werden.

Wieso bitte, setzt sich jemand eine Maske auf, zieht sich Gummihandschuhe an, hält Abstand vor Mitwesen …
Hallo!? Seid Ihr alle schon ver-rückt geworden!?
Niemand braucht vor auch nur irgend jemandem Angst zu haben! – Sofern er in gutem Austausch mit allen war und ist und ein intaktes Immunsystem hat.

Doch damit kommen wir schon zum nächsten Punkt!
Die Menschen sehen, durch die, ihnen von der Medizin verpassten, Scheuklappen, nicht mehr die Hinweise auf ihr Fehlverhalten! Sondern nur Schicksalhaftes, von Viren- oder sonstigem Unsinn, Verursachtes.

In diesem Sinne:


 
 
 


Was weißt Du?

15. Februar 2022

Was weißt Du über die Menschen, die Dein Schnitzel, das Du heute vom Supermarkt mitgenommen hast, verpackt haben?
Was vom Fleischhauer, der dieses Tier geschlachtet hat?
Wenn es überhaupt noch ein Fleischhauer, wenn es nicht bereits ein automatisiertes Tötungsfließband war …
Was weißt Du über dieses Tier, wie es gelebt hat? Wie es gefüttert wurde, was es erleben durfte? Wie roh oder liebevoll es behandelt wurde …

Was weißt Du über Dein Brot!?
Wer hat den Teig gerührt? Geknetet? Ein Mensch, eine Maschine?
Woher kam das Getreide? Aus der Region? Aus einem Land in dem Menschen verhungern?
Wie wurde der Teig zubereitet? Wieviele Backhilfsmittel/ Chemikalien beinhaltet er?
Ist Dein Brot ein hier bloß aufgebackenes, in China produziertes? Weißt Du wie dort in China die Arbeitsbedingungen sind?

Kaufst Du auch ständig Dinge, von denen Du nicht den geringsten Schimmer hast, woher sie kommen, wer sie hergestellt hat, woraus sie bestehen?

Und arbeitest auch Du in so einem anonymisierten Betrieb, stellst Dinge her, bestellst deren Materialien, wartest die Produktionsmaschinen, von Dingen die irgendwohin gehen?

All das kenne ich auch. Das ist eben der heutige Zeitgeist …

Doch ich kenne auch noch andere Zeiten. Ich weiß noch welcher Tischler, mit welchen Gesellen meine Fenster machte, meinen Fußboden verlegte. Ich sehe jetzt noch oft den Maurer, der mein über 100 Jahre altes Haus sanierte und freu mich jedesmal und plaudere gerne mit ihm. Ich weiß genau von wem ich welche Pflanze habe, auch wenn diese schon in x- ter Generation bei mir lebt.

Ich freu mich jedes Jahr wieder auf die für mich ganz besonderen Äpfel eines Bekannten. Ich kenne nicht nur ihn, sondern jeden Baum seines Gartens und er meine Aktivitäten mit seinen Äpfeln, vom Dörren bis zum Most- und Essigmachen.

Kürzlich fragte ich sogar meine steinalte Mutter, die nicht weit von mir lebt, wer wohl meine wunderbaren Türstöcke und Türen – obwohl längst neu lackiert – getischlert haben könnte. Doch, nein, leider! nicht mehr eruierbar. Aber es war zweifellos ein Handwerker aus dem Ort, da die Dörfer damals absolut autark bis autonom wirtschafteten. Nur die vor weit mehr als 100 Jahren Fleißigen kennt leider heute niemand mehr. Aber ich lasse dennoch noch immer oft und gerne meine Hände oder Blicke über diese ‚Holzkunstwerke‘ gleiten und versuche mich mit diesen wunderbaren Menschen, von denen soviel ihres ‚Herzblutes‘ und Schweißes in diesen Arbeiten steckt zu verbinden.

Auch meine, noch viel älteren Möbel … Ich könnte knien vor ihnen! Diese Präzision, dieser Charme! Und all das ganz ohne CAD, Designer und Maschinen! Einfach unglaublich! – Aber wunderbar menschlich.
Es mag Unsinn sein, doch ich vermeine dennoch oft noch deren Energie und Liebe, in jedem Fall aber, die für heutige Begriffe, absolut unvorstellbaren handwerklichen Fähigkeiten, zu spüren

Entschuldige bitte! War bloß so eine unwichtige Rumspinnerei von mir. Lass Dir Deine Lust an anonymen Plastik- und Wegwerfdingen nicht vermiesen.
Das sind bloß ein paar so alte Kracher, denen noch so völlig unmodern die Tränen runterrinnen, wenn sie ein Holzstück finden, das ihr Großvater auf der Hoanzlbank zugerichtet haben könnte …

Ich geh jetzt raus um herrlich frisches Grün zu sammeln, über das und seine generationenlange Geschichte ich mich ebenso freue wie über all meine anderen Schätze zu denen ich eine tiefe und liebevolle Beziehung habe …

In diesem Sinne

, das ja auch nicht eben das Allerjüngste und Neueste, schon gar nicht Anonymste ist     


 
 
 


Naturgesetze

17. Oktober 2019

Wir sind es gewohnt, Gesetze zu übertreten.
Einerseits lebt jeder in dem Gefühl, gar nicht diese ganze, schon beschlossene und ständig weiterwachsende Gesetzesfülle zu kennen. Andererseits zeigen uns das Leben und die Gesellschaft, wie leicht und konsequenzlos viele Gesetze übertreten werden können und mit einem Augenzwinkern entschuldbar sind.
Dieser Umgang mit Gesetzen aber, ist ein sehr neuer.
Alte Stammesgesetze waren weitaus strikter.
Naturgesetze sind überhaupt unerbittlich.
Den Gesetzen einer Flammenhitze oder der Schwerkraft z.B. ist nicht zu widerstehen.
Mit dieser Einstellung, mit diesem Gefühl lebten wir Jahrmillionen.
– Und akzeptierten sie problemlos.

Auch hier im Blog trommle ich sehr für ein paradiesisches, im Sinne von naturrichtigem Leben, was nichts anderes bedeutet, als Naturgesetze einzuhalten.
Oder wie der wunderbare Biologe und Philosoph Gregory Bateson es ausdrückte:
„Es gibt keine Möglichkeit die Natur zu verändern, außer, dass man sich ihr fügt.“
Und das tut auch überhaupt nicht weh!
Im Gegenteil, so klare Vorgaben und Strukturen können auch den Kopf wunderbar frei machen …
Paradiesisch eben!

Und genau diesen Unterschied, zwischen Menschen- und Naturgesetzen, scheinen Konsumenten, Politiker und Wirtschaft noch immer nicht verstanden zu haben. Denn all die Verteidigungs- und Rechtfertigungs- Phrasen, z.B. in der Klimawandel- Diskussion, machen sich in den Medien oder vor Gericht vielleicht gut, nützen gegen Naturgewalten oder -gesetze genau gar nichts.
Wir können in puncto Ernährung, 5G, Klimawandel, AKWs, Plastik, Verschwendung …, was auch immer, so klug daherreden, wie wir wollen …
Wir werden dafür bezahlen!
– Mit Leib und Leben!

Oder MIT den Naturgesetzen leben,
und bezahlt werden!
– Durch lebenslange Dauergesundheit, Glück und Zufriedenheit.
– Im Sinne von

 

 

 


Seeehr interessant …

15. Oktober 2019

… und auch noch kostenlos ist der ‚Plastikatlas‘ der Heinrich-Böll-Stiftung.
Er bietet Daten und Fakten, die für ‚Normalos‘ einfach unvorstellbar sind.

Zum Beispiel wurde für JEDEN Erdenbürger bisher 1 Tonne Plastik produziert!

Oder Coca Cola verkauft jährlich unvorstellbare
       88 000 000 000 Plastikflaschen. Das ergäbe eine 31- fache Kette zum Mond und zurück!

Oder das Thema Damen- Binden und Tampons! Puuuhhhh! …

Oder, dass diese angeblich kompostierbaren Plastiksackerl gar nicht wirklich verlässlich verrotten …

Doch blättert selber durch und lasst Euch wieder einmal klar machen, dass wirklich alles, was der Mensch noch angepackt hat, letztendlich zu seinem Nachteil gereichte:

www.boell.de/plastikatlas